Estnische Gespräche über Wirtschaftspolitik 2/2015

Estnische Gespräche über Wirtschaftspolitik 2/2015 von FH Kiel, TU Tallinn, Uni Greifswald, Universität Tartu
Die Publikationsreihe „Estnische Gespräche über Wirtschaftspolitik“ erscheint nunmehr in der 24. Ausgabe. Die einzelnen Beiträge werden auf der beiliegenden CD-ROM und in Kurzform im vorliegenden Sammelband erfasst. °°°°Zusätzlich zu den klassischen Feldern der Wirtschaftspolitik geht die Reihe auch auf folgende Themengebiete ein: Finanzwesen der öffentlichen Hand, regionale Entwicklung und Entwicklungsprobleme der kommunalen Selbstverwaltungen, Notwendigkeit einer Verwaltungsreform und mögliche Reformwege, Finanzsystem der EU, EU-Förderungsmechanismen und ihre Modelle, Geldpolitik und Währungskurse, Probleme der Eurozone, Finanz- und Wirtschaftskrise, Gloablisierung der Wirtschaft, wirtschaftspolitische Instrumente zur Unternehmensförderung, Standpunkte von J.M Keynes°°
Aktualisiert: 2023-06-15
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Mitbestimmungsvereinbarungen im grenzüberschreitenden Konzern

Mitbestimmungsvereinbarungen im grenzüberschreitenden Konzern von Krolop,  Ines
Die Europäische Aktiengesellschaft (SE) gestattet es, die unternehmerische Mitbestimmung der Arbeitnehmer flexibel im Wege einer Vereinbarungslösung zu regeln. Deutschen Kapitalgesellschaften ist diese Möglichkeit verwehrt.°°Zahlreiche deutsche Gesellschaften haben sich aus diesem Grunde bereits in eine SE umgewandelt. Dabei geht es nicht nur darum, das Ausmaß der Arbeitnehmerbeteiligung zu reduzieren, sondern auch darum, dass die geltenden Mitbestimmungsgesetze die internationale Wirtschaftsverflechtung nicht hinreichend berücksichtigen. So ist es nach der bestehenden gesetzlichen Lage nicht möglich, die Arbeitnehmer ausländischer Tochtergesellschaften in die Mitbestimmung im Aufsichtsrat einer deutschen Konzernmuttergesellschaft mit einzubeziehen. Die vorliegende Arbeit knüpft an diverse Vorstöße aus Wissenschaft und Praxis an, die Möglichkeit von Mitbestimmungsvereinbarungen auch für deutsche Kapitalgesellschaften zu eröffnen. Eine derartige Öffnungsklausel wirft eine Reihe rechtlicher und praktisch relevanter Probleme auf, die allenfalls ansatzweise geklärt sind. Die Arbeit zeigt Wege auf, wie eine derartige Vereinbarungslösung in den rechtlichen Rahmen von nationalem und europäischem Gesellschafts-, Arbeits- und Kollisionsrecht eingebettet werden kann. Dabei geht es nicht nur um die Gestaltung einer Öffnungsklausel de lege ferenda, sondern auch um Fragen, die de lege lata von großer Relevanz sind, etwa um das Verhältnis zum europäischen Betriebsrat, rechtliche Fragen bei der praktischen Durchführung von Verhandlungen über die Mitbestimmung sowie die Rechtsnatur und kollisionsrechtliche Behandlungen von Vereinbarungen über die Mitbestimmung.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Das neue Personalmarketing – Employee Relationship Management als moderner Erfolgstreiber

Das neue Personalmarketing – Employee Relationship Management als moderner Erfolgstreiber von Bröckermann,  Reiner, Pepels,  Werner
Employee Relationship Management (ERM) ist ein neuer Bestandteil des etablierten Personalmarketing, das wiederum an der Schnittstelle zwischen betrieblicher Absatzwirtschaft und Personalwirtschaft angesiedelt ist. In der Phase der Personalgewinnung geht es darum, Zugriff auf Mitarbeiter zu erhalten, die in ihrem Profil und Potenzial dem Personalbedarf des Unternehmens entsprechen und seinen Personalbestand gewinnbringend ergänzen.°°In der Phase des Personaleinsatzes geht es darum, die Mitarbeiter so zu führen und zu entwickeln, dass sie sich in die Strukturen und Prozesse des Unternehmens passgenau integrieren. In der Phase der Personalbindung sollen sich die am besten geeigneten Mitarbeiter emotional oder auch faktisch so dem Unternehmen gegenüber verpflichten, dass ihre Kapazität planbar zur Verfügung steht. Und in der Phase der Personalfreisetzung trennt sich das Unternehmen aus intern induzierten oder externen, autonomen Gründen von einzelnen Mitarbeitern oder Gruppen. Das Prozessmodell des ERM beschreibt schlüssig die entscheidenden Phasen des Beziehungsmanagements. Jede Phase wird im Rahmen eines spezialisierten Handbuchs dargestellt, insgesamt also in vier Bänden.°°Jeder Band ist in sich abgeschlossen. In der Summe bilden die vier Bände jedoch das Employee Relationship Management schlüssig ab. Jeder Band besteht aus Beiträgen zur systematisch-analytischen Fundierung des Themengebiets und zum Transfer der Erkenntnisse in die praktische Personalarbeit. Jeder Beitrag wird von ausgewiesenen Experten des jeweiligen Themas bearbeitet, die über akademische Ausbildung, praktische Berufserfahrung und fundierte Lehrerfahrung verfügen.°°°°Der Band enthält 69 s/w Abbildungen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Gesetz und Lebenswirklichkeit

Gesetz und Lebenswirklichkeit von Aranda Aliaga,  Pablo
Der Autor, Dr. Pablo A. Aranda Aliaga, präsentiert als Chef der Staatlichen Strafverteidigung für Jugendliche in Chile eine wissenschaftliche Analyse über Licht und Schatten dieser weltweiten Institution sui generis. °°°°Die Untersuchung ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass wissenschaftliche Arbeiten, die nicht im eng verstandenen Sinn rechtsvergleichend sind, die internationale Diskussion anregen können: °°°°• Das gilt für die vermutlich ubiquitären Defizite und Schwächen des tendenziell zu stark intervenierenden Jugendstrafrechts °°°°• Es gilt aber auch für den innovativen Einsatz einer Institution öffentlicher Strafverteidigung, die das Potenzial hat, die Strafverteidigung von den Gesetzen des Marktes zu befreien.°°
Aktualisiert: 2023-06-15
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Ein Sonntagskind?

Ein Sonntagskind? von Brent,  Leslie Baruch
Professor Leslie Baruch Brent (in der wissenschaftlichen Welt als Leslie Brent bekannt) ist spät im Jahr 1938 in dem ersten der zahlreichen Kindertransporte nach England gekommen. Seine deutsch-jüdische Familie gehörte zu den vielen Millionen Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. 1943, im zarten Alter von achtzehn Jahren, hat er sich freiwillig zur Armee gemeldet und in einem Infanterieregiment gedient. Im Jahr 1947 ist er mit dem Rang eines Hauptmanns aus dem Kriegsdienst entlassen worden. Nach seinem Zoologiestudium an der University of Birmingham ist er ein angesehener Immunologe auf dem Gebiet der Gewebe- und Organtransplantation geworden. Er war das jüngste Mitglied einer bahnbrechenden dreiköpfigen Forschungsgruppe um Professor P. B. Medawar (sie sind in den USA als „die Heilige Dreifaltigkeit“ bekannt geworden), die das Phänomen der „Immunologischen Toleranz“ nachgewiesen und erforscht hat. Diese wichtige Entdeckung, die als „Heiliger Gral“ der klinischen Organtransplantation gilt, zeigt erst jetzt erste klinische Erfolge. Es ist ihnen gelungen, Fremdgewebe wie beispielsweise Hauttransplantate ohne Einsatz von toxischen Medikamenten oder Bestrahlung zu verpflanzen. Für diese Entdeckung wurde Medawar 1960 mit dem Nobelpreis für Physiologie und Medizin ausgezeichnet. Professor Brents Memoiren liefern dem Leser eine faszinierende und entwaffnend offene Darstellung seines privaten und beruflichen Lebens. Sie beinhalten eine anschauliche Beschreibung der britischen Politik im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts, die er auf lokaler Ebene maßgeblich mitbestimmt hat. Seine gründlich recherchierten, nachdenklich stimmenden und unvoreingenommenen Überlegungen zu einigen der turbulentesten Ereignisse des 20. und 21. Jahrhunderts – darunter der Holocaust, die Kriegsjahre, die Gründung des Staates Israel und die damit verbundenen Konsequenzen, seine Gedanken über Frankreich während der deutschen Besatzung und den amerikanisch-britischen Angriff auf den Irak – spiegeln sein leidenschaftliches Interesse an der ihn umgebenden Welt wider und beleuchten einige der beunruhigendsten Ereignisse unserer Zeit.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Die Reform des bundesdeutschen Staatsschuldenrechts im Zuge der Föderalismusreform II: Ausdruck eines institutionellen Wandels?

Die Reform des bundesdeutschen Staatsschuldenrechts im Zuge der Föderalismusreform II: Ausdruck eines institutionellen Wandels? von Freye,  Sabine
Ausgelöst durch die Häufung von Finanzkrisen zu Ende des 20. Jahrhunderts begann weltweit eine wissenschaftliche Debatte um die „richtige“ Finanzpolitik und die Effektivität von Schuldenregeln. In der deutschen Wissenschaftslandschaft drehte sich die Diskussion um die Schlagworte „Nachhaltigkeit“ und „Generationengerechtigkeit“, fand in der Politik jedoch nur verzögert Beachtung. Erst 2009 löste die sogenannte neue Schuldenbremse im Rahmen der Föderalismusreform II die seit vier Jahrzehnten geltende Staatsschuldenregel ab – ein aus finanzwirtschaftlicher Sicht historischer Vorfall. °°Warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt? Welche Faktoren kamen 2009 zusammen, die früher nicht gegeben waren? Sabine Freye beschäftigt sich explizit mit dem konkreten Ereignis der Reform des deutschen Staatsschuldenrechts und analysiert, ob es sich hierbei um einen institutionellen Wandel handelte. Mit ihrer interdisziplinären und tiefgreifenden Untersuchung der theoretischen Hintergründe und Zusammenhänge schließt sie eine Lücke in der bisherigen wissenschaftlichen Betrachtung der bundesdeutschen Schuldenregel.°°
Aktualisiert: 2023-06-15
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Sisyphos lebt

Sisyphos lebt von Mandelartz,  Herbert
Aus der Sicht des Praktikers gibt der Autor einen kritischen Überblick über die Geschichte der Verwaltungsmodernisierung ab den 1990er Jahren. Bei mancher Aktion handelte es sich um politische Symbolik, was am Beispiel des Bürokratieabbaus verdeutlicht wird. Der Blick zurück zeigt auch, wie lange es dauern kann, bevor eine Idee umgesetzt wird. Dies belegt die unendliche Geschichte der Leistungsbezahlung. Am Beispiel der Regierungsbildung und der Ressortzuschnitte sowie der Erhöhung der Zahl der Beauftragten und der Parlamentarischen Staatssekretäre wird dargelegt, dass manche Entscheidungen wenig mit einer modernen, schlanken, effektiven und effizienten Verwaltung zu tun haben. Andererseits ist die Behauptung einer angeblich massenhaft betriebenen Ämterpatronage mit der Folge, dass in der öffentlichen Verwaltung überwiegend Unfähige tätig sind, schlicht falsch. Die Untersuchung belegt die entscheidende Rolle der politischen und administrativen Vorgesetzten und fragt, ob der öffentliche Dienst sich vor der Privatwirtschaft verstecken muss. Zum Abschluss zeigt sie einige Auswirkungen der Herausforderungen auf, vor der die öffentlichen Verwaltungen stehen (demographische Entwicklung, Situation der öffentlichen Haushalte, nachhaltige Entwicklung, Globalisierung). Am Ende steht die Frage: Was bleibt zu tun?°°Das Buch richtet sich an die politisch interessierten Bürger; an Studenten der Rechtswissenschaften und der politischen Wissenschaften sowie an Beschäftigte in der öffentlichen Verwaltung.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Persönlichkeitsrechte von Prominenten im internationalen Vergleich

Persönlichkeitsrechte von Prominenten im internationalen Vergleich von Kastell,  Kirstin
Ziel der Studie ist es, den Konflikt zwischen den Persönlichkeitsrechten von Prominenten und den Kommunikationsfreiheiten der Medien aus medienwissenschaftlicher Perspektive kritisch und lösungsorientiert zu reflektieren.°°Sowohl im deutschen und französischen Recht als auch in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wurden der Privatsphärenschutz und die Pressefreiheit als schützenswert deklariert und als gleichwertig anerkannt. Aufgrund der Unterschiede in der Festschreibung und Auslegung der Rechte gelangen die Gerichte in gleichgelagerten Fällen jedoch zu divergierenden Ergebnissen und bevorzugen dabei oft dieselbe Interessenposition. Diese Beobachtung wird in einer quantitativen und qualitativen Diskussionsanalyse der Urteile, der juristischen Fachdebatte und der Presseberichte über die Prozesse und über Prominente empirisch überprüft und am Beispiel der Fürstenfamilie Grimaldi konkretisiert. Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, dass Prominente geringere Chancen der Rechtsdurchsetzung haben als Medienunternehmen. Das Buch zielt darauf ab, Machtkonstellationen im untersuchten Rechtsbereich sichtbar und damit hinterfragbar und veränderbar zu machen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Justiz in Mittel- und Osteuropa

Justiz in Mittel- und Osteuropa von Baller,  Oesten, Breig,  Burkhard
Eine unabhängige und funktionsfähige Justiz ist eine unverzichtbare Voraussetzung für einen demokratischen Rechtsstaat und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. In den beiden größten Ländern im postsowjetischen Raum, in Russland und der Ukraine, ist es ein weiter Weg hin zu einer unabhängigen Justiz, gerade wenn man die gerichtliche Kontrolle des Präsidenten und der Regierung in den Blick nimmt. Aber auch in Ungarn und Polen, Mitglieder der Europäischen Union seit 2004, ist die Verfassungsjustiz auf Grund zunehmenden politischen Drucks in ihrer Unabhängigkeit bedroht. Juristen aus diesen Ländern sowie aus Deutschland und aus Israel untersuchen unterschiedliche Fragen des Zustands und der Entwicklung der Justiz, primär in den Ländern Russland, Ukraine, Polen und Ungarn. Ein Schwerpunkt ist die Rechtsentwicklung in Russland, vor allem die sehr umstrittene Abschaffung des russischen Obersten Arbitragegerichts und die Übertragung seiner Funktionen auf das Oberste Gericht.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Verwaltungsverfahrensgesetz Turkmenistan

Verwaltungsverfahrensgesetz Turkmenistan von Nuryyev,  Yagmyr, Pudelka,  Jörg
Turkmenistan verfügt erst seit wenigen Jahren über ein Verwaltungsverfahrensrecht, das sehr stark an das Vorbild des deutschen VwVfG angelehnt ist. Lediglich einzelne Rechtsinstitute, die im deutschen Recht eine starke Ausdifferenzierung erfahren haben, wie etwa die Vorschriften zur Aufhebung von Verwaltungsakten, wurden vereinfacht. Das vorliegende Werk stellt die erste Kommentierung dieses erst nach und nach in die Praxis der turkmenischen Verwaltungsbehörden eingehenden Gesetzes dar. Der auch in russischer Sprache erschienene Kommentar ist mangels vorliegender gerichtlicher Entscheidungen und praktisch nicht vorhandener Fachliteratur zwar nicht mit deutschen Kommentaren vergleichbar. Es handelt sich jedoch um einen ersten Schritt auf dem Weg zur Erhöhung der verwaltungsrechtlichen Kompetenz turkmenischer Rechtsanwender und damit letztlich um einen Beitrag zur Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in Turkmenistan.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Wohnungseigentumsrecht

Wohnungseigentumsrecht von Tscherevko,  Tatjana
Der Erwerb von Wohnungseigentum ist eine der Hauptformen privaten Immobilienerwerbs und sowohl in Deutschland als auch in Russland Gegenstand umfangreicher rechtlicher Regelungen. Obwohl das Wohnungseigentumsrecht beider Länder ähnliche Problemlagen behandelt, fallen die rechtlichen Lösungen dafür teilweise sehr unterschiedlich aus. °°Erstmalig für den deutschen Sprachraum stellt Tatjana Tscherevko rechtsvergleichend das Wohnungseigentumsrecht in Russland und Deutschland dar, wobei sie den Schwerpunkt auf die russische Rechtslage legt. Anknüpfend an eine historische Betrachtung der Anfänge des Rechtsinstituts im russischen Kaiserreich und die Entwicklung der Eigentumsrechte während des UdSSR-Zeit skizziert sie die aktuelle Gesetzeslage und analysiert die Gesetzesänderungen mit den relevanten Hintergründen. °°Die Darstellung schließt mit einer Gegenüberstellung beider Rechtsordnungen ab, in der Tatjana Tscherevko die wichtigsten Unterschiede im Wohnungseigentumsrecht hervorhebt und versucht, diese anhand des divergenten Entwicklungshintergrunds in beiden Ländern zu erklären.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Schloss: Macht und Kultur

Schloss: Macht und Kultur von Kloosterhuis,  Jürgen, Ribbe,  Wolfgang, Schaper,  Uwe
Mit der hier dokumentierten Tagung knüpft die historische Kommission an zwei frühere Projekte an, die sich mit dem Berliner Stadtschloss beschäftigten. 1999 eröffnete Wolfgang Neugebauer unsere 'Kleine Schriftenreihe' mit einer Nutzungsgeschichte des Schlosses, der ersten, die überhaupt dazu geschrieben wurde und 2005 folgte ein Tagungsband, der sich mit dem Schloss und dem Schlossbezirk als politischen und gesellschaftlichen Ort befasste.°°°°Wenn wir mit den Beiträgen zu dieser Tagung einen weiteren Blick auf die Residenzlandschaften in Berlin-Brandenburg-Preußen werfen, dann unter dem Aspekt der Inszenierung von Macht und Kultur im höfischen Bereich, häufig in Form von Ritualen. Die einzelnen Referate behandeln je einen vorgegebenen sachthematischen Aspekt der Residenzenproblematik. Dabei war es den Referenten freigestellt, mit welchem Orts- und Zeitbezug sie das Thema behandeln wollten. Als Residenzen kommen in Brandenburg-Preußen ja nicht nur Berlin und Potsdam, sondern auch Kleve, Königsberg, Magdeburg, Breslau und am Ende Posen in Betracht. Entsprechend wurde das Zeitfenster vom 15. Jahrhundert bis 1918 geöffnet. Mit einem solchen Ansatz sollte die Veranstaltung zur möglichst breitgefächerten Behandlung des Tagungsthemas führen. Unter diesen Vorzeichen gab es Referate zu folgenden Rahmenthemen:°°°°• Entwicklung von Hofhaltung und Hofstaatspersonal,°°• Residenz als Ort der (Zentral-) Verwaltung, der (obersten) Rechtsprechung und des Gnadenerweises°°• Schlossbauten: Herrscher-Repräsentation und Machtdemonstration durch Architektur°°• Erfordernisse der Hofstaatslogistik und der Ausbau von Residenzlandschaften°°• Kunst und Kunsthandwerk im Dienst von Hofstaatskultur°°• Die Jagd als Faktor von Hofstaatsversorgung und fürstlicher Selbststilisierung°°• Militär bei Hofe: Glanz und Elend der Garden
Aktualisiert: 2023-06-15
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Die Erhebung und Bewertung von Zeugenaussagen im Strafprozess

Die Erhebung und Bewertung von Zeugenaussagen im Strafprozess von Deckers,  Rüdiger, Köhnken,  Günter
Prozesse mit Opferbeteiligung sind häufig dadurch gekennzeichnet, dass sich die (bestreitende) Erklärung des Angeklagten und die belastende Aussage der Zeugen gegenüberstehen. Das den Anklagevorwurf prüfende Gericht steht vor besonderen Schwierigkeiten, ein richtiges Urteil zu finden.°°Mit Band 3 von „Die Erhebung und Bewertung der Zeugenaussage im Strafprozess“ setzt der Arbeitskreis „Psychologie im Strafverfahren“ seine Veröffentlichungen für Praktiker fort. °°Die enthaltenen Beiträge befassen sich mit der Problematik aus verschiedenen wissenschaftlichen Richtungen und spiegeln den interdisziplinären Dialog wider, der sich im Schwerpunkt um die aussagepsychologische und beweiswürdigende Erhebung und Bewertung von Aussagen im Strafverfahren rankt.°°Das Buch wendet sich an Juristen aller Fachrichtungen, die sich mit dem Strafprozess beschäftigen, wie auch an Psychologen, die auf dem Gebiet der Rechtspsychologie sowie dem der Aussagepsychologie wissenschaftlich und praktisch arbeiten.°°Die Herausgeber Deckers und Köhnken stehen für einen reichen Erfahrungsschatz in Theorie und Praxis.°°
Aktualisiert: 2023-06-15
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Zentralasien: Zwischen Rechtsstaat, Religion und sowjetischer Tradition

Zentralasien: Zwischen Rechtsstaat, Religion und sowjetischer Tradition von Kachkeev,  Maksat
Das Buch befasst sich mit der Entwicklung der zentralasiatischen Staaten (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) nach dem Zerfall der Sowjetunion. Diese neu gegründeten Staaten beriefen sich zwar auf die Menschenrechte als Bestandteil ihrer durch die Verfassung zu schützenden Werte – im Verlauf der zwei vergangenen Jahrzehnte nach Erlangung der Unabhängigkeit ergibt sich in der gesamten Region jedoch eine eher düstere Bilanz der menschenrechtlichen Thematik. Die flächendeckenden Auswüchse des Autoritarismus gepaart mit schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen lassen den Beobachter über die Ursprünge dieser defizitären Erscheinungsformen nachdenken. In diesem Zusammenhang erweisen sich zwei Hauptfaktoren als wichtig: die Religion bzw. der Islam sowie die geschichtliche Entwicklung dieser Staaten auch im Rahmen der Sowjetunion. Die Untersuchung der historisch bedingten gesellschaftlichen sowie der wirtschaftlichen Verhältnisse soll ebenfalls der Erklärung des aktuellen Befundes dienen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Gewinnherausgabe im Persönlichkeitsrecht

Gewinnherausgabe im Persönlichkeitsrecht von Farhount,  Ioannis-Alexandros
Wem gebührt der Gewinn bei der Verletzung von Persönlichkeitsrechten? Diese Frage beschäftigt in der Praxis nicht nur Gerichte, Boulevardmedien und Prominente gleichermaßen, sondern lässt sich auch als Ausgangspunkt einer viel grundsätzlicheren Problematik verstehen: Wo liegen die rechtlichen Grundlagen des Persönlichkeitsrechts in Deutschland?°°°°Ioannis-Alexandros Farhount legt erstmalig eine ideengeschichtlich fundierte Rechtsanalyse dieses modernen Rechtsinstitutes im Spannungsfeld zwischen Gewohnheitsrecht und Positivem Recht vor. Zwei Problemfelder stehen im Zentrum: Erstens, was bedeutet der Inhalt der Begriffe „Bereicherung“ und „Gewinn“ für die rechtliche Praxis? Zweitens, können Persönlichkeitsgüter überhaupt jemandem exklusive Verwertungsmöglichkeiten im Sinne des Bereicherungs- und Geschäftsführungsrechts einräumen? °°°°Auf dem Boden positiven Rechts präsentiert der Autor seinen Lösungsvorschlag: Nur diejenigen Gewinne sollen tatsächlich herausgegeben werden, die maßgeblich auf dem angemaßten Recht selbst beruhen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Frieden durch Recht?

Frieden durch Recht? von Becker,  Peter, Braun,  Reiner, Deiseroth,  Dieter
Die Normen des Völkerrechts, die auf die Bewahrung und Schaffung des Friedens ausgerichtet sind, aber auch die Gewaltverbote und Friedensgebote des nationalen Rechts werden immer wieder missachtet, gerade auch von denen, die einen Amtseid auf die Verfassung und damit zugleich auch auf das geltende Völkerrecht geleistet haben. Dies geschieht nicht nur durch Regierungen und Exekutivorgane, die sich in ihrer Außenpolitik nach ihren Worten immer nur für „den Frieden“ einsetzen. Es gilt auch für Gerichte, deren Entscheidungen friedensrechtliche Gebote fahrlässig übersehen, übergehen oder gar missachten. Die jüngere und jüngste Vergangenheit bietet dafür zahlreiche illustrative Beispiele, auch für Deutschland. Es ist deshalb dringend an der Zeit, die konkreten Inhalte und Funktion(en) der Friedensgebote des Grundgesetzes und des geltenden Völkerrechts neu zu vermessen. In welcher Weise können Juristinnen und Juristen bei deren Anwendung und praktischer Umsetzung besser mitwirken? Dazu gehört auch die kritische Frage, ob das geltende Völkerrecht in seinem heutigen Zuschnitt in der Lage ist, diese Friedensgebote implementieren zu helfen. Ist eine stärkere Verrechtlichung der internationalen Beziehungen sinnvoll und wünschenswert? Welche Rolle kann dabei innerstaatlichen und internationalen Gerichten zukommen? Empfiehlt es sich, z. B. bei Verletzungen des völkerrechtlichen Gewaltverbotes oder anderer völkerrechtlicher Delikte stärker auf strafrechtliche Verfahren gegen Entscheidungsträger zu setzen? In welcher Weise? Können zivilgerichtliche Schadensersatzklagen (Amtshaftung) dazu beitragen, den Krieg als Mittel der Politik unattraktiver zu machen? Zu diskutieren ist auch, ob sich die Herausbildung und Schaffung eines neuen Rechtsgebiets, des „Friedensrechts“ empfiehlt, um die Komplexität der friedensrechtlichen Quellen zu ordnen, inhaltlich zu klären und das Bewusstsein für die Zusammenhänge zu schärfen. Könnte so allgemein und insbesondere den Rechtsanwendern auch besser bewusst gemacht werden, welche friedensrechtlich relevanten Normen höherrangigen Rechts sie in ihrer
Aktualisiert: 2023-06-15
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Die strafrechtliche Aufarbeitung der Misshandlung von Gefangenen in den Haftanstalten der DDR

Die strafrechtliche Aufarbeitung der Misshandlung von Gefangenen in den Haftanstalten der DDR von Pfarr,  Micha Christopher
Ihr Gefängniswesen wurde von der Staats- und Parteiführung der DDR als Aushängeschild einer modernen sozialistischen Gesellschaft gerühmt. Dennoch gehörte die Misshandlung von Gefangenen zum Gefängnisalltag. Mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte befasst sich die vorliegende Arbeit. Sie richtet sich dabei gleichermaßen an Juristen wie an historisch interessierte Leser. Ausgehend von den 79 Strafverfahren, die im wiedervereinigten Deutschland gegen die Täter geführt wurden, betrachtet die Arbeit die Gefangenenmisshandlungen und ihre juristische Aufarbeitung. °°Dazu wird einleitend dem gesetzliche Rahmen zur Inhaftierung von Personen in der DDR die Haftpraxis gegenübergestellt.°°Im Hauptteil der Arbeit wird die juristische Aufarbeitung der Gefangenenmisshandlungen analysiert. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Frage, inwieweit die Taten mit dem politischen System der DDR zusammenhingen. Es wird dargelegt, dass die auf dem Willen der Staats- und Parteiführung der DDR beruhende Nichtverfolgung der Taten zur Klassifizierung als System unrecht führt. Dies hatte juristisch das Ruhen der Verjährung zur Konsequenz. Darüber hinaus wird gezeigt, dass das DDR Strafvollzugssystem eine Reihe von misshandlungsbegünstigenden Faktoren aufwies, die als besonderer mittelbarer Systemzusammenhang einzustufen sind. Weiterhin wird untersucht, welche rechtlichen und tatsächlichen Probleme der Aufarbeitung entgegenstanden. Dabei wird auch erörtert, welche Straftatbestände hinsichtlich der verschiedenen Taten anwendbar waren und dass strafrechtliche Rechtfertigungsgründe in aller Regel nicht eingriffen. Abschließend wird dargestellt, weshalb die strafrechtliche Aufarbeitung der Gefangenenmisshandlungen trotz einiger Mängel insgesamt als gelungen zu bezeichnen ist.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Die Ursprünge der Berliner Forschungsuniversität

Die Ursprünge der Berliner Forschungsuniversität von Seifert,  Sabine
Die Gründung der Berliner Universität 1810 markierte einen deutlichen Einschnitt im wissenschaftlichen und kulturellen Leben der preußischen Hauptstadt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg sie zu einer der führenden deutschen Forschungsuniversitäten auf, deren besonderes Ansehen bis heute ausstrahlt. Zu dieser Entwicklung trug der klassische Philologe August Boeckh maßgeblich bei, indem er 1812 das philologische Seminar gründete. Boeckhs Einrichtung besaß Modellcharakter und bot ein privilegiertes Arbeits- und Forschungsumfeld für den geisteswissenschaftlichen Nachwuchs.°°Sabine Seifert zeichnet Gründung und Entwicklung des Seminars in den ersten Jahren nach. Die Analyse der Konzeption und Praxis, der Übungen und Seminararbeiten beleuchtet den maßgeblichen Beitrag, den das Seminar zur Weiterentwicklung der Philologie als Disziplin leistete. Damit löste es den Forschungsanspruch ein, der im Zuge von Bildungsreform und neuhumanistischen Bestrebungen an die Universitäten gestellt wurde.
Aktualisiert: 2023-06-15
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„Zum Landrat nicht geeignet“

„Zum Landrat nicht geeignet“ von Hartisch,  Torsten
Nach 1989/90 erreichten das Brandenburgische Landeshauptarchiv verstärkt Anfragen zu politischen Leitungsträgern auf Kreis- und Stadtebene aus den Jahren 1945–1952. Ortschronisten und Gemeindeverwaltungen suchten Biografien im Zusammenhang mit der Benennung von Straßen, Plätzen oder Gebäuden. Wissenschaftler erforschten die Strukturen der ehemaligen Landesverwaltung und deren Leiter. Zusammenhängende Angaben dazu lagen jedoch bisher nicht vor.  Neben Landräten, Oberbürgermeistern und ihren Stellvertretern stellt Torsten Hartisch auch das leitende Personal der Oberlandratsämter, der Hauptabteilungen, Abteilungen und Referate der Provinzialverwaltung bzw. der Landesregierung in rund 490 Kurzbiografien vor. Ergänzt wird der Band mit einer Aufstellung der Mitglieder der Kreisräte, der Stadträte der kreisfreien Städte, der Vorstände der Kreistage und der Stadtverordnetenversammlung (rund 2000 Personen im Personenindex).  Eine Aufstellung der wichtigsten Verwaltungsstrukturen auf Landesebene hilft bei einem schnellen Einstieg und Überblick.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Oben: Publikationen von Berliner Wissenschafts-Verlag

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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Berliner Wissenschafts-Verlag

Wie die oben genannten Verlage legt auch Berliner Wissenschafts-Verlag besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben