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Transfer. Innovationen in der Zeit der Kreuzzüge

Transfer. Innovationen in der Zeit der Kreuzzüge von Herzner,  Volker, Krüger,  Jürgen
Die vierte Landauer Staufertagung stand unter dem Thema "Transfer in der Stauferzeit". Was so unspektakulär klingt, hat doch einen sehr ernsthaften wie aktuellen Hintergrund: Viele Phänomene der europäischen Kultur entstanden gerade in jener Zeit. Europa fand damals sein Gesicht, nicht ein einheitliches, aber eines, das damals schon eine unverwechselbare Gemeinsamkeit in seiner Vielfalt fand. UnabdingbareVoraussetzung dafür war die Beweglichkeit von Menschen, Ideen, Sachen, der Transfer von jeglichem Gut also. Mit dem innereuropäischen Wandel ging ein zweites Phänomen einher, das der "Kreuzzüge". Der früher sehr einseitige Blick wurde aufgegeben zugunsten der Wahrnehmung eines vielfältigen kulturellen und künstlerischen Austauschs. Genau an diesem Punkt will die Tagung ansetzen: Die Kreuzzugszeit als eine Zeit des Wandels und der Innovation zu begreifen. Die fundierten Beiträge geben oft überraschende Einblicke in Ergebnisse der neueren Forschungen. Ein unscheinbares Detail wie die Knotensäule bekommt durch seine Deutung ein größeres Gewicht, staufische Spuren führen ins mittelalterliche Russische Reich. Die mittelalterliche Rohrzuckerproduktion auf Zypern stellt sich als ältestes Zeugnis der "Industrie-Archäologie" heraus. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Themenspektrum. Die hier abgedruckten Beiträge sind ein wichtiger Baustein der Mittelalterforschung und reflektieren die großen Bemühungen der Universität Landau, der mediävistischen Forschung in der Pfalz eine angemessene Plattform zu schaffen.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Zwei ostmitteldeutsche Bearbeitungen lateinischer Prosadenkmäler

Zwei ostmitteldeutsche Bearbeitungen lateinischer Prosadenkmäler von Bok,  Václav, Boková,  Hildegard, Störmer,  Uta
Die "Deutschen Texte des Mittelalters" wurden 1904 an der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin gegründet, um die deutsche mittelalterliche Überlieferung möglichst vollständig zu erfassen und eine Reihe der Texte in Ausgaben nach dem Leithandschriftenprinzip zügig zugänglich zu machen. Die Germanisten Gustav Roethe, Erich Schmidt und Konrad Burdach begründeten ein zweiteiliges Projekt, das heute an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften fortgesetzt wird. Seit 1904 wurden 87 Bände nach dem Leithandschriftenprinzip vorgelegt. Die Methode, die urspünglich vor allem zur Beschleunigung gegenüber umfangreichen kritischen Editionen gedacht war, hat sich im Lauf des Jahrhunderts immer mehr als zukunftsträchtig erwiesen, da hier die Texte in lesbarer und doch handschriftennaher Form verbreitet werden. Schwerpunkte lagen auf geistlicher Dichtung, auf der Literatur des deutschen Ordens sowie auf der Epik des Spätmittelalters. Manche Projekte, wie der "Jüngere Titurel" oder die Schriften des Eisenacher Stadtschreibers Johannes Rothe, wurden überviele Jahrzehnte verfolgt. Als nächstes Großprojekt wird die Arbeitsstelle eine Edition des "Passionals" vorlegen, eines mittelhochdeutschen Reimlegendars aus der Zeit um 1300, das in knapp 43.000 Reimpaarversen die Geschichte Christi, Maria und der Apostel beschreibt. Sprachlich orientiert an der klassischen mittelhochdeutschen Epik, gibt das Werk einen umfassenden Überblick über die lebendige Legendenüberlieferung des Mittelalters.
Aktualisiert: 2021-05-21
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Vom Dolmetschen im Mittelalter

Vom Dolmetschen im Mittelalter von Schneider,  Reinhard
Auch im Mittelalter setzten Reisen in fremde Länder Kenntnisse der jeweiligen Sprache oder aber eine entsprechende Vermittlung voraus. So klar diese Einsichten sind, so unbefriedigend ist die bisherige Forschungslage. In diesem Buch wird nun die Geschichte des Dolmetschens und der Dolmetscher für das gesamte Mittelalter betrachtet. Räumlich konzentriert es sich auf Europa, insbesondere den Bereich der westlichen Kirche und des römisch-deutschen Reiches. Die vielfältigen angesprochenen Themen münden in eine systematische Darstellung, die Einblicke in einen äußerst bedeutenden Aspekt mittelalterlicher verbaler Kommunikation über fremdsprachliche Hürden hinaus gewährt. Hinzu kommen faszinierende Blicke hinter den sprachlichen Vorhang des Lateinischen.
Aktualisiert: 2022-09-28
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Wege zu Toppler

Wege zu Toppler von Rey,  Christa, Weltzer,  Hans G
Wir schreiben das Jahr 2008. Ein Mann namens Heinrich Toppler kehrt in die mittelalterliche Stadt Rothenburg ob der Tauber zurück und reibt sich verwundert die Augen: Der Ort, dem er vor rund 600 Jahren zu Ansehen und Wohlstand verholfen hat, feiert einen Mord im Mittelalter. Den bis heute unaufgeklärten Tod von Heinrich Toppler, geboren um 1340, reicher Kaufmann, Hauptmann und Bürgermeister der fränkischen Reichsstadt. Umgekommen im Juni 1408. In Rothenburg, heißt es, ticken die Uhren schon immer anders. Deshalb kann Toppler 600 Jahre nach seinem Tod dort auftauchen, wo heute Camcorder surren und Kameras klicken. Um die hochtechnisierte multimediale Welt nicht zu stören, meidet der Alt-Bürgermeister heutige Touristenströme. Er beschließt, Straßen wie Gassen auf eigene Faust zu durchstreifen. Blickt in sein früheres Wohnhaus hinein, steigt hinab ins Taubertal. Zusammen mit Wenzel kehrt er bei sich selbst im renovierten Toppler-Schlösschen ein und besucht eine der frühen Papiermühlen Deutschlands im Tal der Schandtauber. Auch an der Quelle nahe dem Wildbad schaut der einstige Bürgermeister nach dem Rechten, bevor er sich entschließt, wieder stadteinwärts zu gehen. Das Spital-Viertel als dritte Stadterweiterung Rothenburgs trägt seine Handschrift, -und im Zentrum der Stadt, in der heutigen Marien-Apotheke, befand sich eine Ratsstube. Vom gegenüber gelegenen gotischen Teil des Rathauses kennt Toppler vor allem das Verlies. Das freilich sehr genau - aus den Wochen vor seinem gerüchteumwobenen Tod im Kerker.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Europa im frühen Mittelalter 500-1050

Europa im frühen Mittelalter 500-1050 von Goetz,  Hans-Werner
Dieser Band beschreibt das frühe Mittelalter in drei großen Abschnitten. Gemäß ihrer Bedeutung, der Quellenlage und dem Forschungsstand bilden das Fränkische Reich und seine Nachfolgereiche den Schwerpunkt. Dem Autor kommt es vor allem darauf an, die Epoche in ihren Einzelheiten darzustellen. Daneben vergleicht er die europäischen Regionen. Zunächst erläutert der Autor die Geschichte der einzelnen Länder. Daran anschließend werden die Strukturen der Verfassung, Gesellschaft und Wirtschaft, Kirche und Kultur beschrieben. Zum Abschluss gewährt das Buch Einblicke in inhaltliche und methodische Probleme und Diskussionen der Forschung zu ausgewählten Aspekten. Eine ausführliche Einleitung charakterisiert die Epoche als Ganzes, eine umfassende Bibliographie beschließt den Band. Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) umfasst 9 Bände in chronologischer Abfolge. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung: - Charakter der Epoche - Geschichte der europäischen Länder - Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion - Forschungsstand - Bibliographie
Aktualisiert: 2022-10-02
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Herrschaftliche Repräsentation und kaiserliches Selbstverständnis

Herrschaftliche Repräsentation und kaiserliches Selbstverständnis von Anca,  Alexandru S
Weitere Informationen unter http://www.rhema-verlag.de/books/sfb496/sfb31.html In der Chronica Slavorum des Arnold von Lübeck schildert der Chronist die Rückkehr Heinrichs des Löwen von seiner Wallfahrt nach Jerusalem. Sein Weg führte durch das Territorium, das sich unter der Herrschaft des Sultans von Ikonium, Kili\c c Arslan, befand. An dem Ort angekommen, wo etwa 25 Jahre zuvor König Konrad III., angeblich vom byzantinischen Kaiser verraten, eine bittere Niederlage durch die seldschukischen Türken erlitten hatte, nutzte Arnold die Gelegenheit, um von einem Zwischenfall zu erzählen, dessen Protagonist König Konrad selbst war. Es geht hierbei um die Begegnung zwischen dem König und dem Basileus Manuel I. Komnenos, die, wie Arnold zu berichten weiß, sich äußerst schwierig gestaltete. Der König der Griechen nämlich, welcher sich aus übergroßem Stolz wegen seiner Reichtümer auch Kaiser nennt, welche Würde er jedoch von Konstantin, dem Gründer jener Stadt, herbekommen hat, hat den abscheulichen Gebrauch, dass er keinem den Kuss des Grußes darbietet, sondern dass jeder, der sein Antlitz zu schauen gewürdigt wird, sich niederbeugen und ihm die Knie küssen muss. Dies aber zu tun, weigerte sich König Konrad mit Rücksicht auf die Ehre des römischen Reiches auf das entschiedenste. Als dann der griechische König einwilligte, ihm den Kuss bieten zu wollen, jedoch so, dass er selbst sitzen bliebe, wollte Konrad auch darauf nicht eingehen. Zuletzt gaben die Verständigeren beider Parteien den Rat, beide sollten zu Pferde zusammenkommen, sich aus gleicher Entfernung einander nähern und sich sitzend küssen und begrüßen. Was denn auch geschah. Sich in fremdes Land zu begeben und auf eine fremde Kultur zu stoßen erwies sich, wie Arnold in dem geschilderten Vorkommnis zu zeigen versucht, als äußerst problematisch. Die Begegnung mit einem fremden Herrscher, in diesem Falle mit dem byzantinischen Kaiser, warf, im Hinblick auf das Protokoll, Fragen auf, die unmittelbar das Selbstverständnis der jeweiligen Herrscher tangierten. Der Lübecker Chronist malte zwar das Bild des Basileus in düsteren Farben und wusste die Ehre seines Königs zu verteidigen: Konrad habe den Vorschlag, er solle die Knie des Kaisers küssen, mit Rücksicht auf die Ehre des römischen Reiches (ob honorem Romani imperii) abgelehnt. Dies verschleiert jedoch kaum die Tatsache, dass es für den Basileus selbst schwierig war, auf das übliche Zeremoniell zu verzichten. Dabei stand eine grundsätzliche Frage zur Diskussion, nämlich wie man sich gegenseitig begrüßt. Diese Frage betraf in fundamentaler Weise das Selbstbewusstsein der jeweiligen Herrscher und bestimmte den Rahmen, in welchem ihre Zusammenkunft stattfand. Inhalt: I. Kaiserliche Darstellung: der Triumphzug in Antiochia Einführung I.1 Wie gestaltet sich ein Triumphzug? I.2 Triumpheinzug in Antiochia 1138 und 1159 I.2.1 Triumph oder feierlicher Einzug? I.2.2 Der Stellenwert des Triumphes in Antiochia: Ist ein Triumph außerhalb Konstantinopels ein Triumph? I.3 Kaiserdarstellung I.3.1 Der triumphierende Kaiser: Motive und Topoi in der enkomiastischen Literatur der Komnenenzeit I.3.2 Die Stellung des Basileus in den Triumphzügen von 1138 und 1159 I.3.3 Die Stellung der lateinischen Großen in den Triumphzügen von 1138 und 1159 I.4 Stratordienst I.5 Der König von Jerusalem als Konkurrent des Kaisers im Triumpheinzug von 1159 Resumé II. Begegnungen zwischen dem byzantinischen Kaiser und fremden Herrschern II.1 Empfang Einführung II.1.1 Treffen II.1.2 Ausgestaltung und Elemente des Empfangs II.1.3 Orte des Treffens II.1.4 Begrüßung und Ablauf des Empfangs II.1.5 Theater, Hippodrom, Einzug II.1.6 Konrad III. und Manuel Komnenos. Ein Treffen, das nicht zustande kam? II.2 Geschenke Einführung II.2.1 Ehrerweisung durch Geschenke II.2.2 Dinge, die man nicht schenken darf II.2.3 Keine Geschenke Schlussfolgerungen II.3 Kaiser Manuel I. Komnenos als Arzt II.3.1 Tradition und Innovation Arzt und Fürsorge II.3.2 Der verrichtete Dienst II.3.3 Die inszenierte familiaritas und philanthropia Schlussfolgerungen Resumé III. Konflikte III.1 Kreuzfahrer und byzantinischer Kaiser: Konflikt und Konfliktbeilegung Einführung III.1.1 Die Kreuzzüge als Herausforderung III.1.2 Eskalation und Konfliktformen III.1.3 Formen der gütlichen Konfliktbeilegung III.2 Die deditio Rainalds von Châtillon: Innovativer Bruch oder evolutionäre Ausgestaltung? Einführung III.2.1 Ereigniskontext: Wie kam man zu der Konfliktbeilegung zu Mamistra? III.2.2 Aufbau des Rituals III.2.3 Der Raum des Rituals III.2.4 Die Symbolik im Ritual III.2.5 Die Haltung im Ritual III.2.6 Der Umzug Schlussfolgerungen Resumé IV. Gescheiterte Rituale Einführung IV.1 Normannen und Byzantiner. Der falsche Kaiser Michael IV.2 Der Weihnachtempfang der Gesandten Heinrichs VI. durch Alexios III. Angelos Resumé
Aktualisiert: 2020-06-25
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