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Gegenwartsbewältigung

Gegenwartsbewältigung von Czollek,  Max
Nach Max Czolleks Bestseller „Desintegriert euch!“ liefert er nun ein Manifest für die plurale Gesellschaft, das Antworten auf die politische Gegenwart gibt. In Zeiten der Krise leiden Gesellschaft und Vielfalt. Für Max Czollek bieten staatstragende Konzepte wie „Leitkultur“ oder „Integration“ darauf keinerlei Antwort. Seit 2018 wird viel diskutiert über Max Czolleks Streitschrift „Desintegriert euch!“. Beschrieb sie den Status quo des deutschen Selbstverständnisses, entwirft Czollek nun das Modell für eine veränderte Gegenwart: Wie muss sich die Gesellschaft wandeln, damit Menschen gleichermaßen Solidarität erfahren? Welche liebgewonnenen Überzeugungen müssen wir alle dafür aufgeben? Wie kann in einer fragmentierten Welt die gemeinsame Verteidigung der pluralen Demokratie gelingen? Max Czollek trifft ins Herz des Jahres 2020 – diese Polemik ist sein Schrittmacher.
Aktualisiert: 2020-07-11
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Turnvater Jahns Erben im Waldviertel

Turnvater Jahns Erben im Waldviertel von Krumpöck,  Ilse
Dies ist kein Roman. Das ist auch keine nüchterne Gebrauchsprosa, geschweige denn hochgeistige Literatur. Es handelt sich bestenfalls um ein Sammelsurium von historischen Quellen, die hier zu einem literarischen Konglomerat zusammengefasst werden. Verkittet durch die Irrlehre Friedrich Ludwig Jahns werden in diesem unkonventionellen Report Georg Ritter von Schönerer, Franz Xaver Kießling, Anton Ohme und Ferdinand Berger als seine ideologischen Erben identifiziert und an den Pranger gestellt. Dem Poeten Robert Hamerling, den man dazurechnen muss, wurde bereits eine eigene Abhandlung gewidmet. Bei diesen Antisemiten ist die Wiege des Judenhasses im Waldviertel zu suchen, der in der Person Adolf Hitlers kulminierte. Sie alle haben in irgendeiner Weise mit dem ehemaligen „Ahnengau des Führers“ zu tun, obwohl die wenigsten hier geboren wurden und die meisten den Judenhass importierten.
Aktualisiert: 2020-07-15
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Wissen und Glauben

Wissen und Glauben von Kronthaler,  Engelbert
Bisherige Diskussionen und Auseinandersetzungen zwischen Glauben und Wissen, Wissenschaft und Religion verliefen meist im Teufelskreis von Zweiwertigkeit und Hierarchie - Wissen/Glauben -, was von gegenseitiger Unterordnung und Ablehnung bis zur Verneinung oder - im Extremfall - gar zur Vernichtung ihrer jeweiligen Adepten führte. Im vorliegenden Widerstreit wird dagegen versucht, sie transklassisch polykontextural in chiastischer Heterarchie nebenzuordnen und so - Gegensätze und Widersprüche aufrechterhaltend - beide in der größeren Einheit Glauben X Wissen aufzuheben. Denn der Abgrund, der Wissen von Glauben trennt, aber auch Natur- von Geisteswissenschaften und Zahl von Begriff, gründet in der verstandzentrierten Rationalität unserer technischen Zivilisation, die eine auf Zweiwertigkeit und Ratio, also auf das Teil verengte ist, der notwendigerweise das Ganze entgeht. Er wird durch die immer weiter fortschreitende Spezialisierung aller Gebiete und verstärkte Mathematisierung nach dem Vorbild der Physik nicht überbrückt, sondern breiter und tiefer. Polykontexturalität, transklassische Logik und Mathematik sowie Bibel-Hebräisch sind dagegen aufs Ganze gerichtet und holistisch, weswegen sie als Ausdruck einer umfassenderen vernunft-zentrierten Rationalität auch zur Überbrückung dieses Abgrunds dienen und damit zur notwendigen Heilung unserer kranken, die Erde zerstörenden Zivilisation beitragen können. Entsprechende Anregungen für diverse Gebiete versucht dieses Buch. Dabei spannt sich der Bogen vom Monotheismus und seiner angeblichen Gewaltaffinität bis zum Moneytheismus — Neologismus, der die in unserer Zivilisation vorherrschende ’Religion’ des alleinigen Gottes Mammon bezeichnet —, von der biblischen Weltschöpfung bis zum BigBang mit ihren entsprechenden je unterschiedlichen Zeit-Auffassungen, von westlicher Philosophie und östlicher philousia bis zur Quantenphysik und sog. Künstlichen Intelligenz, KI, von der Thora bis zur sog. Weltformel. Insbesondere behandelt auf der Seite Glauben ein ausführlicher Abschnitt Jan Assmanns Mosaische Unterscheidung, widerlegt seine These der Gewalt des Monotheismus und entlarvt beide als Antisemitismus bzw. Anti-judaismus, vor allem als Folge seines verengten und einseitigen Verständnisses des Begriffs Monotheismus. Auf der Seite Wissen wird die Unvereinbarkeit von Einsteins makrokosmischer Relativitäts- und Plancks mikrokosmischer Quantentheorie als fundamentale Diskontexturalität verstanden, die sich eben nicht in einer Weltformel überwinden, sondern nur in einer neuen polykontexturalen Physik aufheben läßt.
Aktualisiert: 2020-07-02
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Wissen schafft Demokratie

Wissen schafft Demokratie
Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus erleben seit einigen Jahren eine Konjunktur in Deutschland. Die rechtsterroristischen Anschläge von Halle und Hanau sind der bisher brutalste Ausdruck einer zunehmenden Rechtsradikalisierung in Teilen der Gesellschaft. Doch die menschenverachtenden und antidemokratischen Einstellungen sind keineswegs neue Phänomene. Vielmehr wurzeln sie in einer langen Geschichte rechter Ideologien und menschenfeindlicher Ressentiments in Deutschland, die dem Nationalsozialismus vorausgingen, ihn überdauerten und bis heute in unterschiedlicher Form fortwirken. Die Beiträge des vorliegenden Bandes zeigen in einem breiten Spektrum die Kontinuitäten rechtsradikalen, rassistischen, antisemitischen, antiziganistischen, frauen- und homosexuellenfeindlichen Denkens und Handelns in Deutschland und Österreich auf. Immer wieder machen die Beiträge deutlich: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem heutigen wiedererstarkenden Rechtsradikalismus und Antisemitismus und einer kontinuierlichen Abwehr der nationalsozialistischen Vergangenheit. Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland und über alle gesellscha lichen Bereiche wie Politik, Justiz, Kultur und Wissenschaft hinweg wurde eine fundamentale Aufarbeitung der Vergangenheit lange versäumt und die tagesaktuelle rechte Gewalt bagatellisiert. Der Sammelband erhellt die Leerstellen dieser Auseinandersetzung mit historischen, sozialwissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Perspektiven.
Aktualisiert: 2020-07-16
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Rassismus

Rassismus von Bühl,  Achim
Brennende Flüchtlingsheime, rechte Gewaltakte und Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien. Wie nicht zuletzt die jüngsten Ereignisse in Deutschland und Europa gezeigt haben, ist die Beschäftigung mit dem Thema "Rassismus" zwingend erforderlich. Wo liegen die Ursprünge und Ursachen des Rassismus? Was ist Rassismus überhaupt? Wo und wie äußert er sich? Welche gesellschaftliche Funktion besitzt er? Warum wird die "rassistische Karte" bei passender Gelegenheit immer wieder mit Erfolg gespielt? Welche Merkmale und Erscheinungsformen lassen sich benennen? Welchen Einfluss besitzt der Rassismus auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst er unser eigenes Denken und Handeln? Der Erste Band der "WISSEN AKTUELL" Reihe "Rassismus" bietet Einsicht und Aufschluss über ein viel genanntes und dennoch kaum hinterfragtes Phänomen. Er zeigt die Facetten ebenso wie die Folgen des Rassismus in Gesellschaft, Politik und Alltag.
Aktualisiert: 2020-07-13
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Die DDR als kulturhistorisches Phänomen zwischen Tradition und Moderne

Die DDR als kulturhistorisches Phänomen zwischen Tradition und Moderne von Röseberg,  Dorothee, Walter,  Monika
Rainer Zimmermann: Geleitwort des Präsidenten der Leibniz-Sozietät zu Berlin 7 Vorwort der Herausgeberinnen 11Wie modern war die DDR? Anlässlich der Jubiläen 30 Jahre Mauerfall und 30 Jahre Deutsche Einheit wird in diesem Band die Frage gestellt, wie man die DDR in größere historische Zusammenhänge einordnen kann. Aufgerufen wir die interkulturelle Modernediskussion, in der von pluralen Formen der Moderne ausgegangen wird. In den einzelnen Beiträgen wird dabei das spezifische Verhältnis von Moderne und Tradition in bestimmten Bereichen beleuchtet. Dabei entsteht ein Gesamtbild, das die DDR in einem Geflecht von gleichzeitig sich vollziehenden gegenläufigen soziokulturellen Prozessen verortet: so zwischen gesellschaftlichem Veränderungswillen und unerbittlichem Machtanspruch der SED-Führung bis in die eigenen Reihen hinein, zwischen Änderungen im Geschlechterverhältnis und dem Fortwirken patriarchalischer Strukturen, zwischen Säkularisierungsschub und Neuerfindung des Religiösen, zwischen der Rhetorik vom radikalen Neubeginn und der geduldeten Fortdauer bürgerlicher Verhaltensnormen, zwischen Förderung von Kultur wie Wissenschaft und Verweigerung von Autonomie. In der Zeit des Kalten Krieges standen sich zudem beide Teile Deutschlands in einem unentwegten Kampf um die Deutungshoheit über ein gemeinsames humanistisches Erbe gegenüber. Dietrich Mühlberg: Zur kulturhistorischen Verortung der DDR. Wie sich in der DDR ein kulturgeschichtliches Selbstverständnis herausbildete 21 Mario Kessler: Als Wissenschaftler beargwöhnt und benötigt. Die DDR und die akademischen „Westemigranten“ 39 Frank Hans Koch: Über Antisemitismus und Existenzformen des Jüdischen in der DDR. Eine neuerliche Positionsbestimmung für die 1970er/1980er Jahre 55 Gert Geißler: Die Pflichtschule der DDR als Baustein in der deutschen Bildungs-geschichte. Ein Blick auf die Entwicklung kulturreproduktiver schulischer Versorgung 73 Hans-Christoph Rauh: Zur philosophischen Jubiläumskultur in der DDR. Von Leibniz (1946) über Fichte (1962/64) zu Kant (1954/74) und Hegel (1956/70/81) sowie Nietzsche (1994) 95 Ulrich Busch: Warum Beethoven? Ludwig van Beethoven als Favorit der Musikkultur der DDR 119 Ursula Schröter: Die DDR zwischen Patriarchat und Moderne. Acht Thesen 141 Irene Dölling: Wie modern waren die Geschlechterverhältnisse in der DDR? 155 Dorothee Röseberg: „Keine Angst vor guten Sitten“. Verhaltenskodex zwischen Tradition und Moderne 165 Sylvie Le Grand: Bibeledition in der DDR: Positionen zum protestantischen Erbe 185 Diane Barbe: Berlin im Kino (1961–1989) Ein Ost-West-Vergleich 201 Reinhold Viehoff: Kriminalität und Fernsehen POLIZEIRUF 110 vs. TATORT 219 Adjaï A. Paulin Oloukpona-Yinnon: DDR-Afrikawissenschaften aus aktueller Sicht eines afrikanischen Germanisten 241 Nicolas Offenstadt: Auf den Spuren der DDR. Auf dem Weg zu einer symmetrischen Geschichtsschreibung 251 Ausschnitte aus dem Podium Wie schreibt man eine Kulturgeschichte der DDR? 283 Dorothee Röseberg, Monika Walter: Zur Einführung 285 Wolfgang Küttler: Bemerkungen zur DDR-Kulturgeschichte im Kontext des Diskurses über Moderne und Kapitalismus 287 Gerd Dietrich: Kulturgeschichte der DDR (3 Bände), Göttingen 2018 291 Caroline Moine: Eine Kulturgeschichte der DDR am Beispiel der Filmgeschichte schreiben 299 Dorothee Röseberg / Monika Walter: Anstelle eines Nachwortes. Der soziokulturelle Wandel in der DDR. Ein Beitrag zur Modernediskussion 305 Zu den Autorinnen und Autoren 341
Aktualisiert: 2020-07-15
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Gabriel Riesser

Gabriel Riesser von Schoeps,  Julius H.
Gabriel Riesser (1806–1863), Hamburger Jurist, Publizist und Politiker, war einer der prominentesten Sprecher der Juden in Deutschland in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Selbst aus angesehenen Rabbiner-Familien stammend, machte er sich nicht nur als einer der Vorkämpfer und Wegbereiter der Judenemanzipation in Deutschland, sondern auch als Abgeordneter und Vizepräsident des Frankfurter Paulskirchenparlaments einen Namen. Zudem war er Mitglied und zeitweise auch Vorsitzender der Hamburgischen Bürgerschaft. In einem bekannten Streitfall zwischen Heinrich Heine und Salomon Strauß bezog Riesser gegen Heine Stellung. Gabriel Riesser war ein Liberaler seiner Zeit, der sich für demokratische Verhältnisse und die damit verbundenen Rechte und Pflichten einsetzte.
Aktualisiert: 2020-07-15
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Erinnern und Vergessen

Erinnern und Vergessen
Im professionellen Umgang mit traumatisierten Überlebenden der Shoah sind die erinnerten und durchlebten Erfahrungen der Betroffenen von herausragender Bedeutung. Sie bestimmen deren Lebenswelt und haben Auswirkungen auf ihre jeweiligen Identitätskonzepte und Handlungsmuster. Die in diesem Buch versammelten Beiträge thematisieren die Komplexität von Erinnerungsprozessen, indem sie das sensible Verhältnis von historischen Fakten und individuellen Erfahrungen und Interpretationen reflektieren. Hierbei wird deutlich, dass sowohl das subjektive als auch das kollektive Gedächtnis vom jeweiligen gesellschaftspolitischen Umfeld abhängig ist. Die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen den erlittenen Traumata, den Lebensumständen nach der Befreiung und die Rekonstruktion biographischer Erzählungen für die therapeutische, medizinische und sozialpädagogische Praxis wird in den Beiträgen evident.
Aktualisiert: 2020-07-15
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