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Entstehung, Blüte und Niedergang der Osteuropawissenschaft

Entstehung, Blüte und Niedergang der Osteuropawissenschaft von Haneklaus,  Birgitt, Rothe,  Hans
Die großen Begründer der Slavischen Philologie waren Slaven aus der Habsburgischen Monarchie: ein Tscheche, zwei Solvenen und ein Kroate; hinzukommt, als vielleicht bedeutendster, ein Deutscher. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auch Literaturforschung einbezogen. Dann brachten zwei neue Schulen eine Enthistorisierung der Wissenschaft: die Vorlesungen über „linguistiqúe générale“ von F. de Saussure vor 1918 und die sog. "formale Schule" in Russland nach 1912. Alles danach war eine Folge dieser Enthistorisierung.
Aktualisiert: 2022-04-07
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Heirat in der Fremde

Heirat in der Fremde von Bade,  Klaus J, Fuchs,  Robert, Oltmer,  Jochen
Die deutschen Einwanderer in den USA bildeten in manchen Großstädten eine abgeschlossene Gesellschaft, die dazu tendierte »unter sich« zu heiraten.Doch was bedeutete »unter sich«? Heirateten katholische Süddeutsche lieber protestantische Norddeutsche oder doch eher katholische Iren? Existierten schichtspezifische Unterschiede? Welche Rolle spielten Generationszugehörigkeit oder Alter? Welche Rolle spielte die Struktur des Heiratsmarkts? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie anhand der deutschamerikanischen Community von Cincinnati um 1880 nach. Aktuelle Debatten über die angebliche Abschottung von Migrantengruppen und »Parallelgesellschaften« erhalten so historische Tiefenschärfe.
Aktualisiert: 2022-04-07
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Warum Krieg?

Warum Krieg? von Förster,  Stig, Kroener,  Bernhard R., Meier,  Niklaus, Wegner,  Bernd, Werner,  Michael
Im militärischen Denken standen strategische oder operativ-taktische Überlegungen oft im Vordergrund. Doch haben sich die Militärs auch Gedanken über Bedeutung und Sinn des Krieges gemacht. Es ist bekannt, dass die militärische Elite den Krieg bejahte und in ihm eine Notwendigkeit sah, pazifistische Ideen hingegen bekämpfte. Der Krieg stellte für sie eine Konstante und ein unentbehrliches Element menschlichen Daseins dar. Doch auf welchen Prämissen basierte die Apologie und Legitimation des Krieges? Mit welchen Begründungen wurde dem Krieg ein höherer Sinn und Zweck zugeschrieben? Das Buch befasst sich mit dem Kriegsdenken deutscher Militärs zwischen 1871 und 1945. Es analysiert die verschiedenen Kriegsdeutungen und zeigt auf, wie sich eine fatale Überzeugung von der Unabwendbarkeit und Unentbehrlichkeit des Krieges festsetzen konnte.
Aktualisiert: 2022-04-07
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Vom nationalen zum globalen Wettbewerb

Vom nationalen zum globalen Wettbewerb von Erker,  Paul
Über 100 Jahre Reifenindustrie: sie steht wie kaum eine andere Branche exemplarisch für eine frühe, bereits im 19. Jahrhundert einsetzende Globalisierung des Wettbewerbs. An ihr lassen sich besonders – in der Entwicklung von einer Wachstumsbranche in boomenden Märkten zur Zulieferindustrie in gesättigten Märkten – die Mechanismen und Auswirkungen von Konkurrensprozessen ablesen: bis 1920 waren Unternehmen wie die Pilze aus dem Boden geschossen, von da an folgte ein bis in die Gegenwart andauerndes dramatisches Firmensterben. Die unternehmensgeschichliche Untersuchung ist in mehrfacher Hinsicht innovativ. Das Thema wurde bislang kaum untersucht, der Untersuchungszeitraum erstreckt sich über mehr als ein Jahrhundert, und das Vorgehen ist in aller Konsequenz international vergleichend: neben dem führenden deutschen Gummireifenkonzern Continental (auf den zeitweise natürlich speziell die Steuerungen durch den NS-Staat erheblichen Einfluss hatten) werden in dem Buch alle namhaften Reifenproduzenten des 20. Jahrhunderts behandelt, besonders ausführlich US Rubber, aber natürlich auch Dunlop, Michelin, Goodyear, Firestone und andere.
Aktualisiert: 2022-04-07
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Recht als Begegnung

Recht als Begegnung von Großfeld,  Bernhard, Haneklaus,  Birgitt
Die Verbindung von Recht und Kultur gehört zu unserem traditionellen Rechtsverständnis: Recht soll die Mitglieder einer Kultur zusammenführen, soll ein Gefühl gegenseitiger Verlässlichkeit schaffen. Wird unser Recht dieser Hoffnung gerecht? Schauen wir auf die Normenflut; sie wächst über die Rechtsinformatik schneller als zuvor. Wie steht es mit dem „Rechtsgefühl“? Gehen wir von daher in die Rechtsvergleichung: Hilft das Recht uns noch, anderen Kulturen zu begegnen, wenn wir uns im Internet ohne persönliche Kontakte treffen? Wie können wir die kulturelle Dimension vermitteln? Der Vortrag möchte darauf eine Antwort geben.
Aktualisiert: 2022-04-07
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Das Herz

Das Herz von Geerlings,  Wilhelm, Mügge,  Andreas
Herz – nur wenige Worte in der deutschen Sprache sind derart symbolhaft gefüllt, derart emotional aufgeladen. Das Herz – es scheint das menschlichste aller menschlichen Organe zu sein – gilt als die Mitte allen Denkens, allen Fühlens, allen Sehnens. Real klopft es in der Brust, und in seiner allumgreifenden Metaphorik klopft es in allen Bereichen menschlicher Kultur und Kommunikation. Zwei Herausgeber, ein Kardiologe und ein Theologe, haben diesen Band – entstanden aus einer Ringvorlesung an der Universität Bochum – zusammengestellt. Theologie und Kardiologie – ein weites Spektrum, und doch hält das Elementare, das Existentielle des Themas die Perspektive fokussiert. Die Beiträger: Andreas Mügge: Vom Knoblauch über Rotwein bis hin zum Fischöl: Nahrungsmittelzusätze in der Vorbeugung zur Herzkrankheit Klaus Peter Mellwig: Das Sportherz: sportinduzierte Anpassung oder krankhafte Veränderung durch Sport Wilhelm Geerlings: Das Herz im Aberglauben Adrian Niegot: Dein ist mein ganzes Herz. Was das Herz im Liede sucht Hans-Reinhard Zerkowski: Künstlicher Ersatz des Herzens – Jahrzehnte des Fortschritts oder inhumaner Irrweg Irmgard Müller / Christian Schulze: Das Herz als anatomisches und theologisches Thema im Mittelalter Stephan Brakensiek: Das gedruckte Herz – Kunstgeschichtliche Notizen zum Herzen in der Druckgraphik
Aktualisiert: 2022-04-06
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Moderne Zugänge zum Islam

Moderne Zugänge zum Islam von Dere,  Ali, Karić,  Enes, Khorchide,  Mouhanad, Mohagheghi,  Hamideh, Ramadan,  Tariq, Schabestari,  Mohammad Mojtahed, Stosch,  Klaus von, von Stosch,  Klaus
Der Islam habe seine Schwierigkeiten mit der Moderne und stehe in einem antagonistischen Verhältnis zum Westen – so hört man es allenthalben in Medien und zum Teil auch in der Wissenschaft. Vielen erscheint der Islam als eine Religion, die sich den emanzipatorischen Potenzialen der Moderne verweigert und sich den Werten der Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung sowie der bedingungslosen Anerkennung der Menschenrechte nur widerwillig öffnet. Der vorliegende Band lässt Muslime zu Wort kommen, die sich der Herausforderung der Moderne öffnen. Dadurch entsteht das Bild eines Islam, der in ein produktives Verhältnis zum Westen eintritt und zur Teilhabe an unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einlädt. Zugleich entsteht das Bild eines selbstbewussten Islam, der unserer Kultur etwas zu geben hat und nicht ständig beweisen muss, dass er dazugehören darf.
Aktualisiert: 2022-04-06
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Militärgeschichte des pharaonischen Ägypten

Militärgeschichte des pharaonischen Ägypten von Gundlach,  Rolf, Vogel,  Carola
Ramses II. und die Schlacht von Kadesch prägen bis heute die Vorstellungen, die man gemeinhin mit altägyptischer Militärgeschichte verbindet. Der berühmten Schlacht folgte Jahre später ein nicht minder prominenter Friedensschluss zwischen den kriegführenden Großreichen Ägypten und Chatti. Dessen vertragliche Regelung gilt als erster Friedensvertrag der Weltgeschichte. Das vorliegende Buch ist der erste systematische Versuch, die altägyptische Militärgeschichte zu erfassen. Erstmals werden alle für das Thema zur Verfügung stehenden Quellengattungen von ägyptologischen Fachvertretern diskutiert und auf ihre militärhistorische Aussagekraft überprüft. Dabei half die Einbeziehung der Nachbardisziplinen Altorientalistik, Biblische Archäologie und Alte Geschichte und der von der modernen Militärhistorie erarbeiteten theoretischen Grundlagen bei der Standortbestimmung. Die Beiträge beruhen mehrheitlich auf den Ergebnissen des 1. Symposions für Ägyptische Militärgeschichte, das vom gleichnamigen Arbeitskreis an der Universität Mainz veranstaltet wurde.
Aktualisiert: 2022-04-07
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Der politische Katholizismus im Baskenland und der Vatikan

Der politische Katholizismus im Baskenland und der Vatikan von Bräcker,  Antje
Anfang 2006 verkündete ETA einen Waffenstillstand. Grundlegende, bereits aus der Entstehungszeit des baskischen Nationalismus überlieferte ideologische Streitigkeiten sind damit allerdings nicht gelöst. Das Ringen des frühen baskischen Nationalismus um eine religiöse und politische Identität, obwohl essentiell für das Verständnis auch des heutigen Konflikts, hat in den Geschichtswissenschaften kaum Beachtung ge- funden. Als Ideologe der baskisch-nationalistischen Bewegung schuf Angel Zabala eine religiös-politische Weltanschauung, die die neue Bewegung vor internen Streitigkeiten zu bewahren und von bestehenden politischen Optionen in Spanien abzugrenzen versuchte, was ihm ein Verfahren vor der römischen Indexkongregation eintrug. Quellen aus verschiedenen vatikanischen Archiven geben Einblick in die Wechselwirkungen zwischen dem religiös-politischen Tagesgeschehen zur Zeit Zabalas und der Ausbildung seiner Ideologie wie in die Netzwerke des politischen Katholizismus in Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2022-04-06
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