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Das Massaker von San Martín

Das Massaker von San Martín von Hackl,  Erich, Walsh,  Rodolfo
Am 9. Juni 1956 wird in einem Vorort von Buenos Aires eine Gruppe von Männern verhaftet und abtransportiert. Sie stehen im Verdacht, in einen Aufstand gegen die Regierung verwickelt zu sein. Nur wenige von ihnen ahnen, worum es geht und wessen man sie bezichtigt. Aber die Ereignisse nehmen ihren Lauf, und in San Martín kommt es zum Massaker. Doch es gibt Überlebende. Rodolfo Walsh ist der Sache mit den Mitteln des investigativen Journalismus nachgegangen, hat die Überlebenden befragt, ihre Aussagen überprüft und verglichen. Was er vorlegt, ist die Geschichte eines ungeheuerlichen Vorgangs in der Nach-Perón-Ära – und längst ein Klassiker der modernen argentinischen Literatur. 'In literarischer Hinsicht', so Erich Hackl in seinem Nachwort, 'bedeutet Das Massaker von San Martín etwas Neues, weil Walsh hier ein Verfahren erprobt und gleich zur Meisterschaft gebracht hat, das bis dahin kaum angewendet worden ist: Um seinen literarischen Anspruch mit den politischen Erfordernissen zu verknüpfen, verzichtet er auf die Fiktion als Mittel künstlerischer Wahrheitssuche. Das ist neu. Truman Capotes ›faktischer‹ Roman Kaltblütig erschien erst 1966. Walsh wollte nicht nur aufklären, nicht nur anklagen; er wollte mit seinem Bericht auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Unrecht nicht ungesühnt bleibe. In diesem Bemühen ist er gescheitert. Aber das Buch hat Recht gesprochen, wo durch politische Intervention Rechtsprechung verhindert wurde.'
Aktualisiert: 2020-10-22
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Maria Theresia Wilhelm – spurlos verschwunden

Maria Theresia Wilhelm – spurlos verschwunden von Keller,  Stefan
Am 20. Juli 1960 ging die 49-jährige Maria Theresia Wilhelm von Grabs im sankt-gallischen Rheintal nach Buchs, um ein paar Schuhe zu kaufen. Seit diesem Tag ist sie spurlos verschwunden. Maria Theresia Wilhelm stammte aus Österreich und hatte einen Schweizer Wildhüter geheiratet, doch manchen Leuten passte dies nicht. Während Jahrzehnten wurden Frau Wilhelm, ihr Mann Ulrich Gantenbein und ihre Kinder von der Obrigkeit und von Psychiatern verfolgt und drangsaliert, weil sie sich nicht in die irre Normalität eines Dorfes am Fusse der Alpen einpassten. Ein Stück Psychiatriegeschichte und eine packende Erzählung von der unbändigen Sehnsucht nach Freiheit, die mit Deckelbädern, Elektroschocks, einer Hirnoperation und Psychopharmaka besiegt werden soll.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Widerspruch 75

Widerspruch 75 von Aebi,  Jonas, Akman,  Orhan, Gehriger,  Luisa, Gelinsky,  Eva, Hänggi,  Christian, Herrigel,  Johanna, Hien,  Wolfgang, Kellermann,  Philippe, Klebs,  Jutta, Komposch,  Nora, Liepold,  Mira, Marti-Brander,  Urs, Mühlebach,  Andrea, Notz,  Gisela, Peter,  Lukas, Scherr,  Niklaus, Schneider,  Beat, Schutzbach,  Franziska, Scolari,  Baldassare, Siegl,  Bernhard, Stengel,  Katharina, Weber,  Jutta
Die besitzende Klasse verschluckt die Welt: Boden und Ozeane, Arbeit, Kultur und Bildung. Wie in der kapitalistischen Konkurrenz Besitz ideologisch gerechtfertigt und juristisch abgesichert wird – und wo Initiativen zur breiten Verteilung und subversive Projekte ansetzen können.
Aktualisiert: 2020-10-20
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Als die Italiener noch Tschinggen waren

Als die Italiener noch Tschinggen waren von Maiolino,  Angelo
Wie nahmen die italienischen Immigranten die Schwarzenbach-Initiative 1970 wahr, und wie reagierten sie darauf? Wie sah ihr Widerstand aus, und wer eilte ihnen zu Hilfe? Welche Wirkung hatte ihr Kampf, und wie sieht der lange xenophobe Schatten aus, aus dem sie heraustraten? Dieses Buch beleuchtet die Vorgeschichte, die Höhepunkte und die Nachwehen der Schwarzenbach-Initiative gegen die 'Überfremdung der Schweiz' aus Sicht derjenigen, die damals ein Schattendasein fristeten. Die italienischen Immigranten waren zu jener Zeit Hauptgegenstand der öffentlichen Diskussionen und der politischen und kulturellen Sorgen der Schweizer, fanden jedoch selbst kaum Gehör. Welches waren also ihre Sorgen und Hoffnungen? Das 'artfremde Gewächs' und die 'braunen Söhne des Su¨dens', wie Schwarzenbach sie nannte, gehören heute längst zum Bild einer 'mediterranisierten' Schweiz. Der Espresso ist zur Selbstverständlichkeit geworden, und an jeder Ecke verströmen Pizzerias den Duft Süditaliens. De facto haben heute aber in diesem Theater der nationalen Eitelkeit bloss die Schauspieler gewechselt, die Rollen sind geblieben. Die Enkel Schwarzenbachs schüren die Fremdenfeindlichkeit zum gleichen politischen Zweck, aber mit mehr Erfolg.
Aktualisiert: 2020-07-15
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Walserweg Graubünden

Walserweg Graubünden von Schuler,  Irene
Die Walserwanderungsbewegung zählt zu den letzten Völkerwanderungen im alpinen Raum am Ende des Spätmittelalters. Dieser Wanderführer folgt den Spuren der Walser und ihrer alten Kultur auf dem 2010 neu eröffneten Walserweg Graubünden. Die 4., aktualisierte Auflage bietet neu auf 23 Tagesetappen entlegene Walsersiedlungen, eine einzigartige Kultur- und Naturlandschaft, alpine Pässe im Parc Ela und im Rätikon, Moorlandschaften am San-Bernardino-Pass und auf der Alp Flix, Gastfreundschaft klein und fein. Alle Service-Infos wurden auf den neusten Stand gebracht. Dazu gibt es neue Hintergrundinfos und Fotos.
Aktualisiert: 2020-07-31
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Die beiden Türen der Welt

Die beiden Türen der Welt von Kristen,  Franziska, Ruchat,  Anna
Vier Erzählungen über das manchmal grausame Spiel des Schicksals mit unserem Leben. Die Geschichte von Marta, einer Dreißigjährigen, und ihrem Kind, das die Geburt nicht überlebt. Die Geschichte der 'Soldaten ohne Waffen', die dem Kampf mit dem Leben unterliegen und von denen nur ein paar Spuren und Erinnerungen zurückbleiben. Die Geschichte der Liebe zwischen einem fahrenden Schneider und Poeten aus dem Süden und einer Redakteurin aus dem Norden. Die Geschichte von Sonia und ihrem unerfüllten Leben, ihrer Einsamkeit zwischen bedeutungsvollen Zeichen, Engeln und Staub.
Aktualisiert: 2020-07-15
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Nationalpark Val Grande

Nationalpark Val Grande von Herold,  Bernhard, Shaw,  Tim
Die »größte Wildnis Italiens« befindet sich zwischen Domodossola und dem Lago Maggiore, wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Die 4. Auflage des Wanderführers enthält neue Fotos, neue Routen und eine neue Etappierung der bestehenden Routen. Dazu wurden alle Informationen zu Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten aktualisiert sowie die Angaben zum öffentlichen Transport auf den neusten Stand gebracht. Zu den nützlichen Angaben zur Planung der Touren kommen Informationen über die Städte Verbania und Domodossola, über die wechselvolle Geschichte des Val Grande und Geschichten von Partisanen, Eremiten, Schmugglern und Köhlern.
Aktualisiert: 2020-08-04
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