Die Externsteine

Die Externsteine von Petermann,  Heiko
Steinzeitliche Großskulpturen, keltisch-germanische Kultstätte und Sternwarte, vielleicht sogar der Ausgangspunkt für den Aufstand unter dem Germanenfürsten Arminius, das rätselhafte christliche Kreuzabnahmerelief, die Zeichen der Tempelritter und die Suche nach dem Gral – die Geschichte der Externsteine geht viel tiefer, als wir es ahnen. War an den Externsteinen die erste Klostergründung der Mönche von Corbie? Warum wollte Ferdinand de’ Medici 1654 die Externsteine kaufen? So führt uns der Autor nicht nur informativ und unterhaltend durch die frühe Geschichte bis heute, er geht auch mit dem Leser von Felsen zu Felsen und schärft das Auge für das Besondere. Dabei bietet er verschiedene Möglichkeiten der Interpretation, ohne sie jedoch für gültig zu erklären. Allein die Sinnfälligkeit seiner Argumentationen schafft beim Leser und zugleich Betrachter des reich bebilderten Buches die Bereitschaft, gewohnte Denkwege zu verlassen.
Aktualisiert: 2023-06-08
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1100 Jahre Quedlinburg

1100 Jahre Quedlinburg von Bley,  Clemens, Wozniak,  Thomas
Quedlinburg – erstmals 922 in einer Urkunde von König Heinrich I. erwähnt – ist eine der geschichtsträchtigsten Städte Deutschlands und eines seiner größten Flächendenkmale. Ursprünglich eine königliche Pfalz und jahrhundertelang von Äbtissinnen regiert, spiegeln sich die Höhen und Tiefen der deutschen und europäischen Geschichte in den mehr als 1.100 Jahren ihres Bestehens wider. Die weitläufigen Gärten des Damenstifts, das Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurde, bildeten die Grundlage weltweit führender Saatgutproduzenten. Von SS-Chef Heinrich Himmler missbraucht, befreit von den US-Amerikanern, getauscht von den Briten und schließlich von den Sowjets besetzt, war die Stadt im 20. Jahrhundert den Wechselfällen der Geschichte ausgesetzt. Gegen Ende der DDR dem Verfall und Abriss preisgegeben, wurde Quedlinburg durch die friedliche Revolution 1989 gerettet und gehört mit seinen mehr als 2.100 Fachwerk­häusern, dem Stiftsschloss und dem Königshof seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieser Band präsentiert in 30 Beiträgen viele neue Erkenntnisse und bietet mit zahlreichen Abbildungen und Fotos, von denen viele zum ersten Mal veröffentlicht wurden, einen außergewöhnlichen Blick auf diese so faszinierende Stadt.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Die DDR-Gesellschaftswissenschaften post mortem: Ein Vierteljahrhundert Nachleben (1990-2015)

Die DDR-Gesellschaftswissenschaften post mortem: Ein Vierteljahrhundert Nachleben (1990-2015) von Pasternack,  Peer
Die Gesellschaftswissenschaften fassten in der DDR die Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen – als die Wissenschaften von der Gesellschaft, die nicht in idealistischer Tradition in die Wissenschaften von den Ideen und die Wissenschaften vom Handeln unterschieden werden sollten. Die ihnen zugehörigen Fächer haben seit 1990 zu einem beträchtlichen Teil ihre staatlich unterhaltenen Strukturen verloren. Zugleich aber entfalteten die DDR-Gesellschaftswissenschaften ein postmortales Nachleben: in Gestalt der Dokumentation ihrer Hinterlassenschaften und der Erfahrungen ihrer Protagonisten, der Sicherung von Datenbeständen sowie wissenschaftlicher Erkundungen durch Dritte. Daraus entstand ein Literaturgebirge von rund 1.700 selbstständigen Publikationen. Dieses wird hier im Überblick ausgewertet und, mit Annotationen versehen, bibliografisch dokumentiert.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Ein fernes Land

Ein fernes Land von Engels,  Bettina;Adrian,  Michael, Moretti,  Franco
Der einflussreiche und umstrittene Kritiker trägt die Literaturgeschichte aus der Studierstube hinaus in die Welt. Morettis neueste Studie führt den historischen Aufstieg Amerikas zur globalen kulturellen Hegemonie in anschaulichen Momentaufnahmen vor Augen. Sie untersucht Schlüsselepisoden im Wettbewerb der Kunststile, durch welche die Neue Welt die Alte als zentralen Orientierungspunkt moderner ästhetischer Repräsentationen verdrängte. Ein fernes Land legt die verborgenen Bezugspunkte zwischen Kontinenten und Genres offen und ist zugleich eine vergleichende Beobachtung namhafter Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Maler und Filmemacher dies- und jenseits des Atlantiks: Walt Whitman und Charles Baudelaire, Ernest Hemingway und James Joyce, Arthur Miller und Bertolt Brecht. Bemerkenswert ist Morettis Gegenüberstellung von Edward Hoppers Nighthawks und der Niederländischen Meister sowie des Hollywood Western und des Film Noir. Seine Analysen stellen die Brüche in der Form dar, welche die Kulturlandschaft auf beiden Seiten des Atlantiks in den letzten anderthalb Jahrhunderten verändert haben, als das »Wie«, »Warum« und »Wofür« in der Literatur auf den Zwiespalt des gesellschaftlichen Lebens zu reagieren begannen. Ein fernes Land ist die essayistische Summe jahrelangen Lehrens (und Lesens) - zunächst in Europa, dann in den Vereinigten Staaten.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt

Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt von Rudling,  Odeta
Odeta Rudling analysiert in Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt die Ausformung der sowjetischen Folklorepolitik, die zwischen 1940 und 1990 zur Übertragung und partiellen Übernahme des sowjetischen Modells in der litauischen SSR führte. Mit dem Fokus auf lokale Akteure und deren Rolle in diesem Prozess veranschaulicht sie sowohl die Techniken der Eliten als auch die inhaltliche Transformation der Volkskunst, die sich einerseits auf der Mikroebene des staatlichen Volksmusikensembles, andererseits auf der Makroebene der staatlichen Massenkultur manifestierte. Im Zentrum des Buchs steht die Frage danach, wie die Sowjetisierungsbestrebungen im Bereich der Folklorepolitik umgesetzt wurden und in welchem Verhältnis sie zur litauischen Nationsbildung standen. Vor dem Hintergrund der Forschung zur sowjetischen Nationalitätenpolitik demonstriert die Autorin, wie und weshalb die kulturpolitischen Maßnahmen zur Kontinuität der Neo-korenizacija beitrugen und damit auch der litauischen Nationsbildung mittels Sowjetisierung Vorschub leisteten. Die Stimulierung der nationalen Identität wird hier anhand zweier zentraler Erzählstränge aufgezeigt, mit der staatlichen folkloristischen Politik auf der einen und einer antimodernistischen ethnonationalistischen Bewegung auf der anderen Seite, die, obwohl sie sich getrennt voneinander entwickelten, im Spätsozialismus interagieren mussten und schließlich in den späten 1980er Jahren zur treibenden Kraft der „Singenden Revolution“ wurden.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Eine Spur von Glück

Eine Spur von Glück von Hinterberger,  Monika
Über das Lesen als Akt der weiblichen Selbstbestimmung. Monika Hinterberger begibt sich auf einen geschichtlichen Streifzug und verfolgt zahlreiche Spuren lesender Frauen zurück bis in die Antike. Anhand von Abbildungen, die Frauen mit Büchern zeigen, hinterfragt sie die Vorstellung, dass das weibliche Geschlecht über lange Zeiten hinweg des Lesens völlig unkundig war. Wo Frauen lesen lernten, welche Bücher sie aufschlugen und mit welchen Interessen und Erwartungen sie die Lektüre verfolgten, sind nur einige der Fragen, die die Autorin beantwortet. Deutlich wird vor allem eines: Lesen zu können schuf Voraussetzungen für selbstbestimmtes Handeln, es gab den Frauen die Möglichkeit, zu lernen, sich Bildung anzueignen und eigene Wege zu gehen. Und es konnte auf Neues, auf Unerwartetes weisen - auf eine Spur von Glück.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Die Ursprünge der Berliner Forschungsuniversität

Die Ursprünge der Berliner Forschungsuniversität von Seifert,  Sabine
Die Gründung der Berliner Universität 1810 markierte einen deutlichen Einschnitt im wissenschaftlichen und kulturellen Leben der preußischen Hauptstadt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg sie zu einer der führenden deutschen Forschungsuniversitäten auf, deren besonderes Ansehen bis heute ausstrahlt. Zu dieser Entwicklung trug der klassische Philologe August Boeckh maßgeblich bei, indem er 1812 das philologische Seminar gründete. Boeckhs Einrichtung besaß Modellcharakter und bot ein privilegiertes Arbeits- und Forschungsumfeld für den geisteswissenschaftlichen Nachwuchs.°°Sabine Seifert zeichnet Gründung und Entwicklung des Seminars in den ersten Jahren nach. Die Analyse der Konzeption und Praxis, der Übungen und Seminararbeiten beleuchtet den maßgeblichen Beitrag, den das Seminar zur Weiterentwicklung der Philologie als Disziplin leistete. Damit löste es den Forschungsanspruch ein, der im Zuge von Bildungsreform und neuhumanistischen Bestrebungen an die Universitäten gestellt wurde.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Kulturgeschichte der mittelalterlichen Wahrsagerei

Kulturgeschichte der mittelalterlichen Wahrsagerei von Tuczay,  Christa Agnes
Die Suche nach der Wahrheit, das Wissen um die Zukunft, die Lösung der Rätsel der Vergangenheit, die Beantwortung von brennenden Fragen – all das versprachen Orakel schon in der Antike. Das Aufkommen des Christentums bedeutete zwar einen Einschnitt, doch blühten die Wahrsagekünste, partiell nach antikem Vorbild in christianisierter Form weiter, aber auch genuin mittelalterliche Methoden bildeten sich heraus. Die von der Kirche nur widerwillig geduldeten geheimwissenschaftlichen Traktate, die sich mit Orakeltechniken befassten, waren immer wieder Verboten ausgesetzt, da die Theologen den Schicksalsglauben einerseits und die Beeinflussung der Wirklichkeit mit Hilfe der Magie andererseits als Ketzerei und Teufelsdienst verurteilten. Die widersprüchlichen Haltungen der Zeitzeugen beweisen, dass man nicht so einfach zwischen Gegnern und Anhängern der Wahrsagemethoden zu unterscheiden vermag, da die Widersprüche offenbar in den Personen selbst ausgetragen wurden. Dieses Buch bietet einen umfassenden kulturwissenschaftlichen Überblick aller mittelalterlichen Formen der Wahrsagerei und erweitert die bisherige Forschung um eine Perspektivierung der Rezeptions-, Diskurs- und Kontextgeschichte, ergänzt um einen Rückblick auf die Antike.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Der Invalidenfriedhof in Berlin und seine Wiederherstellung

Der Invalidenfriedhof in Berlin und seine Wiederherstellung von Förderverein Ivalidenfriedhof e.V., Hinterkeuser,  Guido
Die Wiederherstellung des durch die deutsche Teilung schwer gezeichneten Invalidenfriedhofs in Berlin gehört zu den Glanzleistungen der Berliner Gartendenkmalpflege, einem Fachreferat des Berliner Landesdenkmalamtes. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei durch den Ende 1992 gegründeten Förderverein Invalidenfriedhof e.V., der wesentlichen Anteil an der Rückgewinnung des Friedhofs als Monument preußisch-deutscher Geschichte trägt und dessen vorbildliches Wirken in der vorliegenden Festschrift gewürdigt werden soll.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Epistemischer Wandel: Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit

Epistemischer Wandel: Eine Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit von Frietsch,  Ute
Die Monografie untersucht Entwicklungsdynamiken der Alchemie und erzählt deren Geschichte für die Zeit von ca. 1500 bis ca. 1830. Sie zeigt sowohl deren Eigenheiten wie deren Nähe zur modernen Chemie auf. Alchemiker grenzten sich zwar von dem universitären Wissen ihrer Zeit ab, strebten aber zugleich nach einer Aufnahme ihrer Theorien und Praktiken an den Universitäten. Die Prozesse der Abgrenzung und der Anpassung initiierten einen Wandel der Wissensstruktur der Alchemie, der ihre Konzepte, Methoden, Gegenstände, Theorien, Praktiken und sprachlichen Darstellungsformen betraf. Ihren Ambitionen entsprechend waren Alchemiker nicht allein an Höfen, sondern auch an den medizinischen Lehrstühlen erfolgreich. Sie trugen zum materiellen Wohlstand bei. Ihre Theorien und Praktiken veränderten die Universitäten sowie den Alltag der Menschen.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Das Rote Berlin

Das Rote Berlin von Weipert,  Axel
„Berlin gehört uns!“ – Das konnte August Bebel 1878 voller Stolz verkünden, war die Berliner Arbeiterbewegung doch lange Zeit die größte der Welt und galt weit über Deutschlands Grenzen hinaus als Vorbild. Nichtsdestotrotz war sie kein monolithischer Block, sondern ein vielschichtiges Gebilde von sich ergänzenden, manchmal auch rivalisierenden Teilen.°°Das Rote Berlin schildert diese Bewegung von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zum „Dritten Reich“. Geschichte durch Geschichten verständlich zu machen, ist Axel Weiperts Ziel, ohne dabei auf historische Genauigkeit zu verzichten. Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten sind ebenso seine Protagonisten wie die berüchtigten Rehberger und Wilden Cliquen, revolutionäre Obleute, rebellierende Arbeitslose und die wachsende Schar der Angestellten. Neben der Entwicklung von Parteien und Gewerkschaften würdigt er auch spontane Aktionen und schildert das soziale und kulturelle Milieu. °°Für die zweite Auflage hat Axel Weipert zahlreiche Erweiterungen vorgenommen und die neuere Literatur eingearbeitet.°°
Aktualisiert: 2023-06-07
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Letzte Worte, letzter Wille

Letzte Worte, letzter Wille von Gruber,  Malte-Christian, Müller,  Sabine
Letzte Worte binden seltener die Person, die damit ihren „letzten“ Willen erklärt, sondern vor allem diejenigen, denen eine letztwillige Verfügung gilt. Daneben bergen sie die Möglichkeit, Selbstbindungen über den Tod hinaus zu erzeugen, womöglich sogar postmortale Identitäten zu generieren. Das „Gedächtnis des Willens“ besteht demnach nicht nur aus Versprechen und Verpflichtungen, sondern begründet vielmehr Verantwortung. Die Überwindung der eigenen Vergänglichkeit ist nicht bloß ein kulturspezifisches Desiderat, sondern darüber hinaus ein geradezu universeller Menschheitstraum.°°Letzte Worte und letzter Wille müssen jedoch nicht unbedingt an die Bedingung des Todes geknüpft sein. Auch der Angeklagte, dem im Strafprozess das „letzte Wort“ gebührt, lebt heute natürlich weiter – wenngleich unter einem nachfolgenden Diktum, das für ihn und andere bindend ist. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich dem Thema anhand unterschiedlicher Beispiele aus dem juristischen, rezeptionsgeschichtlichen, rechtshistorischen, althistorischen, literaturwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Bereich.°°
Aktualisiert: 2023-06-07
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Mir

Mir von Scharff,  Roland
Im Westen Weißrusslands, 85 km südwestlich von Minsk, liegt die Kleinstadt Mir. Geschichtlich nicht allzu bedeutsam, war das Städtchen jahrhundertelang Schauplatz einer ethnisch-religiösen Vielfalt, die aus heutiger Sicht erstaunlich scheint. Darin war Mir seinerzeit natürlich kein Solitär, daher dient es dem Verfasser hier als Vertreter einer Lebenswelt ganz eigener Art, die diesen und andere Siedlungsorte in der frühen Neuzeit prägte. °°Noch heute zeugt das Stadtbild Mirs von der jahrhundertelangen Koexistenz von Katholiken, Orthodoxen, Juden und Muslimen, Slawen und Nichtslawen. Unter welchen Voraussetzungen und unter wessen Ägide konnte sich eine derartige multikulturelle Gemengelage entfalten und über einen längeren Zeitraum erhalten? Wie kamen die unterschiedlichen Sprach-, Religions- und Standesgemeinschaften miteinander aus, in denen ja keineswegs die gleichen Gesetze für alle galten, geschweige denn dieselben Normen und Werte? Wie stark oder schwach waren die Grade sozialer und kultureller Segmentierung ausgeprägt? °°Angetrieben von diesen Fragen versucht Roland Scharff, die weißen Flecken in seiner eigenen „historischen Landkarte“ und der anderer Geschichtslaien zu füllen.°°
Aktualisiert: 2023-06-07
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Könnte es nicht auch anders sein?

Könnte es nicht auch anders sein? von Geißler,  Karlheinz A., Hajak,  Stefanie, May,  Susanne
Wann wurde eigentlich das Geld erfunden? Die Politik? Die Null? Die Zukunft? All das gehört ganz selbstverständlich zu unserem Leben und erscheint uns zeitlos. Doch die Welt ist unordentlicher, als wir sie sehen wollen; was wir für "normal" halten, hat oft eine lange, schillernde Entstehungsgeschichte. In diesem Buch wird die Normalität - zumindest auf Zeit - außer Kraft gesetzt. Das Selbstverständliche wandelt sich zum Ungewöhnlichen und erscheint uns so in neuem Licht. Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler lehrt Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. Er hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, vor allem zu den Themen Pädagogik und Zeit. Stefanie Hajak ist Slawistin und Studienleiterin in der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule Dr. Susanne May studierte Germanistik, Politik und Erziehungswissenschaften. Seit 1995 ist sie Programmdirektorin der Münchner Volkshochschule.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Fontane als Kriegschronist

Fontane als Kriegschronist von Sack,  Jörn
Wussten Sie,°°°°• dass Theodor Fontane zwölf Jahre lang nahezu ausschließlich Bücher über die deutschen Einigungskriege schrieb?°°• dass er im Zuge der Kriegsberichterstattung 1870 als Spion gefangen genommen wurde und erschossen werden sollte?°°• dass das Gesamtvolumen der Kriegsdarstellungen das seines belletristischen Schaffens übersteigt?°°°°Jörn Sack widmet sich der Frage: Wieso tat Theodor Fontane sich so etwas an? Im fortgeschrittenen Alter verwendete er eine solange Zeit fast ausschließlich darauf, Schlachtfelder zu besichtigen und die gewaltige Masse gesammelten Materials schließlich zu 8 Bänden zu verarbeiten. Obendrein brachte dieses Werk ihn in eine literarisch heikle Lage: Einseitige Parteinahme für Preußen setzte ihn dem Verdacht aus, Bismarcks Propagandist zu sein. Zu viel Kritik hingegen würde die Veröffentlichungs- und Absatzmöglichkeiten des geplanten erzählerischen Werks schmälern. °°Jörn Sack legt dar, wie Fontane diese Herausforderungen meisterte, und porträtiert den großen deutschen Realisten während einer seltsam oszillierenden Lebensstation zwischen Journalismus und Schriftstellertum.°°
Aktualisiert: 2023-06-07
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