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Der konstituierte Staat

Der konstituierte Staat von Thiele,  Alexander
Heute erscheint uns die Existenz von Verfassungen selbstverständlich, beinahe jeder moderne Staat hat eine geschriebene Verfassung. Doch der Weg zum demokratischen Verfassungsstaat war steinig und von Rückschlägen begleitet. Ausgehend von der Amerikanischen Revolution und der Französischen Revolution, erzählt Alexander Thiele diese wechselvolle Entwicklungsgeschichte und erklärt, was den Verfassungsstaat ausmacht und auf welchen Annahmen er beruht. Dabei zeigt sich: Die Kämpfe um Emanzipation und Partizipation waren europaweit epochenprägend, die Vorstellung eines deutschen Sonderweges lässt sich nicht halten. Denn auch in den USA, Frankreich und Großbritannien war der Weg zur vollwertigen Demokratie lang. Und Deutschland kann - man denke an die Verfassungen des Vormärz oder das moderne Wahlrecht im Kaiserreich - auf durchaus reiche demokratische Traditionen zurückblicken. Das Projekt des demokratischen Verfassungsstaats ist nie abgeschlossen - man versteht ihn jedoch nur dann, wenn man seine Geschichte kennt.
Aktualisiert: 2021-01-24
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Das verborgene Kapital

Das verborgene Kapital von Grohnert,  Ana-Cristina, Schützhold,  Elke
Kaum eine Wirtschaft steckt die Pandemie so gut weg wie die deutsche, noch immer ist sie im internationalen Vergleich erfolgreich. Doch vor der romantischen Kulisse von chromblitzenden Maschinen und Weltmarktführern aller Art hat sich schon lange vor Corona ein drängender Haufen Zukunftsfragen aufgetürmt. Die Digitalisierung, die Perspektiven der Schlüsselindustrie Automobil oder die Dekarbonisierung der Wirtschaft generell: Vielen Unternehmen fehlt es an eigenen Ideen, wie eine nachhaltige Wertschöpfung aussehen könnte. Ana-Cristina Grohnert fordert uns auf, Wirtschaft neu zu denken. Sie entwirft aus einer ökonomischen und zugleich humanistischen Perspektive das Bild einer Wirtschaft, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt, ohne die Wertschöpfung aus den Augen zu verlieren und so verborgenes Kapital zu Tage fördert.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Vom Nutzen und Nachteil historischer Vergleiche

Vom Nutzen und Nachteil historischer Vergleiche von Balke,  Friedrich, Wagner,  Benno
Mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit, verstärkten Tendenzen zu politischem Extremismus und dem Aufbrechen des gesellschaftlichen Konsenses wird der Vergleich zwischen Bonn und Weimar zu einem beliebten Erklärungsmuster. Dieses Fallbeispiel aufgreifend stellen die Beiträge zu diesem Band dar, daß historische Vergleiche nicht in erster Linie Erkenntnisfunktion haben. Vielmehr organisieren sie symbolisch das Wissen einer Gesellschaft über ihre Geschichte und tragen auf diese Weise selbst zur Produktion von Geschichte bei. Unveränderter Nachdruck
Aktualisiert: 2021-01-10
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»Und sie fürchtet sich vor niemandem«

»Und sie fürchtet sich vor niemandem« von Ceranski,  Beate
Laura Bassi gehört wegen ihrer einzigartigen Karriere zu den faszinierendsten Frauengestalten der frühneuzeitlichen Naturwissenschaft. Sie war Europas erste Professorin, hatte eine bezahlte Akademiestelle inne, war Lehrerin einer ganzen Generation oberitalienischer Naturwissenschaftler und, nicht zuletzt, Ehefrau und Mutter. Diese außergewöhnliche Karriere verdankte Laura Bassi wesentlich ihrem Mut, neue Rollen jenseits des zeitgenössischen Frauenbildes zu erfinden und auszufüllen. Von gleicher Bedeutung war aber auch die Unterstützung, die ihr durch die spezifische Wissenschaftskultur ihrer Heimatstadt Bologna, die Loyalität ihres Ehemanns und durch den Papst zuteil wurde. Beate Ceranski analysiert Bassis Biographie in diesem Wechselverhältnis von Umweltgegebenheiten und eigenem Handeln und berücksichtigt dabei insbesondere die Frage, wie sich die verschiedenen Vorstellungen von Wissenschaft und Geschlechterdifferenz auf Bassis Handlungsmöglichkeiten auswirkten. Unveränderter Nachdruck
Aktualisiert: 2021-01-10
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Krankheit und Kulturkritik

Krankheit und Kulturkritik von Roelcke,  Volker
Macht das Leben in der modernen Gesellschaft krank? Diese Frage beschäftigt nicht nur Mediziner und Medien der Gegenwart; sie hat vielmehr eine lange Tradition, die eng mit der Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft verknüpft ist. Parallel zum Aufkommen der uns geläufigen Kategorien Kultur, Gesellschaft und Geschichte im ausgehenden 18. Jahrhundert entstand auch eine Zivilisationskritik, die sich ebenso wie in der politischen Publizistik auch im medizinischen Diskurs rekonstruieren läßt. Unveränderter Nachdruck
Aktualisiert: 2021-01-10
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Vaterschaft heute

Vaterschaft heute von Matzner,  Michael
Die Debatten in Wissenschaft und Öffentlichkeit um die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten von Vätern sind häufig von Vorurteilen geprägt. Unter Auswertung einer Vielzahl empirischer Daten setzt sich der Autor mit der Lebenslage von verheirateten, geschiedenen und alleinerziehenden Vätern auseinander. Gängige Behauptungen und Thesen über die elterliche Arbeitsteilung, die Situation und das Verhalten von Vätern werden auf ihren Realitätsgehalt hin überprüft. Unveränderter Nachdruck
Aktualisiert: 2021-01-10
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Antisemitismus in öffentlichen Konflikten

Antisemitismus in öffentlichen Konflikten von Bergmann,  Werner
Mit dem Ende des Nationalsozialismus kam es in Westdeutschland schnell zum Aufbau demokratischer Institutionen und einer freien Presse, doch blieb die Einstellung der Deutschen noch lange von autoritären und antisemitischen Traditionen geprägt. Diese Kluft trat bei der »Aufarbeitung« der NS-Verbrechen über vierzig Jahre hinweg immer wieder offen zutage. Das Buch analysiert die Ursachen, den Verlauf und die Folgen von öffentlichen Konflikten über Antisemitismus und zeigt den zähen kollektiven Lernprozeß der westdeutschen Gesellschaft auf, in dem antisemitische Vorurteile zurückgedrängt wurden. Unveränderter Nachdruck
Aktualisiert: 2021-01-10
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Frauen in den Wechseljahren

Frauen in den Wechseljahren von Kirchengast,  Sylvia
Obwohl das Klimakterium und die Menopause natürliche Vorgänge sind, die jede Frau durchlebt, werden sie in Abhängigkeit von sozioökonomischen und kulturellen Faktoren sehr unterschiedlich interpretiert. Älteren Frauen wird in traditionellen Gesellschaften mit Respekt begegnet, der Jugendlichkeitswahn westlicher Industrienationen läßt die Menopause hingegen zum pathologischen Prozeß geraten. Die Autorin analysiert evolutionäre, biologisch-medizinische und die unterschiedlichen sozio-kulturellen Aspekte, die in dieser Lebensphase wirksam sind. Unveränderter Nachdruck
Aktualisiert: 2021-01-10
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