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Mathias von Neuenburg und die Gegenwartschronistik des 14. Jahrhunderts im deutschen Südwesten

Mathias von Neuenburg und die Gegenwartschronistik des 14. Jahrhunderts im deutschen Südwesten von Lichtenberger,  Katharina
Der Chronist Mathias von Neuenburg prägte unsere Vorstellung von vielen Ereignissen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Trotzdem ist seine Chronik bisher nicht als Gesamt- werk wissenschaftlich untersucht worden. Die Studie füllt diese Lücke, indem sie die Chronik als Ganzes in den Blick nimmt und im Kontext der Zeitgenossen analysiert. Als Leitfrage dient dazu die Frage nach Idoneität und Legitimität von Herrschaft, aber auch nach der gerecht- fertigten Auflehnung gegen eine illegitime oder ungeeignete Herrschaft. Die Thematisierung von Herrschaftsverhältnissen in südwestdeutschen Städten und Bistümern, im Reich und in der Papstkirche wird genutzt, um die spezifische Darstellungsabsicht der untersuchten Chronisten herauszuarbeiten.
Aktualisiert: 2021-01-13
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Migration im karolingischen Italien

Migration im karolingischen Italien von Predatsch,  Paul
Obwohl die Auffassung, Ethnien seien rein soziale Gebilde, in der Forschung allgemein affirmiert wird, gehen Untersuchungen oft unbelegt von ihrer großen Bedeutung für die Sozialverhältnisse des Frühmittelalters aus. Im Zuge der karolingischen Eroberungen des 8. Jahrhunderts in Italien sowie der Erschließung jener Regionen etwa kamen sicher viele Menschen nach Italien, von denen einige geistliche oder weltliche Ämter erhielten oder in unterschiedlichen Formen einen neuen Lebensmittelpunkt fanden. Die verfügbaren Quellen zu diesen Prozessen sind nun mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden neu ausgewertet worden, darunter eine migrationssoziologisch ausgerichtete Prosopographie der italischen Eliten, Urkundenstatistik und Analyse der Landübertragungen zwischen Landbesitzenden der Lucchesia und dem Bistum von Lucca oder eine Verbindung aus Historischer Mikrosemantik und Corpuslinguistik. In den Sozialverhältnissen vor Ort, so zeigt sich, interagierten Personen unterschiedlicher Herkunft auf ganz verschiedene Weise, ethnische Zuordnungen und auch die Migration selbst erweisen sich dabei jedoch als nachrangig gegenüber der Einbindung in Herrschaftszusammenhänge und der lokalen Dynamik der Sozialverhältnisse.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Migration im karolingischen Italien

Migration im karolingischen Italien von Predatsch,  Paul
Obwohl die Auffassung, Ethnien seien rein soziale Gebilde, in der Forschung allgemein affirmiert wird, gehen Untersuchungen oft unbelegt von ihrer großen Bedeutung für die Sozialverhältnisse des Frühmittelalters aus. Im Zuge der karolingischen Eroberungen des 8. Jahrhunderts in Italien sowie der Erschließung jener Regionen etwa kamen sicher viele Menschen nach Italien, von denen einige geistliche oder weltliche Ämter erhielten oder in unterschiedlichen Formen einen neuen Lebensmittelpunkt fanden. Die verfügbaren Quellen zu diesen Prozessen sind nun mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden neu ausgewertet worden, darunter eine migrationssoziologisch ausgerichtete Prosopographie der italischen Eliten, Urkundenstatistik und Analyse der Landübertragungen zwischen Landbesitzenden der Lucchesia und dem Bistum von Lucca oder eine Verbindung aus Historischer Mikrosemantik und Corpuslinguistik. In den Sozialverhältnissen vor Ort, so zeigt sich, interagierten Personen unterschiedlicher Herkunft auf ganz verschiedene Weise, ethnische Zuordnungen und auch die Migration selbst erweisen sich dabei jedoch als nachrangig gegenüber der Einbindung in Herrschaftszusammenhänge und der lokalen Dynamik der Sozialverhältnisse.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Migration im karolingischen Italien

Migration im karolingischen Italien von Predatsch,  Paul
Obwohl die Auffassung, Ethnien seien rein soziale Gebilde, in der Forschung allgemein affirmiert wird, gehen Untersuchungen oft unbelegt von ihrer großen Bedeutung für die Sozialverhältnisse des Frühmittelalters aus. Im Zuge der karolingischen Eroberungen des 8. Jahrhunderts in Italien sowie der Erschließung jener Regionen etwa kamen sicher viele Menschen nach Italien, von denen einige geistliche oder weltliche Ämter erhielten oder in unterschiedlichen Formen einen neuen Lebensmittelpunkt fanden. Die verfügbaren Quellen zu diesen Prozessen sind nun mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden neu ausgewertet worden, darunter eine migrationssoziologisch ausgerichtete Prosopographie der italischen Eliten, Urkundenstatistik und Analyse der Landübertragungen zwischen Landbesitzenden der Lucchesia und dem Bistum von Lucca oder eine Verbindung aus Historischer Mikrosemantik und Corpuslinguistik. In den Sozialverhältnissen vor Ort, so zeigt sich, interagierten Personen unterschiedlicher Herkunft auf ganz verschiedene Weise, ethnische Zuordnungen und auch die Migration selbst erweisen sich dabei jedoch als nachrangig gegenüber der Einbindung in Herrschaftszusammenhänge und der lokalen Dynamik der Sozialverhältnisse.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Adventus Episcopi

Adventus Episcopi von Bub,  Anna
Der mittelalterliche Adventus, also der feierliche Ersteinzug eines Herrschers in seine Stadt, wurde von den Beteiligten als Möglichkeit verstanden, anhand symbolischer Kommunikationsakte und ritueller Handlungen Machthierarchien und Abhängigkeiten auszuhandeln und sichtbar zu machen. Die vorliegende Studie nimmt den Adventus der Bamberger Bischöfe im ausgehenden Mittelalter in den Blick, wobei zur besseren Kontrastierung nicht nur das Einreiten in die Bischofsstadt Bamberg analysiert wird, sondern auch der Einzug der Bischöfe in die Reichsstadt Nürnberg. Dabei stützt sich die Arbeit auf eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen, die von Einladungsschreiben über Einzugsaufstellungen und -beschreibungen bis hin zu Rechnungen sowie Feuerordnungen reichen. Diese liegen im Anhang der Untersuchung erstmals als Edition vor. In der Studie werden diese Primärtexte zunächst dazu herangezogen, den Ablauf und die konkrete Ausgestaltung der Einzüge nachzuzeichnen sowie die symbolische Handlungsmacht einzelner Akteure im Zeremoniell zu beleuchten. Darüber hinaus wird aber auch die Metaebene der Quellenkritik zum Untersuchungsgegenstand, um letztendlich die gegebenen Machtstrukturen zwischen Bischof und Domkapitel bzw. Bischof und Stadtrat anhand mehrerer Facetten aufzuzeigen und vergleichend zu analysieren.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Petriplatz in Berlin-Mitte

Petriplatz in Berlin-Mitte von Melisch,  Claudia Maria
Beschrieben werden die einzigartigen Erkenntnisse und Funde, die die archäologischen Ausgrabungen auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte (2007 bis 2009) erbrachten. Am Petriplatz war das Zentrum des Ortes colonia, später Cölln genannt, eine der beiden mittelalterlichen Keimzellen Berlins. Es wurden 3 126 Gräber am Petriplatz geborgen, die eine der besterhaltenen und umfangreichsten Skelettserien Deutschlands enthielten. Der Leser wird von der Gründung Cöllns um 1150 bis zum Abriss der neogotischen Petri-Kirche 1965 geführt und über die Geschichte des Bestattungsplatzes um die Petri-Kirche informiert. Laurenz Demps transkribierte unbekannte Dokumente zur barocken Petri-Kirche aus der Schreibstube König Friedrich Wilhelm I. Daniel Krebs widmet sich den Namen und den Bildern der an und in der Petri-Kirche Bestatteten. Die britische Osteologin Natasha Powers untersuchte unter anderem ein Grab, in dem drei Männer bestattet waren, die während eines grausamen Kampfes ums Leben kamen und der Schwertkämpfer Uwe Michas versucht diesen letzten Kampf nachzufechten.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Schwertmission

Schwertmission von Becher,  Matthias, Biermann,  Felix, Bourrée,  Katrin, Crispin,  David, Hardt,  Matthias, Jensen,  Kurt Villads, Kamp,  Hermann, Kroker,  Martin, Sarnowsky,  Jürgen
Der Einsatz von Gewalt und die Verflechtung mit Eroberungsabsichten kennzeichneten immer wieder die Christianisierung im Mittelalter. Der Auftrag zur Verbreitung des Glaubens ist in keiner Religion so ausgeprägt wie im Christentum. Schon im 6. Jahrhundert bemühte sich Papst Gregor der Große, den christlichen Glauben bis an die Ränder der Welt auszudehnen. Dieses Bestreben blieb bis zum Ende des Mittelalters erhalten, da im Norden und Osten Europas noch immer Heiden lebten. Missionierung verband sich nicht selten mit Machtinteressen. Der heidnische Kult rechtfertigte Kriegszüge der christlichen Herrscher und auch besondere Grausamkeit. Der Vergleich zwischen den Sachsenkriegen Karls des Großen, den Eroberungen slawischer Gebiete, der Politik des Deutschen Ordens im Baltikum, dem ersten Kreuzzug in die Levante und anderen Konflikten macht Folgen und Rechtfertigungsmuster sichtbar.
Aktualisiert: 2021-01-04
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Memoiren eines Janitscharen oder Türkische Chronik

Memoiren eines Janitscharen oder Türkische Chronik von Lachmann,  Renate
Ein Klassiker der Geschichte der osmanischen Eroberung des Balkans: Die 'Memoiren' des Kosovo-Serben Konstantin (*ca. 1435), der in Anatolien zum Janitscharen erzogen wurde. Als Angehöriger dieser Elitetruppe nahm er an den Feldzügen Mehmeds II. teil, der die soziale und religiöse Ordnung des Balkans dauerhaft verändert hat. Konstantins Aufzeichnungen, Ende des 15. Jahrhunderts entstanden, oszillieren zwischen christlicher und islamischer Perspektive. Seine plastische Darstellung der türkischen Taktik, Waffen- und Belagerungstechnik sollte den christlichen Heeren im Kampf gegen die Türken dienen. Eine kultur- wie militärhistorisch hoch bedeutsame Quelle.
Aktualisiert: 2021-01-04
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