Logik

Logik von Albert von Sachsen, Berger,  Harald
Dieses Werk ist der Gattung nach eine Summa totius logicae, ein Handbuch der gesamten Logik, das in erster Fassung Anfang der 1350er Jahre in Paris entstand und in zweiter Fassung 1360 ebenda. Es umfasst in sechs Traktaten die Terme, die Eigenschaften der Terme, die Sätze, die Folgerungen, die Trugschlüsse sowie die Unlösbaren und die Verpflichtungen. Die noch erhaltene Überlieferung, fast 40 Handschriften und ein Frühdruck, weist das Werk als eines der erfolgreichsten des Mittelalters aus, seit Carl Prantl (1870) gilt es auch der modernen Forschung als Quelle ersten Ranges. Umfang des Textes und Anzahl der Textzeugen standen aber bislang einer kritischen Edition entgegen. Diese oft beklagte Lücke wird mit der vorliegenden Ausgabe endlich geschlossen, die annotierte deutsche Übersetzung macht diese Fundgrube auch einem breiteren Leserkreis zugänglich; eine ausführliche Einleitung informiert über Verfasser und Werk. Die Logik jener Zeit besteht in einer Verbindung aus aristotelischen und eigenständigen scholastischen Elementen, die Anordnung dieses Stoffes ist bei Albert aber viel organischer als etwa im klassischen Handbuch des Petrus Hispanus (Mitte 13. Jh.). Albert ist neben Wilhelm von Ockham und Johannes Buridan ein bedeutender Vertreter des spätmittelalterlichen Nominalismus, was sich natürlich auch auf seine Semantik und Ontologie auswirkt. Er versucht in diesem Werk aber, metaphysische Themen nicht in den Vordergrund treten zu lassen. Albert scheint als erster Pariser Professor neue englische Entwicklungen umfassend rezipiert zu haben, wie besonders sein Traktat »Die Verpflichtungen« zeigt, der als erste kontinentale Obligationen-Abhandlung gilt.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Dialogus de ludo globi. Über das Globusspiel

Dialogus de ludo globi. Über das Globusspiel von Bormann,  Karl, Bredow,  Gerda von, Hoffmann,  Ernst, Nikolaus von Kues, Wilpert,  Paul
Mit ihrer Entstehungszeit zwischen Ende 1462 und Frühjahr 1463 gehören die beiden, wohl in Rom verfassten Dialoge De ludo globi zu den späten Schriften des Nikolaus von Kues. Im Ausgang von einem simplen Kugelspiel wird anhand von Gestalt und Bewegung der Kugel die »mystische Bedeutung« des Spiels zu einer theologischen, kosmologischen und anthropologischen Deutung einer Drei-Welten-Theorie (Gott, Universum, Mensch) mit einer zuvor noch nicht formulierten Intentionen- und Wertlehre.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Über die Wahrheit. Teilband 1

Über die Wahrheit. Teilband 1 von Schönberger,  Rolf, Thomas von Aquin
Diese frühen und umfänglichsten Untersuchungen des Thomas von Aquin werden mit dem Begriff der Wahrheit eröffnet, der diesen Erörterungen den Titel gegeben hat. Da dieser Auftakt zugleich der locus classicus der Korrespondenztheorie ist, gehört der Grundgedanke wohl zu den am meisten berücksichtigten der mittelalterlichen Philosophie. Aber nicht diese Zuordnung, sondern der Begriff und die Begründung der Korrespondenz machen das eigentlich philosophisch Interessante des Textes aus. Zugleich aber hat es Thomas mit einer Fülle von überkommenen Bestimmungen von Wahrheit zu tun, denen er jetzt ihren systematischen Ort zuzuweisen versucht, wodurch sie ein Recht, wenn auch nur ein relatives Recht zugesprochen bekommen. Die weiteren Themen – das Wissen Gottes, die göttlichen Ideen der Schöpfung, das göttliche Wort – sind Themen der philosophischen Theologie. Hier wird aber nicht primär die Anwendbarkeit dieser Begriffe auf den Gottesgedanken geprüft und bestätigt, sondern eine folgenreiche grundlegende Erweiterung des Wissensbegriffs vollzogen und eine Neubestimmung des Verhältnisses von Denken und Sprache entwickelt: Gedanken sind allgemein in ihrem Gehalt und in ihrer Mitteilbarkeit. Die mit diesem Band vorliegende deutsche Übersetzung dieser Texte nicht die erste, aber die erste vollständige.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Über den Menschen

Über den Menschen von Albertus Magnus, Anzulewicz,  Henryk, Söder,  Joachim R
Diese Ausgabe bietet die bisher nicht allgemein verfügbaren Texte Alberts des Großen zur Anthropologie und gibt damit Aufschluss über das Bild vom Menschen im Mittelalter. Mit dieser Ausgabe erscheint erstmalig eine auf der Grundlage der überlieferten Handschriften textkritisch erstellte und zweisprachig wiedergegebene Auswahl der zentralen Texte aus der Summe »De homine« (Über den Menschen), dem anthropologischen Frühwerk des Albertus Magnus. «?e homine« stellt einen im doppelten Sinne – von der Auffassung des Gegenstandes und von seiner Betrachtungsweise her – ganzheitlichen Anthropologieentwurf dar, der zum Bestand einer zweiteiligen »Summe über die Schöpfung und Geschöpfe« (Summa de creaturis) gehört. Der erste Teil dieser Summe hat die vier aus dem Schöpfungsakt Gottes gleichzeitig hervorgegangenen Urwirklichkeiten, nämlich erste Materie als den Urstoff der Schöpfung, Himmel, Zeit und Engel zum Gegenstand. Der zweite Teil der Summe, dem die hier wiedergegebenen Texte entnommen sind, gehört sachlich und formal in diesen schöpfungstheologischen Rahmen und ist speziell dem Menschen in seiner seelisch-körperlichen Verfasstheit, in seinem Urzustand und in seinem natürlichen Lebensraum gewidmet. Dieser Text des ersten großen Aristotelikers im christlichen Mittelalter (Thomas von Aquin war einer seiner Schüler) gibt Aufschluss über das Bild vom Menschen im Mittelalter und erlangte unter den Zeitgenossen des Albertus Magnus einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Ausgabe basiert auf der kritischen Edition des Textes in Band XXVII/2 der Alberti Magni Opera Omnia.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Opus maius

Opus maius von Bacon,  Roger, Egel,  Nikolaus, Molnar,  Katharina
Mit seinem "Opus maius" formulierte Bacon eines der prägnantesten wissenschaftlichen Reformprogramme des Mittelalters und war seiner Zeit weit voraus. Der Band enthält Roger Bacons "Brief an Papst Clemens IV.", die drei wichtigsten Teile I, II und VI des "Opus maius", Bacons "Brief über die geheimen Werke der Natur und der Kunst" sowie eine ausführliche Einleitung des Herausgebers.
Aktualisiert: 2023-06-16
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De sui ipsius et multorum ignorantia. Über seine und vieler anderer Unwissenheit

De sui ipsius et multorum ignorantia. Über seine und vieler anderer Unwissenheit von Buck,  August, Kubusch,  Klaus, Petrarca,  Francesco
Francesco Petrarca (1304–1374) schuf mit diesem um 1370 entstandenen Text die Grundlage für eine humanistische Philosophie, in deren Mittelpunkt der Mensch und seine geistige Welt stehen. Der christliche Humanismus Petrarcas wurde in der Folge zur bestimmenden Position gegen die auf Aristoteles rückgreifende Scholastik.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Expositio super elementationem theologicam Procli

Expositio super elementationem theologicam Procli von Berthold von Moosburg, Lasorella,  Giovanni, Retucci,  Fiorella, Sturlese,  Loris
Der Registerband erschließt den Inhalt der acht Bände der kritischen Edition von Bertholds Prokloskommentar (insgesamt über 2000 Druckseiten) in dreifacher Hinsicht. Er bietet erstens ein alphabetisches Sachregister mit 580 Einträgen, das auf einer vom Verfasser selbst hergestellten Tabula contentorum basiert. Es folgt zweitens ein Register aller durch die Herausgeber genau nachgewiesenen Quellen, der aus 9300 Einträgen besteht, welche der Verfasser 300 Werken von 80 verschiedenen Autoren entnahm. Das Register wird durch ein Namen- und ein Literaturverzeichnis abgeschlossen. Dieser Band eröffnet den Zugang zu den wichtigsten Themen der mittelalterlichen platonischen Überlieferung, so wie Berthold sie verstand; darüber hinaus gibt die erstaunliche Breite der von Berthold aus erster Hand zitierten Quellen eine einmalige Einsicht in die reale Bibliothek eines deutschen Gelehrten aus dem Spätmittelalter.
Aktualisiert: 2023-06-16
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De obligationibus. Über die Verpflichtungen

De obligationibus. Über die Verpflichtungen von Martinus Anglicus, Schupp,  Franz
Die mittelalterlichen logischen Traktate De obligationibus legten die Grundlagen für die Ausbildung der Methode der hypothetischen Argumentation, der zentralen Grundformen des wissenschaftlichen Denkens in der Moderne. Diese Edition bietet erstmals einen Quellentext aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zur Thematik der Ars obligatoria in textkritischer Ausgabe und deutscher Übersetzung.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Die Struktur des menschlichen Geistes nach Augustinus

Die Struktur des menschlichen Geistes nach Augustinus von Brachtendorf,  Johannes
Die philosophische Bedeutung des spekulativen Hauptwerkes Augustinus‘ liegt in der Analyse des menschlichen Geistes. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Möglichkeit der Selbstreflexion, wie sie durch das Delphische Gebot: „Erkenne dich selbst“ gefordert wird. Augustinus weist eine unmittelbare, immer schon bestehende Selbstbekanntschaft des menschlichen Geistes auf und erkennt in ihr die Voraussetzung jedes Strebens nach reflexiver Selbsterkenntnis. Damit nimmt er Thesen moderner Selbstbewusstseinstheorie vorweg. Der menschliche Geist erweist sich als Seinstyp sui generis, dessen Beschreibung einer eigenen ontologischen Begrifflichkeit bedarf.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Idiota de mente. Der Laie über den Geist

Idiota de mente. Der Laie über den Geist von Bormann,  Karl, Hoffmann,  Ernst, Nikolaus von Kues, Santinello,  Giovanni, Steiger,  Renate, Wilpert,  Paul
Ziel des Dialogs Idiota de mente (1450) ist die Zusammenführung der aristotelischen Bestimmung des Intellekts als Formprinzip des Lebens mit der platonisch-augustinischen Idee von der Unsterblichkeit der Seele. Für Cusanus ist die mens (Geist) eine eigene lebendige Substanz: Sie ist für sich selbst seiende Seele als Einheit ihrer Kräfte und das Bild Gottes.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Abhandlung über den Intellekt und den Erkenntnisinhalt

Abhandlung über den Intellekt und den Erkenntnisinhalt von Dietrich von Freiberg, Mojsisch,  Burkhard
In dieser Schrift entwickelt Dietrich (ca. 1250-1318/20) umfassend seine Theorie der Intellektualität und gelangt zu Einsichten, die erst in der neuzeitlichen Transzendentalphilosophie wieder zur Geltung kamen. Da die Abhandlung auch metaphysische, kosmologische, theologische, naturphilosophische und naturwissenschaftliche Theoreme diskutiert, bietet sie in vorzüglicher Weise Verständnishilfen für sein Gesamtwerk.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Über Gottes Vermögen. Teilband 2

Über Gottes Vermögen. Teilband 2 von Grotz,  Stephan, Schönfeld,  Andreas, Thomas von Aquin
Thomas von Aquin ist 'der' Denker des Mittelalters, der die am längsten anhaltende Orientierung geboten, die intensivsten historischen Interessen auf sich gezogen und - neben seiner Bedeutung als Kirchenlehrer - für die vielfältigsten denkerischen Konzeptionen Pate gestanden hat und dessen Werk daher noch heute auf praktisch allen Feldern philosophischer Problemstellungen Anregungen zu geben vermag. In den 'Quaestiones disputatae', seinem in philosophischer Hinsicht bedeutendsten und 'gründlicheren' Werk (Kurt Flasch), geht es Thomas – anders als etwa in der 'Summa theologiae' – nicht um den Vortrag der eigenen Lehrmeinung, sondern um die möglichst umfassende Disputation (Erörterung) von Sachfragen unter Einbeziehung des Für und Wider vor dem Hintergrund überlieferter Auffassungen nach der Maßgabe der intellektuellen Vernunft. Abgehandelt werden die großen Grundthemen der Metaphysik und Erkenntnislehre, die den Menschen bewegen: Was ist Wahrheit, was Vermögen und (göttliche) Macht, was Tugend, und was ist die Seele? Die universalistische Weite der Gedanken, die Thomas im Zuge der in den einzelnen Quaestiones erörterten Fragestellungen entfaltet, erhebt das Werk, das naturgemäß zunächst und zuerst einen theologischen Anspruch zu erfüllen sucht, zu einem der Grundwerke der philosophischen Tradition, das nicht nur als ein solches gelesen werden kann, sondern über die Zeiten hinweg seinen provokativen Charakter und seine Bedeutung behält. Daneben sind die 'Quaestiones disputatae' unter historischem Aspekt von geradezu unschätzbarem Wert, da sie Zeugnis ablegen von der mit größter Akribie vorgenommenen Auseinandersetzung mit der Philosophie des Aristoteles, deren Wiederentdekkung und Transformation durch die Denker des Mittelalters – und darunter vor allem Thomas – den Weg bereitete für die Ausbildung der Kultur der auf die Ratio (Vernunft) gegründeten Argumentation in der Philosophie (und in den Wissenschaften) der Neuzeit. Thomas von Aquin (1224/25 – 1274) war ein Denker, dessen Theologie und Philosophie einen geistesgeschichtlichen Wendepunkt markiert – und dies gleich in mehrfacher Hinsicht: Zu seiner Zeit wurden die Texte des Aristoteles wieder zugänglich, der Gesichtskreis weitete sich aus über die Grenzen der eigenen Kultur, die Disziplinen Philosophie und Theologie verstanden sich jetzt als Wissenschaften im strengen Sinne und fanden ihren Ort in einer ganz neuen Institution – der Universität. Die Federführung für das Projekt der ersten vollständigen Ausgabe der 'Quaestiones disputatae' in deutscher Übersetzung liegt in den Händen von Rolf Schönberger, Professor am Philosophischen Institut der Universität Regensburg. Die einzelnen Bände der ›Regensburger Ausgabe‹ werden, in Abstimmung mit dem Herausgeber, von einer Gruppe von Fachgelehrten je selbständig übersetzt und durch ein kommentierendes Nachwort erschlossen.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Scientia transcendens

Scientia transcendens von Honnefelder,  Ludger
Die Tradition der Metaphysik, auf die sich die Neuzeit bezieht verdankt ihre Physiognomie den systematischen Ansätzen, die den nach Aristoteles »zweiten« Anfang der Metaphysik im 13. Jhd. Bestimmen. Der Zusammenhang, der die mittelalterliche Metaphysik mit der neuzeitlichen Metaphysik und Metaphysikkritik verbindet, ist jedoch immer noch zu wenig erforscht. Die vorliegende Untersuchung greift den einflußreichsten der mittelalterlichen Ansätze, den des Johannes Duns Scotus, auf und verfolgt seine Rezeption und Transformation über Francisco Suárez und Christian Wolff zu Immanuel Kant und Charles Sanders Peirce. Nach Duns Scotus ist Metaphysik als Wissenschaft vom Seienden als Seienden nur dann möglich, wenn man sie nicht als Wissenschaft vom ersten ausgezeichneten Seienden, sondern als Wissenschaft vom ersterkannten Begriff des Seienden versteht. Da dieser Begriff nur im Rückgang auf die Voraussetzungen unserer kategorialen Prädikate erfasst und nur im Durchgang durch seine modalen Bestimmungen entfaltet werden kann, fasst Scotus Metaphysik strikt als »Transzendentalwissenschaft« (scientia transcendens) und ordnet ihr als Inhalt die formalmodale Bestimmung und Explikation der »ratio entis« zu. Die Erkenntnis des unendlichen Seienden ist Teil dieser Explikation und nur als solche möglich. Die neuzeitliche Gestalt der Metaphysik, die sich auf der bisher meist herangezogenen Folie der Metaphysik des Thomas von Aquin als Traditionsbruch darstellt, erweist sich im Blick auf das Konzept des Scotus als Resultat einer kritischen Transformation.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Die neue Logik. Logica Nova

Die neue Logik. Logica Nova von Büchel,  Walburga, Hösle,  Vittorio, Lohr,  Charles, Lullus,  Raimundus
Der mallorquinische Philosoph Raimundus Lullus (um 1235–1315) versuchte durch eine Kombinatorik der obersten allgemeinen Begriffe alle übrigen Wahrheiten abzuleiten und in ihrem Zusammenhang anschaulich darzustellen. Die Logik hat die Aufgabe der Entdeckung des Wahren und Falschen« und kann diese nur nach Maßgabe einer ihr vorgeordneten Reflexion auf die allen Wissenschaften zugrundeliegenden Grundbegriffe erfüllen. Die Einleitung zeichnet Lulls Leben, seine philosophischen Grundthesen und die Wirkungsgeschichte des katalanischen Denkers nach. Der Text ist mit Ausnahme des Quästionenregisters vollständig wiedergegeben; die Editionsgeschichte wird durch Hinweise zur Textkonstitution erläutert.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Das Gastmahl. Viertes Buch

Das Gastmahl. Viertes Buch von Cheneval,  Francis, Dante Alighieri, Imbach,  Ruedi, Ricklin,  Thomas, Suarez-Nani,  Tiziana
Im vierten und letzten Buch, mit dem die Edition des "Convivio" abgeschlossen ist, interpretiert Dante sein Gedicht "Le dolci rime d'amor ch' i' solia" und erörtert die komplexe Frage der wahren Edelkeit. In diesem Rahmen diskutiert er den Umfang der kaiserlicher Macht und die Bedeutung des Römischen Reiches sowie das Verhältnis von Philosophie und Politik bzw. von philosophischer und politischer Kompetenz. Die Bewertung des Römischen Reiches und die Erörterung der Autorität des Aristoteles für die Philosophie und das menschliche Denken schlechthin implizieren eine Stellungnahme zur Beziehung zwischen christlicher und antik-heidnischer Weltauffassung.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Akademische Abhandlungen. Lucullus

Akademische Abhandlungen. Lucullus von Cicero,  Marcus Tullius, Graeser,  Andreas, Schäublin,  Christoph
Die Akademischen Abhandlungen (verfasst 45 v. Chr.), in denen Cicero die Erkenntnislehre der griechischen Philosophie (zumal hellenistischer Zeit) darstellt, bieten eine einzigartige historische Quelle nicht nur für Art und Form der Übertragung grundlegender philosophischer Begriffe aus dem Griechischen ins Lateinische, sondern auch ganz allgemein für die Rezeption griechischer philosophischer Konzepte in Rom. Von den zwei Fassungen der Abhandlungen, die sich wohl allein der äußeren Form nach voneinander unterschieden, ist heute nur mehr das zweite Buch der ersten Fassung unversehrt erhalten (der Dialog Lucullus) und hier erstmals allgemein zugänglich gemacht worden.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Das Buch der Wahrheit

Das Buch der Wahrheit von Blumrich,  Rüdiger, Seuse,  Heinrich, Sturlese,  Loris
Der philosophische Text Das Buch der Wahrheit von Heinrich Seuse (1295-1366) gilt als ein geistesgeschichtliches Dokument ersten Ranges. Die Schrift, zur Verteidigung seines Lehrers Eckehart nach dessen Verurteilung von 1329 geschrieben, zeigt den philosophischen Ansatz Eckeharts zur Metaphysik und Anthropologie auf. Zugleich trägt Seuse in der Reflexion der zentralen Begriffe vernunftikeit (Denken) und gelassenheit seine philosophische Lehre über Gott, über die Welt, über den Sinn des menschlichen Lebens (d. h. seine Anthropologie) vor.
Aktualisiert: 2023-06-16
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De docta ignorantia. Die belehrte Unwissenheit

De docta ignorantia. Die belehrte Unwissenheit von Nikolaus von Kues, Senger,  Hans Gerhard
Nachdem Nikolaus von Kues im zweiten Buch »De docta ignorantia« in spektakulativer Entfaltung eine in neuzeitliches Denken vorausweisende Kosmologie entwickelt hat, faltet er im dritten Buch am Begriff des Absolut und zugleich Eingschränkt Größten (maximum absolutum et contractum) eine christologische Spekulation aus, in deren Rahmen die »Glaubensmysterien« und abschließend auch sein Ekklesiologie-Konzept philosophisch traktiert werden.
Aktualisiert: 2023-06-16
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