fbpx

Klänge im Zeitalter ihrer medialen Verfügbarkeit

Klänge im Zeitalter ihrer medialen Verfügbarkeit von Binas-Preisendörfer,  Susanne
Die Digitalisierung hat die Debatten um Segnungen und Gefahren medialer Verfügbarkeit auf die gesellschaftliche Agenda gesetzt. Der freie Umgang mit kulturellen Errungenschaften der Menschheit und das erodierende Urheberrecht bestimmen die Auseinandersetzungen um die Legitimität kultureller Praktiken. Musik und Klänge stehen dabei im Zentrum - insbesondere Popmusik spielt eine dominante Rolle. Medientechnologien und Medienunternehmen machen Musik aus jeder Zeit und von überall verfügbar und stellen - seit nunmehr etwa 100 Jahren - maßgebliche Voraussetzungen ihrer kulturellen Globalisierung dar. Das Buch nimmt die mediale Reise eines melanesischen Wiegenliedes zum Anlass, erstmals den Folgen von technischer Speicherung, Bearbeitung und Aneignung in verschiedenen musikkulturellen Kontexten und Segmenten der Musikwirtschaft umfassend nachzugehen.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Gewalt und Anmut

Gewalt und Anmut von van Marwyck,  Mareen
In der Literatur und Ästhetik um 1800 ist »Anmut« nicht nur Bewegungsschönheit und Ausdruck weiblicher Sittlichkeit. Sie ist, so zeigt diese Studie, zugleich eine Form der Ästhetisierung und Heroisierung weiblicher Gewalt. Als alternativer Topos zum männlich codierten Erhabenen etabliert sich in Texten wie Schillers »Jungfrau von Orleans« und Kleists »Penthesilea« eine Ästhetik graziöser Kampftänze, die bis zum zeitgenössischen Actionfilm die Inszenierung weiblichen Heldentums prägt. Die anmutige Gewaltästhetik stellt nicht nur eine prekäre Verschränkung bürgerlicher Weiblichkeit mit militärischem Handeln dar, sondern unterläuft zugleich die »doppelte Ästhetik« eines harmonischen Schönen und eines gewaltsamen Erhabenen. Die Aufhebung dieser Dualität steht jedoch nur scheinbar im Widerspruch zu den Theorien des 18. Jahrhunderts - sie ist vielmehr in den Anmutskonzeptionen selbst angelegt und wird zudem durch die Ästhetik der europäischen Fechtkunst vorbereitet. Mit einem diskursanalytischen Verfahren erforscht Mareen van Marwyck die gewaltästhetisierenden und -heroisierenden Mechanismen der Anmut und eröffnet damit eine neue Perspektive auf die Inszenierung weiblichen Heldentums und das Verhältnis von Gewalt und Ästhetik im ausgehenden 18. Jahrhundert.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Technologische Dramen

Technologische Dramen von Grätz,  Tilo
Neue Mediengesetze und Technologien verändern das Radio in Westafrika. Tilo Grätz analysiert diesen Wandel am Beispiel der Aneignung von Radiotechnologien in der Republik Benin. Er zeigt: Die Prozesse vollziehen sich im Wechselspiel von Produzenten, Hörern und technischen Möglichkeiten unter dem Einfluss medien-politischer Institutionen. Es entwickeln sich lokale Radio-Kulturen, die sich in typischen Themen, Sendeformaten und Nutzungspraxen des Radios im Alltag manifestieren. Die erfolgreichsten Programme sind interaktiv und ermöglichen Diskussionen zu sozialen, politischen, aber auch persönlichen Problemen.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Die Integrationsdebatte zwischen Assimilation und Diversität

Die Integrationsdebatte zwischen Assimilation und Diversität von Ezli,  Özkan, Langenohl,  Andreas, Rauer,  Valentin, Voigtmann,  Claudia Marion
Ist Assimilation ein »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« (Erdogan) oder droht sich Deutschland ohne sie abzuschaffen (Sarrazin)? Den hitzigen Debatten über Assimilation, Integration und Diversität liegt die Frage zugrunde, ob politische, soziale und kulturelle Integration auf kultureller Einheit oder auf Pluralität begründet werden kann und sollte. Der Band stellt diese Konzepte nach neuestem Forschungsstand vor. Analysen zu verschiedenen Schauplätzen der Debatte - von der Deutschen Islamkonferenz über Verhandlungen von Assimilation und Diversität in Literatur und Film bis zum Terrorismus in England - und historische Perspektiven zeigen, wie die Integrationsfrage die Selbstdefinition moderner Gesellschaften in ihrem Kern trifft.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Transit-Orte in der Literatur

Transit-Orte in der Literatur von Wilhelmer,  Lars
Hotelzimmer, Bahnhöfe, Flughafenterminals: Orte wie diese sind längst Teil unseres Alltags. Es sind Transit-Orte - Orte, an denen wir uns aufhalten, ohne zu bleiben. Marc Augé nennt sie »Nicht-Orte«, Peter Sloterdijk »Niemandsorte«. Nichts und niemand also, worüber es zu schreiben lohnte? Das Gegenteil beweisen zahlreiche Autorinnen und Autoren der literarischen Moderne, die Transit-Orte zum Gegenstand und zum Moment der Strukturierung ihrer Texte machen. Lars Wilhelmer zeigt: Im Zeitalter von Globalisierung und Mobilität bieten diese Orte, verschmolzen zu hyperkulturellen Transit-Räumen, das, was konventionelle Orte längst nicht mehr bieten können - einen Halt, eine Zuflucht.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Zwischen Leinwand und Bühne

Zwischen Leinwand und Bühne von Steltz,  Christian
Das Gegenwartsdrama gehört zu jenen Textgattungen, die im Deutschunterricht so gut wie keine Beachtung finden - obwohl eine Beschäftigung mit dem Drama der Gegenwart zur allseits geforderten Medienkompetenzvermittlung beitragen könnte. Christian Steltz stellt sich dieser literaturdidaktischen Aufgabe und arbeitet zugleich die Konkurrenzsituation von Theater und Film, die das Gegenwartsdrama entscheidend prägt, an charakteristischen Beispielen heraus. So werden theatrale Filme (»Dogville«, »Kill Bill«), filmische Theaterstücke (von Düffel, Gieselmann) sowie innovativ-theatrale Texte (Staffels »Werther in New York«, Polleschs »Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr«) aus der Perspektive der Intermedialität diskutiert.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Die Praxis der Soziologie: Ausbildung, Wissenschaft, Beratung

Die Praxis der Soziologie: Ausbildung, Wissenschaft, Beratung von Zimenkova,  Tatiana
Wie jede andere akademische Disziplin steht auch die Soziologie vor der zwiespältigen Aufgabe, in einem Studiengang berufsqualifizierend ausbilden zu müssen und gleichzeitig den eigenen wissenschaftlichen Nachwuchs heranzuziehen. Dies wirft Fragen nach der Identität des Soziologen auf: Welchen Bezug haben die in der Praxis tätigen Soziologen zu ihrer Herkunftsdisziplin? Wie sehen Hochschullehrer die Zukunft ihrer Studierenden und worauf werden diese im Studium vorbereitet? Was sind die Besonderheiten und Defizite der soziologischen Professionalisierung? Ist das typische Berufsbild eines Soziologen das eines Beraters - und was ist soziologische Beratung? Die Studie leistet auf empirischer Basis einen Beitrag zur Selbstreflexion der Soziologie.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Translationsfiktionen

Translationsfiktionen von Babel,  Reinhard
Literarische Darstellungen von Übersetzung - Translationsfiktionen - spielen bereits in der Bibel, in der griechischen Literatur sowie bei Cervantes und Goethe eine zentrale Rolle. In dieser Tradition literaturhistorisch bedeutender Werke wird offenbar, dass Übersetzung ein metareflexiver Knotenpunkt literarischer Produktion und Rezeption ist. Indem er unterschiedliche Translationsfiktionen bei Novalis, E.T.A. Hoffmann, Borges, Cortázar, Achebe und Mitchell analysiert, zeigt Reinhard Babel, wie literaturtheoretische, poetologische und sprachphilosophische Konzepte im literaturwissenschaftlichen Gegenstand selbst reflektiert werden können.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Mythos New Economy

Mythos New Economy von Stuhr,  Mathias
Die New Economy ist nicht auf die steigenden Aktienkurse und die hysterische Medienöffentlichkeit der Jahre 1999 und 2000 zu reduzieren. Ihre herausragende Bedeutung besteht vielmehr darin, dass sie aktuell Diskurse »bearbeitet«. Als Mythos New Economy erfüllt sie die Funktion, die Attraktivität und Akzeptanz des modernen flexiblen kapitalistischen Systems, das wir »Informationsgesellschaft« nennen, zu erhöhen. Die New Economy war und ist ein explizites Versprechen, besser arbeiten und leben zu können. Mathias Stuhr zeigt, dass »besser« nicht unbedingt leichter oder besser bezahlt meint, aber doch: weniger entfremdet, kreativer, gemeinschaftlicher und flexibler.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *

Monster und Freaks

Monster und Freaks von Stammberger,  Birgit
Im 19. Jahrhundert wurden außergewöhnliche Körper in den Wissenschaften als »Monstrositäten« bezeichnet und in der Populärkultur als »Freaks« zur Sprache gebracht. In einer kulturphilosophischen Perspektive nimmt dieser Band die Prozesse der Wissensbildung am monströsen Körper im Zusammenhang mit kulturellen Vorstellungen des Normalen in den Blick. Birgit Stammberger zeigt, dass Monstrositäten zwar stets eine Störung wissenschaftlicher und kultureller Ordnungen darstellen. Dennoch ist diese Widerständigkeit kein geschichtsloser Bereich, sondern Funktion und Resultat normativer Bestimmungen des Körpers: Monströse Körperobjekte werden nicht einfach nur angeschaut, sondern stehen in einem Zusammenhang mit Geschlechterdiskursen und Rassismus.
Aktualisiert: 2022-11-25
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Oben: Publikationen von transcript

Informationen über buch-findr.de: Sie sind auf der Suche nach frischen Ideen, innovativen Arbeitsmaterialien, Informationen zu Musik und Medien oder spannenden Krimis? Vielleicht finden Sie bei transcript was Sei suchen. Neben praxiserprobten Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern finden Sie in unserem Verlags-Verzeichnis zahlreiche Ratgeber und Romane von vielen Verlagen. Bücher machen Spaß, fördern die Fantasie, sind lehrreich oder vermitteln Wissen. transcript hat vielleicht das passende Buch für Sie.

Weitere Verlage neben transcript

Im Weiteren finden Sie Publikationen auf band-findr-de auch von folgenden Verlagen und Editionen:

Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei transcript

Wie die oben genannten Verlage legt auch transcript besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben