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Die ewigen Grundlagen des Lebens

Die ewigen Grundlagen des Lebens von Iljin,  Iwan Alexandrowitsch
Iwan Iljin identifiziert sieben ewige geistige Grundlagen der menschlichen und gesellschaftlichen Existenz: Glaube, Liebe, Freiheit, Gewissen, Familie, Vaterland, Rechtsbewusstsein. Sie bilden eine unauflösliche Einheit, wobei der Glaube und die Liebe eine führende Rolle spielen; durch sie werden alle anderen Formen des gesellschaftlichen Lebens begriffen und ermöglicht. Die wichtigste soziale Einheit des gesamten komplexen sozialen Organismus ist die Familie, eine natürliche, eine heilige Vereinigung, die auf Liebe, Glauben und Freiheit basiert. Diese Vereinigung soll die ersten bewussten Bewegungen des Herzens lehren und eine Person zu komplexeren Formen der geistigen und sozialen Einheit von Menschen erheben. Laut Iljin kommen dem Gesetz, dem Rechtsbewusstsein und dem Staat weitere bedeutende Rollen zu: so bei der Vereinigung von Menschen in einem soziologisch-geistigen Organismus, bei der Regulierung ihres inneren und äußeren Lebens. Rechtsbewusstsein ist nach dem Verständnis Iljins untrennbar mit dem instinktiven Verlangen nach Güte und Gerechtigkeit verbunden, und Rechtsnormen zeigen einem Menschen den besten Weg, den er für die äußere Gestaltung des gesellschaftlichen und individuellen Lebens sucht.
Aktualisiert: 2022-04-21
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„Ich bin ein Pessimist.“

„Ich bin ein Pessimist.“ von Hong,  Handing, Wang,  Hongjian
Bei dem in diesem Band vorgelegten Interview handelt es sich um das letzte offizielle Gespräch, das der seinerzeit 101 Jahre alte Hans-Georg Gadamer 2001 mit Lutz Geldsetzer und Handing Hong, dem Herausgeber dieses Bands, führte. Geführt als ein Gedankenaustausch zu Fragen interkultureller Beziehungen erweisen sich Gadamers Antworten, so sehr sie auf den ersten Blick an den Fragen seiner Gesprächspartner vorbeizugehen scheinen, heute als geradezu prophetisch in Hinsicht auf aktuelle Probleme der Globalisierung und den chinesischen Durchbruch. Tief ist seine Besorgnis über die Zukunft der Menschheit, was in die titelgebende Aussage mündet. Bei dem Text handelt es sich um die Transkription eines Videomitschnitts des Gesprächs. Eine Einbettung erfährt das Interview durch Beiträge, in denen Handing Hong das Interview selbst und auch ganz allgemein Hans-Georg Gadamers Denken einordnet.
Aktualisiert: 2022-04-20
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Die Subversion verletzender Worte

Die Subversion verletzender Worte von Schütze,  Christian Vasili
Hate Speech wird hierzulande zunehmend als ernsthaftes gesellschaftliches Problem erkannt. Während in Debatten darüber meistens Sanktionierungen durch staatliche Institutionen im Zentrum stehen, macht Christian Schütze eine rhetorisch-künstlerische Form der Intervention stark, die der verletzenden Kraft nicht frontal entgegentritt, sondern sie umlenkt und zurückwirft. In Auseinandersetzung mit Hate Poetry, Kanak Sprak und Kanak Attak arbeitet der Autor Grundlagen zum Verständnis von Hate Speech und der Subversion verletzender Worte aus. Dabei knüpft er an Konzepte von Butler, Derrida, Austin und Bourdieu an und entwickelt sie weiter. Sein Buch stellt ein differenziertes theoretisches Instrumentarium für eine sprachpolitische Praxis gegen Hate Speech bereit.
Aktualisiert: 2022-04-17
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Kritik der emanzipatorischen Vernunft

Kritik der emanzipatorischen Vernunft von Keul,  Hans-Klaus
In einer Analyse der Hauptwerke von Adorno, Horkheimer und Habermas verdeutlicht Keul die Reflexionsbewegung der Kritischen Theorie: Aus den Aporien ihrer jeweils früheren Gestalt erwächst der späteren ein neues Konzept von Vernunft und Wirklichkeit. Die für das emanzipatorische Denken charakteristische Struktur folgt der Logik von Entzweiung und Versöhnung, von Entfremdung und deren Aufhebung. Daß die Suche nach den umfassenden Maßstäben einer Gesellschaftstheorie und deren Begründung die Kritische Theorie auf die allzu vorschnell aufgehobene Philosophie zurück verweist, in diesem Nachweis liegt das systematische Interesse dieser Studie. Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1997
Aktualisiert: 2022-04-17
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Das Lexikon der offenen Fragen

Das Lexikon der offenen Fragen von Kaube,  Jürgen, Laakmann,  Jörn
Antworten gibt es viele! Was aber sind die grundlegenden Fragen? Wir haben namhafte Wissenschaftler, Publizisten und Schriftsteller gebeten, uns ihre »offenen Fragen« zu verraten. Fragen, die sie eigentlich immer schon beantworten wollten; Fragen, die sie umtreiben. Auch Fragen, die sie nicht zu stellen wagen. Herausgekommen ist ein anregendes Panorama heutigen Denkens, mit ernsten, aber auch mit kuriosen Beiträgen aus den Geistes- und Naturwissenschaften, aus Soziologie und Ökonomie, Literatur und Kunst. Mit Fragen u.a. von Hartmut Böhme, Christina v. Braun, Anselm Doering-Manteuffel, Gerhart v. Graevenitz, Hans Ulrich Gumbrecht, Eric Hilgendorf, Ralf Konersmann, Dieter Langewiesche, Christoph Menke, Hannelore Schlaffer, Michael Stolleis, Pirmin Stekeler-Weithofer, Wolfgang Streeck, Martin Warnke, Stefan Weinfurter, Ulrich Wickert, Heinrich August Winkler und Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Aktualisiert: 2022-04-15
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Adolf Kardinal Bertram

Adolf Kardinal Bertram von Gottwald,  Johannes
Adolf Kardinal Bertram (1859-1945) gehört zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Kirchenfürsten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viele Nachkriegshistoriker werfen ihm vor, er habe eine Politik der Anpassung betrieben und sei damit indirekt zur Stütze des NS-Regimes geworden. Johannes Gottwald legt die erste vollständige Biographie Bertrams vor. Sie nimmt nicht nur das politische Verhalten in den Blick, sondern würdigt auch seine Verdienste als Kirchenhistoriker, religiöser Schriftsteller und Seelsorger. Gottwald macht deutlich, dass Bertram kein bequemer Ja-Sager und Opportunist war, sondern eine hohe Auffassung von seinem Priestertum hatte und seine moralische Wächterrolle als Bischof ernst nahm. Zwar verzichtete er auf lautstarke Proteste, führte stattdessen jedoch einen zähen Abwehrkampf hinter den Kulissen, unterstützte zahlreiche Juden und setzte sich für die verfolgte Kirche in Polen ein.
Aktualisiert: 2022-04-21
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Die globalen Machtverhältnisse

Die globalen Machtverhältnisse von Hildebrandt,  Reinhard, Lück-Hildebrandt,  Simone
Das Coronavirus hat die Welt im Großen wie im Kleinen nachhaltig verändert. Allerdings werden viele dieser Veränderungen erst allmählich sichtbar. Dies gilt vor allem für das globale Mächteverhältnis. Doch auch wenn sich der Einfluss der Pandemie auf die globalen Entwicklungen nicht in allen Details erkennen lässt, stellen sich immerhin fundamentale Fragen: Wer verliert und wer gewinnt? Wie wird sich der Wandel auf die big global player USA, China, Russland und die EU auswirken? Welche Faktoren werden neben der Wirtschaft künftig den Lauf der Dinge maßgeblich beeinflussen: Kultur, Militär, Konzerne, Technik? Simone Lück-Hildebrandt und Reinhard Hildebrandt zeigen die von Corona angestoßenen Änderungen auf und formulieren darauf aufbauend mögliche Szenarien und Empfehlungen für die Zukunft.
Aktualisiert: 2022-04-14
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Wohnen im Zeitalter der Mobilität

Wohnen im Zeitalter der Mobilität von Margreiter,  Reinhard
Wir leben in einem Zeitalter gesteigerter Mobilität – Merkmale sind eine hochtechnisierte Geschwindigkeit bei Verkehr, Transport und Kommunikation sowie Flexibilisierung, Kommodifizierung, rasante Umwälzungen in der Medienlandschaft und ein neues, digital unterstütztes Nomadentum. Ist Wohnen, das lange als dauerhaftes Bleiben an einem heimatlichen Ort galt, heute noch möglich? Oder macht es einem allgemeinen Nicht-mehr- oder Kaum-noch-Wohnen Platz? Ist Ort- und Heimatlosigkeit die Signatur der Gegenwart und Zukunft? Aus der Sicht von Phänomenologie und Medienphilosophie widmet sich der Autor diesen Fragen. Es geht um Wesen, Struktur und historische Veränderungen des Wohnens – und um die kulturanthropologischen Folgen. Was ansteht, ist eine entscheidende Transformation: Die seit je im Wohnen angelegte Verschränkung von Innen und Außen, Ruhe und Bewegung, Entfremdung und Bei-sich-selbst-Sein ist neu zu positionieren und es gilt, den abgründig-prekären Migrationsgrund allen Wohnens anzuerkennen. Nur so wird ein adäquates Wohnen möglich, das produktiv mit seiner Endlichkeit umgeht.
Aktualisiert: 2022-04-21
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Nano(bio)technologie im öffentlichen Diskurs

Nano(bio)technologie im öffentlichen Diskurs von Busch,  Roger J.
In die Nanotechnologien werden große Hoffnungen gesetzt. Einst nebeneinander forschende Disziplinen wachsen im Zugriff auf die kleinsten Teilchen zusammen und erkennen Gestaltungsmöglichkeiten ungeahnten Ausmaßes. Dieser Zugriff auf kleinste Teilchen erregt in der allgemeinen Öffentlichkeit bislang kaum Aufmerksamkeit. Man befindet sich augenscheinlich in der Phase optimistischer Nutzenerwägungen. Doch es werden auch andere Perspektiven auf diesen wichtigen, neuen Technologiebereich diskutiert. Der vorliegende Sammelband dokumentiert solche Perspektiven – nicht etwa, um Nanotechnologien einer vernichtenden Kritik zu unterziehen, sondern um einen Diskurs anzubahnen, der zum frühest möglichen Zeitpunkt natur- und geisteswissenschaftliche Kompetenzen auf einander zu beziehen und auf diese Weise zu einer gesellschaftlich konsensfähigen Gestaltung der Anwendungen zu gelangen. Die Beiträge wurden 2007 im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Klausurwochen am Institut TTN in München erstellt, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurden.
Aktualisiert: 2022-04-21
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Christian Thiel, Fregeana

Christian Thiel, Fregeana von Peckhaus,  Volker, Thiel,  Christian
Dieser Band vereinigt zwölf zentrale Beiträge von Christian Thiel zur Logik Gottlob Freges aus vier Jahrzehnten. Christian Thiel ist ein national und international hochgeschätzter Pionier der Fregeforschung. Mit seinen seit Mitte der 1960er Jahre vorgelegten Frege-Studien initiierte und beförderte er eine signifikante Umorientierung der damaligen mathematischen und philosophischen Auseinandersetzung mit dem Werk des Jenenser Mathematikers Gottlob Frege (1848–1925), einem der Begründer der modernen Logik. Christian Thiel prägt seit jener Zeit richtungsweisend eine spezifische Form der Behandlung des Fregeschen Werkes: systematisch interessiert vor allem an Problemstellungen in Logik, Philosophie der Mathematik und Wissenschaftstheorie, philologisch genau und historisch sensibel mit einem besonderen Augenmerk auf die Einbettung Freges in die mathematik-, logik- und philosophiehistorischen Kontexte seiner Zeit. Die Beiträge erlauben es, diesen kontextuellen Zugang nachzuvollziehen.
Aktualisiert: 2022-04-08
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