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Weltreich und Provinz

Weltreich und Provinz
Rund 100 Jahre lang prägten die Auseinandersetzungen zwischen Spaniern und Niederländern („Achtzigjähriger Krieg“) die hiesige Region ganz erheblich. Denn wer die Burgen am Rhein und die mächtigen Festungswerke der modernen Renaissance-Baukunst, allen voran die Zitadelle Jülich, kontrollierte, bestimmte den Verlauf des Krieges und damit auch die Geschicke am Niederrhein. Bereits die zweite Schlacht fand 1568 auf dem Boden des heutigen Rheindahlens statt und endete für die lokale Bevölkerung mit viel Leid durch die siegreichen Spanier. Auch abseits von Schlachten ging es hoch her: Über Jahrzehnte versuchten die spanischen Könige an ein Stück des Schädelknochens des heiligen Laurentius im Besitz der Gladbacher Abtei zu gelangen. Aus vielfältigen Gründen gelang dies nicht, wodurch letztlich nicht nur der Papst, sondern auch Kaiser Rudolf II., der Herzog von Jülich, der Kölner Kurfürst, aber auch die spanischen Feldherren in den Konflikt eintraten. Über rund 50 Jahre sollte dieser Streit die Gladbacher Mönche in Atem halten. Highlights dieser Ausstellung sind u.a. ein beeindruckendes Gemälde der Belagerung von Jülich 1621/22, ein prunkvoller Mailänder Harnisch und prächtige Kartenwerke. Diese Ausstellung wurde gemeinsam mit dem Museum Zitadelle Jülich geplant und wird dort ab Mitte 2022 in veränderter Form zu sehen sein und 2023 im LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Mehr unter schlossrheydt.de.
Aktualisiert: 2021-09-21
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Vorrede. Von den rechten Gräntzen der Philosophiae naturalis. 1719

Vorrede. Von den rechten Gräntzen der Philosophiae naturalis. 1719 von Gärtig,  Tom, Veltmann,  Claus
Johann Daniel Herrnschmidt (1675–1723) immatrikulierte sich im Oktober 1698 an der Universität Halle, nachdem er bereits an der Universität Altdorf drei Jahre zuvor ein Philosophie- und Theologiestudium begonnen hatte. Noch im gleichen Jahr wurde er Informator am Pädagogium der Glauchaschen Anstalten. Diesen blieb er verbunden, obwohl er zwischen 1702 und 1716 erst in Bopfingen, dann Idstein als Adjunkt des Pfarrers und ab 1712 schließlich als Superintendent, Kirchenrat und Hofprediger tätig war. 1716 kehrte Herrnschmidt nach Halle zurück, er wurde Subdirektor des Waisenhauses und Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Halle. Im Jahr 1718 kam die Tätigkeit als Rektor der Lateinischen Schule der Glauchaschen Anstalten hinzu. Herrnschmidt war es ein Anliegen, neben der konkreten Wissensvermittlung an die Schüler nicht die Unermesslichkeit Gottes und seiner Schöpfung aus dem Auge zu verlieren. Deshalb stellte er dem naturkundlichen Lehrbuch seines Kollegen Johann Georg Hoffmann (1672–1730), Ober-Inspektor der Deutschen Schule in den Anstalten, diese fast 70-seitige »Vorrede« voran, die sich an die Lehrer richtet, um sie vor »Sceptizismum [...] gar Atheismum« zu warnen. Vielmehr wollte Herrnschmidt ihnen als Vermittler nicht nur Wissen für den naturwissenschaftlichen Unterricht an die Hand gegeben, sondern mit dem Vorwort zugleich eine Definition des rechten Verhältnisses zwischen Naturwissenschaft und Glauben aufzeigen, denn der Mensch darf in seinem begrüßenswerten Wissensdrang, so Herrnschmidt, die Unermesslichkeit Gottes und seiner Schöpfung keinesfalls aus den Augen verlieren. Dieses hochinteressante zeitgenössische Dokument liegt nun erstmals transkribiert sowie mit einer Einführung und Anmerkungen versehen für den interessierten Leser, die interessierte Leserin vor.
Aktualisiert: 2021-09-21
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Maria Luisa de Borbón (1745-1792)

Maria Luisa de Borbón (1745-1792) von Zedinger,  Renate
Erstmals in der historischen Forschung wird der Kaiserin und Erzherzogin von Österreich, Maria Luisa de Borbón, der Frau Kaiser Leopolds II., eine eingehende Biographie gewidmet. Als Tochter des spanischen Königs Carlos III. und der kursächsischen Prinzessin Maria Amalia konnte die Infantin auf französische und habsburgische Vorfahren zurückblicken, erstreckten sich ihre Wurzeln über das gesamte europäische Machtgefüge. Mit Erzherzog Leopold 1765 verheiratet, sollte das junge Paar nach dem Verlust Lothringens nun in der Toskana die Dynastie der „Lorena“ weiterführen. Tatsächlich aber entwickelte sich der großherzogliche Hof zur politischen und familiären Drehscheibe, konnten sich Informationen von hier aus schneller verbreiten. Mit den Erfahrungen des Madrider Hofes war Maria Luisa den Anforderungen gewachsen, sie schlüpfte mühelos in die Rolle der Königin und Kaiserin am Vorabend großer politischer Veränderungen und ganz nebenbei sicherte sie mit großer Kinderschar den Bestand der Dynastie.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Das Habsburgerreich und die EU

Das Habsburgerreich und die EU von de Gruyter,  Caroline, Decloedt,  Leopold
Das Habsburgerreich bestand rund 600 Jahre lang und vereinte unter seinem Dach viele Völker, Sprachen und Kulturen. Auch in der Europäischen Union sind verschiedenste Länder vereinigt, die, ähnlich wie in der Habsburgermonarchie, versuchen, Konflikte zu vermeiden, Kompromisse einzugehen und so gut es geht, gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Wo sind die Ähnlichkeiten zwischen dem Habsburgerreich und der EU? Kann man diese beiden Konstrukte überhaupt vergleichen? Caroline de Gruyter, die ein paar Jahre in Wien gelebt hat, taucht in die habsburgische Vergangenheit ein und befördert vergessene Geschichten wieder ans Tageslicht. Eines ist sicher: die EU kann so manches vom Habsburgerreich lernen. Die niederländische Journalistin nimmt uns mit auf ihre Reise durch die Vergangenheit und lässt uns teilhaben an interessanten Gesprächen mit Diplomaten, Politikern, Beamten – oder einfach nur mit ihren eigenen Nachbarn in Wien.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Hans Kammler „General der Flugscheiben?“

Hans Kammler „General der Flugscheiben?“ von Mühlhäuser,  Alfred H
Hitlers letzte Hoffnung, General Hans Kammler, der Mann, der mehr angebliche Tode starb als Bormann und Gestapo-Müller, der Mann, der mehrfach an unterschiedlichen Orten von den US-Amerikanern gefangen worden sein soll, der Mann, der die Vergeltungswaffen kommandierte, verschwand Anfang Mai 1945 auf Nimmerwiedersehen. Deshalb entstand die Legende: Hans Kammler - der General der reichsdeutschen Flugscheiben. Diese steht und fällt mit der Existenz der Person Hans Kammler und deren Überleben nach dem Zweiten Weltkrieg einerseits und der realen Existenz von reichsdeutschen Flugscheiben andererseits. Es ist unbestreitbar, dass der SS-General Dr.-Ing. Hans Kammler eine real existierende Person war und eine herausragende Position beim Management der Siegeswaffenentwicklung, -herstellung und -erprobung innehatte. Ob er überlebt hat, das ist aufgrund von 17 angeblichen Todesfällen, Indizien für seine angebliche Gefangennahme durch vier verschiedene Kriegsgegner des Dritten Reiches und durch eine fehlende Leiche sowie durch verschwundene Personaldokumente Kammlers sehr undurchsichtig. Kann es sein, dass Kammlers angeblicher Aufenthalt vom 04. - 09.05. 1945 in Prag, die angebliche Verwundung, der Lazarettaufenthalt und der Tod seines Fahrers Friedrich Baum am 29.05.1945 in Gmunden sowie die widersprüchlichen Angaben einiger angeblicher Augenzeugen zu Zeit, Ort und Art des Todes von Kammler Schlüsselfunktionen in Kammlers letztem "Meister"-stück gespielt haben? Spricht ein Halbsatz in einem Brief Kammlers eindeutig dafür, dass er alle, die nach ihm suchten und alle, die später als Autoren seinen angeblichen Verrat, Gefangennahme und Tod behaupteten, getäuscht hat? War Kammler ein Nutznießer der Evakuierungsaktionen gemäß Bormanns Generalplan 1945? Welche Rolle spielte die Landesbeauftragte Süd des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) dabei? Der Blick auf die angeblich letzten Lebenstage des SS-Generals Hans Kammler Anfang Mai 1945 führt zu einem Dickicht aus falschen Behauptungen, Lügen und Märchen für Erwachsene. Wir sind zu einem überraschenden Schluss gelangt.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Deutsche Patronenfabriken

Deutsche Patronenfabriken von Seel,  Wolfgang
Was für den Laien aussieht wie eine simple Messinghülse mit einem einfachen Geschoß obenauf und einem ebensolchen Anzündhütchen untenan, ist in Wirklichkeit eine meisterhafte Komposition, deren Herstellung einen großen Erfahrungssschatz erfordert. Die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte im deutsch­sprachigen Raum ist untrennbar mit der Waffen­technik verbunden. Vom Vorderlader mit Perkussionsanzündhütchen entwickelte sich diese im 19. und 20. Jahrhundert zum Hinterlader mit Metall­patrone weiter. Am Beginn dieser technischen und wirtschaftlichen Entwicklung versuchten viele Unternehmer, solche Patronen und Patronenkomponenten herzustellen. Viele scheiterten, da sie die komplexen Fertigungszusammenhänge nicht beherrschten oder zu klein waren, um dauerhaft in der wachsenden Konkurrenz zu überleben. Bald waren nur noch wenige Unternehmen und Marken übrigblieben, die diesen Markt teilweise noch heute beherrschen. Dieses Buch basiert auf langwieriger, minutiöser Archivrecherche. Es schildert anschaulich und sauber gegliedert die technischen Herausforderungen sowie die Versuche, mit Kartellen den Markt aufzuteilen. In einem weiteren Teil zeigt Wolfgang Seel die wirtschaftliche Entwicklung aller Unternehmen auf, die auf diesen Märkten konkurrierten. Wolfgang Seel publiziert seit Jahrzehnten zu Waffenthemen. Zuletzt ist im RWM-Verlag sein Buch über den Waffenhändler Samuel Norris erschienen.
Aktualisiert: 2021-09-15
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Die Berichte der sächsischen Truppen aus dem Feldzug 1806 (VIII)

Die Berichte der sächsischen Truppen aus dem Feldzug 1806 (VIII) von Titze,  Jörg
Mit diesem Heft werden die Gefechtsbericht der verschiedenen Verbänden unterstellten Chevauxlegers-Regimenter Prinz Johann (Brigade Schönberg), Prinz Clemens (Brigade Krafft) und von Polenz (leichte Brigade Polenz) veröffentlicht. Die Regimenter fochten durchgängig bei Jena, das Regiment Prinz Johann dazu noch bei Schleiz.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Faule Müßiggänger und „rechte“ Arme.

Faule Müßiggänger und „rechte“ Arme. von Nuckel,  Ivette
Diese Quellenedition soll einen Zugang zu den Armen- und Bettelordnungen der niederdeutschen Städte Bremen, Lübeck, Lüneburg und Oldenburg im 16. und 17. Jahrhundert ermöglichen. Sie legten fest, welche unterschiedlichen Arten von Armen und Bettlern es gab, welche als bedürftig galten und welche nicht und wie mit ihnen im Sinne der christlichen Lehre und städtischen Organisation umzugehen sei. Mit ihren neuhochdeutschen Übersetzungen werden die Quellen in dieser Edition auch für Forschungskreise nutzbar, die mit der mittelniederdeutschen Schreibweise nicht vertraut sind. Damit bietet diese Quellenedition eine neue Grundlage für weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Armen- und Almosenfürsorge des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit.
Aktualisiert: 2021-09-15
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