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Ästhetik der Kreatur

Ästhetik der Kreatur von Kassner,  Jonathan
Jonathan Kassner widmet sich dem Thema der Hundefiguren in der Literatur aus ästhetischer und ideengeschichtlicher Sicht. Er nimmt seinen Ausgang von der klassischen Ästhetik, die die Auseinandersetzung mit Tieren und der menschlichen Tierlichkeit führt, um stets den autonomen Geist über die Natur triumphieren zu lassen. Dagegen artikuliert sich parallel in der Literatur durch Tierfiguren, und insbesondere durch Hunde, ein Gegendiskurs zum vorherrschenden Idealismus der Zeit. Der Autor liest Hunde als poetologische Reflexionsfiguren, mit denen Autoren wie Goethe und Jean Paul und in der Moderne Kafka und Thomas Mann sowohl ästhetische als auch ontologische Fragen verhandeln. Er rekonstruiert in textnahen Lektüren den Übergang von der humanistischen Ästhetik der Klassiker zu einer Ästhetik der Kreatur, deren Spur er vom Faust bis zum Doktor Faustus verfolgt.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Gottfried Benn

Gottfried Benn von Berwald,  Olaf, Dechant,  Jens, Delabar,  Walter, Fischer,  Torben, Grothues,  Silke, Hahn,  Hans, Hoffmann,  Dieter, Jung,  Wener, Kapraun,  Carolina, Kocher,  Ursula, Menke,  Timm, Nowak,  Christiane, Reents,  Friederike, Rehfeld,  Martin, Schneider,  Thomas F., Uecker,  Matthias
Sein literarisches Werk lässt ihn zu den bedeutendsten Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts gehören. Seine Person aber ist heftig umstritten: Gottfried Benn war nicht nur Autor von bahn- und tabubrechenden Werken wie ›Morgue‹, den ›Rönne‹-Novellen oder den ›Statischen Gedichten‹, er hat nicht nur gegen die anerkannten Geschmacksgrenzen verstoßen. Benn hat auch die Grenzen des politisch Tolerierbaren überschritten, als er sich 1933 auf den Nationalsozialismus einließ, die Gleichschaltung der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste betrieb und damit mitverantwortlich für die Vertreibung von Autoren wie Heinrich Mann oder Alfred Döblin gewesen ist. Trotz dieser von umfangreichen Essays begleiteten Entgleisung hat Benns Rang als Lyriker und Essayist literaturhistorisch kaum je in Frage gestanden. Dieser Studien-Band gibt einen Überblick über das Werk Gottfried Benns. Darüber hinaus werden seine Texte neu sondiert und bewertet. Wie sich zeigt, ist Benn nicht nur der Repräsentant eines extremen Expressionismus, einer Dichtung des Elementaren und ein Vertreter einer moderaten Moderne nach 1945 – er hat weder seine Wirkung noch seine Brisanz zu Beginn des neuen Jahrtausends verloren. Und das ist eine literarische Seltenheit.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Abgründiger Klassiker der Moderne

Abgründiger Klassiker der Moderne von Seeba,  Hinrich C.
Die Aktualität Kleists, wie sie immer wieder (so 1981 in einer von Walter Müller-Seidel herausgegebenen Aufsatzsammlung) beteuert wurde, ist die seiner jeweiligen Leser, sie ist immer neu und wird erst recht nach dem Kleist-Jahr 2011 noch zunehmen. Die Variation auf Kleists Modernität, die der Autor in den hier gesammelten Aufsätzen aus 40 Jahren vorstellt, liegt in der Spannung von existentieller Abgründigkeit und poetischer Begründung eines einmalig sprachbewußten Perspektivismus.
Aktualisiert: 2020-01-08
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Kleist. Vom Schreiben in der Moderne

Kleist. Vom Schreiben in der Moderne von Geisenhanslüke,  Achim, Heimböckel,  Dieter, Honold,  Alexander, Mein,  Georg, Pavlik,  Jennifer, Philipsen,  Bart, Seeba,  Hinrich C., Visser,  Anthonya
Das Werk Heinrich von Kleists birgt für die Moderneforschung in all seinen Facetten das Potential eines Lernortes. Denn während in der Germanistik derzeit die Tendenz vorherrscht, die Epoche der Moderne auf den Zeitraum zwischen 1880 und 1920/1930 einzuschränken, bieten die durch radikale Brüche, Paradoxien und Zersetzungen gekennzeichneten Dramen und Erzählungen Kleists und ihre immense Bedeutung für die moderne Literatur genügend Belege dafür, die Zäsur der Moderne prinzipiell sehr viel früher (›um 1800‹) anzusetzen. Auf der anderen Seite zeigt sich aber auch, dass sich die klassische Dichotomie zwischen Tradition und Moderne an zahlreichen Stellen als fragil und durchlässig erweist und dass die Modernität von Kleists Werk in vielfacher Hinsicht in der Tradition verwurzelt ist. Die Beiträge gehen mehrheitlich aus einem internationalen Kleist-Symposion hervor, das 2011 vom Fachbereich Germanistik der Universität Luxemburg in Kooperation mit dem Théâtre National du Luxembourg in dessen Räumlichkeiten ausgerichtet wurde. Dabei wird der Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft in dem vorliegenden Band fortgesetzt, indem Zeichnungen zu Kleist und zu seinem Trauerspiel 'Penthesilea' die Werkanalysen flankieren.
Aktualisiert: 2020-01-08
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Fehlfarben der Postmoderne

Fehlfarben der Postmoderne von Platt,  Kristin
Moderne entwickelte sich, so Zygmunt Bauman, aus dem Ringen gegen Unbestimmtheit und Ambivalenz. Diese Fehlfarben der modernen Gesellschaften, das Unbestimmte und die Unangepassten, machen auch die Dynamiken der Postmoderne aus: Temporalisierungen und Verflüssigungen der Gegenwart kennzeichnen Formen, mit denen Menschen mit Unsicherheit umgehen. Die Dynamik, dem Unbestimmten einen Namen zu geben, die Wechselbeziehungen zwischen Festhalten und Loshalten, Identität und Verlust, sind von Zygmunt Bauman nicht nur wegweisend benannt worden. Sie kennzeichnen sein Werk auch selbst. Die Beiträge des Bandes folgen den Spuren Baumans, um systematisch in sozialphilosophische, kultursoziologische und politische Aspekte seines Werks einzuführen und die Anregungen Zygmunt Baumans weiter zu denken. Aufgeworfen werden Fragen u.a. nach Identität, Fremdheit, Medien, Macht, Geschlechterverhältnissen und modernen Räumen. Mit Beiträgen von: Jörn Ahrens, Constantin Goschler, Ruth Großmaß, Peter Imbusch, Matthias Junge, Wolfgang Knöbl, Thomas Kron, Paul Mecheril, Kristin Platt, Walter Reese-Schäfer, Jürgen Straub, Jan Weyand.
Aktualisiert: 2020-01-08
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Orientierungsfahrten

Orientierungsfahrten von Huber,  Simon
Reiseliteratur genießt in der Weimarer Republik große Popularität. Dies gilt insbesondere für Sowjetunion- und USA-Berichte. Der Erfolg beim Publikum resultiert in erster Linie aus ihrer spezifischen Orientierungs- und Informationsfunktion. Zeitgenössische Sowjetunion- und USA-Berichte, so die Kernthese der vorliegenden Untersuchung, fungieren als Reflexionsmedium im Modernediskurs. In ihren Reisetexten bemühen sich die Autoren darum, die radikalen gesellschaftlichen Veränderungen zu beschreiben, die sich im frühen 20. Jahrhundert infolge des sich beschleunigenden Modernisierungsprozesses vollziehen. Damit nicht genug, gehen sie auch der Frage nach, wie auf die neuen Herausforderungen reagiert werden sollte.
Aktualisiert: 2020-01-08
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Das riskante Projekt

Das riskante Projekt von Decock,  Sofie, Delabar,  Walter, Fähnders,  Walter, Fleig,  Anne, Hagen,  Maite, Hockenbrink,  Tobias, Huber,  Simon, Huber,  Sven, Nowak,  Christiane, Samsami,  Behrang, Schaffers,  Uta, Schubert,  Ines, Ziegenbalg,  Kay
Die Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts unterscheidet sich von der des mittleren und späten grundlegend. Die Moderne verändert nämlich die Welt, d.h. die Sozialordnung, den technischen Standard, die dominanten Denkmuster und die gängigen Handlungsroutinen, in kurzer Zeit grundsätzlich. Daher können beispielsweise die zehner und die sechziger Jahre nur noch schwer als eine Epoche gedacht werden, obwohl sie qualitativ und elementar zusammenhängen. Für die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gilt dies nicht. Die gesellschaftliche Veränderung vollzieht sich zwar schon rasant. Trotzdem bleibt in dieser Zeit ein Großteil der Herausforderungen und der dominanten Denkmuster gleich. Dies zeigen nicht zuletzt die in diesem Band versammelten Artikel.
Aktualisiert: 2020-01-08
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Krise(n) der Moderne

Krise(n) der Moderne von Engelbrecht,  Martina, Kempter,  Klaus
Ist die „Krise“ ein konstitutives Phänomen der Moderne? Die Beiträge dieses Bandes, die auf eine interdisziplinäre Vortragsreihe der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg zurückgehen, widmen sich dieser Frage anhand von literarischen Texten des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Im Dialog zwischen der Literaturwissenschaft und benachbarten kultur-, sozial- und geschichtswissenschaftlichen Disziplinen zeichnen sie nach, wie ökonomische, politische und kulturelle Modernisierungsschübe als kollektive Krisenerfahrung in Werken der Weltliteratur ihren ästhetischen Ausdruck finden. Sie beleuchten Aspekte, in denen Literatur sozialwissenschaftlichen Methoden in der Beschreibung der Krise(n) der Moderne überlegen sein kann.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Kara Ben Nemsi gegen Zarathustra

Kara Ben Nemsi gegen Zarathustra von Greunke,  Lothar
"Kara Ben Nemsi gegen Zarathustra" ist eine vergleichende Studie zu Leben, Werk, Visionen und Botschaften der beiden sächsischen Schriftsteller Karl May und Friedrich Nietzsche. Vor dem Bezugsrahmen der deutschen Zeitgeschichte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wird gezeigt, wie sich grundlegende historische Prädispositionen in ihren Lebensentwürfen, -perspektiven und Selbstverständnissen widerspiegeln. Und wie sie dann in Abänderung ihrer ursprünglichen Berufsziele als Lehrer bzw. Theologe entlang völlig konträrer Lebenslinien zu zwei Literaturphänomenen avancieren: Der eine als "Volksschriftsteller", der die "geografische Predigt"; der andere als Top-Philosoph, der den Aphorismus als jeweils angemessene Ausdrucksform entdeckt und kultiviert. Bei allen Unterschieden in der Literaturgattung ist beiden Autoren jedoch eine humanistische Absicht gemeinsam: Sie entwerfen idealtypische Menschenbilder, die sie "Edelmensch" (May) bzw. "Übermensch" (Nietzsche) nennen und mit denen sie ethische Kurskorrekturen für die Erziehung und Bildung des Menschen an der Grenze zum 20. Jahrhundert provozieren wollen. Die Menschenbild-Konzepte werden vor dem Hintergrund ihrer Genese auf den inhaltlichen Fokus und mögliche Interdependenzen hinterfragt. Die von ihnen vorgenommene Polarisierung von Fremd- und Selbstbestimmung wirkt über die beiden Weltkriege und die "Kulturrevolution" von 1968 bis heute nach und birgt angesichts der "Wiederkehr der Religionen" eine Schlüsselfrage bei der zivilisatorischen Bewältigung der Zukunft. Ein Extrakt des nun in 2. , aktualisierter Auflage erscheinenden Buches wurde in den Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 178/2013 sowie Nr. 179/2014 veröffentlicht.
Aktualisiert: 2020-01-02
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Hopper 2021 – Wand-Kalender – Broschüren-Kalender – 30×30 – 30×60 geöffnet – Kunst-Kalender

Hopper 2021 – Wand-Kalender – Broschüren-Kalender – 30×30 – 30×60 geöffnet – Kunst-Kalender von Hopper,  Edward
Hopper 2021 - Format 30 x 30 cm, offen 30 x 60 cm - 12 Monatsblätter - 6-sprachiges Kalendarium - Internationale Feiertage - Mondphasen - Platz für Notizen Entdecken Sie 12 sorgfältig ausgesuchte Kunstdrucke, die Sie durch das Jahr begleiten! Lassen Sie sich von den Meisterwerken in diesem Edward Hopper-Kunstkalender 2021 berühren und spüren Sie den Gedanken des Künstlers nach! Edward Hopper gilt als einer der wichtigsten Vertreter des amerikanischen Realismus. Der amerikanische Realismus bezeichnet eine Strömung, die von ca. 1920 bis in die 1940er Jahre andauerte. Die Maler des amerikanischen Realismus konzentrierten sich auf ihre unmittelbare Umwelt als Quelle für ihre Werke, auf Szenen aus dem täglichen Leben ganz gewöhnlicher Menschen. Die Werke Hoppers zeigen oft selbstvergessene Figuren in einer karg erscheinenden Welt. Sie blicken gedankenverloren auf einen geheimnisvollen Punkt in der Ferne, der auf dem Bild nicht ersichtlich ist. So bleibt dem Betrachter verborgen, was die Figuren dort sehen. Im geöffneten Format von 30 x 60 cm ermöglicht der Broschürenkalender 2021 einen guten Blick auf die faszinierenden Bildmotive und bietet trotzdem viel Platz für Ihre Termin-Notizen und sonstige Eintragungen. Das sechssprachige Kalendarium (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch) des attraktiven Wand-Kalenders informiert zuverlässig über alle Mondphasen und zahlreiche internationale Feiertage. Auch als Geschenk für Kunstliebhaber ist dieser Hopper-Kalender 2021 ein echter Glücksgriff und bringt dem Beschenkten große Freude! Das Verlagsteam wünscht Ihnen viel Vergnügen mit diesem außergewöhnlichen Wandkalender 2021.
Aktualisiert: 2019-12-31
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