Werkausgabe Bd. 5 / Keine Demokratie ohne Sozialismus

Werkausgabe Bd. 5 / Keine Demokratie ohne Sozialismus von Negt,  Oskar
Die in diesem Band versammelten Aufsätze und Vorträge sollten, laut der „Vorrede“, dazu beitragen, dass die „Linke hierzulande ein positives, inhaltlich gefülltes und in einer geschichtlichen Alternative begründetes Demokratieverständnis“ entwickelt. Die Rede ist also von dem Zusammenhang zwischen Politik, Geschichte und Moral. Die Rede ist von der Misere der bürgerlichen Demokratie in der BRD der 70er Jahre, von den Grundbegriffen des Sozialismus, von den Alltagserfordernissen politischen Handelns im Bildungssektor, an den Schulen und Hochschulen, ebenso wie im Verfassungsbereich, in Fragen der Organisation und bei der Entfaltung sozialistischer und basisdemokratischer Bewegungen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Dissense über sexuelle Differenz in Serbien und Kroatien

Dissense über sexuelle Differenz in Serbien und Kroatien von Mlinaric,  Martin
Kroatien verhindert 2013 in einem Verfassungs-Referendum die Homo-Ehe und Serbien verbietet die Belgrad Pride aus Sicherheitsgründen gleich dreimal in Folge (2011-2013). Ist der Westbalkan homophob? Martin Mlinarić untersucht auf der Grundlage einer qualitativen Dispositivanalyse serbischer und kroatischer Massenmedien sowie einer quantitativen Sekundärdatenauswertung den widersprüchlichen Status sexueller Differenz im Kontext der Nachwehen der Europäisierung zweier postjugoslawischer Nachkriegsgesellschaften und der Finanz- und Wirtschaftskrise. Es zeigt sich, dass im Zeitraum von 2009 bis 2013, also nach der Verabschiedung der jeweiligen Antidiskriminierungsgesetze, in beiden Staaten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sexuelle Differenz moralisch verurteilen und ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben ablehnen. Aus qualitativer Sicht ist die Frage nach der Akzeptanz sexueller Differenz mit Fragmenten von Demokratie, Europa und (In-)Toleranz verknüpft, so wird sie bei ihren Befürwortern zu einer Metapher für den Übergang in eine „normale westliche“ Demokratie. Während auf der Ebene der Massenmedien ein „fairer“ und offener Wettbewerb zwischen Akteuren der unterschiedlichen Gruppen vermittelt wird, entstehen gleichzeitig provinziell-patriotische Gegenreaktionen, die sich auf die Kirche und die klerikalkonservative Zivilgesellschaft berufen. Anhand eines 4-Phasenmodells wird erklärt, dass der Dissens in Kroatien und Serbien im Sinne einer auf Minimalkonsense angelegten deliberativen Demokratie befriedet wird: Öffnungen im Bereich allgemeiner Sichtbarkeit (Serbien) und gleichgeschlechtlicher Partnerschaft (Kroatien) werden für sexuelle Minderheiten nur partiell gewährt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Bildung der Geisteswissenschaften

Die Bildung der Geisteswissenschaften von Hamann,  Julian
Julian Hamann widmet sich der Entstehung und Entwicklung der Geisteswissenschaften: Wer oder was sind die Geisteswissenschaften? Woraus leitet sich ihre Geschichte ab, wie ist es um ihre Zukunft bestellt? In der Beantwortung dieser und anderer Fragen findet die diskursive Bildung der Geisteswissenschaften statt. Über permanente, mitunter konfliktreich aufeinander bezogene Selbstverständigungen nehmen Geisteswissenschaftler Konstruktionen dessen vor, was die Geisteswissenschaften sind und was sie nicht sind, woraus sich ihre Identität historisch ableitet und worauf sie in Zukunft fußen soll, was sie leisten und was sie nicht leisten können oder welcher Gestalt ihr Verhältnis zur Gesellschaft sowie zu anderen Disziplinengruppen wie den Natur- und den Sozialwissenschaften ist. Für die (Wissenschafts-)Soziologie ist dieses Forschungsfeld bisher weitgehend Neuland. Die materialreiche Untersuchung rekonstruiert den Prozess der diskursiven Bildung der »Geisteswissenschaften« anhand des geisteswissenschaftlichen Diskurses über »Bildung« vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Mit einer innovativen Verbindung von Diskurs- und Feldanalyse kann gezeigt werden, wie sich die Transformation geisteswissenschaftlicher Bildungsbegriffe vollzieht, wie dieser Wandel mit den tief greifenden Veränderungen des Feldkontextes zusammenhängt und was der trotz dieser Veränderungen über mehr als 200 Jahre hinweg stabil bleibende, identitäre Kern der Geisteswissenschaften ist.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Soziosemiotik

Soziosemiotik von Eschbach,  Achim
An die inzwischen zu einem soziologischen Klassiker avancierte Studie Berger und Luckmanns 'Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit' anknüpfend, versucht die soziosemiotische Anthologie die Theorie gesellschaftlich tradierter Erkenntnis von Welt unter semiotischen Gesichtspunkten weiterzudenken und zu erweitern. Aus diesem Grund sollen in diesem Sammelband eine Reihe von namhaften Autoren wie G.H. Mead, Alfred Schütz, Umberto Eco, Karl Bühler oder Georg Simmel zu Wort gekommen lassen werden, die sich allesamt mit der Frage der 'gesellschaftlichen Konstitution des Zeichens' einerseits sowie, darauf aufbauend, mit dem Phänomen der 'semiotischen Konstitution der Wirklichkeit' beschäftigt haben. Es handelt sich bei der 'soziosemiotischen Anthologie' mithin um eine grundlagenkritische Reflexion auf die Bedingungen und Möglichkeiten der Entwicklung einer sozialen Wirklichkeit - und diese, so will es der Band aufzeigen, liegt in semiotischen Kategorien begründet. Der Prozess, wie mittels der Zeichen ein Zugang zur sozialen Welt überhaupt erst geschaffen werden kann, ist Thema dieses Buches. Ergänzt wird der Band durch ein kritisches Vorwort des Herausgebers.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Integration in Deutschland

Integration in Deutschland von Löffler,  Berthold
Die begriffliche Klärung und theoretische Analyse der Frage, was Integration von Einwanderern sein kann und sein soll, ist von anhaltender und brennender Aktualität. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse und Diskussionen füllt die zweite vollständig überarbeitete Auflage eine entscheidende theoretische Lücke im integrationspolitischen Diskurs Deutschlands.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Geld – Gier – Gott

Geld – Gier – Gott von Bischofer,  Wilfried, Frass,  Monika, Gabriel,  Manfred, Halbmayr,  Alois, Heinrichs,  Johannes, Just,  Wilhelm, Klopf,  Johannes, Meidl,  Walter, Niederreiter,  Peter, Prothmann,  Leo, Reinholdt,  Claus, Schweter,  Gerhard, Senf,  Bernd, Sonntagbauer,  Wolfgang, Speyer,  Wolfgang, Spielbichler,  Veronika, Strasser,  Daniela, Vetters,  Wolfgang
Die Salzburger Gesellschaft für Kultursoziologie startet mit Geld – Gier – Gott die Reihe „Salzburger Kulturwissenschaftliche Dialoge“. Der erste Sammelband entstand aus Vorträgen einer gleichnamigen Lehrveranstaltung am Fachbereich für Politikwissenschaft und Soziologie der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Ziel dieser gemeinschaftlichen Veranstaltung von Lehrenden in unterschiedlichen Fachbereichen (Johannes Klopf – Psychologe, Monika Frass – Althistorikerin, Manfred Gabriel – Soziologe) war es, das brisante und aktuelle Thema methodisch und inhaltlich möglichst differenziert vorzustellen. Das Ergebnis dieser Kooperation liegt nun in einer Publikation vor, die das individuelle und kollektive Streben nach Geld von der Antike bis zur heutigen Zeit multiperspektivisch beleuchtet.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Marcel Mauss

Marcel Mauss von Moebius,  Stephan, Schnettler,  Bernt
"Mauss sait tout" - Mauss weiß alles. Diese Redensart der Pariser Studierenden Mitte der Zwanzigerjahre war nicht nur eine Aussage über die große Gelehrsamkeit des französischen Soziologen und Ethnologen Marcel Mauss, sondern drückte aus, dass der Neffe Emile Durkheims nach dessen Tod als eigentliches Haupt der Durkheim-Schule angesehen wurde. Der Einführungsband stellt das Werk Mauss' prägnant und allgemein verständlich vor. Stephan Moebius legt die sozialen, kognitiven und wirkungsgeschichtlichen Dimensionen des Mauss'schen Denkens dar. Der Autor beschreibt Mauss' Biografie, sein wissenschaftliches Milieu und seine zentrale Rolle für die Entstehung der französischen Ethnologie sowie die Konsolidierung der Durkheim-Schule und stellt die Hauptwerke und -begriffe seines Schaffens, aber auch ihn prägende Einflüsse dar. Ebenso wichtig für das Verständnis seines Denkens sind seine politischen Schriften und Aktivitäten, die Mauss als einen scharfsinnigen und engagierten Intellektuellen ausweisen. Obwohl wichtigster Schüler Durkheims, ist Marcel Mauss in Deutschland noch kaum bekannt, was umso erstaunlicher ist, als Claude Lévi-Strauss, das Collège de Sociologie (Georges Bataille, Michel Leiris, Roger Caillois), Pierre Bourdieu, Jean Baudrillard und Jacques Derrida in zentralen Punkten auf die Arbeiten Mauss' zurückgreifen. Sein Einfluss auf zwei zentrale Denkrichtungen der Gegenwart - den Strukturalismus und anti-utilitaristische Strömungen - ist maßgeblich. Weitere Infos zur Reihe: www.uvk.de/kw
Aktualisiert: 2019-12-18
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Werkausgabe Bd. 17 / Nur noch Utopien sind realistisch

Werkausgabe Bd. 17 / Nur noch Utopien sind realistisch von Negt,  Oskar
Utopien sind die Kraftquellen jeder Emanzipationsbewegung. Sie entspringen der Empörung über unerträgliche Zustände und öffnen den Blick auf ein gerechtes Gemeinwesen. In ihnen ist die Hoffnung auf Veränderung angelegt. Doch die kann nur gelingen, wenn aufgeklärtes Denken, wenn politische Urteilskraft zum Zuge kommt. Mit Blick auf die Krisen der Gegenwart fragt Negt, was für die Herstellung einer vernünftig organisierten Gesellschaft notwendig ist. Im ersten Teil des Bandes setzt sich Oskar Negt wissenschaftlich mit der Utopie und dem Problem der Wirklichkeitauseinander. Im Fokus stehen Utopie und Dialektik, das verzerrte Revolutionsverständnis der Deutschen, das Glücksversprechender Kultur, die Utopie einer Weltgesellschaft und des Sozialismus. Im zweiten Teil dokumentieren 'Politische Moralia', wie Menschen erreicht werden können, denen Wissenschaftsdiskurse fremd sind.
Aktualisiert: 2019-12-18
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