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Gorbatschow

Gorbatschow von Wettig,  Gerhard
Vor 30 Jahren wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Die NATO verblieb als einziger militärischer Block in Europa. Die Sowjetunion verzichtete auf die jahrzehntelang ausgeübte politische Kontrolle weiter Teile Mittelost- und Osteuropas. Moskau ermöglichte damit die Beendigung des Kalten Krieges – ohne Gewalt. Diese Entwicklung ist dem Wirken Michail Gorbatschows geschuldet, der in der Erkenntnis der systembedingten Schwäche seines Landes eine politische Wendung versuchte. Ausgangspunkt war ein Zugehen auf den Westen: von der Konfrontation zur Kooperation. Die Art und Weise, wie er diese Kehrtwende vollzog, führte einerseits zur Befriedung der Beziehungen zu den NATO-Staaten, andererseits aber entglitt ihm damit die Kontrolle über das Imperium, im Inneren wie nach außen. Der überaus komplexe und sich auf mehreren Ebenen vollziehende Verlauf dieser Entwicklung wird auf Basis umfangreicher Recherchen in russischen Archiven von Gerhard Wettig, Altmeister der deutschen Sowjetunionforschung, detailliert dargelegt.
Aktualisiert: 2021-01-30
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26. April 1986: Tschernobyl

26. April 1986: Tschernobyl von Bilhöfer,  Peter, Liebig,  Sabine, Übel,  Brigitte
Am 26. April 1986 explodierte nahe der Stadt Prypjat in der Ukraine der Atomreaktor Tschernobyl. Bald schon trieb eine radioaktive Wolke nach Mitteleuropa - auch über die beiden deutschen Staaten. Die Reaktionen in der Bevölkerung schwankten zwischen Panik und Verleugnung, während die Regierungen und Behörden mehrheitlich beschwichtigten. In der Folge entbrannte ein grundsätzlicher Disput über die Zukunft der Kernenergie. Ein halbes Jahr später führte ein Chemieunfall in der Schweiz zu einem noch nie dagewesen Fischsterben im Rhein. Beide Ereignisse haben die Einstellung der Menschen zu ihrer Umwelt und zu Großtechnologien stark verändert. 1986 markiert daher ein Epochenjahr, das sich tief im kollektiven Gedächtnis verankert hat. Peter Bilhöfer verbindet in seiner Darstellung technik-, umwelt- und sozialgeschichtliche Fragen und schlägt den Bogen vom Katastrophenjahr in die Gegenwart, indem er die Folgen für Staat und Gesellschaft offenlegt.
Aktualisiert: 2021-01-30
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26. April 1986: Tschernobyl

26. April 1986: Tschernobyl von Bilhöfer,  Peter, Liebig,  Sabine, Übel,  Brigitte
Am 26. April 1986 explodierte nahe der Stadt Prypjat in der Ukraine der Atomreaktor Tschernobyl. Bald schon trieb eine radioaktive Wolke nach Mitteleuropa - auch über die beiden deutschen Staaten. Die Reaktionen in der Bevölkerung schwankten zwischen Panik und Verleugnung, während die Regierungen und Behörden mehrheitlich beschwichtigten. In der Folge entbrannte ein grundsätzlicher Disput über die Zukunft der Kernenergie. Ein halbes Jahr später führte ein Chemieunfall in der Schweiz zu einem noch nie dagewesen Fischsterben im Rhein. Beide Ereignisse haben die Einstellung der Menschen zu ihrer Umwelt und zu Großtechnologien stark verändert. 1986 markiert daher ein Epochenjahr, das sich tief im kollektiven Gedächtnis verankert hat. Peter Bilhöfer verbindet in seiner Darstellung technik-, umwelt- und sozialgeschichtliche Fragen und schlägt den Bogen vom Katastrophenjahr in die Gegenwart, indem er die Folgen für Staat und Gesellschaft offenlegt.
Aktualisiert: 2021-01-30
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26. April 1986: Tschernobyl

26. April 1986: Tschernobyl von Bilhöfer,  Peter, Liebig,  Sabine, Übel,  Brigitte
Am 26. April 1986 explodierte nahe der Stadt Prypjat in der Ukraine der Atomreaktor Tschernobyl. Bald schon trieb eine radioaktive Wolke nach Mitteleuropa - auch über die beiden deutschen Staaten. Die Reaktionen in der Bevölkerung schwankten zwischen Panik und Verleugnung, während die Regierungen und Behörden mehrheitlich beschwichtigten. In der Folge entbrannte ein grundsätzlicher Disput über die Zukunft der Kernenergie. Ein halbes Jahr später führte ein Chemieunfall in der Schweiz zu einem noch nie dagewesen Fischsterben im Rhein. Beide Ereignisse haben die Einstellung der Menschen zu ihrer Umwelt und zu Großtechnologien stark verändert. 1986 markiert daher ein Epochenjahr, das sich tief im kollektiven Gedächtnis verankert hat. Peter Bilhöfer verbindet in seiner Darstellung technik-, umwelt- und sozialgeschichtliche Fragen und schlägt den Bogen vom Katastrophenjahr in die Gegenwart, indem er die Folgen für Staat und Gesellschaft offenlegt.
Aktualisiert: 2021-01-30
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Verdrängung

Verdrängung von Friesenbichler,  Georg
Obwohl das Besatzungsjahrzehnt die am genauesten erforschte Periode der österreichischen Zeitgeschichte nach 1945 ist, hat die Wissenschaft ein Phänomen bisher weitgehend vernachlässigt: die Rolle, die der Antikommunismus für die Gestaltung der Zweiten Republik gespielt hat. Der Kalte Krieg durchdrang alle gesellschaftlichen Bereiche. Kultur und Kunst waren davon ebenso betroffen wie Wirtschaftskonzepte oder die Bewältigung der Kriegsfolgen. Aber schon bevor die Welt in zwei unversöhnliche Lager geteilt wurde, nahm die SPÖ-Führung den Kampf gegen linke Tendenzen – auch in den eigenen Reihen - auf. Die Kommunisten trugen zu ihrer Marginalisierung durch eigene Fehler, vor allem durch ihre Sowjethörigkeit, in hohem Maß bei. Die antikommunistische Fundierung der Gesellschaft hat bis in die Gegenwart reichende Folgen – unter anderem, dass sich im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern eine antikapitalistische Linke in Österreich nie entfalten konnte.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Auf der Suche nach Kulturgutverlusten

Auf der Suche nach Kulturgutverlusten von Blum,  Ralf, BStU, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Heidemeyer,  Helge, Polzin,  Arno
Provenienzforschung zu Kunst- und Kulturgegenständen aller Art erlebt in den letzten Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit. Nicht nur während des Nationalsozialismus wurden wertvolle Kunstobjekte ihren ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzern unter Druck entzogen, sondern auch in der Nachkriegszeit in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR. Das hier dokumentierte Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste Magdeburg und des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen geht auf Spurensuche nach Belegen für solche Kulturgutentziehungen und -transfers in den Stasi-Unterlagen. Ziel war es dabei, einen verlässlichen Zugang zu den entsprechenden Aktenbeständen des MfS zu ermöglichen und so weitergehender Forschung die Türen zu öffnen. Neben einer Beschreibung der Zugangswege zu den Beständen und einer ersten Einschätzung ihrer Aussagekraft umfasst die vorliegende Veröffentlichung auch eine Auflistung der Dokumente, die im Zuge dieser Spurensuche gesichtet wurden, und ein Verzeichnis der Unterlagen, deren Aktentitel und Enthält-Vermerke Hinweise auf mögliche Kulturgutentziehungen geben. Dieses Verzeichnis wird als Download zur Verfügung gestellt.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Gorbatschow

Gorbatschow von Wettig,  Gerhard
Vor 30 Jahren wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Die NATO verblieb als einziger militärischer Block in Europa. Die Sowjetunion verzichtete auf die jahrzehntelang ausgeübte politische Kontrolle weiter Teile Mittelost- und Osteuropas. Moskau ermöglichte damit die Beendigung des Kalten Krieges – ohne Gewalt. Diese Entwicklung ist dem Wirken Michail Gorbatschows geschuldet, der in der Erkenntnis der systembedingten Schwäche seines Landes eine politische Wendung versuchte. Ausgangspunkt war ein Zugehen auf den Westen: von der Konfrontation zur Kooperation. Die Art und Weise, wie er diese Kehrtwende vollzog, führte einerseits zur Befriedung der Beziehungen zu den NATO-Staaten, andererseits aber entglitt ihm damit die Kontrolle über das Imperium, im Inneren wie nach außen. Der überaus komplexe und sich auf mehreren Ebenen vollziehende Verlauf dieser Entwicklung wird auf Basis umfangreicher Recherchen in russischen Archiven von Gerhard Wettig, Altmeister der deutschen Sowjetunionforschung, detailliert dargelegt.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Auschwitz und Staatssicherheit

Auschwitz und Staatssicherheit von Leide,  Henry
Das Vernichtungslager Auschwitz steht für den industriemäßig organisierten Massenmord an den europäischen Juden, eine schwere Hypothek für die beiden deutschen Nachkriegsstaaten. Die DDR-Führung versuchte, allein der Bundesrepublik hierfür die historische Verantwortung zuzuschieben und thematisierte die westdeutschen Versäumnisse bei der Ahndung der Verbrechen bevorzugt in ihrer Propaganda. Die Strafverfolgung im eigenen Land wurde jedoch der Dimension der Verbrechen und den Erwartungen der Überlebenden auch nicht gerecht. Die Studie betrachtet den Umgang der DDR mit "ihren" Auschwitz-Fällen, insbesondere ihre widersprüchliche Strafverfolgungspraxis. Dabei zeigt sich in der Phase der DDR-Gründung zunächst ein starker Ahndungswille, aber gleichzeitig eine willkürliche und weithin untaugliche Wahrheitsfindung. Drakonische Bestrafungen selbst bei zweifelhafter strafrechtlicher Schuld stehen neben unterlassener Strafverfolgung in tatsächlich schweren Fällen. Später galt die Ahndung von NS-Verbrechen im eigenen Land als weitgehend erledigt, bei jedem in der DDR entdeckten Täter drohte ein Glaubwürdigkeitsverlust. Folgerichtig wurden entsprechende Informationen von der Staatssicherheit unter Verschluss gehalten. Ließ sich ein Fall nicht verbergen, wie 1966 beim Auschwitz-Arzt Horst Fischer, reagierte man schnell und hart, um den überlegenen Ahndungswillen der DDR zu demonstrieren. Aber in anderen Fällen wurde die Verwicklung von Ostdeutschen in NS-Verbrechen von der Geheimpolizei unter den Teppich gekehrt. So blieben auch Personen, die in den im Vernichtungslager Auschwitz begangenen Völkermord involviert waren, in der DDR ungeschoren.
Aktualisiert: 2021-01-28
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71/72

71/72 von Beyer,  Bernd-M.
Schieber, Spieler und Rebellen: Der Bundesligaskandal erschüttert das Land, die Nationalelf um Beckenbauer und Netzer spielt Zauberfußball im Wembley-Stadion und wird Europameister, Willy Brandt übersteht das Misstrauensvotum, die RAF hält Deutschland in Atem, die Band Ton Steine Scherben liefert den Sound für Aufbruch und Protest. Stan Libuda und Rio Reiser sind die Träumer, die die Leser durch ein aufregendes Jahr begleiten und ein Schlaglicht werfen auf die Anatomie der bundesdeutschen Gesellschaft
Aktualisiert: 2021-01-21
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