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Defiguration der Schrift

Defiguration der Schrift von Schubert,  Caroline
Die Defiguration der Schrift – der Tintenklecks, der Makulaturfetzen, der Schreibfehler – bricht mit der Schrift als vom gestaltlosen Hintergrund abgehobener, distinkter Zeichenfigur. Der drohende oder eingetretene Verlust der schriftlichen Repräsentation lässt dabei Visualität und Stofflichkeit der Schrift hervortreten. Die Studie untersucht dieses bei den zwei Autoren der europäischen Romantik E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ gehäuft auftretende, doch bisher kaum wissenschaftlich beachtete literarische Motiv und materielle Phänomen in publizierten Texten, Handschriften und Zeichnungen. Dabei werden zunächst zentrale Konflikte der (früh-)romantischen Schriftreflexion in ihrem mediengeschichtlichen Kontext herausgearbeitet und anschließend in den werkspezifischen Umgang mit diesen bei beiden Autoren gestellt. Die Defiguration der Schrift erweist sich als Ausdruck der gegenseitigen Bedingtheit von Schriftutopie und Schriftkritik in der Romantik. Über die explizite Materialität der Defiguration der Schrift verarbeiten die untersuchten Autoren E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ dabei die Abhängigkeit gegensätzlicher Schriftbegriffe, die bereits in der deutschen Frühromantik angelegt ist.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Defiguration der Schrift

Defiguration der Schrift von Schubert,  Caroline
Die Defiguration der Schrift – der Tintenklecks, der Makulaturfetzen, der Schreibfehler – bricht mit der Schrift als vom gestaltlosen Hintergrund abgehobener, distinkter Zeichenfigur. Der drohende oder eingetretene Verlust der schriftlichen Repräsentation lässt dabei Visualität und Stofflichkeit der Schrift hervortreten. Die Studie untersucht dieses bei den zwei Autoren der europäischen Romantik E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ gehäuft auftretende, doch bisher kaum wissenschaftlich beachtete literarische Motiv und materielle Phänomen in publizierten Texten, Handschriften und Zeichnungen. Dabei werden zunächst zentrale Konflikte der (früh-)romantischen Schriftreflexion in ihrem mediengeschichtlichen Kontext herausgearbeitet und anschließend in den werkspezifischen Umgang mit diesen bei beiden Autoren gestellt. Die Defiguration der Schrift erweist sich als Ausdruck der gegenseitigen Bedingtheit von Schriftutopie und Schriftkritik in der Romantik. Über die explizite Materialität der Defiguration der Schrift verarbeiten die untersuchten Autoren E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ dabei die Abhängigkeit gegensätzlicher Schriftbegriffe, die bereits in der deutschen Frühromantik angelegt ist.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Handbuch Familienroman

Handbuch Familienroman von Grugger,  Helmut, Holzner,  Johann
Der anhaltende internationale Trend zu Generationenromanen, eine klare Herausforderung für die Literaturwissenschaften, zeichnet sich in der Vergabe renommierter Buchpreise ebenso ab wie in immer neuen Experimenten mit der Form. Das Handbuch vereinigt und diskutiert zahlreiche bedeutende Beispiele der Gattung in einer durchdachten Struktur, wobei die drei Themenblöcke Familiensysteme, Historisches (Repräsentation) und Erinnerung den gemeinsamen Ausgangspunkt bilden. Basis der Analysen ist ein aktueller Begriff der interdisziplinären Generationenforschung. Durch eine die einzelnen Philologien übergreifende Herangehensweise kann ein solider Überblick zur aktuellen Vielfalt des Genres gewonnen werden, ohne die Chronologie zu vernachlässigen. Die Gegenüberstellung mit der Generationenthematik in der literarischen Moderne dient der Einordnung der gegenwärtigen Entwicklung, während exemplarische Analysen der Literatur des Zwischenraums von 1945 bis 1995 die zeitliche Lücke schließen und zugleich die kontinuierliche Veränderung des Genres erhellen. So, wie das Handbuch eine reiche Fundgrube für alle literarisch Interessierten darstellt, bietet es den thematisch Forschenden eine unentbehrliche Grundlage.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Handbuch Künstliche Intelligenz und die Künste

Handbuch Künstliche Intelligenz und die Künste von Catani,  Stephanie, Pfeiffer,  Jasmin
Das Handbuch setzt sich mit den vielfältigen Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen KI und den Künsten auseinander. Verfahren und Erscheinungsformen künstlicher Intelligenz sind sowohl als Sujet wie auch als Instrumente kreativer künstlerischer Produktion in den Künsten angekommen. Beiden Bereichen wird das Handbuch gerecht und bietet neben einer Geschichte der Darstellung von KI und KI-angelehnten Themen in Literatur, Film, Theater, Videospiel, bildender Kunst und Musik erstmalig überhaupt einen Überblick über KI-basierte Verfahren künstlerischer Produktion und Kreativität in unterschiedlichen Kunstformen. Dieses wissenschaftlich bisher kaum reflektierte Eindringen der KI in die Künste wird tradierte Konzepte und Kontexte, die den Diskurs der Künste bestimmen, in naher Zukunft erheblich verändern. Entsprechend fragt das Handbuch u. a. nach den Bedingungen von Autorschaft, nach der Definition von Kreativität und Originalität und nach neuen Modellen der Interaktion zwischen den Künsten und ihren Rezipienten.Das Handbuch ist in einem höchst innovativen Forschungsfeld angesiedelt und liefert einen Überblick über einen aktuellen, stetig relevanter werdenden Themenbereich an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Seelenreise und Katabasis

Seelenreise und Katabasis von Männlein-Robert,  Irmgard
Seelenreisen und Hadesfahrten gehören zu den berühmtesten Themen der antiken Literatur, sind bislang jedoch nicht hinreichend unter philosophischen Fragestellungen untersucht worden. Daher vereinigtdieser Band interdisziplinäre Beiträge internationaler WissenschaftlerInnen zum Thema Seelenreise, Hadesfahrt und Katabasis in der Antike mit Blick auf philosophische Texte und Fragestellungen. Das heuristische Paradigma von Seelenreise und Katabasis ermöglicht in beispielhafter Weise, Charakteristika und Spezifika von Seelenkonzeptionen historischer Gesellschaften hinsichtlich ihrer religiösen, politischen und philosophischen Kontextualisierungen und Funktionalisierungen zu untersuchen. In Anknüpfung an die vorliegende Forschungsliteratur zum Themenfeld Jenseitserfahrung, Seelenwanderung, Katabasis und Ekstasis wollen die Beiträge dieses Bandes nun den Horizont mit Blick auf Seelenreisen und verschiedene philosophische Fragestellungen erweitern. Die auf sorgfältigen Textanalysen basierenden vielen neuen Beobachtungen, die mit diesem Band vorgelegt werden, werden sicherlich den aktuellen Forschungsdiskurs mitprägen.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Kommentare zu Aristoteles,  ›De partibus animalium‹

Kommentare zu Aristoteles,  ›De partibus animalium‹ von Anonymus (Codex Ieros. S. S. 108), Pachymeres,  Georgios, Pappa,  Eleni
Thema des Bandes ist die Kommentierung der Schrift De partibus animalium des Aristoteles in griechischer Sprache. Der älteste bekannte Kommentar wurde unter dem Namen des Michael von Ephesos (12. Jh.) in den Commentaria in Aristotelem Graeca ediert (Band 22.2). Die handschriftliche Überlieferung des Kommentars wurde aber bisher nicht näher erforscht, sodass unentdeckt blieb, dass hier Anteile verschiedener Autoren vermengt worden waren. Die hier vorgelegte Untersuchung förderte dagegen zwei unabhängige Redaktionen dieses Kommentars zutage, deren Edition in diesem Band vorgelegt wird: Eine jüngere ist Georgios Pachymeres (13. Jh.) zuzuschreiben und wird hier Redaktion B genannt; die etwas ältere Redaktion A weist im Titel keinen Verfassernamen auf, erwähnt jedoch im Text Michael von Ephesos namentlich. Beide streben nach der Aktualisierung des Kommentars und ergänzen den fehlenden Kommentar zu Buch II – mit solchem Erfolg, dass in der bisherigen Edition zu Buch II die Redaktion des Pachymeres ediert wurde (S. 25,3–36,11). Die Untersuchung analysiert die Quellen und Textgeschichte der Redaktionen und beleuchtet das Umfeld der byzantinischen Gelehrten, die das Modell der aristotelischen Naturwissenschaften weiterentwickelten.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Defiguration der Schrift

Defiguration der Schrift von Schubert,  Caroline
Die Defiguration der Schrift – der Tintenklecks, der Makulaturfetzen, der Schreibfehler – bricht mit der Schrift als vom gestaltlosen Hintergrund abgehobener, distinkter Zeichenfigur. Der drohende oder eingetretene Verlust der schriftlichen Repräsentation lässt dabei Visualität und Stofflichkeit der Schrift hervortreten. Die Studie untersucht dieses bei den zwei Autoren der europäischen Romantik E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ gehäuft auftretende, doch bisher kaum wissenschaftlich beachtete literarische Motiv und materielle Phänomen in publizierten Texten, Handschriften und Zeichnungen. Dabei werden zunächst zentrale Konflikte der (früh-)romantischen Schriftreflexion in ihrem mediengeschichtlichen Kontext herausgearbeitet und anschließend in den werkspezifischen Umgang mit diesen bei beiden Autoren gestellt. Die Defiguration der Schrift erweist sich als Ausdruck der gegenseitigen Bedingtheit von Schriftutopie und Schriftkritik in der Romantik. Über die explizite Materialität der Defiguration der Schrift verarbeiten die untersuchten Autoren E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ dabei die Abhängigkeit gegensätzlicher Schriftbegriffe, die bereits in der deutschen Frühromantik angelegt ist.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Die orientalische Wende der Theosophischen Gesellschaft

Die orientalische Wende der Theosophischen Gesellschaft von Harlass,  Ulrich
Die Herausforderung religionsgeschichtlicher Forschung besteht darin, die Erschließung von Quellen in ihren Kontexten und ihre theoriegeleitete Erklärung mit einer historisch-kritischen Reflexion der Wissensproduktion selbst zu verknüpfen. Die Reihe Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten (RGVV) will dieser Komplementarität von historischer Kontextualisierung, theoretischer Verdichtung und disziplinärer Positionierung Rechnung tragen. Studien zu kulturspezifischen Sachzusammenhängen stehen neben vergleichenden Arbeiten, in Form von Monographien oder thematisch fokussierten Sammelbänden.
Aktualisiert: 2020-08-01
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Seelenreise und Katabasis

Seelenreise und Katabasis von Männlein-Robert,  Irmgard
Seelenreisen und Hadesfahrten gehören zu den berühmtesten Themen der antiken Literatur, sind bislang jedoch nicht hinreichend unter philosophischen Fragestellungen untersucht worden. Daher vereinigtdieser Band interdisziplinäre Beiträge internationaler WissenschaftlerInnen zum Thema Seelenreise, Hadesfahrt und Katabasis in der Antike mit Blick auf philosophische Texte und Fragestellungen. Das heuristische Paradigma von Seelenreise und Katabasis ermöglicht in beispielhafter Weise, Charakteristika und Spezifika von Seelenkonzeptionen historischer Gesellschaften hinsichtlich ihrer religiösen, politischen und philosophischen Kontextualisierungen und Funktionalisierungen zu untersuchen. In Anknüpfung an die vorliegende Forschungsliteratur zum Themenfeld Jenseitserfahrung, Seelenwanderung, Katabasis und Ekstasis wollen die Beiträge dieses Bandes nun den Horizont mit Blick auf Seelenreisen und verschiedene philosophische Fragestellungen erweitern. Die auf sorgfältigen Textanalysen basierenden vielen neuen Beobachtungen, die mit diesem Band vorgelegt werden, werden sicherlich den aktuellen Forschungsdiskurs mitprägen.
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