Johann Tetzel und der Ablass

Johann Tetzel und der Ablass von Bünz,  Enno, Kühne,  Hartmut, Wiegand,  Peter
Johann Tetzel gehört zu den bekanntesten Figuren des Reformationszeitalters. In der frühen Neuzeit zur Gegenfigur Martin Luthers stilisiert, ist seine historische Gestalt in der populären Wahrnehmung unter zahlreichen Legenden verschüttet. Zwar hat die Forschung seit Ende des 19. Jahrhunderts ein differenziertes Bild seines Lebens und seiner kirchlichen Wirksamkeit gezeichnet, doch wurde dies über einen kleinen Kreis von Spezialisten hinaus kaum bekannt. Die Reformationsdekade bot den Rahmen, sich erneut mit Tetzels Person, aber auch den Ablasskampagnen der Jahre um 1500 zu beschäftigen, als deren prominentester Vertreter er gilt. Stadt und Kirchgemeinde Jüterbog haben diesem Vorhaben einen Ort gegeben, da Tetzels Auftreten in der damals zum Erzstift Magdeburg gehörenden Stadt den Anlass für Luthers Thesenanschlag im nahen Wittenberg bot. Das Buch dokumentiert die Ergebnisse einer in Jüterbog im April 2016 veranstalteten Tagung. Zugleich ist es Begleitband zur Ausstellung »Tetzel – Ablass – Fegefeuer«, die vom 8. September bis zum 26. November 2017 im Mönchenkloster und der Nikolaikirche Jüterbog gezeigt wird. Auf breiter Quellengrundlage dokumentiert es die Lebenswelt Johann Tetzels, zeigt bisher wenig beachtete Facetten seiner Persönlichkeit und versucht, ihn als Repräsentanten der vorreformatorischen Ablasspraxis einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Alle wichtigen zeitgenössischen Dokumente zum Wirken des sächsischen Dominikanermönchs, darunter einige Neufunde, werden mit Bild und Kommentar präsentiert.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Freimaurer

Freimaurer von Perick,  Franz X.
Dieses Buch ist kein Enthüllungsbuch, denn es gibt nichts mehr zu enthüllen, wenngleich das Bekannte nur wenigen bekannt ist – das gilt selbst für freimaurerische Kreise. Das Buch soll entmythologisieren, entmystifizieren und aufklären: aufklären über eine Vereinigung von rechtschaffenen, ehrlichen Leuten, über deren Gesinnung und Ziele; über Leute, die zwar diskret, aber jeglichem Dunkelmännertum abgeneigt sind. Es werden Spekulationen über die Herkunft dieser Vereinigung erörtert, kritisch betrachtet und möglicherweise sinnvoll eingeordnet. In den Text sind kommentierende Ergänzungen eingearbeitet, welche die Begriffe aus antiker und mittelalterlicher Philosophie an Ort und Stelle erklären. Das Buch ist nicht religions- oder kirchenfeindlich, jedoch auch nicht unkritisch; das auch der Freimaurerei gegenüber nicht. Es ist geschrieben worden von einem Freimaurer für Freimaurer und Interessierte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen

Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen von Bergstedt,  Clemens, Heimann,  Heinz-Dieter, Kiesant,  Knut, Knüvener,  Peter, Müller,  Mario, Winkler,  Kurt
Ausgewiesene Historiker, Literaturwissenschaftler, Kunst- und Bauhistoriker entfalten in fast fünfzig eindrucksvoll bebilderten Beiträgen ein neuartiges Panorama der Mark Brandenburg des späten Mittelalters. Kapitel wie 'Glänzende Höfe', 'Vor und hinter Kirchentüren', 'In der Stadt', 'Aus Goldfäden und Backsteinen', 'Auf Bühnen und Büchertischen' laden den Leser ein zu neuen Entdeckungen in der Zeit des späten Mittelalters. In der Begegnung mit 'Raubrittern' und 'Schönen Madonnen' werden die Dynamik und die Widersprüche der Zeit zwischen 'Schwarzem Tod' und Reformation anschaulich. Das Lesebuch zu einer der faszinierendsten Epochen der brandenburgischen Landeskultur erscheint begleitend zu dem großangelegten Ausstellungs-Projektverbund 'Raubritter und Schöne Madonnen' in Potsdam, Berlin, Brandenburg an der Havel und in Ziesar.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Geschichte des europäischen Mittelalters

Geschichte des europäischen Mittelalters von Heidrich,  Ingrid
Portal der Kirche von Montceaux-l'Etoile - Burgund, Frankreich, 12. Jh. Ländliche romanische Kirche in der Nähe des Klosters Cluny Mittelalter hat Konjunktur in Filmen, Laienspielgruppen und auf historischen Märkten. Macher und Zuschauer reizt das Ferne, Bunte, Fantastische; denn Mythos, mystery und fantasy versprechen Profit. Das Mittelalter wird dabei zur künstlichen Folie. Anders sieht das Defizit bei den Mittelalter-Ausstellungen aus. Sie finden zwar breites Interesse; denn hier fasziniert die Pracht meist kirchlicher Exponate, die vielen Besuchern jedoch zugleich fremd und unverständlich sind. Dem breiten Publikum fehlt ein solides Grundwissen über die sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen dieser Epoche sowie über deren Veränderungen vom 4. bis 15. Jahrhundert. Diesem Mangel soll das Buch abhelfen und das Bild dieser Epoche entmythisieren und versachlichen. Das Mittelalter ist die Basis unserer europäischen Vergangenheit, keinesfalls gleichförmig in den verschiedenen Teilen unseres Kontinents und durchaus nicht statisch. Das Buch ist eine lesbare und verständliche Einführung für historisch Interessierte wie Studierende und zugleich eine Anregung für alle, die „es immer schon genauer wissen wollten“. Im Unterschied zu vielen fachspezifischen Büchern nimmt diese Darstellung ganz Europa in den Blick. Mit dem Schlusskapitel und der Kurzbibliografie werden außerdem Informationen für diejenigen geboten, die sich auf dem Buchmarkt oder online weiter orientieren wollen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Pilgerheilige und ihre Memoria

Pilgerheilige und ihre Memoria von Herbers,  Klaus, Rückert,  Peter
Mit den Pilgerheiligen und ihrer Memoria führt der Band zwei vieldeutige Begriffe programmatisch zusammen. Anhand von Beispielen des Heiligenkultes im Elsass und auf dem Jakobsweg in Spanien wird nach den verschiedenen Ausdrucksformen von rituellem Gedenken und Erinnern gefragt. Im Mittelpunkt steht die Verehrung von »Pilgerheiligen« wie dem hl. Dominikus de la Calzada und der hl. Odilia,deren Kult vor allem in der Pilgerschaft ihren Ausdruck fand und im Spätmittelalter eine besondere Blüte erlebte. Sie repräsentierten Wallfahrtsziele von überregionaler Bedeutung; ihre Memoria war im sozialen Gefüge der mittelalterlichen Gesellschaft von bedeutender Relevanz.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Neuwerker Bauern und ihre Nachbarn im 14. Jahrhundert

Die Neuwerker Bauern und ihre Nachbarn im 14. Jahrhundert von Kuchenbuch,  Ludolf
Ludolf Kuchenbuch untersucht die dingliche Ausstattung (Höfe, Ländereien, Zugehörigkeiten), die herrschaftlichen Belastungen (Zinse, Zehnt, Patronat, Vogtei, Steuer) sowie die sozialen Grundbeziehungen (Verwandtschaft, Ehe, Arbeit, Erbe, Nachbarschaft) der Dörfler im Raum nördlich von Goslar und zwischen Hildesheim und Braunschweig. Ausgangspunkt ist das Besitz- und Einkünfteregister des Goslarer Nonnenklosters Neuwerk (1355). Einbezogen sind die zeitnahen Urkunden, Urbare und Lehnsregister der regionalen kirchlichen und weltlichen Herrschaften, deren Güter im regionalen und lokalen Gemenge mit denen der Neuwerker Bauern liegen. So entsteht ein sozialstrukturelles Querschnitts-Porträt für einige Landstriche Ostfalens, das zugleich einen kritischen Baustein für die Erarbeitung eines differenzierteren neuen Bildes vom krisengeschüttelten 14. Jahrhundert bildet.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Magie am Hof der Herzöge von Burgund

Magie am Hof der Herzöge von Burgund von Berlin,  Andrea
Anhand des Magieprozesses im Zaubereifall um den Grafen von Étampes, der sich im 15. Jahrhundert am burgundischen Hof ereignet hatte, wird einerseits das Spektrum magischer Aktivitäten und Netzwerke in der burgundisch-französische Welt beleuchtet. Durch neu erschlossenes Quellenmaterial, das dem Band in einer Edition beigegeben wurde, kann aber auch der inner-familiäre Aufstieg und Fall des Grafen von Étampes am burgundischen Hof nachgezeichnet werden. Die Arbeit beschäftigt sich mit typischen Prozessen im spätmittelalterlichen Kampf um Macht und Einfluss an französischen Fürstenhöfen, zu denen magische Praktiken, aber auch die Instrumentalisierung solcher Vorwürfe innerhalb politischer Prozesse gezählt werden können. Anhand der Forschungen im Fall des Grafen von Étampes (1415-1491) konnte zudem eine Wissenslücke hinsichtlich der Machtsicherungsstrategien Karls des Kühnen geschlossen werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Uetersen von den Anfängen bis zum Aussterben des Gründergeschlechts (1235/37–1302)

Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Uetersen von den Anfängen bis zum Aussterben des Gründergeschlechts (1235/37–1302) von Stüben,  Joachim
Das kirchenhistorische Forschungsprojekt Germania Sacra an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen publiziert neben seiner Hauptreihe auch die Unterreihe Studien zur Germania Sacra, Neue Folge. Die Reihe bietet Raum für Spezialuntersuchungen zu allen Institutionen der Kirche des Alten Reiches. Sie ergänzen damit die handbuchartigen Darstellungen der Hauptreihe. In der Studienreihe werden außerdem die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagungen der Germania Sacra veröffentlicht.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Erbeinungen und Erbverbrüderungen in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Erbeinungen und Erbverbrüderungen in Spätmittelalter und Früher Neuzeit von Müller,  Mario, Spieß,  Karl-Heinz, Tresp,  Uwe
Erbeinungen und Erbverbrüderungen gehören zu den wichtigsten Vertragsformen des späten Mittelalters. Erstere waren komplexe Bündnisverträge zwischen zumeist benachbarten Fürsten und Ländern, die ohne zeitliche Befristung an die nachfolgenden Generationen 'vererbt' wurden. Bei letzteren hingegen handelte es sich um Erbverträge, mit denen sich mehrere fürstliche Häuser oder Linien miteinander verbanden, um sich gegenseitig das Erbe ihrer Herrschaft bei Aussterben einer Seite zuzusichern. So wurden Erbverbrüderungen zum Beispiel zu einem Grundstein für den Aufstieg der Habsburger seit dem 14. Jahrhundert. Gemeinsam ist beiden Formen ihre grenzüberschreitende Wirkung und vor allem ihre bewusst generationsübergreifende Laufzeit. Vom 14. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts schufen sie wichtige Grundlagen für die auswärtige Politik und den inneren Territorialisierungsprozess der deutschen Landesherrschaften. Sie lassen sich in ihrer Wirksamkeit zum Teil bis ins 19. Jahrhundert hinein verfolgen. Renommierte Vertreter aus verschiedenen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft unterziehen erstmals fürstliche Erbeinungen und Erbverbrüderungen einer vergleichenden Analyse. Dabei wird sowohl nach der Ausformung und Wirksamkeit generationsübergreifender Verträge im Hinblick auf die Herrscher sowie die geistlichen und weltlichen Fürsten des Heiligen Römischen Reiches gefragt als auch nach vergleichbaren Vertragsformen in den europäischen Nachbarländern gesucht. Damit leistet der Band einen wichtigen Beitrag zur deutschen und europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte von Mittelalter und Früher Neuzeit.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Osterwieck

Osterwieck von Thiele,  Klaus
Im Jahr 780 wurde in Seligenstadt, dem heutigen Osterwieck, ein dem 'Protomärtyrer Stephanus' geweihtes 'monasterium' errichtet. Durch dieses erste noch von Karl dem Großen gegründete Missionszentrum steht Osterwieck ebenso am Beginn des Bistums Halberstadt wie der 1557 vollendete Neubau des frühprotestantischen Hauptschiffs von St. Stephani der Einführung der Reformation im ganzen Bistum voranging. Dem nachzuspüren und dabei die alte Fachwerkstadt und den besonderen Rang ihrer Kirche sowohl als bedeutendes romanisches Bauwerk als auch als 'Inkunabel protestantischen Kirchenbaus' aus der Zeit des Augsburger Religionsfriedens in den Mittelpunkt zu stellen, war das Anliegen der 'Osterwiecker Tage'. Sie fanden im Rahmen des Gedenkens an das vor 1200 Jahren entstandene und im Dreißigjährigen Krieg untergegangene Halberstädter Bistum als viertägiges Symposium im Juni 2004 in Osterwieck statt. Die Tagung wird in siebzehn Beiträgen dieses Bandes mit rund zweihundert Abbildungen – überwiegend nach erstmals veröffentlichten Photographien aus St. Stephani und der Stadt – sowie einem umfangreichen Literatur- und Registeranhang dokumentiert.
Aktualisiert: 2019-12-18
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