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Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel

Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel von Schwarz,  Stephan
Die Restauration sieht man gemeinhin als eine Epoche der Rückbesinnung auf die vorrevolutionäre Zeit; die von Napoleon gestürzten Monarchen kehrten zurück und die Macht der Fürsten wurde wiederhergestellt bzw. durch die «Heilige Allianz» sogar noch zementiert. Doch was bedeutet diese Epoche für die Schweiz, die seit Jahrhunderten keinen privilegierten Hochadel kannte? War die «Restauration» für die Schweiz eine Phase der Wiederherstellung alter Verhältnisse oder vollzog sich schon jetzt in wesentlichen Belangen ein gesellschaftspolitischer Wandel? Diesen Fragen widmet sich der Autor, der in seiner Untersuchung auch die Biographien über namhafte Politiker einbezieht. Er zeigt, dass die Restauration nicht Stillstand und erst recht nicht Rückschritt bedeutete, sondern dass Kontinuitäten und die Emanzipation hinsichtlich einer zunehmenden Unabhängigkeit vom Einflussbereich des Auslandes sie prägten.
Aktualisiert: 2020-10-21
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Der Aufruhr von Stans und Der schröckliche Tag am 9ten September des Jahres 1798 in Unterwalden

Der Aufruhr von Stans und Der schröckliche Tag am 9ten September des Jahres 1798 in Unterwalden von Kurt Zumbrunn,  Edition Wildi, Lüssi,  Kaspar Joseph, Zschokke,  Heinrich
Im März 1798 besetzten französische Revolutionstruppen die Schweiz und gründeten die Helvetische Republik. Während die von den Franzosen gebrachte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit von einem Teil der Bevölkerung begeistert angenommen wurde, fürchteten andere den Verlust ihrer Macht und Pfründe. In Nidwalden hetzten katholische Geistliche gegen den Eid auf die neue Verfassung und drängten das Volk in einen aussichtslosen Krieg. Am 9. September 1798 kam es zur Schlacht. Weit mehr Opfer als im Kampf gab es bei den anschliessenden Massakern, als die französischen Soldaten massakrierend, brandschatzend und plündernd das Land verwüsteten. Ein Drama aus zwei Sichten in zwei Geschichten: Der Aufruhr von Stans, von Heinrich Zschokke, einem Anhänger der Aufklärung und Vermittler zwischen dem Volk und der helvetischen Regierung. Der schröckliche Tag am 9. September des Jahres 1798 in Unterwalden, von Kaspar Joseph Lüssi, einem Geistlichen und Gegner der Helvetischen Republik, der das Volk aufhetzte, es aber bei der Schlacht im Stich liess und floh.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Die Revolutionsmaschine

Die Revolutionsmaschine von Cochin,  Augustin, Furet,  François, Gueniffey,  Patrice, Weiss,  Peter
Augustin Cochin, geb. 1876, fiel 1916 im 1. Weltkrieg. Er untersuchte mit Akribie die Rolle der „Denkgesellschaften“ und Clubs in den Provinzen bei der Genesis der Französischen Revolution, die lange vor 1789 organisiert wurde; seine Leistung liegt dabei auch in der Analyse des Ursprungs der modernen Demokratie. François Furet hat das Verdienst, Cochins Werk wieder aus dem Schatten geholt zu haben.
Aktualisiert: 2020-10-19
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Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg

Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg von Epkenhans,  Michael, Groß,  Gerhard P, Pöhlmann,  Markus, Stachelbeck,  Christian
Walter Nicolai war Chef des deutschen militärischen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg. Bis heute ist er allenfalls Fachleuten bekannt. Sein Aufgabenfeld wuchs mit der Totalisierung des Krieges stetig an. Nicht nur in der Spionage und ihrer Abwehr spielte Nicolai eine zentrale Rolle, sondern bald auch in der Propaganda des Kaiserreichs. 1918 galt er als "Graue Eminenz" in der Obersten Heeresleitung von Hindenburg und Ludendorff. Doch wer war der Mann, der Mata Hari führte? Nicolais persönliche Aufzeichnungen lagen seit 1945 im Moskauer "Sonderarchiv" verborgen. Die wissenschaftliche Edition dieser Dokumente lässt nun wichtige Themen der Weltkriegsforschung, wie den Geheimdienst, die Pressepolitik und die Persönlichkeiten im Großen Hauptquartier, in neuem Licht erscheinen.
Aktualisiert: 2020-10-22
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vive la france

vive la france von Cott,  Susanne, Eckhardt Riescher,  Eckhardt Riescher
Dieses Buch schildert die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen, Österreichern und Franzosen in der Wetterau, Frankfurt und Rhein-Main. Scheinbar hat diese Region, im Besonderen seit dem Dreißigjährigen Krieg, in den Eroberungsplänen der Franzosen eine große Rolle gespielt. Immer wieder zogen sie von Butzbach bis Frankfurt durch die Wetterau und entlang der Nidda. Aber auch ihre Gegner wählten diese Region für strategische Zwecke. Vier Schlachten wurden in der Wetterau geschlagen, mit tausenden von Toten auf beiden Seiten. Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Friedberg, eine Stadt, die allen Kriegsparteien als Stützpunkt diente, und die zeitgenössischen Friedberger Chronisten. Tag für Tag schilderten sie, was sich damals zugetragen hat. Ihre Ängste und Sorgen, ihre Trauer, aber auch ihre Freude, wenn - für sie - die Richtigen gesiegt hatten. Infolge der langen französischen Besetzung mancher Orte war der französische Einfluss auch auf die Sprache so groß geworden, dass z.B. die Gemeinderechnungen nicht mehr mit „Schultheiß“, sondern mit „Maire“ unterschrieben wurden. Seit dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 sollte sich der Kriegsmittelpunkt auf französischen Boden verlagern und Franzosen nur als Kriegsgefangene in der Rhein-Main-Region eintreffen, obwohl in den beiden Weltkriegen die Deutschen den Krieg verloren. Heute verbindet beide Nationen eine Freundschaft, die dazu beiträgt, dass sich fast alle europäischen Länder als Einheit sehen und gemeinsam die Interessen Europas wahren. Hoffen wir, dass es so bleibt!
Aktualisiert: 2020-10-22
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Johann Bartholomäus Trommsdorff

Johann Bartholomäus Trommsdorff von Bichler,  Karl-Horst
Das frühe 19. Jahrhundert war dominiert von Frankreich mit seinem Kaiser Napoleon. Johann Bartholomäus Trommsdorff, dessen 250. Geburtstag wir in diesem Jahr würdigen, war in dieser Zeit ein wohlbestallter Erfurter Apotheker, Wissenschaftler und Unternehmer. Seine Heimatstadt Erfurt geriet in den Strudel tiefgreifender Reformen, Umbrüche, Kriegswirren und eine sieben Jahre dauernde französische Fremdherrschaft dessen Verursacher Napoleon war. Der französische Landraub der linksrheinischen Territorien führte zum - Reichdeputationshauptschluss mit seiner großen „Bodenreform“ – Kurmainz verlor Erfurt und das Eichsfeld an Preußen. Mit dem Rheinbund schaffte Napoleon ein „Drittes Deutschland“ und die Isolation Preußens, das jetzt der französischen Übermacht allein gegenüberstand. Die preußische Niederlage 1806 brachte Erfurt in französische Gewalt (Domaine a La Emperieur). Trommsdorff litt mit der Erfurter Bürgerschaft, die ihn als Patrioten verehrte, unter der Franzosenherrschaft. Er geriet in Streit mit den Besatzern und ihren deutschen Helfern („Quislingen“). Er musste Demütigungen aller Art, Kerkerhaft wegen unberechtigtem Betrugsverdacht, Verlust großer Geldsummen durch Kontributionen, Amtsverzicht und Bedrängnis durch die von den Franzosen eingesetzte Polizei (Kahlert) erdulden. Unbeirrt arbeitete er mit großer Intensität weiter als verantwortlicher Apotheker in der Krankenversorgung, Verbesserung der Apothekerausbildung, als Wissenschaftler in der pharmazeutischen Forschung (Publikationen) und als Universitätsprofessor. Mit dem katastrophalen Russlandfeldzug 1812 kam die Wende und der Bruch des Napoleonischen Nimbus. Für Erfurt und Trommsdorff war das Jahr 1813 allerdings noch eine schwere Zeit der Unterdrückung und Belastung. Das Buch beschreibt das Leben und Wirken Johann Bartholomäus Trommsdorff vor den Hintergrund der aufgezeigten epochalen Veränderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Kaiser und Reich

Kaiser und Reich von Schnettger,  Matthias
Das Buch behandelt die Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reichs vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis zum Ende des Reichs im Jahr 1806 in einem doppelten Zugriff: Nach einem chronologischen Überblick über die Entwicklung der Reichsverfassung widmen sich vertiefende systematische Kapitel den Institutionen, Akteuren und Funktionsweisen des Reichs. Die Aushandlung von Herrschaft zwischen Kaiser und Reichsständen auf den Reichstagen findet ebenso Berücksichtigung wie das Zeremoniell und das Reich "vor Ort" in seiner Bedeutung für die Reichsuntertanen. Eigene Abschnitte thematisieren die Peripherien des Reichs, die Reichspublizistik und die Historiographie. Matthias Schnettger verbindet die klassische Verfassungsgeschichte mit den Erträgen jüngerer sozial- und kulturgeschichtlicher Forschungen. So gelingt es ihm, in einer knappen und gut lesbaren Einführung sowohl die Institutionen und Normen als auch die sich wandelnden Verfassungsrealitäten des Reiches anschaulich darzustellen.
Aktualisiert: 2020-10-10
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Kaiser und Reich

Kaiser und Reich von Schnettger,  Matthias
Das Buch behandelt die Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reichs vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis zum Ende des Reichs im Jahr 1806 in einem doppelten Zugriff: Nach einem chronologischen Überblick über die Entwicklung der Reichsverfassung widmen sich vertiefende systematische Kapitel den Institutionen, Akteuren und Funktionsweisen des Reichs. Die Aushandlung von Herrschaft zwischen Kaiser und Reichsständen auf den Reichstagen findet ebenso Berücksichtigung wie das Zeremoniell und das Reich "vor Ort" in seiner Bedeutung für die Reichsuntertanen. Eigene Abschnitte thematisieren die Peripherien des Reichs, die Reichspublizistik und die Historiographie. Matthias Schnettger verbindet die klassische Verfassungsgeschichte mit den Erträgen jüngerer sozial- und kulturgeschichtlicher Forschungen. So gelingt es ihm, in einer knappen und gut lesbaren Einführung sowohl die Institutionen und Normen als auch die sich wandelnden Verfassungsrealitäten des Reiches anschaulich darzustellen.
Aktualisiert: 2020-10-10
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Tagebuch 1918/1919

Tagebuch 1918/1919 von Meister,  Aloys, Reininghaus,  Wilfried
Aloys Meister (1866–1925), renommierter Historiker aus Münster und 1911/12 Rektor der Universität, hinterließ ein Tagebuch, in dem er Krieg, Revolution und Gründung der Weimarer Republik 1918/19 kommentierte. Er war noch lange vom deutschen Sieg über Frankreich und England überzeugt, nachdem an der Ostfront in Brest-Litowsk der Sonderfrieden mit Russland geschlossen worden war. Umso größer war die Verbitterung über die sich abzeichnende Niederlage. Für die Entbehrungen der Soldaten und der Zivilbevölkerung brachte Meister wenig Verständnis auf, erst recht nicht für die Revolution und die Demokratisierung. Er hielt an Kaiser Wilhelm II. fest und nannte Friedrich Ebert einen „Schlappsack“. Das hier edierte Tagebuch bricht mit dem Versailler Vertrag ab. Meister benutzte es als eine Art Ventil, um Dampf abzulassen. Seiner monarchistischen, imperialistischen und antidemokratischen Haltung verlieh er darin ungeschminkt Ausdruck.
Aktualisiert: 2020-10-15
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