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Der General der toten Armee

Der General der toten Armee von Kadare,  Ismail, Roehm,  Joachim
Mit Karten, Listen und eisernem Gerät rückt ein italienischer General der albanischen Erde auf den Leib. Sie soll die toten Soldaten wieder freigeben, die im ehemaligen Feindesland gefallen sind. Zwanzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs glaubt der General noch immer an die Soldatenehre. Die unwegsame Reise führt ihn und seinen Begleiter, den Priester, durch Berglandschaften, Städte und Träume.
Aktualisiert: 2022-10-28
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Das Benefizium des Ettore Camelli

Das Benefizium des Ettore Camelli von Huser,  Isabella
In ihrem herausragenden Romandebüt erzählt Isabella Huser die Geschichte des Ettore Camelli (1876 - 1944) aus Versano, einem kleinen Dorf im Trentino. Eingebettet in ein Tal, nicht weit vom Meer. 1902 wird er nach New York fahren. So ist es zumindest geplant. Ein letztes Mal reist er nach Versano. Und bleibt. Er übernimmt den Kolonialwarenladen und mit ihm die Geschichte, die Geschichten des Hauses, des Dorfes und seiner Bewohner; die Geschichte seiner Ahnen, die Geschichte des Benefiziums und mit ihm die Legende um einen Fluch. Das Benefizium des Ettore Camelli erzählt aber auch die Geschichte der Journalistin Heather Hughan, die in New York lebt, sich für ein Sabbatical in Venedig entscheidet und dort, beim Besuch der Toteninsel San Michele ihrer eigenen Geschichte auf die Spur kommt. Ein fliegendes Gefährt auf einem Grabstein, unter dem in ergreifender Schlichtheit nur In Amore steht, erinnert sie an eine ebensolche Skulptur, die bei ihr zuhause steht. Was verbindet die Skulptur in ihrem Besitz mit dem Relief auf dem Grabstein? Ihre Suche führt sie weg von der venezianischen Lagune in die rauere Welt des Trentino, dort wo sich die Dörfer und Borghi hinter dem Gardasee in die dunklen Täler schmiegen. Nach Versano.
Aktualisiert: 2021-03-13
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ITALIEN – der Süden, Kalabrien und Basilikata, Teil 1

ITALIEN – der Süden, Kalabrien und Basilikata, Teil 1 von Wimmer,  Peter
Eine filmische Reisedokumentation im Breitbildformat, aus der Reihe „Kulturreisen individuell". Im Süden der Apenninhalbinsel hat sich sehr altes Brauchtum wie ein unauslöschliches Vermächtnis mit den Glaubensbildern des Christentums verwoben, bis in unsere Tage erhalten. Entstanden ist ein seltsames Gemisch aus magischen Riten und Frömmigkeit. Ich traf es bei allen Altersstufen an. Archaisch empfand ich die Dörfer und kleinen Städte auf den Felsplateaus, die ausgedehnten, grenzenlos erscheinenden Felder und Weideflächen, die von Wohnhöhlen und alten Kirchen durchlöcherten Kalksteinwände. Diese Landschaft kann süchtig machen, ebenso das Studium der Hinterlassenschaft des frühen von Byzanz beeinflussten Christentums. Es wundert mich nicht, dass große Mächte in unzähligen Schlachten im Bergland des Apennin aufeinander prallten. Hier verschmelzen die Elemente und die Distanzen. Hier wirken die schönsten Regionen des schönen Italiens so groß wie die kulturelle Vergangenheit, die sie geprägt hat. San Francesco di Páola ist der Schutzheilige Kalabriens. Während des Patronatsfestes gedenken die frommen Kalabresen am Ort seines Wirkens der vielen Wunder, die diesem Gottesmann zugeschrieben werden. Im Jahr 1464 soll es ihm gelungen sein, auf seinem Mantel stehend die wegen ihrer Strudel gefürchtete Meerenge zwischen Kalabrien und Sizilien zu überqueren. Ein Teil des Mantels und viele die Wunder dokumentierende Fresken haben die Zeit überdauert. Cosenza wurde im Jahr 410 von Westgoten erobert, nachdem sie zuvor Rom geplündert hatten. Ihr Anführer König Alarich soll am Fuß des Stadtfelsens im Flussbett des Busento, hoch zu Ross mit unermesslichen Schätzen beigesetzt worden sein. Festungsgleich, 515 Meter über der Küste des Tyrrhenischen Meeres, schwebt Guardia Piemontese. Vor der Inquisition geflohene Waldenser aus dem norditalienischen Piemont haben die Stadt im 13. Jh. gegründet. Am Abend des 3. Juni 1561 wurde der Ort durch eine List erobert. 2000 Waldenser wurden abgeschlachtet. Scalea gehört zu den ältesten Städten Kalabriens. Der Ort geht auf eine griechische Kolonie des 6. vorchr. Jh. zurück. Papasídero ist byzantinischen Ursprungs. Im Ortsnamen lebt die Erinnerung an einen griechischen Abt, der sich hier mit seiner Mönchsgemeinde niederließ. Die Grotta del Romito am Abhang des Lao-Flusses ist ein schon vor 20.000 Jahren genutzter Schutzraum und Kultort. Ihre Entdeckung 1961 war eine Sensation. Auf einem zwei Meter breiten Felsblock befinden sich 15.000 Jahre alte Ritzzeichnungen zweier Auerochsen. Das ehemalige Convento San Antonio di Padova am Fuß des Altstadthügels von Rivello entstammt dem frühen 16. Jh. Schon die Ausgestaltung der zweibogigen Renaissance-Vorhalle erfüllt mich mit großem Respekt. Auch die unteren Wandelhallen des zweigeschossigen Kreuzganges sind großflächig mit Fresken geschmückt. Melfi war in hellenistischer Zeit im Völkergemisch der frühen Kolonisten Knotenpunkt der Kulturen. Der Kratersee Lago Piccolo ist einer von zweien, die sich in der lukanischen Abgeschiedenheit ihre paradiesische Schlichtheit erhalten konnten. Ripacandida ist ein kleines Dorf mit einer einzigartigen Attraktion. Besiedelt schon im 7. vorchr. Jh., befestigt durch die Langobarden, zieht die im 11. Jh. gegründete Kirche San Donato Touristen aus aller Welt an. In einem nur annähernd vergleichbar ausgeschmückten Raum habe ich noch nicht gestanden. Wohin ich auch schaue, Bilder, Bilder, Bilder. Es handelt sich um eine illustrierte Bibel für Menschen, die nicht lesen können. Die Fresken des Alten Testaments entstanden wahrscheinlich schon im Jahr 1506. Die sehr alte Stadt Venosa gehörte zum Siedlungsgebiet der Samniten. Den Römern gelang die Eroberung im Jahr 291 v. Chr. Sie nannten ihre erste Kolonie im Süden Italiens Venusia, nach der Göttin Venus. Der Dom von Acerenza gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Basilikata. Am Skulpturenreigen, der das Hauptportal schmückt, haben namhafte Steinmetze ihrer Zeit gearbeitet. Dämonen, Fabelwesen, Tiere, Musikanten, nackte Gestalten, tanzende Paare, Engel, Nymphen und undefinierbare Wesen sind wie eine Kette vergnüglicher und erschreckender Ereignisse miteinander verwoben. Matera, seit der Steinzeit bewohnt, gilt als eine der ältesten Städte der Welt. Wie eine Fatamorgana erlebe ich die von der UNESCO im Jahr 1993 als Weltkulturerbe klassifizierte Höhlensiedlung am Steilufer der Gravina-Schlucht. Seit dem 8. Jahrtausend vor der Zeitrechnung suchten Menschen Schutz in den von ihnen in den weichen Tuff gegrabenen Höhlen. Basilianer- und Benediktinermönche ließen sich hier nieder. Ihnen folgten die Bauern der Gegend. Viele Grottenkirchen entstanden. Erhaltene Fresken zeugen eindrucksvoll vom Erwachen des Christentums im Süden Italiens.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Fanny Hensel »Der Fürst vom Berge«

Fanny Hensel »Der Fürst vom Berge« von Klein,  Hans-Günter
Im März 1841 beginnt Fanny Hensel die Erinnerungen an eine mehr als einjährige Italienreise in Form von Liedern und Klavierstücke musikalisch umzusetzen.Aus den so entstandenen Kompositionen wählt sie 18 Stücke aus, die sie auf unterschiedlich farbigem Papier in Reinschrift notiert und zu denen ihr Mann mit Bleistift gezeichnete Vignetten setzt. Die losen Lagen werden dann zusammengebunden und erhalten ein eigenes Titelblatt: „Reise-Album 1839–1840“. Unter den fünf Liedern erscheint als 16. Stück des Albums „Der Fürst vom Berge“ – ein bisher unbekanntes Lied, das nach heutiger Kenntnis nur hier erhalten ist. Zu den schlichten, im Märchenton gehaltenen Versen schreibt Fanny Hensel eine Musik, deren Anfangstakte – vor allem wenn sie in dem angegebenen Tempo unter Beachtung der differenzierten Dynamik vorgetragen werden – eine unheimliche Stimmung vermitteln. Dann entfaltet sich ein balladesk-dramatischer Charakter, doch wird im weiteren Verlauf das Anfangsmotiv wieder aufgegriffen, wodurch ein ambivalenter Eindruck entsteht, der dem kleinen Gedicht Wilhelm Hensels nicht eigen ist, ihm aber eine tiefere Dimension erschließt. So geht Fanny Hensel über die Technik der liedhaften Textvertonung hinaus und nähert ihre Komposition dem Typus des Charakterstücks an.Wilhelm Hensel hat seine Vignetten jeweils mit Blei auf die erste Seite der Niederschrift einer Komposition in die linke obere Ecke eingefügt – so auch hier in dem Bilde eines Greises mit Krone und Szepter, der auf einer Art Felsenthron sitzt.
Aktualisiert: 2022-11-15
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Eine Leiche zu Ferragosto

Eine Leiche zu Ferragosto von Hansen,  Esther, Lama,  Diana Fiammetta
Mit der Sommerruhe des malerischen Örtchens Pioppica ist es jäh vorbei, als am Strand eine Frauenleiche gefunden wird. Bedauernd verlässt Maresciallo Santomauro seine einsame Bucht, in der er melancholischen Erinnerungen nachhängt, und macht sich an die Arbeit. Der Dorfklatsch liefert bald erste Hinweise: Unter den „Freunden“ der Toten – einer Clique reicher Städter – scheint es nicht einen zu geben, dem ihr Ableben nicht zupass käme.
Aktualisiert: 2022-02-25
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Der Senat der italienischen Republik und der Bundesrat der Republik Österreich

Der Senat der italienischen Republik und der Bundesrat der Republik Österreich von Wittmann,  Martin C.
Der Autor untersucht im vorliegenden Buch die Zweiten Kammern Italiens und Österreichs hinsichtlich ihrer Stellung, ihrer Aufgaben und Befugnisse sowohl im Verfassungsrecht als auch in der Verfassungswirklichkeit.
Aktualisiert: 2020-04-19
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Italienisches Zivilgesetzbuch

Italienisches Zivilgesetzbuch von Eccher,  Bernhard
Die zweisprachige Ausgabe des italienischen Zivilgesetzbuches ist für deutschsprachige Studenten der Rechtswissenschaft seit jeher ein wichtiges Hilfsmittel zur Vorbereitung auf Prüfungen. Ebenso ist dieses Gesetzbuch ein wichtiges Nachschlagewerk für Rechtswissenschaftler und Laien gleichermaßen. Die deutschen Überstetzungen des italienischen Orginaltextes helfen über mögliche Sprachbarrieren hinweg und bringen dadurch mehr Klarheit in den Gesetzesdschungel. Der deutsche und der italienische Text stehen sich jeweils gegenüber, sodass der genaue Wortlaut beider Texte jederzeit miteinander verglichen werden kann. Das Werk umfasst neben den 2969 Artikeln zahlreiche Durchführungs- und Übergangsbestimmungen. Fußnoten zu neuen Artikeln und zu einschlägigen Urteilen des Verfassungsgerichtshofes vervollständigen das Werk.
Aktualisiert: 2020-10-06
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