Gefühlspolitik

Gefühlspolitik von Frevert,  Ute
Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen am 24. Januar: die Anfänge moderner Gefühlspolitik im aufgeklärten Absolutismus. Durch Liebe, nicht durch Furcht und Gehorsamszwang sollte der König regieren. So bestimmte es die (früh)moderne Staatstheorie. Schon Friedrich II. von Preußen (1712-1786) wusste, dass es nicht ausreicht, über die Körper der Untertanen zu herrschen. Auch ihre Herzen wollen erobert werden. Doch die Geschichtsschreibung berichtet, dass Friedrich der Große weder mild noch sanft mit seinen Untertanen umging. Ute Frevert analysiert das Herrschaftsverständnis Friedrichs ebenso wie dessen gefühlspolitische Praktiken. Sie zeigt, mit welchen Mitteln der aufgeklärt-absolutistische König die Zustimmung und Zuneigung derjenigen suchte, die seiner Herrschaft unterworfen waren. Dieses Interesse machten sich die Untertanen zunutze: Sie stellten Bedingungen, formulierten Erwartungen und reagierten enttäuscht, wenn der König darauf nicht einging. Die Historikerin zeigt, dass Herrschaftskommunikation in zwei Richtungen verläuft, und das nicht erst in der heutigen Mediengesellschaft. Im 18. Jahrhundert entdeckt Frevert die Ansätze einer Gefühlspolitik, die ihre Spuren in der Moderne hinterlassen haben.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Jürgen Habermas: Faktizität und Geltung

Jürgen Habermas: Faktizität und Geltung von Hiebaum,  Christian, Koller,  Peter
In this series the most important works in the history of philosophy are discussed with cooperative commentary from internationally renowned philosophers. Each volume contains 12 to 15 essays, and follows the organizational structure of the discussed philosophical work. Essential reading for students and academics alike, the series elucidates the major themes in philosophy without the need for time-consuming consultation of secondary literature.
Aktualisiert: 2019-12-18
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De Arcanis Rerumpublicarum libri sex

De Arcanis Rerumpublicarum libri sex von Clapmarius,  Arnold, Wehner,  Ursula
Arnold Clapmarius (1574–1604) war ab 1600 Professor für Geschichte und Politik an der Akademie und späteren Universität in Altdorf bei Nürnberg. Sein Hauptwerk ›De Arcanis Rerumpublicarum‹ – keineswegs ein Handbuch clandestiner Politik, sondern eine frühaufklärerische Schrift über die Mechanismen der Politik monarchischer, aristokratischer und demokratischer Herrschaft – wurde im 17. Jahrhundert in sieben Auflagen gedruckt. Die zahlreichen Ausgaben zeigen die Bedeutung, die diesem Text in den ständisch-religiösen Konflikten der Epoche um den Dreißigjährigen Krieg zukam: Clapmarius legt als Erster eine Systematik der staatlichen Macht vor und darf als ein Vorläufer des Rechtsstaatsdenkens gelten. Es ist überfällig, diese Schrift in den Kanon der Texte zur politischen Ideengeschichte der Frühen Neuzeit aufzunehmen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Aufstieg und Fall der europäischen Kohlenstoffökonomie

Aufstieg und Fall der europäischen Kohlenstoffökonomie von Bitter,  Martin
Die Feststellung, dass sich die globale Klimapolitik in einer tiefen Krise befindet, klingt mittlerweile beinahe nach einer abgedroschenen Phrase. Nur zu sehr haben sich mediale und wissenschaftliche Beobachter daran gewöhnt, den Parteien der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls von kurzfristigen machtpolitischen Erwägungen geleitete Untätigkeit, partikulares Gebaren oder gar den Zynismus eines après nous la déluge vorzuwerfen. Fragt man nun die medialen und wissenschaftlichen Beobachter oder auch die politischen Protagonisten der globalen Klimapolitik nach einem Akteur, der in der Lage sein könnte, mit gutem Beispiel voranzugehen und der internationalen Staatengemeinschaft den Weg in eine dekarbonisierte Zukunft zu weisen, dann richtet sich das Prinzip Hoffnung nicht selten auf die Europaische Union (EU). Martin Bitter untersucht die Krise des europäischen Emissionshandels, indem er die Widersprüche marktbasierter Klimapolitik in den Blick nimmt und diese in das Machtfeld europäischen Regierens einbettet.
Aktualisiert: 2019-12-15
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Bundesverfassungsgericht und politische Theorie

Bundesverfassungsgericht und politische Theorie von van Ooyen,  Robert Chr. van
Das Buch skizziert einen Forschungsansatz, der im Unterschied zu eher machtanalytisch orientierten Zugängen auf die politisch-theoretischen Verständnisse und ideengeschichtlichen Rezeptionslinien von „Staat“, „Demokratie“, „Politik und Recht“, „Volk“, „Parlamentarismus“, „Föderalismus,“ „Parteien“, „Europa“, „innere und äußere Sicherheit“, „Grundrechte“ und „Beamtentum“ abzielt. Es ist das Ergebnis der rund zehnjährigen Forschungen des Autors zur Verfassungsgerichtsbarkeit, insb. zum Bundesverfassungsgericht.     
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Wohlfahrtsstaat und seine Bürger

Der Wohlfahrtsstaat und seine Bürger von Offe,  Claus
Im zweiten Band der Ausgewählten Schriften von Claus Offe sind theoretische Arbeiten zu Wohlfahrtsstaat und Sozialpolitik versammelt. Sie handeln von den drei großen Säulen sozialstaatlicher Politik: soziale Hilfen oder , gesetzliche Sozialversicherung und Versorgung von (Teilen) der Bevölkerung mit Diensten und finanziellen Ressourcen. Deren aktuelle Herausforderungen werden durch das Geschehen am Arbeitsmarkt, fiskalische Krisen und demografische Trends bestimmt, nicht zuletzt auch durch die „moralische Ökonomie“ der Gewährleistung sozialer Sicherheit. Wie weit tragen unter gegebenen Bedingungen die normativen Ressourcen der Solidarität, die für die politische Bewältigung von Armut, Arbeitslosigkeit und Prekarität benötigt werden? Im zweiten Teil des Bandes geht es um Begründungen für die aktuelle Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens und seiner Varianten.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Hans Kelsen und die offene Gesellschaft

Hans Kelsen und die offene Gesellschaft von van Ooyen,  Robert Chr.
Hans Kelsens „Staatslehre ohne Staat“ und „Volk“ ist eine bedeutsame politische Theorie, vielleicht sogar die Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft in der postnationalen Moderne: Ob Zuwanderungsgesellschaft oder europäische Integration – mit ihr lassen sich genau die aktuellen demokratie- und verfassungstheoretischen Herausforderungen pluralistischer Gesellschaften erfassen, an denen die tradierten Staats- und Verfassungslehren bis in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hinein scheitern. Kelsens modern-demokratische Konzeption einer Bürgerschaft als Rechtsgenossenschaft bedarf weder der „Souveränität“ noch der „homogenen Nation“; sie ist daher auch die für das zeitgemäße Verständnis des Grundgesetzes adäquate Staats- und Verfassungstheorie.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Hobbes

Hobbes von Tönnies,  Ferdinand
Thomas Hobbes (1588–1679) – Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph – gilt als der Begründer des aufgeklärten Absolutismus. Als Wunderkind hochgelobt, studierte Hobbes in Oxford Logik und Physik. Auf mehrfachen Auslandsreisen machte er unter anderem mit einflussreichen und wichtigen Persönlichkeiten wie Francis Bacon, René Descartes, Marin Mersenne und Pierre Gassendi Bekanntschaft.Ferdiand Tönnies (1855–1936), ein deutscher Soziologe und Philosoph, beleuchtet in diesem Werk das eindrucksvolle Leben und Werk eines Mannes, der die politische Ideengeschichte maßgeblich prägte.
Aktualisiert: 2019-08-31
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Allgemeine Staatslehre

Allgemeine Staatslehre von Jellinek,  Georg, Jellinek,  Walter
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Aktualisiert: 2019-08-02
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