Der Chor in den Tragödien des Aischylos

Der Chor in den Tragödien des Aischylos von Gruber,  Markus A
In der ersten Monographie zum Chor in allen sechs erhaltenen Tragödien des Aischylos (525-456 v.Chr.), des "Vaters der Tragödie", steht die Frage im Mittelpunkt, welche Funktion der Chor für den Zuschauer hat. Nach einem methodischen Teil, der auch eine Darstellung des frühgriechischen Chores insgesamt enthält und in dem ein rezeptionsästhetisches Interpretationsparadigma aufgestellt wird, orientieren sich die ausführlichen Einzelinterpretationen an zwei Überlegungen: Die Darbietung von Affekten aufseiten des Chores zielt auf eine sympathetische Involvierung des Rezipienten in die tragische Handlung ab. Der Chor zeigt aber stets auch aktive Reaktionen auf die Krise, die ihn im Zusammenhang mit einer Polis betrifft: Ratschläge an die Figuren, Reflexionen und Formen des Rituals dienen ebenfalls der Lenkung des Zuschauers. Stets ist beim Chor das Bestreben zu erkennen, die Ordnung der Gemeinschaft aufrecht zu erhalten und zu einer ,Heilung'' des Konfliktes zu gelangen - dies kann sich aber auch zu einer weiteren Zuspitzung auswachsen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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English in Academia

English in Academia von Gnutzmann,  Claus
In Zeiten politischer und wirtschaftlicher Globalisierung ist die Beherrschung der englischen Sprache zu einem entscheidenden Kompetenzkriterium avanciert. Auch in der wissenschaftlichen Kommunikation zeichnet sich eine vergleichbare Hegemonialstellung des Englischen ab; die Tendenz hin zur Anglophonie durchzieht mittlerweile Forschung und Lehre in allen Wissenschaftsdisziplinen. Es ergeben sich folglich neue Herausforderungen und Chancen für die Wissenschaft sowie für die englische Sprache als Medium des akademischen Diskurses. Zum einen besteht die Gefahr einer sich mittels der Sprache ausbreitenden kulturellen und wissenschaftlichen anglo-amerikanischen Dominanz und damit verbundener Nachteile für Nicht-Muttersprachler des Englischen. Zum anderen birgt das Englische als gemeinsame Lingua franca der Wissenschaften das Potential einer Katalysatorfunktion für die internationale Kooperation in Forschung und Lehre. Die differenzierte Diskussion der Vor- und Nachteile der Entwicklung hin zur Anglophonie bildet den Schwerpunkt dieses zweisprachigen Sammelbandes. Aus dem Inhalt: Claus Gnutzmann / Miriam Bruns, Zur Einführung in eine kontroverse Diskussion - Richard J. Alexander, Is the use of English in science and scholarship a way of interpreting the world or is it contributing to changing the world? - Ulrich Ammon, Deutsch als Wissenschaftssprache: Wie lange noch? - Claus Gnutzmann, Englischsprachige Studiengänge in Deutschland. Was können sie leisten, was geht verloren? - Janina Brutt-Griffler, Intellectual culture and cultural imperialism: implications of the growing dominance of English in academia - Susanne Göpferich, Democratization of knowledge through popularizing translation - Hartwig Kalverkämper, Anglophonie im globalen Spannungsfeld von Protest, Prestige und Gleichgültigkeit - Christian Mair, On some ongoing changes in scientific English - Joybrato Mukherjee, English as a Global Pidgin (EGP) in Academia: Some Prolegomena - Franz-Joseph Meißner, Zur Weiterentwicklung des Sprachunterrichts in der Europäischen Union - Robert Wilkinson, English taught study courses: principles and practice
Aktualisiert: 2019-12-18
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Fachunterricht und Deutsch als Zweitsprache

Fachunterricht und Deutsch als Zweitsprache von Ahrenholz,  Bernt
Jeder Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ist auch Sprachunterricht. Diese Einsicht ist im Prinzip nicht neu. Dennoch fehlten bisher vielfach ein genaues Wissen darüber, welche spezifischen sprachlichen Anforderungen beispielsweise im Physik- oder Biologieunterricht bestehen und an welchen Punkten, Kinder mit Deutsch als Zweitsprache besondere Schwierigkeiten beim Verstehen von Texten oder Lehrervorträgen haben und wo es ihnen weniger als den monolingual deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern gelingt, Aufgaben adäquat mündlich oder schriftlich zu bewältigen. Der vorliegende Band versucht Einblicke in diesen Ausschnitt schulischer Wirklichkeit zu geben. Dabei werden Mathematik-, Physik- und Biologieunterricht ebenso betrachtet wie Literaturunterricht, Englischunterricht und bilingualer Sachfachunterricht. Es geht um Schreiben und Textkompetenz, CLIL und DaZ, Sprachdiagnose und Sprachförderung. Deutlich wird, dass Fachlehrer einen neuen Blick auf ihren Unterricht gewinnen müssen - und eine erweiterte Ausbildung benötigen, für die eine erste Initiative vorgestellt wird.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Phonetik /Phonologie

Phonetik /Phonologie von Grassegger,  Hans
'Sprache' kommt von 'sprechen'. Daher erfordert jede Beschäftigung mit dem Phänomen Sprache zunächst einmal grundlegende Kenntnisse über die Bildung und die Funktion von Sprachlauten. Die artikulatorische Phonetik und die Phonologie umfassen diesen Gegenstandsbereich, der sowohl für die Sprach- und Sprechwissenschaften, als auch für logopädische, sprachtherapeutische und sprachdidaktische Zielsetzungen unverzichtbar ist. Das vorliegende Buch stellt phonetisches und phonologisches Basiswissen in vier Kapiteln dar, wobei u.a. folgende Aspekte angesprochen werden: Anatomie der Sprechwerkzeuge Physiologie der Lautbildung Klassifikation der Konsonanten und Vokale Phonetische Transkription Prosodische Einheiten und Merkmale Phonologische Grundbegriffe Merkmal- und Prozessphonologie Zusätzlich wird mit einer knappen Darstellung von Artikulationsstörungen sowie von prosodischen und phonologischen Störungen eine Brücke geschlagen zum logopädisch-therapeutischen Einsatz dieses Basiswissens. Über 40 Abbildungen, fett umrahmte Definitionen und erläuternde bzw. zusammenfassende Randglossen illustrieren den Text, der sich über ein ausführliches Sachregister mit mehr als 300 Einträgen erschließen lässt. Zu jedem Kapitel gibt es weiterführende Literaturhinweise sowie eine Reihe von Übungsaufgaben mit Lösungsangaben. Damit eignet sich das Buch sowohl als Grundlagenlektüre in Lehrveranstaltungen als auch zum Selbststudium.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Deutsches Literatur-Lexikon / Wolf – Worbs

Deutsches Literatur-Lexikon / Wolf – Worbs von Achnitz,  Wolfgang, Hagestedt,  Lutz, Kosch,  Wilhelm, Müller,  Mario, Ort,  Claus-Michael, Sdzuj,  Reimund B.
Das Deutsche Literatur-Lexikon ist eines der bekanntesten, umfangreichsten und zuverlässigsten Nachschlagewerke zur deutschen Literatur. Es ist einzigartig in seiner umfassenden Darstellung: Zeitlich reicht es vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Gegenwart. Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der BRD, der ehemaligen DDR, der Schweiz und Österreich sowie zahlreiche deutsch schreibende Autorinnen und Autoren aus anderen europäischen Ländern werden aufgenommen. Die Artikel enthalten den vollständigen Namen, das Geburts- und Sterbedatum sowie eine Kurzbiographie. Der bibliographische Teil enthält Angaben zu Schriften, Übersetzungen, Herausgebertätigkeit, Ausgaben, Briefen, Nachlass, Sammelbänden, Bibliographien, Forschungsberichten, allgemeinen Darstellungen und Würdigungen wie auch Sekundärliteratur zu einzelnen Werken.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Rätoromanisch

Rätoromanisch von Liver,  Ricarda
Dieses bewährte Studienbuch richtet sich an Leser, die sich über das Rätoromanische Graubündens, seine sprachliche Erscheinungsform, seine heutige Verbreitung und soziolinguistische Stellung, seine Geschichte und über den Stand der Forschung zu all diesen Themen informieren möchten. Das Buch stellt eine kritische Synthese der bisherigenStudien zum Bündnerromanischen dar, erweitert durch Resultate eigener Forschung. Die Neuauflage aktualisiert die Informationen zur Situation des Bündnerromanischen und zu Ergebnissen der Forschung aufgrund der im letzten Jahrzehnt erschienenen Literatur.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Bad Women, Mad Women

Bad Women, Mad Women von Gerolemou,  Maria
Frauen, die ihre Gender-Rolle verletzen, sehen wir in der griechischen Tragödie mit Wahnsinn bestraft. Dieser wird als missgünstiger Kommentar aufgefasst und weibliche Verletzung der geschlechtlichen Normen in zwei Kategorien systematisiert. Einerseits gibt es Frauen, die sich von ihrer Rolle entfremden. Dabei usurpieren sie männliche Verhaltensmuster. Andererseits existieren Frauen, die übertrieben ihre weibliche Rolle ausleben, d.h. sie können ihr privates Verlangen nicht an die männliche Öffentlichkeit der Bühne anpassen. Beide Kategorien von Frauen werden in den Texten als verrückt klassifiziert, wodurch ihr Verlangen abqualifiziert wird. Jedoch wird zugleich eine weibliche Stimme im Theater gehört, die nach Veränderungen im sozialen Pakt strebt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Vier Studien zu arabischen Dokumenten des 8.–14. Jahrhunderts

Vier Studien zu arabischen Dokumenten des 8.–14. Jahrhunderts von Diem,  Werner
Werner Diems Monographie widmet sich in vier Studien arabischen Dokumenten aus dem 8. bis 14. Jahrhundert n.Chr. Die erste Studie betrachtet zwei Briefe in arabischer Schrift aus dem 8. Jahrhundert, in denen ein jüdischer Absender, der sich an einen jüdischen Adressaten wendet, die orthographischen Besonderheiten früher jüdisch-arabischer Briefe in hebräischer Schrift übernimmt. Die zweite Studie umfasst die Neuedition eines Stücks mit gereimten Briefanfängen, die sich nach einer Revision als Verse in klassischen arabischen Versmaßen erweisen. In der dritten Studie werden Emendationen der Editionen arabischer Archivbestände in Ägypten, Italien und Spanien dargestellt, und es wird die Neuedition zwölf Toledaner Dokumente (P.Mozarab.) präsentiert. Die vierte Studie schließlich widmet sich der Stilistik mamlūkischer Dokumente, und zwar der Anspielung in der herrscherlichen Eulogie mamlūkischer Ernennungsurkunden. Hier wird das Phänomen untersucht, dass die Eingangseulogie potentiell auf Titel, Name und Amt des Ernannten anspielt, noch bevor dieser mit seinem Namen eingeführt wird. Alle diese Dokumente sind in Kunstprosa verfasst, die meisten von ihnen von den stilistischen Koryphäen ihrer Zeit, so dass die Zitate auch einen Einblick in die Kunstprosa amtlicher Schreiben der mamlūkischen Epoche erlauben.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Shakespeares

Shakespeares von Schabert,  Ina
Melancholischer Dichter des »Hamlet«? Patriotischer Autor von »Henry V«? Theaterpraktiker mit einem literarischen Genie als Ghostwriter? Weiser Narr oder strahlender Held? Die Vorstellungen von Shakespeares Persönlichkeit sind so grundverschieden, wie man es bei einem der größten Dichter der Weltliteratur nicht vermuten würde. Aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet die Shakespeare-Spezialistin Ina Schabert den englischen Nationaldichter. Sie wendet sich damit ausdrücklich nicht nur an Experten, sondern an die breite Gemeinschaft der Shakespeare-Liebhaber.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Erzählter Pluralismus

Erzählter Pluralismus von Ewen,  Jens
Die Einschätzung, dass Thomas Manns Texte von Ironie geprägt sind, hat deren Rezeption von Anfang an begleitet. Auffällig ist aber, dass sich seitdem kein allgemeiner Forschungskonsens über Begriff und Funktion der Ironie in Thomas Manns Werk etabliert hat. In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen möglichst präzisen und metasprachlich explizierten Ironiebegriff zu erarbeiten, der die Grundlage für die Interpretation von ausgewählten Texten Thomas Manns bildet. Die zentrale These der Untersuchung lautet, dass die Ironie im Werk Thomas Manns als Reaktion auf wichtige Elemente des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses verstanden werden kann. Die Ironie ist für Thomas Mann eine Möglichkeit, das Spannungsfeld zwischen Wahrheitspluralismus und Einheitssehnsucht ästhetisch zu bearbeiten. In diesem Sinne wird hier auch eine Antwort auf die häufig gestellte Frage nach der Modernität von Manns Werk gegeben.
Aktualisiert: 2019-12-18
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