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„Gemeinschädlich“ und „nervtötend“ oder „treuer Hund“ und „bester Broterwerber“? Arbeiter/innen und Maschinen in der westsächsischen Textilindustrie, 1790-1914

„Gemeinschädlich“ und „nervtötend“ oder „treuer Hund“ und „bester Broterwerber“? Arbeiter/innen und Maschinen in der westsächsischen Textilindustrie, 1790-1914 von Schramm,  Manuel
Es gilt, das Verständnis der Industrialisierung im Allgemeinen einer Überprüfung zu unterziehen. Wie reagierten die Betroffenen auf die unbestreitbare Technisierung ihrer Arbeitsprozesse? Führte der Einsatz von Maschinen tatsächlich zu einer Abwertung ihrer Qualifikationen, zu einer nervtötenden fremdbestimmten Routinearbeit anstelle der weitgehend selbstbestimmten handwerklichen und Heimarbeit, die vorher dominiert hatte? Oder konnten die Arbeiter/innen ihre Autonomie behaupten, indem sie neue Fertigkeiten im Umgang mit Maschinen entwickelten, und vermochten sie daraus eventuell sogar ein neues Selbstbewusstsein abzuleiten? In theoretischer Perspektive zeigt sich, dass in der Tat viele soziale Beziehungen ohne die Berücksichtigung der Maschinen nicht adäquat verstanden werden können. So lassen sich die Streikbewegungen um 1900 ohne die technische Entwicklung der Zeit nicht hinreichend erklären, und die Maschinenproteste der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts werfen ein Schlaglicht auf die von der Mechanisierung bewirkten sozialen Veränderungen. Entscheidend waren letztlich die Verwendung der Maschinen, die Art und Weise ihrer Integration in bestehende Produktionsabläufe und das gesamtgesellschaftliche Umfeld (Arbeitsmarkt, soziale Absicherung, Bildungswesen etc.).
Aktualisiert: 2021-10-25
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Oberpfälzer Heimatspiegel / Oberpfälzer Heimatspiegel 2022

Oberpfälzer Heimatspiegel / Oberpfälzer Heimatspiegel 2022 von Baron,  Bernhard M, Grill,  Haral, Guthjahr,  Markusine, Pickl,  Grete
Auch in seiner 46. Ausgabe bietet der Oberpfälzer Heimatspiegel eine bunte Pa-lette von Artikeln. Von Jahr zu Jahr begeistert er viele Leser*innen durch hochwertige Beiträge rund um die Oberpfalz. Ob kurzweilige Geschichten, hintersinnige Gedichte oder fundierte heimatkundliche Beiträge, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Bekannte Autoren wie Harald Grill, Friedrich Brandl, Grete Pickl, Leonore Böhm, Markusine Guthjahr, Josef Fendl oder Harald Fähnrich bürgen für Qualität. Mit vielen Fotos und dem Kalendarium wird der Heimatspiegel wieder zum unentbehrlichen Begleiter durch das ganze Jahr!
Aktualisiert: 2021-10-25
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Archivarbeit im Wandel

Archivarbeit im Wandel von Schmidt,  Sarah
In Archiven wird Geschichte geschrieben, aber auch die Archivarbeit selbst unterliegt dem Wandel der Zeit. Anhand des preußischen Staatsarchivs in Schleswig-Holstein wird dieser Prozess über den Zeitraum seiner Existenz von 1870 bis 1947 untersucht. Im Fokus stehen hier die Veränderungen in den Kernaufgaben, wie sich also der Bewertungsprozess von Dokumenten änderte, welche Herausforderungen die Aufbewahrung der Archivalien bot und wie stark die Benutzung des Archivs schwankte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, inwiefern individuelle Einflüsse eine Rolle spielten. Dabei werden als Vergleich die anderen preußischen Staatsarchive herangezogen. Darüber hinaus werden aufgrund der engen historischen Verknüpfung die Beziehungen zu Dänemark beleuchtet.
Aktualisiert: 2021-10-25
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Wider die Geschichtsvergessenheit

Wider die Geschichtsvergessenheit von Febel,  Gisela, Kerth,  Sonja, Lienert,  Elisabeth
Angesichts des wachsenden Populismus und Rechtsradikalismus ist der Kampf gegen Geschichtsvergessenheit im Denken und Handeln wieder höchst aktuell. Auf den ersten Blick scheint Geschichtsvergessenheit - zumindest in Bezug auf die Vormoderne - aber kaum vorzuliegen: Mittelalter, Renaissance und Frühe Neuzeit erfahren in Romanen, Dramen und populären Medien gerade einen Boom. Doch auch und gerade hier ist ein aktives An-Denken gegen Simplifizierungen, Mythisierungen und Verfälschungen dringend nötig. Die Beiträger*innen des Bandes zeigen, dass es für ein kritisches Bewusstsein unumgänglich ist, historische Differenz und mediale Filter wahrzunehmen und deren Effekte zu reflektieren.
Aktualisiert: 2021-10-22
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Die Bergkirche – Ein Ort der Erinnerung

Die Bergkirche – Ein Ort der Erinnerung von Klimpke,  Juergen K.
Dass die Kirche unserer lieben Frauen auf dem (Lieb)Frauenberg gegenüber der Stadt Schleiz, kurz Bergkirche genannt, etwas besonderes ist, liegt nicht nur an ihrer exponierten Lage, sondern auch an ihrer Ausstattung. Im Gegensatz zu anderen evangelischen Kirchen ist sie sehr schmuckvoll und mit liebevollen Details ausgestattet, dass man glauben mag, sich nicht sattsehen zu können. Vermutlich liegt dies daran, dass die Bergkirche nicht die eigentliche Schleizer Pfarr- und Gemeindekirche ist, sondern eine besondere Aufgabe hat. Die Bergkirche ist eine Begräbnis- und Gedächtniskirche. Sie bewahrt die Erinnerung an zahlreiche Menschen, die in Schleiz lebten und wirkten, die unserer Heimat gute Dienste erwiesen oder aufgrund ihres gesellschaftlichen Ranges in dieser Kirche die letzte Ruhe und ewiges Gedenken fanden. Die Bergkirche erzählt uns vom liebevollen und ehrenden Gedenken an Verstorbene über Generationen hinweg. Sie erzählt uns aber auch vom Fleiß der Bürger und Landesherren, von schrecklichen Katastrophen, familiären Tragödien und der Liebe zu besonderen Menschen. Dass wir heute mit der Bergkirche so viele Gäste nach Schleiz locken, verdanken wir zahlreichen wohlhabenden, freigiebigen und fleißigen Bürgern unserer Stadt, deren Spuren wir an den schönen Epitaphen (Gedenktafeln) oder an den Bibelsprüchen an der Emporenbrüstung sehen können. Über die Bergkirche wurde schon viel geschrieben. Dieses Heft soll also kein weiterer Bergkirchenführer sein. Es will vielmehr den Blick auf jene Menschen lenken, die in der Bergkirche durch Inschriften, Denkmäler und Abbildungen ein bleibendes Andenken gefunden haben. Schlagen wir also das "Buch" Bergkirche auf und folgen wir den Spuren jener Menschen, deren Namen wir in der Bergkirche verewigt finden und die mit eigenem Können, Liebe und finanzieller Unterstützung die Bergkirche zu dem Kleinod unserer Heimat machten, das sie heute ist.
Aktualisiert: 2021-10-22
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Wider die Geschichtsvergessenheit

Wider die Geschichtsvergessenheit von Febel,  Gisela, Kerth,  Sonja, Lienert,  Elisabeth
Angesichts des wachsenden Populismus und Rechtsradikalismus ist der Kampf gegen Geschichtsvergessenheit im Denken und Handeln wieder höchst aktuell. Auf den ersten Blick scheint Geschichtsvergessenheit - zumindest in Bezug auf die Vormoderne - aber kaum vorzuliegen: Mittelalter, Renaissance und Frühe Neuzeit erfahren in Romanen, Dramen und populären Medien gerade einen Boom. Doch auch und gerade hier ist ein aktives An-Denken gegen Simplifizierungen, Mythisierungen und Verfälschungen dringend nötig. Die Beiträger*innen des Bandes zeigen, dass es für ein kritisches Bewusstsein unumgänglich ist, historische Differenz und mediale Filter wahrzunehmen und deren Effekte zu reflektieren.
Aktualisiert: 2021-10-22
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Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 224 (2021)

Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 224 (2021)
Die Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein sind eine der ältesten landesgeschichtlichen Zeitschriften der Rheinlande. Die Beiträge decken die gesamte rheinische Geschichte seit dem Ende der Antike ab, mit einem Schwerpunkt auf der Geschichte der alten rheinischen Territorien in Mittelalter und Früher Neuzeit. Im aktuellen Band geht es u.a. um die Frühzeit des Stiftes Zyfflich im Spiegel seiner „Gründungsurkunde“ sowie um die jülichsche Ritterschaft im 15. Jahrhundert oder um den „Germantown-Protest“ gegen die koloniale Sklaverei (1688). Andere Beiträge beschäftigen sich mit den Mitgliedern der Bonner Union (1847–1855) oder der Geschichte der jüdischen Elementarschule in Münstereifel; der Jünglings-Kongregation in Mönchengladbach-Eicken als Vorbild für den katholischen Sport (nicht nur) im Rheinland oder der Staatssicherheit in Mönchengladbach sowie mit Konrad Heresbachs Promotionsurkunde aus dem Jahr 1522. Ein umfangreicher Rezensionsteil enthält Besprechungen der wesentlichen Neuerscheinungen zur rheinischen Geschichte.
Aktualisiert: 2021-10-22
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Spannungen im japanischen Kaiserhaus

Spannungen im japanischen Kaiserhaus von Krebs,  Gerhard
Alle männlichen Verwandten des Tennō führten bis 1947 den Titel Prinz (miya), also nicht nur seine direkten Angehörigen, und zählten zur Kaiserfamilie (kōzoku). Per Hausgesetz waren für sie eine beratende Funktion für den Thron, aber keinerlei politische Aktivitäten vorgesehen. Alle Prinzen schlugen eine militärische Laufbahn ein, entweder im Heer oder in der Marine. Im Laufe der Jahrzehnte betätigten sich jedoch einige von ihnen auch immer mal wieder politisch, sehr zum Verdruss von Kaiser Hirohito (Shōwa-Tennō) und der Regierung. Besonderes Augenmerk verdienen dabei neben den drei Brüdern des Monarchen – Chichibu, Takamatsu und Mikasa – vor allem der langjährige Admiralitätschef Fushimi und General Higashikuni. Für den Tennō waren die Beschlüsse des Kabinetts durchwegs bindend und die häufige Opposition der diversen Prinzen dagegen nicht zu tolerieren, gleichgültig, ob sie dabei einen gemäßigteren oder einen radikaleren Standpunkt einnahmen als die Regierung. Das zeigte sich bei den Auseinandersetzungen um die Marinerüstung Anfang der 1930er Jahre, einem Putschversuch 1936, dem ab 1937 geführten Krieg gegen China, den Auseinandersetzungen um einen Angriff gegen die USA 1941, der Suche nach einem vorzeitigen Friedensschluss und der Frage nach einer etwaigen Abdankung Hirohitos nach 1945. Ein Thronverzicht des Shōwa-Tennō und eine Nachfolge durch den noch minderjährigen Kronprinzen wurden von den eigenen Familienmitgliedern gefordert, scheiterten aber an der amerikanischen Besatzungsmacht unter General Douglas MacArthur.
Aktualisiert: 2021-10-22
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