Volkskunde in Sachsen 31/2019

Volkskunde in Sachsen 31/2019
Inhalt Editorial: Sönke Friedreich und Ira Spieker Flüsse Norbert Fischer Flusslandschaft mit Deich. Zur Geschichte der südlichen Niederelbe und ihrer Marschen Antonia Beran Verzage nicht und hoffe! Vom Leben der Schifferfamilie Franz Düben aus Derben/Elbe Judith Matzke Die kursächsische Residentur in Hamburg (1669–1793) Frank Metasch Die „Elb-Amerikanische Compagnie“ in Leipzig (1824–1828). Eine kurze Firmengeschichte Jens Klingner Hochwasser in Dresden im Spiegel städtischer Erinnerungsarbeit der Frühen Neuzeit Sarah Kleinmann / Henrik Schwanitz Natürliche Trennlinien? Zur Qualität von Flüssen als staatliche Grenzen Joachim Linek Die Flusslandschaften von Elbe und Mulde Johannes Moser „So lang die greane Isar durch d’ Münchner Stadt no geht“ Landschaften Manfred Seifert Landschaft multiperspektivisch: Blicke – Sinne – Konstruktionen Konrad Köstlin Landmarken. Die Logik des Gemachten Silke Göttsch-Elten Sehnsuchtsort Land. Zur Ambivalenz eines gesellschaftlichen Gegenentwurfs um 1900 Arnika Peselmann Deutsch-tschechische Landschafts(ge)schichten. Über den Wandel einer verlassenen Erzgebirgssiedlung zu einem Land-Art-Objekt Lutz Vogel Das obere Erzgebirge als Migrationsraum im 19. Jahrhundert. Eine Skizze Martina Schattkowsky Adlige Herrschaftspraxis zwischen West- und Ostelbien. Ein frühneuzeitliches Fallbeispiel Türme Enno Bünz Türmer, Hausmann, Hausmannsturm. Aussichtstürme in sächsischen Städten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Friedemann Schmoll Mit Weitsicht. Anmerkungen zur Aussichtsturmforschung Sönke Friedreich Kemmler- gegen Bismarck-Turm. Ein Denkmal-Konflikt in Plauen i. V. am Anfang des 20. Jahrhunderts Bilder Ira Spieker Bilder – Welten – Erfassen. Bildsammlungen als Transformationsraum analoger und digitaler Formate Nadine Kulbe Bild, Text und dazwischen. Postkarten als mehrdimensionale Objekte des Forschens Winfried Müller „Künstlerpostkarten mit Bildern aus dem Sachsenlande“. Eine Initiative des Sächsischen Innenministeriums 1897/98 Claudia Pawlowitsch Illustrationen. Möglichkeiten und Grenzen lebensgeschichtlicher Überlieferungen am Beispiel des Nachlasses Rudolf Carl Egers (1899–2000) Fachgeschichte Ute Mohrmann Volkskunst, Laienschaffen und regionales Kunsthandwerk. Spurensuche und Bewahrung Susanne Hose Der verbindende Blick. Friedrich Sieber in Löbau (1923–1953). Ein Beitrag zur Fachgeschichte der volkskundlichen Erzählforschung in Sachsen Ines Keller „Menschen aus dem alten und dem neuen Dorf […] zusammenzuführen“. Der Ort Zeißig bei Hoyerswerda. Zu Forschungen im ländlichen Raum des sorbischen Siedlungsgebietes Tagungsberichte
Aktualisiert: 2019-11-12
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White Male Zen Master

White Male Zen Master von Sumerauer,  David
Mit Witz und Chuzpe erzählt der Ethnologe David Sumerauer von einem besonderen „Forschungsfeld": dem kalifornischen Zen-Kloster Tassajara. Nebem stundenlanger Meditation und viel Arbeit in der Küchencrew erlebt der Autor im Kloster hitzige Diskussionen über das eine große Thema: Identitätspolitik. Dürfen Weiße Dreadlocks tragen? Keinesfalls! Darf ein weißes Kind sich als Indianer verkleiden? Niemals! Und wie ist dann die buddhistische Praxis weißer Amerikaner zu sehen? Unerbittlich streiten die Buddhisten über die Fragen der kulturellen Aneignung und der Autor stellt ihren Diskurs dar. Dabei verschwindet Sumerauer jedoch nicht hinter seinem Text - im Gegenteil! Mit geradezu anarchistischem Vergnügen überrascht der Wissenschaftler durch seine Präsenz und sein Buch erweist sich als ungezwungenes Plädoyer für ein ethnologisches Schreiben fernab des üblichen wissenschaftlichen Jargons.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Arachne und ihre Schwestern

Arachne und ihre Schwestern von Rieken,  Bernd
Der Bogen dieser Arbeit reicht von den "Naturvölkermärchen" über die traditionelle europäische Volkskultur (Volksmedizin, Volksglaube, Märchen und Sage) bis in die Gegenwart. Die Texte und Quellen werden volkskundlich-kulturgeschichtlich und tiefenpsychologisch interpretiert. Dadurch ist es möglich, die Spinne im Zusammenhang mit Ängsten zu sehen, die viel über die heimliche Macht der Frau in traditionellen und modernen Gesellschaften aussagen.
Aktualisiert: 2019-11-08
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Genealogische Vereinsarbeit zwischen Geschichtspolitik und populärer Forschung

Genealogische Vereinsarbeit zwischen Geschichtspolitik und populärer Forschung von Regenbrecht,  Niklas
Am Beispiel der Vereinsgeschichte der „Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung“ wird hier die Geschichte der Genealogie im 20. Jahrhundert und darüber hinaus untersucht. Von der Gründungszeit in den 1920er Jahren, über die Einbindung der genealogischen Vereine in das System der nationalsozialistischen Sippenkunde und die vielfältigen Bemühungen um die Fortsetzung der Familienforschung in der Nachkriegszeit bis hin zu den grundlegenden Veränderungen durch die Digitalisierung kann die Entwicklung der Gesellschaft anhand eines reichhaltigen Quellenfundus nachgezeichnet werden. Im Fokus stehen dabei u.a. Fragen danach, wie sich Vernetzungen ausgestalteten und wie sich Praktiken sowie Techniken genealogischer Recherche veränderten.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Sämtliche Werke

Sämtliche Werke von Virchow,  Rudolf
Die Gesamtausgabe der Werke, Schriften und Briefe Rudolf Virchows feiert einen weiteren Erfolg. Mit Band 50.3 erscheint der Schlussband der Teilreihe Prähistorie (Bände 46 bis 50.3 der Gesamtreihe; die Bände 47 und 48 erscheinen demnächst). Im vorliegenden Band wird ein lebenslanges Phänomen bei Virchow deutlich: Wenn er jemals an einem Forschungsgegenstand gleich welchen Bereichs (Medizin, Politik, Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte und vieler anderer) tieferes Interesse genommen hatte, gab er denselben nie mehr auf – so auch bei den Bronzewägelchen. Schon 1867, noch vor Beginn seiner vom Herausgeber auf 1869 datierten Begründung der Ur- und Frühgeschichte als Wissenschaft, hatte Virchow sich auf dem zweiten Congrès international d’anthropologie et d’archéologie préhistorique in Paris 1867 mit „Chariots en bronze trouvés en Allemagne et en Suède“ (vgl. Band 46 dieser Ausgabe) beschäftigt und bildete darin den Bronzewagen von Burg an der Spree aus Virchows eigener Sammlung ab. Diese Vorgehensweise hat er beibehalten, und so finden wir im vorliegenden Band mehrere Beispiele für seine Vorschläge zur Interpretation von Bronzewägelchen. Eine Briefmarke der Deutschen Bundespost von 1976 zeigt einen Bronzewagen. Virchow berichtet auch in diesem Band wieder von zahlreichen Neufunden. Daneben werden alle prähistorischen Perioden von der ältesten Steinzeit bis zum Beginn des Mittelalters mit aktuellen Forschungsbeiträgen, die auch heute noch wichtig sind, behandelt. Der vorliegende Band wird durch umfangreiche Register erschlossen und enthält ebenfalls die Register für Band 50.2.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Der Sudetendeutsche Tag

Der Sudetendeutsche Tag von Fendl,  Elisabeth
Heimatvertriebenen-Treffen wie der Sudetendeutsche Tag fanden in der volkskundlichen und soziologischen Literatur schon früh Beachtung. Eine systematische Untersuchung steht bislang jedoch aus. Am Beispiel des von der Sudetendeutschen Landsmannschaft seit 1950 jährlich abgehaltenen Sudetendeutschen Tags werden in diesem Band die Entwicklung, die Funktion und die Ästhetik von Großtreffen der Heimatvertriebenen untersucht. Auch wenn er von den Veranstaltern häufig einseitig als „größtes Familienfest der sudetendeutschen Volksgruppe“ beschrieben und von den Medien ebenso einseitig lange Zeit fast durchgängig als Zusammenkunft der Ewiggestrigen charakterisiert wurde, kann der Sudetendeutsche Tag als komplexes, kulturelles und politisches Ritual betrachtet werden. Er stellt einen Ort bzw. einen Anlass öffentlich zelebrierter Rückschau und gemeinsamen Gedenkens dar und ist geprägt von der starken Verknüpfung von Politik und Emotionen. Mit Beiträgen von Markéta Barth, Elisabeth Fendl, Peter Gengler, Heinke Kalinke, Sandra Kreisslová, Johanne Lefeldt, Werner Mezger, Klaus Mohr, Jana Nosková, Lionel Picard, Sarah Scholl-Schneider, Harald Lönnecker, Tobias Weger, Ulrike Zischka.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Reimmichls Volkskalender 2021

Reimmichls Volkskalender 2021 von Reimmichlmann
Die Südtiroler Ausgabe des bekannten Reimmichls Volkskalenders ist ein Haus- und Familienjahrbuch mit vielen schönen Bildern und unterhaltendem, aber auch anspruchsvollem Lesestoff. Abwechslungsreiche Geschichten und ansprechende Gedichte wechseln mit sinnigen Bauernsprüchen und vielseitigen, aktuellen Beiträgen über Land und Leute. Der Priester Sebastian Rieger (1867–1953) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein bekannter Journalist und Volksschriftsteller. Seine Bücher, die er unter dem Pseudonym „Reimmichl“ erreichten ein großes Publikum. Für das Jahr 1920 gab er erstmals einen Volkskalender heraus, der seit 1925 seinen Namen trägt: der Reimmichl Volkskalender.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Bergbau-Umsiedler

Bergbau-Umsiedler von Förster,  Frank
Das sorbische Siedlungsgebiet der Niederlausitz ist durch die bergbaulichen Ortsabbrüche irreparabel getroffen worden und sowohl den sorbischen als auch den deutschen Lausitzer Bergbau-Umsiedlern sind unersetzliche Werte verloren gegangen. Das Buch lässt 30 Betroffene selbst zu Wort kommen und das Ergebnis »ist eine frische, realitätsnahe und interessante Dokumentation«.
Aktualisiert: 2019-11-06
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Wiener Tagebuch

Wiener Tagebuch von Reichel,  Werner
In Wien gibt es keine ideologiefreien Räume. Über der ganzen Stadt schwebt der linke Geist der rot-grünen Regierung. Damit muss man hier leben. Das ist nicht immer einfach. Besonders für die wenigen Konservativen, die im linken Biotop lediglich geduldet werden. Der Journalist und Autor Werner Reichel beschreibt mit scharfem Witz und viel Humor den Alltag in der letzten roten Hochburg des Landes.
Aktualisiert: 2019-11-14
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