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Zwischen An- und Ent-Ordnung

Zwischen An- und Ent-Ordnung von Hartmann,  Melanie
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Applied European Studies der Frankfurt University of Applied Sciences. Von 2014 – 2019 war sie Promotionsstipendiatin am International Graduate Center for the Study of Culture der Justus-Liebig-Universität Gießen und von 2013 – 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Melanie Hartmann studierte Politische Wissenschaft, Ethnologie und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie Conflict Analysis and Resolution an der George Mason University in Fairfax, Virginia.. 
Aktualisiert: 2020-09-26
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Gewaltgedächtnisse

Gewaltgedächtnisse von Dimbath,  Oliver, Leonhard,  Nina
Die Einebnung antiker Stätten des Nahen und Mittleren Ostens durch Kämpfer des sogenannten ‚Islamischen Staates‘ ist nicht einfach nur Vandalismus; es handelt sich vielmehr um eine gezielte Vernichtung von Erinnerungsstimuli und damit von bestimmten, an der Aura des Originals sich entzündenden Chancen der individuellen und kollektiven Herstellung kulturspezifischer Vergangenheitsbezüge. Nicht dass durch einen solchen Angriff historisches Wissen per se verlorenginge – zerstört werden jedoch die materialen Grundlagen kultureller Identität: Der Vergewisserung über Anfänge und Herkunft der Kultur fehlen wesentliche Anhaltspunkte. Doch nicht nur das gewaltsame Vorgehen gegen bedeutsame Dinge verweist auf Momente, wenn nicht sogar Politiken des Vergessenmachens; auch kollektives Tabuisieren oder Beschweigen, Redeverbote und Geheimhaltung dienen, wenn sie mit starker Sanktionsmacht versehen sind, der gewaltsamen Unterdrückung jedweder das gegenwärtige Verhalten und Handeln orientierenden Vergangenheitsbezüge. Wir haben es hier folglich mit sozialem Erinnern zu tun, das auf unterschiedlichen Spielarten gewaltsam durchgeführter Gedächtnismanipulation beruht, die immer auf die Vorbereitung von Prozessen eines (sozialen) Vergessens gerichtet ist.
Aktualisiert: 2020-09-26
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Zwischen An- und Ent-Ordnung

Zwischen An- und Ent-Ordnung von Hartmann,  Melanie
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Applied European Studies der Frankfurt University of Applied Sciences. Von 2014 – 2019 war sie Promotionsstipendiatin am International Graduate Center for the Study of Culture der Justus-Liebig-Universität Gießen und von 2013 – 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Melanie Hartmann studierte Politische Wissenschaft, Ethnologie und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie Conflict Analysis and Resolution an der George Mason University in Fairfax, Virginia.. 
Aktualisiert: 2020-09-26
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Cultural Governance

Cultural Governance von Mandel,  Birgit, Zimmer,  Annette
Im internationalen Vergleich verfügt Deutschland über einen bemerkenswerten Theatersektor im Hinblick auf Ensembles, Spielstätten und Orchester. Die darstellenden Künste sind gleichzeitig der Kulturbereich mit der höchsten öffentlichen Förderung. Theater ist daher in besonderer Weise abhängig von der Politik. Was bedeutet das für den Alltag der Theatermacher*innen? Wie und mit welchen Zielsetzungen greift Kulturpolitik in die darstellenden Künste ein? Welche Governance Strukturen lassen sich erkennen? Wie kommen kulturpolitische Entscheidungen zustande und wie transparent sind diese? Antworten auf diese Fragen geben Ergebnisse der DFG Forschungsgruppe „Krisengefüge der Darstellenden Künste“, die das Zusammenspiel von Politik, Organisation und künstlerischer Produktion aus verschiedenen Wissenschaftsperspektiven untersucht. Die Beiträge dieses Open Access Buches decken ein breites Themenspektrum ab, das von Fallbeispielen kulturpolitischer Governance und Legitimationsstrategien einzelner Häuser, über empirische Studien zur Beschäftigungssituation am Theater und Wahrnehmung von Theater in der Bevölkerung bis hin zu Analysen ästhetischer Neu-Formatierungen durch veränderte kulturpolitische Ansprüche reicht.
Aktualisiert: 2020-09-26
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Gewaltgedächtnisse

Gewaltgedächtnisse von Dimbath,  Oliver, Leonhard,  Nina
Die Einebnung antiker Stätten des Nahen und Mittleren Ostens durch Kämpfer des sogenannten ‚Islamischen Staates‘ ist nicht einfach nur Vandalismus; es handelt sich vielmehr um eine gezielte Vernichtung von Erinnerungsstimuli und damit von bestimmten, an der Aura des Originals sich entzündenden Chancen der individuellen und kollektiven Herstellung kulturspezifischer Vergangenheitsbezüge. Nicht dass durch einen solchen Angriff historisches Wissen per se verlorenginge – zerstört werden jedoch die materialen Grundlagen kultureller Identität: Der Vergewisserung über Anfänge und Herkunft der Kultur fehlen wesentliche Anhaltspunkte. Doch nicht nur das gewaltsame Vorgehen gegen bedeutsame Dinge verweist auf Momente, wenn nicht sogar Politiken des Vergessenmachens; auch kollektives Tabuisieren oder Beschweigen, Redeverbote und Geheimhaltung dienen, wenn sie mit starker Sanktionsmacht versehen sind, der gewaltsamen Unterdrückung jedweder das gegenwärtige Verhalten und Handeln orientierenden Vergangenheitsbezüge. Wir haben es hier folglich mit sozialem Erinnern zu tun, das auf unterschiedlichen Spielarten gewaltsam durchgeführter Gedächtnismanipulation beruht, die immer auf die Vorbereitung von Prozessen eines (sozialen) Vergessens gerichtet ist.
Aktualisiert: 2020-09-26
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Die Anderen ge-brauchen

Die Anderen ge-brauchen von Kourabas,  Veronika
›Gastarbeit‹ ist keine abgeschlossene Episode der deutschen Migrationsgeschichte, sondern wirkt bis heute nach. In ihrer rassismustheoretischen Analyse entwickelt Veronika Kourabas die heuristischen Konzepte Ge-Brauch und Ver-Brauch, um Rassismus als paradoxes Ungleichheitsverhältnis zu erfassen. ›Gastarbeit‹ wird dadurch als Ge-Brauchsverhältnis greifbar, das Migrationsandere ökonomisch einbezieht, aber über rassistisch vermittelte Diskurse zugleich ausschließt. Mit diesen Ansätzen sowie der Rekonstruktion widerständiger Praxen wird nicht nur die Analyse und Kritik vergangener, sondern auch gegenwärtig dominanter Diskurse über Flucht und Migration eröffnet.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Körper, Leistung, Selbstdarstellung

Körper, Leistung, Selbstdarstellung von Schurzmann-Leder,  Lena
Die Auseinandersetzung mit weiblichen Körpern im TV ist durch einen kritischen Tenor geprägt, der implizit oder explizit den Medieninhalt als konstituierend für dessen Rezeption zugrunde legt. Vernachlässigt wird dabei, dass Medientexte weniger Normierungen liefern, als vielmehr gesellschaftlich vorhandene Normalisierungen widerspiegeln. Lena Schurzmann-Leder zeigt anhand ihrer Analysen und Gruppendiskussionen mit jugendlichen Zuschauerinnen von Germany's Next Topmodel, dass das weibliche Aussehen in den eigenen Lebenswelten zwar eine zentrale Rolle spielt, in der Sendung aber nur peripher interessiert. Hochbedeutsam sind stattdessen Leistungsethiken im Radius von Leistung-Lernen-Können und disziplinierte, kontextangemessene Selbsthervorbringung.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Körper, Leistung, Selbstdarstellung

Körper, Leistung, Selbstdarstellung von Schurzmann-Leder,  Lena
Die Auseinandersetzung mit weiblichen Körpern im TV ist durch einen kritischen Tenor geprägt, der implizit oder explizit den Medieninhalt als konstituierend für dessen Rezeption zugrunde legt. Vernachlässigt wird dabei, dass Medientexte weniger Normierungen liefern, als vielmehr gesellschaftlich vorhandene Normalisierungen widerspiegeln. Lena Schurzmann-Leder zeigt anhand ihrer Analysen und Gruppendiskussionen mit jugendlichen Zuschauerinnen von Germany's Next Topmodel, dass das weibliche Aussehen in den eigenen Lebenswelten zwar eine zentrale Rolle spielt, in der Sendung aber nur peripher interessiert. Hochbedeutsam sind stattdessen Leistungsethiken im Radius von Leistung-Lernen-Können und disziplinierte, kontextangemessene Selbsthervorbringung.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Cultural Governance

Cultural Governance von Mandel,  Birgit, Zimmer,  Annette
Im internationalen Vergleich verfügt Deutschland über einen bemerkenswerten Theatersektor im Hinblick auf Ensembles, Spielstätten und Orchester. Die darstellenden Künste sind gleichzeitig der Kulturbereich mit der höchsten öffentlichen Förderung. Theater ist daher in besonderer Weise abhängig von der Politik. Was bedeutet das für den Alltag der Theatermacher*innen? Wie und mit welchen Zielsetzungen greift Kulturpolitik in die darstellenden Künste ein? Welche Governance Strukturen lassen sich erkennen? Wie kommen kulturpolitische Entscheidungen zustande und wie transparent sind diese? Antworten auf diese Fragen geben Ergebnisse der DFG Forschungsgruppe „Krisengefüge der Darstellenden Künste“, die das Zusammenspiel von Politik, Organisation und künstlerischer Produktion aus verschiedenen Wissenschaftsperspektiven untersucht. Die Beiträge dieses Open Access Buches decken ein breites Themenspektrum ab, das von Fallbeispielen kulturpolitischer Governance und Legitimationsstrategien einzelner Häuser, über empirische Studien zur Beschäftigungssituation am Theater und Wahrnehmung von Theater in der Bevölkerung bis hin zu Analysen ästhetischer Neu-Formatierungen durch veränderte kulturpolitische Ansprüche reicht.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Wenn Food Waste sichtbar wird

Wenn Food Waste sichtbar wird von Arnold,  Nadine
Food Waste wird sichtbarer. Damit werden Forderungen nach weniger Lebensmittelabfällen und neuen Formen der Organisation und Bewertung lauter. Doch wie werden sichtbar gewordene Lebensmittelabfälle organisiert und bewertet? Die Beiträger*innen identifizieren Möglichkeiten für einen neuen gesellschaftlichen Umgang mit Food Waste und entdecken gleichzeitig Widersprüche und Schwierigkeiten.
Aktualisiert: 2020-09-25
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