fbpx

Über dem Nebelmeer

Über dem Nebelmeer von Neidhardt,  Hans Joachim
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-568_NebelmeerNeidhardt" Das Leben des 1925 in Leipzig geborenen Kunsthistorikers Hans Joachim Neidhardt umspannt inzwischen nahezu ein Jahrhundert. Aufgewachsen in den Jahren der Weimarer Republik, erlitt er als blutjunger Wehrmachtssoldat eine schwere Verletzung, die ihn wehruntauglich machte und ihm letztlich das Leben rettete. Eine Tuberkuloseerkrankung verlangte ihm weitere zehn Jahre ab, bevor er das Studium der Kunstgeschichte abschließen konnte. Seit 1959 Kustos der Dresdener Gemäldegalerie Neue Meister, gelang es ihm trotz politischer Schwierigkeiten, Grundlagenforschung und wegweisende Ausstellungen zur Deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts im In- und Ausland zu realisieren. Der DDR gegenüber kritisch eingestellt, war er nach der deutschen Wiedervereinigung eine maßgebliche Persönlichkeit mehrerer die Stadt prägender Dresdner Bürgerinitiativen.
Aktualisiert: 2020-09-18
> findR *

Zwischen Sowjetnostalgie und „Entkommunisierung“

Zwischen Sowjetnostalgie und „Entkommunisierung“ von Schenk,  Gibfried
Nach Einführung in die Begriffswelt von „Geschichtspolitik“, „Erinnerungskultur“ und „Erinnerungsort“ sowie einem kurzen Überblick über den langen Weg bis zur Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit der Ukraine wird die aktuelle Geschichtspolitik des Landes zwischen 1991 und dem Ende der Präsidentschaft PETRO POROŠENKO’s im Frühjahr 2019 analysiert. Dazu werden zunächst drei die ukrainische Erinnerungskultur grundlegend prägende Narrative in ihrer Genese, Entwicklung und Wirkung vorgestellt: das „Postulat der Kontinuität ukrainischer Geschichte“, das „Opfernarrativ vom Holodomor als Genozid am ukrainischen Volk“ und das „National-ukrainische Narrativ“. Der Hauptteil der Arbeit ist der aktuellen Praxis der Geschichtspolitik nach dem Euromajdan 2013/14 gewidmet. Vorgestellt werden ihre Akteure auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen und deren Wirken in der ukrainischen Gesellschaft über ausgewählte Aktionsfelder. Die radikalen Umwälzungen in der Denkmalslandschaft und Toponymie auf Landesebene werden umrissen. Eine detaillierte Analyse der Umbenennungen von Straßennamen und die Darstellung ausgewählter Stadtbilder am Beispiel Kiews runden die Betrachtungen zu den Auswirkungen aktueller Geschichtspolitik auf den öffentlichen Raum ab.Abschließende Kapitel betrachten die Auswirkungen der Geschichtspolitik auf das kollektive Gedächtnis der ukrainischen Gesellschaft anhand zugänglicher soziologischer Befragungen sowie die internationale Einordnung der ukrainischen Erinnerungskultur und geben einen Ausblick auf ausgewählte Aspekte der ukrainischen Geschichts- und allgemeinen Politik.
Aktualisiert: 2020-09-17
> findR *

Im Halbschatten Der Orientalist Hellmut Ritter (1892-1971)

Im Halbschatten Der Orientalist Hellmut Ritter (1892-1971) von Ess,  Josef van
Der Orientalist Hellmut Ritter (1892-1971), jüngerer Bruder des bekannten Historikers Gerhard Ritter, unterrichtete in der ersten Hälfte der zwanziger Jahre an der neu gegründeten Universität Hamburg und nach dem Krieg von 1949 bis 1956 an der Universität Frankfurt. Er war Schüler von Carl Heinrich Becker und blieb dessen Umkreis Zeit seines Lebens verbunden. Seine wissenschaftliche Reife erlebte Ritter jedoch in der kemalistischen Türkei und betrachtete die politische und geistige Entwicklung im Deutschland der Zeit nach 1933 aus spürbarer Distanz. Seine Kontakte mit der im Umbruch befindlichen Welt der osmanischen Gelehrsamkeit und den nach 1933 hinzukommenden deutschen Emigranten, die nach Atatürks Wunsch die türkischen Universitäten (vor allem in Istanbul und Ankara) reformieren sollten, gaben seinem Werk eine Weite des Blickes, die in der deutschen Orientalistik sonst kaum erreicht wurde. In seinen letzten Jahren wechselte er sein Forschungsgebiet radikal, als er in Beirut eine Gemeinde aramäischsprachiger Christen entdeckte, die aus dem Tur Abdin stammte und im libanesischen Exil ihre neusyrische Sprache weiter pflegte. Ritter wendete sich von der Islamwissenschaft ab und analysierte die Grammatik des neu gefundenen Idioms. Im Halbschatten erzählt Ritters Leben und Werk im Sinne einer intellectual biography.
Aktualisiert: 2020-09-15
> findR *

Judensiegel im spätmittelalterlichen Reichsgebiet

Judensiegel im spätmittelalterlichen Reichsgebiet von Lehnertz,  Andreas
Im Mittelalter diente das Siegel insbesondere in Nordeuropa gemeinhin als Beglaubigungsinstrument, das der heutigen Unterschrift gleichkommt. Es war ein exzellentes Medium zur Selbstdarstellung in Bild (Siegelbild) und Schrift (Siegelumschrift). In ihm konnten auf engstem Raum komplexe soziale Verhältnisse ausgedrückt werden. Als die christlichen Bürgerinnen und Bürger im spätmittelalterlichen deutschen Reichsgebiet eigene Siegel zu führen begannen, nahmen auch Jüdinnen und Juden an dieser Praxis teil. Sowohl jüdische Geschäftsleute wie auch jüdische Gemeinden nutzten eigene Siegel als Ausdruck der Selbstrepräsentation beim Abschluss von Rechtsakten in Verbindung mit Christen. Andreas Lehnertz legt nun eine Edition dieser Judensiegel von ihrem Aufkommen seit etwa der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Jahr 1519 vor (Teil II), die als Basis für weiterführende Studien dient (Teil I). Die Studie untersucht Judensiegel von Individuen wie ganzen Gemeinden unter verschiedenen Aspekten. Dabei werden die Besiegelungspraxis ebenso wie die Urkundenformulare, an denen die Judensiegel hängen, untersucht und in ihren jeweiligen historischen Kontext eingeordnet. Insbesondere die Judensiegel der Erzstiftes Trier und der Freien Stadt Regensburg stehen hierbei im Fokus. Die Arbeit würdigt damit sowohl das Einzelsiegel wie auch das Corpus der Judensiegel im Allgemeinen als Teil der jüdischen materialen Kultur des Mittelalters.
Aktualisiert: 2020-09-14
> findR *

KODEX 10 (2020): Im digitalen Jenseits der Literatur

KODEX 10 (2020): Im digitalen Jenseits der Literatur von Kaufmann,  Vincent
Das erscheint seit 2011 und ist jedes Jahr einem besonderen Themenschwerpunkt gewidmet, wie zum Beispiel dem Strukturwandel in der Medienbranche, den Literaturpreisen oder der Autorschaft im Zeitalter der Digitalisierung. Ziel von ist es, den Buchwissenschaften und den benachbarten Disziplinen eine Veröffentlichungs- und Diskussionsplattform zu bieten und zugleich als Archiv für die Auseinandersetzung mit Themen, Methoden und Theorien, Handlungsfeldern und aktuellen Trends des Mediums Buch zur Verfügung zu stehen. greift aktuelle Themen und Fragen, Tendenzen und Probleme des Mediums Buch auf – insbesondere im Kontext des gegenwärtigen digitalen Medienwandels. Das Periodikum ist ebenso offen für Berichte und Überlegungen aus der Praxis, denn der Sprach- und Bildzeichenträger Buch wird hier in der ganzen Bandbreite seiner gestalterischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Aspekte behandelt. Aus dem Inhalt: , Digitization as Chance for Literature. Interview with Martin Puchner , „Social reading“: Eine medienwissenschaftliche Perspektivierung , Klassische Medien im Labyrinth der Medialen Online-Partizipation: Partizipative Praktiken im digitalen Zeitalter verstehen, richtig einordnen und nutzen , Vom Autor zum Blogger und zurück , Humanitarian vr as 360° Autopsy: Empathy and Sympathy in Immersive Storytelling , The web of (non)narrative encounters , Der Autor als Automat
Aktualisiert: 2020-09-14
> findR *

Von der Wiederholung zum Ritual

Von der Wiederholung zum Ritual von Dahmen,  Wolfgang, Schubert,  Gabriella
präsentiert die Beiträge einer Tagung des Balkanologenverbandes (Berlin) im Jahr 2018. Thema sind die seit dem Zweiten Weltkrieg wirksam gewordenen normbildenden und normverändernden Prozesse von Wiederholungen in den südosteuropäischen Gesellschaften, die in Form von Neu-Konstruktionen erlebter Wirklichkeit, als Re-Interpretation oder Neubelebung von Verschüttetem in Erscheinung treten. Diese Prozesse werden für unterschiedliche Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens sowie von Kunst und Kultur betrachtet; es zeigt sich, dass sich in allen diesen Zusammenhängen bestimmte für Südosteuropa spezifische Handlungsmuster erkennen lassen, die in diesem Band zum Ausdruck kommen. Die Beiträge zeichnen sich durch thematische und disziplinäre Vielfalt aus. Teil I enthält theoretische Überlegungen zum Thema und dessen spezifischer Relevanz für Südosteuropa. Teil II stellt die politisch-sozialen und identitären Implikationen in den Vordergrund. Die Rolle der genannten Prozesse in der Geschichts- und Erinnerungskultur wird in Teil III thematisiert. Teil IV beschäftigt sich mit spezifischen Ausprägungen des Themas in Literatur und Kunst und die Teile V und VI behandeln sprachliche und volkskundliche Aspekte.
Aktualisiert: 2020-09-17
> findR *

Erinnern und Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken

Erinnern und Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken von Eicher,  Sebastian, Khayutina,  Maria
Teile der Vergangenheit im kollektiven Bewusstsein zu halten und gezielt zu vergegenwärtigen, prägt unmittelbar auch die subjektive Wahrnehmung des Individuums. Geteilte Erinnerungen sind eine wichtige Grundlage der Identitäts- und Gemeinschaftsbildung. Formen des Reproduzierens und der Reproduzierbarkeit des Erinnerns, die das Festhalten von Vergangenem wie das Bewahren gegenwärtiger Erkenntnisse einschließen, sind kulturell und historisch bedingt. So gehören zu jeder Kultur des Erinnerns und Gedenkens – oder auch des Vergessens – gesellschaftliche Auseinandersetzungen, Verkettungen, Krisen und Schicksalsschläge ebenso wie positiv besetzte Momente und glückliche Begebenheiten. Um die Bedeutung der Erinnerungskultur für die vergangene und gegenwärtige Entwicklung Chinas aufzuzeigen, betrachtet der von Maria Khayutina und Sebastian Eicher herausgegebene Band die chinesische Erinnerungskultur aus historischer, philologischer, literaturwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive und das über einen langen Zeitraum vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Fallstudien der neun Autorinnen und Autoren widmen sich so unterschiedlichen Quellen wie frühmittelalterlichen geographischen Werken, Dynastiegeschichten, Song-zeitlichen Gedichten, Ming-Romanen sowie Wörterbüchern, immateriellem Kulturerbe auf der UNESCO-Liste und zeitgenössischen Filmen bis hin zu aktuellen Entwicklungen auf dem Feld der künstlichen Intelligenz.
Aktualisiert: 2020-09-17
> findR *

Pirckheimer Jahrbuch 33 (2019): Ulrich von Hutten und Rom

Pirckheimer Jahrbuch 33 (2019): Ulrich von Hutten und Rom von Fuchs,  Franz, Litz,  Gudrun
Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus fühlt sich dem Erbe des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470–1530) verbunden. Seit 1983 werden in wissenschaftlichen Kolloquien, die in der Regel jährlich stattfinden, vielfältige literarische, kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen disputiert. Seit 1986 erscheint das Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, in dem die Akten der Symposien sowie Forschungsberichte und Rezensionen pu­bli­ziert werden. Band 33 enthält die ausgearbeiteten Beiträge eines gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Instituts in Rom am 9. und 10. November in Rom veranstalteten Symposions, welches sich der für die spätere literarische Produktion bedeutsamen zweiten Italienreise (Herbst 1515 bis Sommer 1517) des streitbaren Humanisten Ulrich von Hutten widmete. Quellenfunde in römischen Archiven bringen Neues zu dessen mehrmonatigem Aufenthalt in der Ewigen Stadt, der bislang nur durch literarische Zeugnisse bekannt war. So konnte durch Zeugenlisten in Notariatsakten sein personales Umfeld erschlossen und sogar sein Quartier am Campo de‘ Fiori ausgemacht werden. Aus dem Inhalt (insgesamt 7 Beiträge): , „Ein Kampf um Rom“. Reuchlin und seine Unterstützer in Rom während des Prozesses um den ‚Augenspiegel‘ , Poetische Rombilder deutscher Humanisten in Spätmittelalter und Renaissance , Ulrich von Huttens Rombild und Romkritik in der Rezeption des 19. Jahrhunderts , Welt in Bewegung. Zeit und Raum in den antirömischen Schriften Ulrich von Huttens
Aktualisiert: 2020-09-17
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Geschichte: Kulturgeschichte auf buch-findr.de

Bei vielen Anbietern finden Sie Bücher einer bestimmten Kategorie. buch-findr.de bietet Ihnen auf einer Plattform Druckerzeugnisse wie Geschichte: Kulturgeschichte aus einer Hand. Suchen Sie allgemein oder ganz speziell Geschichte: Kulturgeschichte? Hier finden Sie gut beschriebene und sortierte Bücher und Publikationen.

Neben einer grossen Asuwahl an Geschichte: Kulturgeschichte bei buch-findr.de, finden Sie auch weitere Bücher und Publiktionen

Wir gehen mit der Zeit und bieten neben klassischen Geschichte: Kulturgeschichte auch:

Legen Sie Wert auf Qualität bei Geschichte: Kulturgeschichte

Auf buch-findr.de stellen wir für Sie nicht nur Geschichte: Kulturgeschichte in großer Auswahl bereit, Sie haben auch die Möglichkeit ganz gezielt nach Ihren Interessen entsprechend zu filtern. So bildet die Kategorie Geschichte: Kulturgeschichte auch Unterkategorien wie [Subgenres, Subgenres] an. Nicht lange suchen, finden was gewünscht oder gebraucht wird. Geschichte: Kulturgeschichte Ob als Hörbuch, ebooks, broschiertes Buch oder Heft wir suchen aus vielen verschiedenen Plattformen Ihr Taschenbuch, Fachbuch oder Bestseller. Finden Sie Geschichte: Kulturgeschichte nicht nur von einem Autoren, sondern lassen sich auf einem Blick viele verschiedene Bücher zum ausgewählten Thema anzeigen. So haben Sie die aktuellen Neuerscheinungen immer im Blick. Und ist das gesuchte Buch doch nicht das Richtige, stöbern Sie einfach in unserer Übersicht. Weitere Bücher aus den gleichen Genre sind so schnell und übersichtlich auf buch-findr.de zu finden. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von buch-findr.de.