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Das Berliner Journal (1859–1918)

Das Berliner Journal (1859–1918) von Löchte,  Anne
Das »Berliner Journal« war lange Zeit die größte deutschsprachige Zeitung Kanadas. Von 1859 bis 1918 erschien es wöchentlich im kanadischen Berlin (dem späteren Kitchener). Erklärtes Ziel der Herausgeber war die Aufrechterhaltung einer deutschen Identität der Einwanderer. Das beinhaltete die Pflege deutscher Sprache, Sitten und Gebräuche. Großes Interesse galt aber auch den politischen Entwicklungen der alten Heimat. Mit glühendem Patriotismus verfolgte das »Journal« den deutsch-französischen Krieg und die Reichsgründung 1870/71. Allerdings verstanden sich die Herausgeber auch als loyale Bürger Kanadas, die die Vorzüge ihres »Adoptivvaterlandes« zu schätzen wussten. Diese doppelte Loyalität wurde mit Beginn des Ersten Weltkrieges auf eine harte Probe gestellt.Der Band erschließt Geschichte und Inhalte einer einzigartigen Quelle der deutschsprachigen Einwanderung in Kanada. Durch die Auswertung hunderter Artikel wird die Zeitung auch für weitergehende Forschung nutzbar gemacht.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Handel, Religion und Herrschaft

Handel, Religion und Herrschaft von Kuttner,  Sven
Am Beispiel von Pelzhandel, Ureinwohnermission und französischem Vorherrschaftsstreben umreißt die Arbeit die zentralen Strukturelemente der französisch-indianischen Beziehungen in Nordostamerika im frühen 17. Jahrhundert. Dabei steht nicht zuletzt das Problem von Fremd- und Eigenwahrnehmung im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Des Königs «arme weit abgelegenne Vntterthanen»

Des Königs «arme weit abgelegenne Vntterthanen» von Seresse,  Volker
Die estnische Insel Oesel (Saaremaa) war von 1559 bis 1645 der östlichste Teil der Oldenburgermonarchie, die außer dem Hauptland Dänemark weit voneinander entfernte Gebiete Nordeuropas umfaßte. Was bedeutete es für Ritterschaft, Bürger und Bauern auf Oesel, mit dem dänischen König einen fernen Landesherrn am anderen Ende der Ostsee zu bekommen? Die Tätigkeit der dänischen Statthalter, die Stellung der Oeseler Ritterschaft und die wirtschaftlichen Konflikte auf der Insel machen deutlich, daß die dänische Herrschaft auf Oesel geprägt war von den vormodernen Bedingungen personaler Herrschaft, minimaler Bürokratisierung und ständischer Herrschaftsbeteiligung. Ferner wird die Bedeutung Oesels für Dänemark im Kampf um das «dominium maris Baltici» untersucht.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kriminalität und Recht in frühneuzeitlichen Nachrichtendrucken

Kriminalität und Recht in frühneuzeitlichen Nachrichtendrucken von Kraus,  Daniela
In ihrer Dissertation zur frühneuzeitlichen Kriminalberichterstattung analysiert die Autorin die vielfältigen Vermittlungsstrategien der frühen Massenmedien und kommt dabei zu neuen Einsichten, die gängige Vorstellungen von einer bloßen „Sensationspresse“ relativieren. Unter Heranziehung umfangreichen Quellenmaterials und anhand detaillierter Fallbeispiele wird der Frage nachgegangen, ob frühneuzeitliche Kriminalberichterstattung primär genrespezifischen Konventionen oder der territorialen Rechtsrealität folgt. Aufgrund des langen Untersuchungszeitraums sowie der Einbeziehung sämtlicher Gattungen frühneuzeitlicher Nachrichtendrucke (Einblattdrucke, Flugschriften und Zeitungen) gelingt es der Autorin, Wandlungsprozesse in der Berichterstattung nachzuvollziehen und die Vielfalt der frühneuzeitlichen Medienlandschaft aufzuzeigen.
Aktualisiert: 2020-10-01
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Geistliche Lebenswelten

Geistliche Lebenswelten von Jakubowski-Tiessen,  Manfred
Die Geistlichkeit war eine im Vergleich zu Bauern und Handwerkern kleine Sozialgruppe, allerdings unter den akademisch Gebildeten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts die größte. Die Geistlichen haben durch ihre Predigt- und Amtstätigkeit eine enorme Gestaltungskraft auf Gesellschaft und Kultur zu entfalten vermocht, nicht zuletzt auch wegen ihrer gewissermaßen flächendeckenden Präsenz im Lande. Geistliche wirkten in Städten wie in Dörfern, sie versahen ihren Dienst am Hofe, also im Zentrum der Macht, wie auch auf den kleinen, fernab liegenden und nur schwach bevölkerten Halligen im Herzogtum Schleswig. Sie wirkten in ihren Gemeinden als Einzelne in eigener Verantwortung und waren dennoch in die Hierarchien ihrer Kirche eingebunden. Erstaunlich ist, dass diese wichtige gesellschaftliche und kulturelle Leistung der Geistlichkeit lange Zeit in der deutschen geschichtswissenschaftlichen Forschung kaum entsprechenden Niederschlag gefunden hat. Erst im letzten Jahrzehnt sind der evangelischen Geistlichkeit als gesellschaftlich prägender Gruppe ausführliche sozial- und mentalitätsgeschichtliche Studien gewidmet worden. Die Geistlichkeit war weder hinsichtlich ihrer sozialen Herkunft und ihrer Bildung noch hinsichtlich ihrer theologischen und kirchenpolitischen Ausrichtung eine homogene Gruppe. Zwischen einem Pastor primarius in der Stadt und einem Dorfpfarrer bestand in der Regel nicht allein eine erhebliche Differenz in der materiellen Ausstattung ihrer Pfarrämter, sondern oftmals lässt sich auch ein deutliches Bildungsgefälle zwischen den Geistlichen in der Stadt und denen auf dem Lande wahrnehmen. Die Beiträge dieses Sammelbandes gehen auf eine Tagung zurück, die 2001 auf dem Koppelsberg bei Plön veranstaltet wurde. Den Ertrag dieser Tagung dokumentiert der vorliegende Band, für den noch zusätzliche Autoren gewonnen werden konnten. Die in diesem Band enthaltenen Beiträge greifen ein Desiderat der schleswig-holsteinischen Kirchengeschichtsschreibung auf. Darüber hinaus sollen die einzelnen – zum Teil auch auf andere Territorien bezogenen – Studien wichtige Bausteine für eine allgemeine Sozial- und Mentalitätsgeschichte der Geistlichkeit in Spätmittelalter und Früher Neuzeit liefern. Die Beiträge beleuchten die von den Geistlichen erfahrenen Wirklichkeiten, die Bedingungen ihrer Amtstätigkeit, ihre Handlungsfelder und Handlungsspielräume sowie auch ihre Denkformen, soweit sie sich in den Quellen über ihre Amtstätigkeit widerspiegeln. Dabei werden stärker kollektive Prägungen der Geistlichkeit und grundlegende Strukturen des Pfarrerdaseins als individuelle Erfahrungen und Wahrnehmungen in den Blick genommen. Es geht in diesem Band vor allem um die soziale Wirklichkeit der Geistlichen, um ihre sozialgeschichtliche Verortung und ihre mentalitätsgeschichtlichen Prägungen.
Aktualisiert: 2018-07-06
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Absolutismus

Absolutismus von Freist,  Dagmar
Der moderne Staat hat seine Grundlagen in den Staatswerdungsprozessen der Zeit des Absolutismus. Dagmar Freist analysiert die wesentlichen Problemfelder der Debatten zum Absolutismus. Beginnend von der Diskussion um die Begriffsbestimmung 'Absolutismus' untersucht sie den Idealtypus des Absolutismus und seine Abweichungen, das Verhältnis von Staat und Gesellschaft, den Hof und seine Inszenierung der Herrschaft, die aufkommende Öffentlichkeit und die Frage nach dem Krieg als Motor der Staatswerdung.
Aktualisiert: 2022-04-13
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Netz /Werk /Stadt

Netz /Werk /Stadt von Büschenfeld,  Jürgen
Der Blick in die Geschichte der städtischen Ver- und Entsorgungsbetriebe orientiert sich am Leitbegriff des „Netzwerks“. Zunächst wird ein Überblick über die Versorgungsnetze in der alten, vorindustriellen Stadt geboten. Das Einflechten neuer Fäden in das „Netz“ wird ausführlich dargestellt. Die Texte zu den einzelnen „Fäden“ beleuchten nicht nur die Geschichte der technischen Probleme, sondern auch das gesellschaftliche „Umfeld“ dieser Technik, die kontroversen kommunalpolitischen Debatten um die Einführung neuer Energieträger, die ökonomischen Schwierigkeiten der Finanzierung und des Unterhalts der neuen Gas- und Elektrizitätswerke, die Vorbehalten und Ängste in der Bevölkerung und die Auswirkungen auf die Lebensvollzüge. Insgesamt bietet der Band einen kompakten und geschickt in den größeren historischen Zusammenhang eingebetteten Überblick über einen zentralen Aspekt der Stadtgeschichte. Martin Klein (Westfälische Forschungen 51, 2001)
Aktualisiert: 2020-07-02
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