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Das Berliner Journal (1859–1918)

Das Berliner Journal (1859–1918) von Löchte,  Anne
Das »Berliner Journal« war lange Zeit die größte deutschsprachige Zeitung Kanadas. Von 1859 bis 1918 erschien es wöchentlich im kanadischen Berlin (dem späteren Kitchener). Erklärtes Ziel der Herausgeber war die Aufrechterhaltung einer deutschen Identität der Einwanderer. Das beinhaltete die Pflege deutscher Sprache, Sitten und Gebräuche. Großes Interesse galt aber auch den politischen Entwicklungen der alten Heimat. Mit glühendem Patriotismus verfolgte das »Journal« den deutsch-französischen Krieg und die Reichsgründung 1870/71. Allerdings verstanden sich die Herausgeber auch als loyale Bürger Kanadas, die die Vorzüge ihres »Adoptivvaterlandes« zu schätzen wussten. Diese doppelte Loyalität wurde mit Beginn des Ersten Weltkrieges auf eine harte Probe gestellt.Der Band erschließt Geschichte und Inhalte einer einzigartigen Quelle der deutschsprachigen Einwanderung in Kanada. Durch die Auswertung hunderter Artikel wird die Zeitung auch für weitergehende Forschung nutzbar gemacht.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Rechtfertigung des Denkens

Rechtfertigung des Denkens von Lax,  Doris
Paul Tillichs früheste Schriften wurden zum Teil erst kürzlich entdeckt und publiziert, wobei das erste vollständig ausgearbeitete System, die Systematische Theologie von 1913, als wichtigster Fund gelten darf. Die kommentierende Darstellung vornehmlich des apologetischen und dogmatischen Teils der Systematischen Theologie von 1913 als Spitze der Genese Tillichschen Denkens ist Hauptgegenstand der vorliegenden Studie. Um ein möglichst umfassendes Gesamtbild der Entwicklung der Grundlinien zu erhalten, sind drei weitere, auf dieses erste System hinleitende Schriften Tillichs berücksichtigt. Die detaillierte Erläuterung aller vier Frühschriften in chronologischer Reihenfolge ermöglicht die Aufdeckung der Tillichs Frühwerk bestimmenden Themen.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Standortproben

Standortproben von Block,  Achim
Die Vorträge dieser Sammlung umkreisen das Thema »Deutsche Nation«. Ob es um die Gewinnung eines neuen Nationalbewußtseins, um Probleme der inneren Einheit, um die Bedeutung des Volkstrauertages geht oder um das Erbe des III. Reiches in den verderblichen Vorstellungen des Joseph Goebbels und des Artur Axmann: Stets wird ein vertretbarer Standort gesucht in der Realität der Bundesrepublik. Die Vorträge sind aus aktuellen Anlässen entstanden, berühren aber im historischen Rückgriff auch Prinzipien des öffentlichen Lebens unserer Gesellschaft.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Religion in der Psychiatrie

Religion in der Psychiatrie von Kaiser,  Peter
In einer umfassenden interdisziplinären Darstellung des Themas »Religion in der Psychiatrie« erörtert der Autor die pathologischen und gesunden Erscheinungsformen von Religion und Religiosität und die historische und aktuelle Position der Psychiatrie.Die ablehnende und kritische Einstellung der Psychiatrie gegenüber der Religion erklärt sich zum einen geschichtlich. Zum anderen tritt Religion in der Psychiatrie typischerweise in krankmachender Form auf. Das Anliegen des Autors ist ein notwendiges Umdenken: Religion sollte vor dem Hintergrund einer Werte relativierenden Epoche und vor den spezifischen Bedingungen der säkularisierten und doch konfessionsgeprägten deutschen Gesellschaft auch als Ressource und Resilienzfaktor in Zeiten individueller Krisen betrachtet werden. Das Buch bietet den theoretischen Hintergrund zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Gegenstand und stellt Instrumente für die praxisnahe Anwendung zur Verfügung.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Wie Sibirien »unser« wurde

Wie Sibirien »unser« wurde von Weiss,  Claudia
Wie kommt es, dass Sibirien geographisch wie mental zu einem festen, untrennbaren Bestandteil Russlands geworden ist, während andere imperiale Großmächte ihre Kolonien verloren haben? Claudia Weiss spürt in dieser Arbeit dem Prozess der mentalen Einverleibung Sibiriens durch das Russländische Imperium im 19. Jahrhundert nach, die deutliche Spuren in der imperialen Identität Russlands hinterließ. Als Fokus dient ihr dafür die Russische Geographische Gesellschaft. Deren Wirken als zivilgesellschaftliche Institution beeinflusste gemeinsam mit der Geographie in ihrer Bedeutung als Bildermacherin den Wandel der Wahrnehmung Sibiriens im 19. Jahrhundert: Weg vom eisigen Gefängnis, hin zu Russlands Land der Zukunft.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Grenzen der Gesellschaft?

Grenzen der Gesellschaft? von de Carlo,  Sabina, Menz,  Margarete, Walter,  Anne
Migrationsprozesse sind konstitutiver Bestandteil sozialstrukturellen Wandels in der Einwanderungsgesellschaft Europa. Nationale Wohlfahrtstaaten werden dadurch ebenso in Frage gestellt wie tradierte kulturelle und soziale Zugehörigkeiten. Nationalstaaten und supranationale Staatengebilde reagieren auf die Herausforderungen, die mit internationaler Migration verbunden sind, mit der Stabilisierung äußerer und innerer Grenzen und einer Politik, die die Steuerung von Zuwanderung und Integration zum Ziel hat. Aus solchen interdependenten Prozessen resultieren neue soziale Strukturen, die den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Die Beiträge des Sammelbandes analysieren empirisch und theoretisch den Zusammenhang von gesellschaftlichem Strukturwandel durch Migration und daraus hervorgehende individuelle Handlungspotentiale und -restriktionen.
Aktualisiert: 2022-11-28
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Der 20. Juli 1944

Der 20. Juli 1944 von Zeidler,  Manfred
Seit Jahrzehnten begleitet den 20. Juli 1944, zuerst in der alten Bundesrepublik, inzwischen auch im wiedervereinigten Deutschland, eine weitgehend zum Ritual erstarrte, fast schon »zeremonielle« Erinnerungs- und Gedenkkultur. Nahezu für alles Mögliche ist er seitdem in Anspruch genommen worden, sei es für die Demokratie, den Rechtsstaat, die Liberalität, den Europagedanken oder für gesellschaftliche Pluralität, Toleranz und Internationalität. Auf der anderen Seite ist es seit gut drei Jahrzehnten ebenso modern geworden, ihn mit politischen und moralischen Fragezeichen zu behaften und ihn mit möglichst kritischer Attitüde nach seinen wertmäßigen Grundlagen zu befragen. In diesem ambivalenten Kontext bezieht der Text Stellung und bringt dabei sowohl die falschen Vereinnahmungen als auch die dem gesellschaftlichen Konsens unserer Tage so irritierend erscheinenden Facetten des 20. Juli zur Sprache.
Aktualisiert: 2022-11-28
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