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Gesellschaftliche Vermittlung in der Krise

Gesellschaftliche Vermittlung in der Krise von Jarren,  Otfried, Neuberger,  Christoph
Digitale Plattformen werden mehr und mehr für die Konstitution von Märkten relevant. Plattformen haben, da man sie multifunktional nutzen kann, massive Auswirkungen auch auf die Bereitstellung wie Verbreitung von gesellschaftlichen wie privaten Informationen. Sie sind für den gesellschaftlichen Austausch relevant. Plattformen, die die Bereitstellung wie Verbreitung von Medieninhalten wie von journalistischen Leistungen ermöglichen, haben ökonomische wie kulturelle Auswirkungen auf die traditionelle Medien- und Kommunikationsbranche: Sie verliert an Aufmerksamkeit, an Werbe- wie Nutzererträgen. Insbesondere Social-Media-Plattformen wie Facebook sind für bestimmte gesellschaftliche Gruppen für die Beschaffung aktueller Informationen relevant. Plattformen und der Prozess der Plattformisierung beeinflussen die traditionellen Medien wie den Journalismus. Das wird an der zunehmenden Finanzierungskrise der Massenmedien wie des Journalismus deutlich. Der beginnende Transformationsprozess hat vielfältige Auswirkungen sowohl auf die Konstitution von Öffentlichkeit wie auf (politische) Informations- und Kommunikationsprozesse und hat damit auch Folgen für die liberale Demokratie. Die Veränderungs- bzw. Transformationsprozesse bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit in der interdisziplinären Forschung wie der Politik (Gestaltung einer Medien- und Kommunikationsordnung; Regulierung). Mit Beiträgen von Klaus Beck, Patrick Donges, Otfried Jarren, Katharina von Kleinen-Königslow, Frank Löbigs, Christoph Neuberger, Manuel Puppis
Aktualisiert: 2020-10-27
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Die Praxis der Verständigung im Strafprozess

Die Praxis der Verständigung im Strafprozess von Altenhain,  Karsten, Jahn,  Matthias, Kinzig,  Jörg
Bei der sogenannten Verständigung in Strafverfahren handelt es sich um ein seit langer Zeit stark umstrittenes Rechtsinstitut. Im Jahr 2013 hat das Bundesverfassungsgericht den dazu ergangenen Regelungen in der StPO zwar eine Verfassungsmäßigkeit attestiert, aber zugleich dem Gesetzgeber aufgegeben, die Schutzmechanismen, die der Einhaltung der grundgesetzlichen Anforderungen dienen, fortwährend auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Dieser Band, vorgelegt von einem Forschungsverbund der Universitäten Düsseldorf, Frankfurt am Main und Tübingen, analysiert auf der Grundlage einer Auswertung der Rechtsprechung und Akten einschlägiger Verfahren sowie von Befragungen justitieller Akteure, wie das geltende Recht durch die Praxis umgesetzt wird.
Aktualisiert: 2020-10-23
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Auf dem Weg zu einem europäischen One-Stop-Shop für die Vergabe von Online-Nutzungsrechten an Musikwerken?

Auf dem Weg zu einem europäischen One-Stop-Shop für die Vergabe von Online-Nutzungsrechten an Musikwerken? von Schafdecker,  Julia
Der Konflikt von digitaler Ubiquität und territorial gebundenen Urheberrechten ist jeder Online-Nutzung immanent. Da es dem Unionsgeber in der Vergangenheit nicht gelang, den hierdurch bedingten aufwendigen Lizenzierungsprozess von Online-Rechten an Musikwerken zu vereinfachen, soll nun RL 2014/26/EU die gewünschte Umstrukturierung der kollektiven Lizenzvergabe begründen: Europäische Verwertungsgesellschaften sollen multinationale Online-Lizenzen vergeben. Julia Schafdecker untersucht, mit welchen Schwierigkeiten der Unionsgesetzgeber vor Erlass der Richtlinie konfrontiert war und wie bzw. ob die Richtlinie die Mehrgebietslizenzvergabe auf dem Online-Musikmarkt zu etablieren und hierdurch die gewünschte Vereinfachung zu erreichen vermag.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Ambivalenz der Gegenseitigkeit

Ambivalenz der Gegenseitigkeit von Haas,  Benjamin
Die Studie stellt entwicklungspolitische Freiwilligendienste erstmals in einen grundlegend sozialtheoretischen Kontext. Anhand der Reziprozitätstheorie wird herausgearbeitet, auf welchen tieferen Logiken entwicklungspolitische Freiwilligendienste basieren. Dabei werden insbesondere ambivalente und asymmetrische Gegenseitigkeitsformen im Spiegel postkolonialer Theorieansätze analysiert. Leitende Fragen dabei sind: Welche Auswirkungen auf Reziprozitätsprozesse hat die Positionierung im Kontext von „Entwicklung“? Welche Logiken von Geben und Nehmen werden im Nord-Süd-Austausch transportiert? Wo liegen Herausforderungen für partnerschaftliche Zusammenarbeit und die pädagogische Begleitung? Der deutsche Weltwärts-Freiwilligendienst dient als Fallstudie. Die aktualisierte Neuauflage reflektiert die Veränderungen des Programms seit 2012, wie die Einführung der Süd-Nord-Komponente. Außerdem nimmt sie auch Freiwilligendienste anderer Länder in den Blick.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Hauptgutachten. Wettbewerb 2020

Hauptgutachten. Wettbewerb 2020 von Monopolkommission
In ihrem XXIII. Hauptgutachten mit dem Titel „Wettbewerb 2020“ behandelt die Monopolkommission die Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt, die aus Subventionen von Drittländern wie China an Unternehmen resultieren. Vorgeschlagen wird die Einführung eines neuen Instruments zur Kontrolle von Drittlandsbeihilfen. Beim Thema Wettbewerb in der Corona-Krise empfiehlt die Kommission, das Kartellrecht auch in der Krise weiterhin ohne materiell-rechtliche Abstriche anzuwenden und staatliche Rettungsschirme für Unternehmen mit wettbewerbsfördernden Maßnahmen zu flankieren. Im Hinblick auf die digitale Plattformwirtschaft befürwortet sie die Einführung einer Ex-ante-Regulierung für marktbeherrschende Unternehmen auf EU-Ebene. Die im Zuge der 10. GWB-Novelle geplante Bereichsausnahme für den Krankenhaussektor wird abgelehnt. Das Gutachten enthält außerdem eine Analyse der wirtschaftlichen Konzentration in Deutschland und der kartellrechtlichen Entscheidungspraxis in den letzten zwei Jahren.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Examen ohne Repetitor

Examen ohne Repetitor von Deppner,  Thorsten, Feihle,  Prisca, Lehnert,  Matthias, Röhner,  Cara, Wapler,  Friederike
Jahr für Jahr fällt ein Drittel der Prüflinge durch das Jura-Examen. Der Markt für kommerzielle Repetitorien boomt daher. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass ein Großteil der Durchgefallenen für viel Geld ein Repetitorium besucht hat, die „Ohne Rep“-Fraktion unter den Absolventen mit Prädikats-Examen aber deutlich überrepräsentiert ist. Könnte ein Examen ohne kommerzielles Rep vielleicht doch die bessere Lösung sein? Ja, meinen die Autorinnen und Autoren dieses Buches und versorgen Jurastudentinnen und -studenten mit allen Informationen, um das Examen ohne bezahlte Nachhilfe zu absolvieren. Die Leser erhalten Antworten auf alle für eine selbstbestimmte Examensvorbereitung notwendigen Fragen, wie z.B.: Wie erstelle ich einen AG-Plan? Wie läuft eine AG-Sitzung ab? Wie organisiere ich mein individuelles Lernen?
Aktualisiert: 2020-10-21
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Hofmannsthal – Jahrbuch zur Europäischen Moderne

Hofmannsthal – Jahrbuch zur Europäischen Moderne von Bergengruen,  Maximilian, Honold,  Alexander, Renner,  Ursula, Schnitzler,  Günter
Das Hofmannsthal – Jahrbuch zur europäischen Moderne erscheint seit 1993 und gilt als das wichtigste Organ der Hofmannsthal-Forschung. Es stellt die Werke Hugo von Hofmannsthals (1874–1929) in den ästhetischen und sozialhistorischen Kontext der europäischen Kultur der Moderne und bietet neben der Veröffentlichung bisher unpublizierter Briefwechsel Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Literatur, bildenden Kunst, Philosophie, Psychologie, Politik, zu Tanz und Theater der Jahrhundertwende: Inhalt des diesjährigen Bandes: Teodor de Wyzewa: Le Symbolisme de M. Mallarmé Herausgegeben und übersetzt von Rudolf Brandmeyer und Friedrich Schlegel Emil Saudek, Otokar Březina und Hugo von Hofmannsthal – Textgeflechte Mitgeteilt von Lucie Merhautová Arthur Schnitzlers ungarische Interviews Herausgegeben von Martin Anton Müller, übersetzt von Sándor Tatár Rudolf Kassner und Martin Buber. Eine fast vergessene Beziehung Mitgeteilt von Klaus E. Bohnenkamp Wolfram Malte Fues: Passagen zum »Passagen-Werk«. Hofmannsthals Zeichendeuter und Priesterzögling Joachim Seng: »das ahnungsvolle Geschäft der Poesie«. Paul Celans Hofmannsthal-Rezeption und das Gedicht »À LA POINTE ACÉRÉE« Jutta Müller-Tamm: Eugen Bleuler besucht Gottfried Keller oder Das Hechtgrau der Maultrommel: Synästhesie im »Landvogt von Greifensee« Matthias Schöning: Der Bäckermeister. Theorie und Praxis der Ehre in Schnitzlers »Lieutenant Gustl« Konstanze Fliedl: Hysterie und Katharsis. Hermann Bahrs Schauspiel »Die Andere« David Brehm / Lotta Ruppenthal: Was nie gedruckt wurde, lesen. Lektüren des »weißen Flecks« in der Wiener und Prager Zeitungskultur des Ersten Weltkriegs Marcel Krings: »Aber nichts von Verantwortung«. Schuld, Gesetz und Literatur in Kafkas »Eine kleine Frau« Volker Mergenthaler: Erich Kästners »Spuk in Genf«. Zeitungslektüren vor der neunten Völkerbundkonferenz
Aktualisiert: 2020-10-23
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Das Irrtumsrisiko bei den Ausnahmen des völkerrechtlichen Gewaltverbotes

Das Irrtumsrisiko bei den Ausnahmen des völkerrechtlichen Gewaltverbotes von Fischer,  Paula
Das Buch unternimmt den Versuch, ein in sich stimmiges System der Verteilung von Irrtumsrisiken im geltenden ius contra bellum zu entwerfen. Anhand einer systematischen Analyse der völkerrechtlichen Rechtsquellen wird untersucht, wie sich Fehlvorstellungen von Staaten über die tatsächlichen Voraussetzungen friedenssicherungsrechtlicher Erlaubnissätze zum Einsatz von Gewalt auf die Charta-Konformität ihres Handelns auswirken. Betrachtet werden insbesondere Irrtümer bei Selbstverteidigung und bei Maßnahmen des UN-Sicherheitsrates. Dabei werden auch rechtsvergleichende Erkenntnisse aus dem nationalen Straf- und Gefahrenabwehrrecht fruchtbar gemacht. Das Buch richtet sich besonders an völkerrechtlich und rechtsvergleichend interessierte Leser.
Aktualisiert: 2020-10-20
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Wie kam das Ausschreibungsmodell in das Erneuerbare-Energien-Gesetz?

Wie kam das Ausschreibungsmodell in das Erneuerbare-Energien-Gesetz? von Messing,  Sven
Diese Forschungsarbeit ist die erste detaillierte wissenschaftliche Analyse der Gesetzgebungsprozesse zum EEG 2014 und zum EEG 2017. Auf Grundlage von Experteninterviews, einer Medienanalyse sowie einer Dokumentenanalyse wird der Wechsel von festen Einspeisevergütungen zu Ausschreibungen strukturiert untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass neben dem EU-Beihilferecht auch innenpolitische Prozesse eine wichtige Rolle spielten. In diesem Zusammenhang wird auch der Einfluss der Bundesländer systematisch analysiert, ebenso wie der Wechsel der federführenden Zuständigkeit für das EEG vom Umwelt- ins Wirtschaftsministerium.
Aktualisiert: 2020-10-20
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