Werten und Verwerten

Werten und Verwerten von Canonica,  Alan, Gonon,  Anna, Lengwiler,  Martin, Nadai,  Eva, Rotzetter,  Fabienne
Der Wohlfahrtstaat kann die Arbeitsmarktinklusion von Menschen mit Behinderungen fördern, aber die Entscheidung über die Beschäftigung liegt bei der Wirtschaft. Diese Studie untersucht die Koordination von Arbeitgebern und Invalidenversicherung in der Schweiz und fragt, wie die Wertbestimmung von Arbeitskraft in politischen und betrieblichen Arenen verhandelt wird. Sie rekonstruiert historisch und ethnografisch die Strukturen und widersprüchlichen Rechtfertigungen der beruflichen Eingliederung, die im Konzept der begrenzten freiwilligen sozialen Verantwortung von Arbeitgebern zum Ausdruck kommen.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Ausweichrouten der Reproduktion

Ausweichrouten der Reproduktion von Bergmann,  Sven
Immer mehr Paare und Singles mit Kinderwunsch fahren für eine reproduktionsmedizinische Behandlung ins Ausland; dieses Phänomen wird oft als „Reproduktionstourismus“ bezeichnet. Doch im Mittelpunkt der ethnografischen Studie von Sven Bergmann stehen keine Urlaubsaktivitäten, sondern Ausweichpraktiken wie das Umgehen des Verbots der Eizellspende in Deutschland. Ausgangspunkt der Untersuchung sind zwei Infertilitätskliniken in Spanien und Tschechien. Mittels welcher Praktiken wird in diesen Kliniken Verwandtschaft hergestellt? Welche Rolle spielen Anonymität, Ähnlichkeit und Imagination, wenn Keimzellen (Sperma und Eizellen) oder Embryonen von unbekannten Dritten gespendet werden? Fragen wie diesen geht der Autor auf der Basis von teilnehmender Beobachtung und Interviews nach.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Antisemitismus

Antisemitismus von Simmel,  Ernst
Ein Meilenstein: die erste interdisziplinäre Deutung des Antisemitismus in Europa und in den USA. Was Autoren wie Adorno, Horkheimer und Fenichel in der Emigration zusammenführte, war ihr leidenschaftliches Interesse, einen der grauenvollsten Schrecken des 20. Jahrhunderts, den latenten und manifesten Judenhass, aufzuklären: seine psychischen und sozialen Beweggründe offenzulegen, seine Vorgeschichte, seine ideologische Struktur, seine alltäglichen Erscheinungsformen und die Sprache seiner politischen Propaganda beschreibend zu untersuchen. Lange war dieser unverzichtbare Klassiker der Antisemitismusforschung vergriffen. Nun wird er mit seiner Neuauflage allen Interessierten wieder zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Bildungssoziologie

Bildungssoziologie von Teltemann,  Janna
Die zweite, aktualisierte und erweiterte Auflage des Lehrbuchs führt in die Bildungssoziologie ein und richtet sich auch an Studierende, die nicht im Hauptfach Soziologie studieren. Die Bildungssoziologie stellt für Lehramtsstudierende und Studierende pädagogischer Fächer wichtiges Orientierungswissen bereit. Das Lehrbuch führt in die grundlegenden Fragen und Begriffe der Bildungssoziologie ein, beleuchtet die Analyse von Bildungssystemen und Schulen und stellt Ausmaß und Ursachen von schicht-, migrations- und geschlechtsbezogener Bildungsungleichheit dar. In weiteren Kapiteln werden Reformprojekte im Bildungswesen und neuere Herausforderungen wie die Auswirkungen der Corona-Krise und Digitalisierung behandelt. Janna Teltemann ist Professorin für Bildungssoziologie an der Universität Hildesheim. »Das Lehrbuch stellt die Notwendigkeit soziologischer Inhalte in pädagogischen Studiengängen eindrucksvoll unter Beweis. In kompakter Weise werden (Lehramts-)Studierenden die gesellschaftlichen Voraussetzungen, der Stellenwert und die Folgen ihres (künftigen) Tuns verdeutlicht. Das Buch informiert didaktisch klug über zentrale soziologische Erklärungen für den Verlauf und die Organisation von Bildungsprozessen. Nie gerät dabei das Ziel von Bildung, soziale Teilhabe zu ermöglichen, aus dem Blick.« Prof. Dr. Stefan Immerfall, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, September 2022
Aktualisiert: 2023-06-07
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Diversitäts- und Organisationsforschung

Diversitäts- und Organisationsforschung von Funder,  Maria, Gruhlich,  Julia, Hossain,  Nina
Diversität ist zu einem erstrebenswerten Ideal der Spätmoderne geworden. Diesem „Megatrend“ können sich weder Unternehmen noch die Feuerwehr, Krankenhäuser, Universitäten, Gewerkschaften oder Kindertagesstätten entziehen. Es stellt sich allerdings die Frage, was überhaupt unter Diversität verstanden wird und wie es um die Umsetzung steht. Das Handbuch hat zwei Ziele: Erstens vermittelt es einen Überblick über theoretische Positionen zu Diversität in Organisationen und verknüpft dabei Perspektiven der Organisations- und Diversitätsforschung. Zweitens gibt es konkrete Einblicke in die Praxis von Diversität in Organisationen in unterschiedlichsten Feldern – angefangen von der Wirtschaft, über Gesundheit, Bildung, Soziales, Politik, Sicherheit bis hin zu Medien, Religion und Sport.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Zur Neujustierung von Professionalität Sozialer Arbeit zwischen Adressat*innen, Institutionen und Gesellschaft

Zur Neujustierung von Professionalität Sozialer Arbeit zwischen Adressat*innen, Institutionen und Gesellschaft von Professionalität Sozialer Arbeit an der Hochschule RheinMain,  Forschungsgruppe
Der Band fasst die theoretischen und empirischen Ergebnisse des Forschungsschwerpunkts "Professionalität der Sozialen Arbeit" an der Hochschule RheinMain zusammen. Sie beziehen sich auf verschiedene Aspekte von Differenz, an denen Professionelle beteiligt sind und die sie (re)produzieren. Untersucht und diskutiert werden spezifische Herausforderungen an die Professionalität in den Feldern der Bildung und der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit und das Verhältnis zwischen Professionellen und Forschenden sowie zwischen Forschung und Professionsentwicklung und Politik.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Der Klimawandel im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit

Der Klimawandel im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit von Fernow,  Hannes
Hannes Fernow führt interdisziplinär in das Thema Climate Engineering ein. Er integriert im Rahmen einer Politischen Hermeneutik wissenschaftstheoretische, technikphilosophische und umweltethische Argumente in historisch tradierte Risiko- und Naturverständnisse und zeigt, dass die Folgen von technologischen Klimaveränderungen nicht verlässlich vorhersagbar sind. Denn das Klima ist aufgrund fehlender Erfahrungen und systemischer Komplexität computertechnisch nur unzulänglich repräsentierbar. Vor diesem Hintergrund plädiert der Autor dafür, die Entscheidungsfindung zur Zukunft des Klimas nicht dem konventionellen Risikomanagement allein zu überlassen, sondern den Common Sense als Ressource für einen gelingenden Umgang mit der klimatischen Herausforderung zu entdecken. Zu dessen Grundüberzeugungen zählen das schrittweise Vorgehen und die Heuristik der Fehlertoleranz.   
Aktualisiert: 2023-06-07
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Beziehungsgewalt gegen Frauen im ländlichen Raum

Beziehungsgewalt gegen Frauen im ländlichen Raum von Clerc,  Silke
Die (Beziehungs-)Gewalt gegen Frauen ist eine belastende sowie komplexe Thematik und beinhaltet enorme Auswirkungen auf die Lebenssituation und die psychische und physische Gesundheit der betroffenen Frauen. Sie wird vielfach tabuisiert, da die Gewalt innerhalb einer Beziehung bzw. Ehe angewendet und damit oftmals in den Bereich privater Familienstreitigkeiten verschoben wird. In den 1970er-Jahren wurde die Problematik durch die Frauenbewegung zunehmend öffentlich diskutiert und damit enttabuisiert. In der Folge kam es zu einem Wandel der gesellschaftlichen Wahrnehmung und in der Folge auch zu neuen Perspektiven in Forschung und Wissenschaft. Heutzutage wird Gewalt gegen Frauen international als Menschenrechtsverletzung angesehen und öffentlich verurteilt. Dieser Paradigmenwechsel hat letztendlich Veränderungen in der Gesetzgebung und in Bezug auf institutionelle Interventionen gegen Beziehungsgewalt hervorgerufen. Die aktuellste Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) weist mit einer Mehrheit von 80,5% Frauen als Opfer von Beziehungsgewalt aus. Aus der Statistik geht weiterhin hervor, dass im Jahr 2020 ein Anstieg von 4,4% bei den partnerschaftlichen Gewaltdelikten erfasst worden ist. Insgesamt ist in den letzten neun Jahren ein stetiger Anstieg der Gewalt in Paarbeziehungen zu beobachten. Trotzdem existieren nur wenige aktuelle empirische Erkenntnisse zu dieser Thematik, denn die letzte repräsentative Studie, welche auch die Lebenswelten und Bewältigungsstrategien der betroffenen Frauen abbildet, wurde im Jahr 2004 von Schröttle und Müller durchgeführt. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass „das Gesamtausmaß von Gewalt und ihren Folgen nur zum Teil im Rahmen der institutionellen Unterstützung und polizeilichen Intervention sichtbar wurde“. Das lässt zum einen schlussfolgern, dass Frauen in den heutigen Paarbeziehungen weiterhin Gewalt erfahren und zum anderen, dass sich viele der Betroffenen nicht an professionelle Hilfseinrichtungen wenden und die Gewalt noch immer als Privatsache betrachten. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem ländlichen Raum. Gewaltbetroffenen Frauen in ländlichen Regionen stehen womöglich weniger Hilfeeinrichtungen zur Verfügung als in Großstädten. Laut Brandstetter sei die „Akzeptanz der institutionalisierten Hilfe im ländlichen Raum nicht vorhanden“, denn damit müssten die betroffenen Frauen offen zu erkennen geben, dass sie womöglich nicht oder unzureichend in ihrer Rolle als Ehefrau oder Partnerin funktionieren. Diese Frauen benötigen eine sensible Ansprache seitens professioneller Fachkräfte, damit sie sich verstanden und ernst genommen fühlen. Daher möchte ich im Rahmen der vorliegenden Arbeit die Problematik der Beziehungsgewalt gegen Frauen in ländlich geprägten Regionen untersuchen und dabei den Schwerpunkt auf die Institutionen vor Ort legen, indem ich die Anforderungen an ein bedarfsgerechtes Hilfesystem für die gewaltbetroffenen Frauen herausarbeite. Zudem setze ich mich mit der Inanspruchnahme von Hilfsangeboten seitens der gewaltbetroffenen Frauen auseinander und konzentriere mich auf das Hilfesystem im ländlichen Raum am Beispiel des Landkreises Holzminden. Meine Fragestellung lautet daher: Welche Anforderungen lassen sich für ein bedarfsgerechtes Hilfesystem ableiten, um gewaltbetroffene Frauen (besser) erreichen zu können, die ihren Lebensort im ländlichen Raum haben? Was bedeutet dies für das professionelle Handeln der Akteur*innen des Hilfesystems in diesem Kontext? Meine Motivation diese Thematik in meiner Arbeit zu behandeln hat ihren Ursprung in einem Praktikum, welches ich während meines Studiums in der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS) in Holzminden absolviert habe. Die Frauen berichteten vielfach von eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten durch fehlendes Wissen, die Unterdrückung durch ihren (Ehe-)Mann sowie der Belastung, den gesellschaftlichen Normen in der dörflichen Gemeinschaft entsprechen zu wollen. Die Ländlichkeit, die der Landkreis Holzminden aufweist, ist mir im Praktikum daher sehr präsent geworden. Aus diesem Grund werden diese Aspekte eingehend untersucht und der Bezug zu den Möglichkeiten professionellen Handelns Sozialer Arbeit hergestellt. Diese Arbeit ist grundsätzlich literaturgestützt geschrieben. Zusätzlich dient aber ein qualitatives Experteninterview, welches im Vorfeld dieser Thesis geführt wurde, als ergänzende Quelle, um die Situation des Hilfesystems im Landkreis Holzminden darstellen und erweiterte Anforderungen formulieren zu können. Das Interview ist anhand eines selbst erstellten Leitfadens erhoben worden. Die entwickelten Fragen sind nach folgenden Kategorien aufgebaut: die Lebenswelten der gewaltbetroffenen Frauen, der ländliche Raum, das gesellschaftliche Verständnis von häuslicher Gewalt und als Schwerpunkt das Hilfesystem und dessen Kooperation in Holzminden. Anita Hummel, die in der BISS in der Stadt Holzminden tätig war, ist in diesem Zusammenhang als Expertin zu bezeichnen, die in Bezug auf „ein klar abgestecktes Wissensgebiet“ die Spezialisierung des Ortes aufgrund der Tatsache abbilden kann, dass sie über die Erfahrung von rund 15 Jahren sozialarbeiterischer Praxis mit von Gewalt betroffenen Frauen verfügt und somit ein breites Wissen in dieser Thematik vorweisen kann. Das Interview dient dieser Studie als Untersuchung, welches „Routinen, Praktiken und Erfahrungen sowie wichtige Geschehnisse und das Feld kennzeichnende Merkmale“ rekonstruieren soll. Das Interview ist per Tonbandaufnahme festgehalten und anschließend transkribiert worden, wobei Inhalte fokussiert wurden und weniger Nuancen, wie z. B. Räuspern. Die Fragen sind ebenfalls transkribiert worden und mit „I“ (Interviewende) gekennzeichnet, die Antworten mit „B“ (Befragte). Die Aussagen der Expertin wurden weder korrigiert noch geglättet, sodass Zitate wortgetreu geblieben sind. Die Analyse der Aussagen fokussiert demnach Informationen bzw. das Wissen der Expertin, die Aufschluss über ortsbezogene Gegebenheiten liefern kann, um die Spezifikation der Thematik auf den Landkreis Holzminden übertragen zu können. Daher ist das Interview in erster Linie auf inhaltlicher Ebene bewertet worden, sodass jene Textstellen kodiert wurden, welche für die Fragestellung der Arbeit relevant sind. Da in diesem Zusammenhang eine subjektive Färbung der Aussagen nicht ausgeschlossen werden kann, wurde ein Abgleich mit verschiedenen fachliterarischen Quellen vorgenommen. An dieser Stelle weise ich darauf hin, dass auf das Gendern in Bezug auf die Thematik verzichtet wird, da sich diese Arbeit ausschließlich auf die Beziehungsgewalt gegen Frauen fokussiert. Damit soll nicht zum Ausdruck gebracht werden, Männer seien nicht von Beziehungsgewalt betroffen. Im Rahmen der vorliegenden Veröffentlichung nähere ich mich zunächst den wesentlichen Begriffen dieser Thematik. Der Landkreis Holzminden stellt eine Region dar, die eine schlechte Infrastruktur und eine geringe Bevölkerungsdichte aufweist. Aus diesem Grund erfolgt eine Definitionsvorschlag zum ländlichen Raum, in einem weiteren Schritt werden Bezüge zu Holzminden hergestellt. In folgt eine kurze Skizzierung des Gewaltaufkommens in Niedersachsen und im Landkreis Holzminden. Anschließend wird diese Problematik anhand des ländlichen Raums erläutert und Unterschiede zu urbanen Lebensräumen aufgezeigt. Kapitel 3 umfasst das Hilfesystem bei Beziehungsgewalt gegen Frauen, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit dem Ziel entwickelt wurde, eine ganzheitliche Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu ermöglichen. Daher wird zunächst auf die Entwicklungslinien hin zu einem Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen eingegangen, es folgt eine Beschreibung der einzelnen Institutionen im Hilfesystem. Fokussiert werden Institutionen, welche auch im Landkreis Holzminden vertreten sind. Im Kapitel 4 wird eine Untersuchung interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Institutionen im Landkreis Holzminden vorgenommen. Dazu wird auf die Handlungslinien und auf deren Ziele für die institutionsübergreifende Kooperation eingegangen, um die zuvor erarbeiteten Erkenntnisse wieder auf das Hilfesystem im Landkreis Holzminden zu übertragen. Das Kapitel 5 schließt die Arbeit mit der Auseinandersetzung hinsichtlich der Anforderungen eines bedarfsgerechten Hilfesystems. Dies erfolgt auf den Ebenen der räumlichstrukturellen, der klientinnenorientierten und der kooperativen und interdisziplinären Anforderungen. Im Anschluss wird die Fragestellung bilanzierend betrachtet und weiterhin Forschungsdesiderate identifiziert.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Kriterien zur Evaluation von Dialog- und Beteiligungsverfahren

Kriterien zur Evaluation von Dialog- und Beteiligungsverfahren von Goldschmidt,  Rüdiger
Rüdiger Goldschmidt erarbeitet ein integratives System aus sechs Metakriterien zur Evaluation von Dialog- und Beteiligungsverfahren: Kompetenzentwicklung, Fairness, Legitimität, Transparenz, Effizienz und Effektivität. Dazu leitet er aus den Grundkonzepten Partizipation, Deliberation und Evaluation drei Kernansprüche ab, nach denen das Kriteriensystem strukturiert und aufgebaut wird. Zur Ausarbeitung der Kriterien werden bestehende Konzeptualisierungen aus der Forschung zu Dialog und Beteiligung sowie aus einer Reihe von wissenschaftlichen Disziplinen wie der Sozialpsychologie, der Erziehungs-, Rechts- sowie der Wirtschaftswissenschaft geprüft, erweitert und zusammengeführt. Zudem zeigt der Autor für konkrete Evaluationsvorhaben die Anwendungsmöglichkeiten des Kriteriensystems und die Ausgestaltungsoptionen für die Datenerhebung auf.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Intersektionale Perspektiven auf Flucht und Anerkennung

Intersektionale Perspektiven auf Flucht und Anerkennung von Koopmann,  Ulrike, Schriever,  Carla
Im Kontext von Flucht_Migration und Aufnahmeprozessen gewinnt die Frage nach gesellschaftlicher Anerkennung eine besondere Relevanz. Der Sammelband thematisiert unterschiedliche Dimensionen, Bedeutungsebenen und Praxen von (Nicht-)Anerkennung in ihren intersektionalen Verschränkungen. Der Band richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten wie z.B. Flucht- und Migrationsforschung, Gender Studies, Soziologie, Bildungs- und Sozialwissenschaften, die ein Interesse an migrationsgesellschaftlichen und anerkennungstheoretischen Fragestellungen haben. Zudem spricht der Band Praktikerinnen und Praktiker an, die sich mit strukturellen Anerkennungsmöglichkeiten und -grenzen im Kontext von Flucht und Migration auseinandersetzen. Mit Beiträgen von Mira E.Hazzaa | Mareike Heller | Yasemin Karakaşoğlu | Juliane Karakayali | Ulrike Koopmann | Veronika Kourabas | Paul Mecheril | Radhika Natarajan | Vanessa Ohm | Carla Schriever | Noelia P. Streicher | Andreas Tilch | Johanna Ullmann | Juliane Weber
Aktualisiert: 2023-06-07
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Der Einfluss der Familie auf das Schulschwänzen

Der Einfluss der Familie auf das Schulschwänzen von Dunkake,  Imke
Ob Pippi Langstrumpf, Tom Sawyer oder Emils Detektive, schulschwänzende Kinder und Jugendliche sind in der klassischen Literatur oft Abenteurer, die durch ihre Taten und Erlebnisse den Leser zum Schmunzeln bringen. Was im 18. und 19. Jahrhundert noch humoristisch beschrieben wurde, hat Anfang des 21. Jahrhunderts einen anderen Tenor. Schulschwänzen wird zum Medienere- nis. So schreibt der Kölner Stadtanzeiger „Alles ging den Bach runter – Kinder schwänzen zunehmend die Schule“ (Ksta 15. 07. 2002), die Süddeutsche Zeitung titelt „Schulsport Blaumachen“ (Süddeutsche Zeitung 15. 02. 2000), und dem WDR zufolge liegt das „Schwänzen im Trend“ (WDR 22. 02. 2002), Spiegel Online betont „Schwänzer sind Störenfriede“ (Spiegel 22. 02. 2002) und der Fokus warnt „Schulschwänzer riskieren Lehrstelle“ (Fokus 13. 05. 2007). Trotz der Tatsache, dass in vielen Medienberichten von einer Zunahme des Sch- schwänzens berichtet wird, ist unklar, ob diese Aussage zutrifft oder nicht, denn letztlich fehlen repräsentative Daten, die eine solche Darstellung zulassen w- den. Auch die relativ abgesicherten Kenntnisse über eine Zunahme der Anz- gen und Bußgeldbescheide (Bundesministerien des Innern und der Justiz 2001: 1 557 oder Bezirksregierung Düsseldorf 2001) sagen nichts über die Entwicklung des Schulschwänzens aus, da auch angenommen werden kann, dass sich nur das Anzeigenverhalten verändert hat, nicht aber das eigentliche Schwänzen. Ferner hängt die Zahl der Bußgeldbescheide auch von behördeninternen Regelungen ab, die sich auf die Meldepraxis der Schulen auswirken können, ohne dass sich die Verbreitung des Schulschwänzens verändert haben muss.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Emotionssoziologie

Emotionssoziologie von Scherke,  Katharina
Was kann die Soziologie zum besseren Verständnis menschlicher Emotionen beitragen? Katharina Scherke bietet eine kompakte Einführung in die Emotionssoziologie und zeigt ihren Beitrag im Feld der interdisziplinären Emotionsforschung auf. Ein Überblick theoretischer Ansätze, empirischer Methoden und ausgewählter Themenfelder liefert Einsichten in dieses hochaktuelle Forschungsfeld.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Der Einfluss der Familie auf das Schulschwänzen

Der Einfluss der Familie auf das Schulschwänzen von Dunkake,  Imke
Ob Pippi Langstrumpf, Tom Sawyer oder Emils Detektive, schulschwänzende Kinder und Jugendliche sind in der klassischen Literatur oft Abenteurer, die durch ihre Taten und Erlebnisse den Leser zum Schmunzeln bringen. Was im 18. und 19. Jahrhundert noch humoristisch beschrieben wurde, hat Anfang des 21. Jahrhunderts einen anderen Tenor. Schulschwänzen wird zum Medienere- nis. So schreibt der Kölner Stadtanzeiger „Alles ging den Bach runter – Kinder schwänzen zunehmend die Schule“ (Ksta 15. 07. 2002), die Süddeutsche Zeitung titelt „Schulsport Blaumachen“ (Süddeutsche Zeitung 15. 02. 2000), und dem WDR zufolge liegt das „Schwänzen im Trend“ (WDR 22. 02. 2002), Spiegel Online betont „Schwänzer sind Störenfriede“ (Spiegel 22. 02. 2002) und der Fokus warnt „Schulschwänzer riskieren Lehrstelle“ (Fokus 13. 05. 2007). Trotz der Tatsache, dass in vielen Medienberichten von einer Zunahme des Sch- schwänzens berichtet wird, ist unklar, ob diese Aussage zutrifft oder nicht, denn letztlich fehlen repräsentative Daten, die eine solche Darstellung zulassen w- den. Auch die relativ abgesicherten Kenntnisse über eine Zunahme der Anz- gen und Bußgeldbescheide (Bundesministerien des Innern und der Justiz 2001: 1 557 oder Bezirksregierung Düsseldorf 2001) sagen nichts über die Entwicklung des Schulschwänzens aus, da auch angenommen werden kann, dass sich nur das Anzeigenverhalten verändert hat, nicht aber das eigentliche Schwänzen. Ferner hängt die Zahl der Bußgeldbescheide auch von behördeninternen Regelungen ab, die sich auf die Meldepraxis der Schulen auswirken können, ohne dass sich die Verbreitung des Schulschwänzens verändert haben muss.
Aktualisiert: 2023-06-06
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