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Zwischen den Akten

Zwischen den Akten von Dormagen,  Adelheid, Reichert,  Klaus, Woolf,  Virginia
›Zwischen den Akten‹ »spielt« im Sommer 1939, und die politischen Veränderungen in Europa sind mitzudenken, wenn sie auch nicht beim Namen genannt sind - die Annexionen Österreichs und der Tschechoslowakei, die Bedrohung Polens, der Fall Barcelonas. Alles deutet auf eine bevorstehende Katastrophe, und der größte Teil des Romans wurde denn auch geschrieben, als die Katastrophe bereits geschehen war – die Niederlage Frankreichs, der »Battle of Britain« mit Blitzkrieg und drohender Invasion. Gegen diesen sichtbaren und am eigenen Leib im Süden Englands und in London erfahrenen Untergang der alten Welt lässt Virginia Woolf in ›Zwischen den Akten‹ noch einmal Revue passieren, was für sie England war, seine Geschichte und Literatur, Landleben und Mentalität – dramatisch gestaltet in einem großen historischen Bilderbogen, episodisch erzählt an einem einzigen Sommertag und voll von lyrischen »Einlagen«, häufig Zitaten, aber ebenso häufig auch nicht, sondern von einzelnen Charakteren »in Imitation« großer englischer Poesie produziert, nach- und anempfunden. Das »vollständige Ganze«, das Virginia Woolf vorschwebte, ist eine Art Gesamtkunstwerk, aber es hat zugleich, wie keiner ihrer früheren Romane, eine Leichtigkeit und Beiläufigkeit, auch den Anschein von Skizzenhaftigkeit, die vielleicht das Raffinement der Konstruktion übersehen lassen.Am 20. März 1941 schickte sie das Typoskript an John Lehmann, den Leiter der Hogarth Press, mit der Bitte, es zu lesen und ihr sein Urteil mitzuteilen - sie selbst halte den »sogenannten Roman« für »viel zu leichtgewichtig und skizzenhaft«, Leonard sei anderer Meinung. Lehmann war begeistert. Etwa am 27. März schrieb ihm Virginia Woolf noch einmal – der Roman sei zu töricht (silly) und trivial, sie wolle ihn gründlich revidieren, jedenfalls in dieser Form nicht publizieren. Als Lehmann diesen Brief erhielt, war sie bereits tot – am 28. März 1941 nahm sie sich das Leben.
Aktualisiert: 2021-07-21
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Verbrennt eure Angst!

Verbrennt eure Angst! von Becker,  Svenja
Mit ihrer viral gegangenen Performance gegen sexualisierte Gewalt hat das Kollektiv LASTESIS ein internationales Zeichen gegen Femizide und für feministische Solidarität gesetzt. Frauen auf der ganzen Welt haben den symbolisch gewordenen Protestsong »Un violador en tu camino« - »Ein Vergewaltiger auf deinem Weg« - gesungen, Seite an Seite gegen die Ohnmacht angetanzt und das Patriarchat im bassgestützten Chor verdammt. Das Manifest der Aktivistinnen übersetzt die kathartische Wut der Performance in eine feministische Vision der Zukunft.Im November 2019 inszeniert das Kollektiv LASTESIS die Performance zum ersten Mal. In wenigen Wochen verbreitet sie sich wie ein Lauffeuer um den Globus. Im Dezember rufen mehr als 10.000 Frauen in Santiago de Chile: »Der Vergewaltiger bist du!« In Buenos Aires und Paris, in Istanbul und Berlin, in Mexiko-Stadt und Melbourne, in New York und Madrid gehen Frauen mit dem Song auf die Straße.Die Performance von LASTESIS geht um die Welt, weil ihr Anliegen ein globales ist: Jede Frau erfährt sexualisierte Gewalt, denn sie ist fest in unseren Gesellschaften und Institutionen verankert. Das Manifest der vier Frauen hinter dem Kollektiv prangert die unhaltbaren Zustände mit gerechter Wut an. Inspiriert von Theoretikerinnen wie Rita Segato und Silvia Federici sezieren sie den Status quo, kritisieren die mörderischen patriarchalen Strukturen und fordern den Untergang des Systems, das jährlich Zehntausende Frauen tötet. Femizide und Vergewaltigung, häusliche und sexualisierte Gewalt, das Recht auf Abtreibung, Care-Arbeit und Mutterschaft gehen alle an. »Verbrennt eure Angst!« ist der Aufruf, die Ketten zu sprengen, um eine feministische Gesellschaft zu begründen, die – wahrhaftig gleichberechtigt – in Freiheit, Solidarität und Selbstbestimmung lebt.
Aktualisiert: 2021-07-25
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Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann

Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann von Gier,  Kerstin
Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven: Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …
Aktualisiert: 2021-07-14
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Sei dennoch unverzagt

Sei dennoch unverzagt von Simon,  Jana
Ein Dialog, der Generationen und Welten umspannt: Nationalsozialismus, DDR, Wiedervereinigung, politisches Engagement, Freundschaft, Verrat, Liebe, Enttäuschung, Literatur, Emanzipation, Geld, Sex und Erfolg. Es beginnt im Sommer 1998 – die Enkelin ist 25, wird gerade Journalistin und fängt an, ihre Großeltern über die Vergangenheit zu befragen. Über zehn Jahre hinweg sprechen Jana Simon und ihre Großeltern Christa und Gerhard Wolf über das politische Engagement des Schriftstellerpaars, die Kämpfe der Großeltern, die in ihrer Radikalität und Existenzialität für die Enkelin kaum noch zu begreifen sind, sowie über verlorene Freundschaften und Verrat. Es geht um Herkunft und Familie, den Nationalsozialismus, die DDR und immer wieder um das, was heute ist. Es geht um die mehr als sechzig Jahre andauernde Liebe des Ehepaars Wolf. Und es geht um das Schreiben, das gemeinsame Glück und Unglück im neuen vereinten Land. Die Gespräche reichen bis zum Tod Christa Wolfs 2011 und darüber hinaus. Am Ende treffen sich Enkelin und Großvater noch einmal allein.
Aktualisiert: 2021-07-14
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Denn wir sind anders

Denn wir sind anders von Simon,  Jana
Das extreme Leben eines Wendekindes Dies ist die Geschichte von Felix, der als Schwarzer 1970 in Ostberlin geboren wurde. In der DDR ist er von Beginn an ein Exot. Der kleine, schmale Junge wird häufig von anderen Kindern verprügelt. Mit 13 Jahren lernt er Karate, was in der DDR verboten ist. Er trainiert wie besessen, um nie mehr wehrlos zu sein. Nach dem Mauerfall wird Felix deutscher Kickboxmeister. Er verdient sein Geld als Türsteher, zieht mit den Hooligans vom BFC Dynamo herum und prügelt sich in der »dritten Halbzeit«, zugleich liebt er die Musik von Bach, will Psychologie studieren und meditiert täglich mehrere Stunden. Im November 1999 wird Felix verhaftet. In Berlin beginnt der erste Prozess gegen eine Gruppe von Hooligans, Türstehern und Kampfsportlern, die mit allem handeln, was Geld bringt. Felix ist einer der Angeklagten. Das Urteil wird über sein Leben entscheiden. »Spannend bis zur letzten Seite« Frankfurter Rundschau
Aktualisiert: 2021-07-14
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