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Tirol und das späte Mittelalter

Tirol und das späte Mittelalter von Brandstätter,  Klaus, Hörmann-Thurn und Taxis,  Julia, Pfeifer,  Gustav
Der Band versammelt zwanzig ausgewählte, zwischen 1996 und 2015 publizierte Arbeiten des Innsbrucker Mediävisten und Landeshistorikers Klaus Brandstätter († 2014). Damit wird ein substanzieller Teil seines wissenschaftlichen Vermächtnisses wieder in den Fokus der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit gerückt. Der zeitliche Schwerpunkt seiner Beiträge liegt im späten Mittelalter, inhaltlich kreisen sie vor allem um die Themen Stadt, Gesellschaft und Herrschaft, namentlich Herzog Friedrich IV. von Österreich (1406–1439), das Trient, jüdisches Leben, Bergbau, Verkehr und Adel. Erst die Zusammenschau seiner Arbeiten offenbart das Gewicht der bleibenden Forschungsleistung von Klaus Brandstätter für die Landesgeschichte Alttirols und seiner Nachbarräume.
Aktualisiert: 2021-09-20
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Hezilo und die Freien von Tschengls

Hezilo und die Freien von Tschengls von Loose,  Rainer
Wer kennt schon Tschengls und die Geschichte seiner Herren und wer weiß, dass die Kirche St. Johann in Prad am Stilfserjoch mit ihren gotischen Fresken die Grablege der jüngeren Freien von Tschengls ist? Auf diese Fragen wollen die drei Beiträge des Buches über Hezilo von Tschengls und die Freien Antworten geben, vor allem ein wenig Licht in die hoch- bis spätmittelalterliche Geschichte des Ortes und seiner Herren bringen. Trotz der lückenhaften urkundlichen Überlieferung – einige bisher unbekannte Stücke gelangen hier erstmals zur Edition – treten einzelne Angehörige der niederadeligen Familie als Grafschaftskanzler und im Dienst der Bischöfe von Chur und der Grafen von Tirol hervor. Über Heiratsverbindungen werden verwandtschaftliche Beziehungen zu anderen churrätischen und tirolischen Geschlechtern sichtbar. Heimsteuern und fehlender Zugewinn schmälern die wirtschaftliche Basis, und der letzte Erbe übergibt, weil ohne männliche Erben, das Mannlehen Tschengls an die mit ihm verschwägerten Liechtenstein-Karneid. Die Grablege der Tschenglser befindet sich in der St. Johanneskapelle in Prad, wo ein Epitaph heute noch an dieses für die lokale Geschichte bedeutsame Geschlecht erinnert.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Die Ringwälle

Die Ringwälle von Großpietsch,  Steffen
Die Ringwälle in der früheren preußischen Provinz Posen, bildet den Stand der Ringwallforschung im Jahre 1924 ab. Ein einmaliges Literaturverzeichnis zeichnet dieses Buch aus. Möge es all jene Geschichtsbegeisterten, Archäologen, Hobbyarchäologen, wie auch die Freunde der alten Provinz Posen begeistern. Mit diesem Buch möchte ich das Wissen unserer Vorväter bewahren und deren Nachfahren eine Grundlage zu weiteren Forschungen ermöglichen. 132 Seiten, mit 46 meist farbigen Abb. u. 1 Karte.
Aktualisiert: 2021-09-14
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Warum Maria blutige Tränen weinte

Warum Maria blutige Tränen weinte von Utz Tremp,  Kathrin
Dem Schneidergesellen Johann Jetzer, Konverse im Dominikanerkonvent in Bern, erschienen 1507 der Geist eines ehemaligen Priors, die hl. Barbara, die Jungfrau Maria und weitere Heilige. Eine Erscheinung der Jungfrau verlieh Jetzer die Stigmata, in einer anderen wurde in ihrer Hand eine Hostie blutig. Danach begann die Pietà in der Berner Dominikanerkirche blutige Tränen zu weinen und sich bei ihrem Sohn zu beklagen, dass man die unbefleckte Empfängnis immer mehr auch ihr zuschreibe. Im Lauf von drei Inquisitionsprozessen stellte sich heraus, dass die Erscheinungen von den Berner Dominikanern inszeniert waren, um ihrer Lehre von der befleckten Empfängnis Marias zum Durchbruch zu verhelfen. 1509 wurden der Prior, der Lesemeister, der Subprior und der Schaffner des Konvents zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Obwohl die Akten der Jetzerprozesse bereits seit 1904 gedruckt vorliegen, gelingt es Kathrin Utz Tremp nun erstmals nachzuweisen, dass die Dominikaner nicht der Wunder-Inszenierung wegen hingerichtet wurden, sondern wegen Hostienfrevel und Ausübung von schwarzer Magie. Der Jetzerskandal warf hohe Wellen weit über Bern hinaus und wurde, etwa in den „Dunkelmännerbriefen“, zu einem gewichtigen reformatorischen Argument gegen ein verderbtes Mönchstum.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Jos von Pfullendorf

Jos von Pfullendorf von Lauterbach,  Klaus H
„Fangt uns die kleinen Füchslein, die den Weinberg verwüsten!“ (Cant. 2, 15). Als der Konvent des an der oberen Donau den Entschluss fasste, die klösterliche Ordnung an festen Statuten auszurichten, begann Jos von Pfullendorf († 1432/33), dessen Tochter dem Konvent angehörte, mit der Niederschrift der „Fuchsfalle“. Sie sollte die Schwestern auf ihrem Wege ermuntern, und sie sollte vor den Gefährdungen warnen, denen viele der Klöster ringsum erlegen waren, nachdem sie sich im Schutz ihrer Statuten ‚eingerichtet‘ hatten und ihrer Regel zum Spott lebten. Unter dem Eindruck des Konstanzer Konzils verfasst, ist die „Fuchsfalle“ in den Kanon des spätmittelalterlichen Reformschrifttums einzuordnen; sie thematisiert den allgemeinen Verfall des monastischen Lebens, indem sie die Voraussetzungen und Bedingungen dieser Form religiöser Existenz im Rückgriff auf patristische, kanonistische und systematisch-theologische Literatur vergegenwärtigt und zu besserer Praxis auffordert. Der hohe Anspruch, den sie damit an ihre Leser stellt, ist für eine volkssprachliche Schrift dieser Zeit außerordentlich. Der bisher unedierte Text wird nun in einer ausführlich kommentierten Ausgabe vorgelegt. Dem Namen-, Autoren- und Werkeregister ist ein umfangreiches Wortregister beigegeben, das das ältere Frühneuhochdeutsch der Quelle in seiner Bedeutungsvielfalt erschließt.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Herrschaft, Delegation und Kommunikation in der Karolingerzeit

Herrschaft, Delegation und Kommunikation in der Karolingerzeit von Kikuchi,  Shigeto
Das Frankenreich der Karolinger erstreckte sich über einen – auch aus heutiger Sicht – gewaltigen geographischen Raum. Für die Einheit, administrative und herrschaftliche Organisation dieses Großreichs werden in der Forschung neben der Kirchenorganisation und der Grafschaftsverfassung vor allem auch die missi dominici als Kontrollorgan zur Bewahrung der Reichseinheit genannt. Diese missi dominici – meist mit Königsboten übersetzt – charakterisierten die karolingische Herrschaft über einen längeren Zeitraum. Shigeto Kichuchi analysiert in dieser Studie die tatsächliche und pragmatische Bedeutung dieser Königsboten für die Karolinger. Im ersten Teil werden Tätigkeitsbereiche, Kommunikationstruktur sowie die charakteristischen Merkmale des Missatswesens der jeweiligen karolingischen Herrscher thematisiert. Die anschließende Prosopographie listet auf über 600 Seiten mehr als 470 namentlich identifizierte missi dominici in alphabetischer Reihenfolge auf. Ein detailliertes Register der Personen und Orte bietet einen gezielten Zugriff auf die Fülle an Informationen über die karolingischen Königsboten.
Aktualisiert: 2021-09-16
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