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Wir Kleinbürger 4.0

Wir Kleinbürger 4.0 von Metz,  Markus, Seeßlen,  Gerog
Das jüngste Rumoren des Kleinbürgertums, die Spannung zwischen dem Viertel, das den Weg der Faschisierung eingeschlagen hat, und dem anderen Viertel, das die Grünen zur Regierungspartei machten will, die erneute Transformation dieser Klasse, die nicht eine ist, die postcoronale Sehnsucht nach verlässlicher Normalität und Bescheidenheit – all das ist Anlass, nach der politischen, ökonomischen und kulturellen Funktion von uns Kleinbürgern zu fragen (denn natürlich ist das auch unsere, der Autoren Klasse oder Nicht-Klasse). Was unterscheidet die verschiedenen Varianten, von seiner Geburt am Beginn von Urbanisierung und Industrialisierung bis ins Zeitalter von Digitalisierung, Globalisierung und Privatisierung? Welche Rolle spielt das Kleinbürgertum im Zusammenspiel (und der Dissonanz) von Kapitalismus und Demokratie? Was heißt in diesem Spiel einer Vermittlung zwischen Kapital und Arbeit Krise? Und was bedeutet der kommende Zusammenschluss der linksliberal- ökologischen und der konservativ-bürgerlichen Segmente zu einer Regierung der allerneuesten Mitte?
Aktualisiert: 2021-05-10
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This Little Art

This Little Art von Briggs,  Kate, Voβ,  Sabine
Mit der Reichweite und dem Schwung eines Romans ist Kate Briggs Essay ein genreübergreifendes Loblied auf die Praxis der literarischen Übersetzung, das sich jeglicher Kategorisierung entzieht, frische, zeitgemäße und profunde Gedanken über das Lesen und Schreiben sowie das Leben mit den Werken anderer bietet. Ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung als Übersetzerin von Roland Barthes' Vorlesungsnotizen verknüpft die Autorin verschiedene Geschichten dreier Übersetzerinnen im zwanzigsten Jahrhundert zu einem Porträt des Übersetzens als einer komplexen und beziehungsreichen Tätigkeit. Übersetzen, so zeigt uns die Autorin, geschieht sowohl einsam als auch gemeinschaftlich, ist private Hingabe und öffentliches Projekt zugleich, erfordert Disziplin und ist dabei zutiefst lehrreich, Es regt an und frustriert, verlangt Leidenschaft, Präzision und Offenheit für Veränderungen. Damit entpuppt sich Kate Briggs als singuläre Schriftstellerin: weise, offen, witzig und äußerst originell. "This Little Art" ist ein flammendes Manifest für die Praxis der literarischen Übersetzung.
Aktualisiert: 2021-05-10
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Deutschland #Undogmatisch

Deutschland #Undogmatisch von Jacob,  Frank, Kunze,  Sebastian, Schaller,  Jan
Deutschland hat ein Problem. Viel wurde in den letzten Jahren über Identität, Kultur, Migration und Anderssein debattiert, gestritten, oftmals geschrien. Die dahinterliegenden großen Krisen unserer Zeit wie Armut, wachsende Ungleichheit oder populistische Bedrohungen der Demokratie blieben dabei oftmals unbeachtet. Und dann kam auch noch Corona. Die Pandemie wirkt als Brandbeschleuniger der Krisen, die schon vor dem Jahr 2020 akut waren und es noch sind. Dieses Buch ist deshalb auch eine Warnung. Die Kultur- und Sozialwissenschaftler Jan Schaller und Sebastian Kunze beobachten und analysieren seit Jahren die sich verändernde politische Lage in Deutschland. Sie zeigen, dass die gegenwärtig diskutierten Fragen auf tiefer liegenden gesellschaftlichen Verwerfungen gründen und wie wir diese bearbeiten können. Das positive Gestalten unserer gemeinsamen Zukunft für eine solidarischere, gerechtere Gesellschaft bleibt dabei stets im Fokus.
Aktualisiert: 2021-05-10
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Spazierengehen ist erlaubt

Spazierengehen ist erlaubt von Höfer,  Sebastian, Paterno,  Wolfgang
Das wahre Dunkel der Corona-Pandemie erschließt sich nicht in Fallzahlen und Übersterblichkeitsstatistiken. Es lässt sich nicht anhand von Aktienkursen und Arbeitslosenzahlen erfassen, nur bedingt an Angst-, Stress- und Depressionserzählungen, Bildungs- oder Protestberichten. Die Pandemie ist uns allen, die wir im Frühling 2020 aus dem gewohnten Leben gerissen wurden, eingeschrieben, zu oft aber noch immer unlesbar. Es bleibt auf unbestimmte Zeit hinaus unfassbar, wie diese kollektive Grenzerfahrung in das Gefüge der Welt eingegriffen hat. Dieses Buch ist der Versuch, die Dynamiken der Pandemie zu ermessen – an dem, was über sie gesagt und geschrieben wurde. Im ersten Schock, im trügerischen Aufatmen, in den Rückschlägen und Hoffnungen. Im Versuch, damit zurechtzukommen, die jähe Bedrängnis der Pandemie zu managen, zu bewältigen, zu vergessen, über die Opfer zu trauern. Von Politikerinnen, Friseuren, Kindern, Kranken und Hinterbliebenen. Von Zweiflern und Kritikerinnen, Wissenschaftlern, Reporterinnen und Journalisten, Autoren und Schriftstellerinnen, Schülern und Schülerinnen. Von so vielen. Spazierengehen ist erlaubt ist das Logbuch eines schier endlosen Ausnahmejahres, in dem Erinnerungen, Zitate, Träume und Albträume als Stimmen-Collage versammelt sind. Das Geflecht im Gerüst sich überschlagender Ereignisse, ein anschwellender Kanon des Unsagbaren.
Aktualisiert: 2021-05-07
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Geschichten für Ruth

Geschichten für Ruth von Frauchiger,  Urs
In seinen leichtfüssig daherkommenden und von tiefer Durchdringung zeugenden Betrachtungen erweist sich Urs Frauchiger einmal mehr als geistreicher und empathischer Erzähler. Mit ausgewiesener Kenner- und Leidenschaft bewegt er sich in den Themenfeldern Musik – Literatur – Natur und Wandern. Seine Essays kreisen um Mozarts «Zauberflöte», den Schweizer Schriftsteller und Feuilletonisten Joseph Victor Widmann, spüren dem Zauber des verschlossenen Rosengartens oder dem unvergleichlichen Celloton von Pablo Casals nach. Dessen geheimnisvolle Gefährtin Guilhermina Suggia findet ebenso würdigende Beachtung wie die portugiesische Dichterin Sophia de Mello Bryner Andresen, deren überragende Gedichte der Autor und seine Frau Ruth Huber gemeinsam übersetzt haben. Auf seinen Wanderungen lässt uns der Autor in Collodi auf die Spuren Pinocchios stossen oder räsoniert darüber, was man beim Wandern ohne Plan und Fremdbestimmung alles erlebt. Diese Geschichten sind jeweils in sich geschlossen und doch wie absichtslos ineinander verwoben. Das Resultat: eine kurzweilige, auf unterhaltsame Weise bildende Lektüre von hoher Eleganz und Leichtigkeit. 
Aktualisiert: 2021-05-07
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Die Superstar Industrie

Die Superstar Industrie von Dörr,  Christof, Klaws,  Alexander, Lefeber,  Judith, Stein,  Thomas
Mehr als eine Million Menschen haben in Deutschland schon bei TV-Castingshows mitgemacht. Die Sender werben mit dem Versprechen, dass ein Superstar, ein Popstar, ein Supertalent oder ein Topmodel gesucht wird. Die Realität sieht aber anders aus. Niemand soll berühmt gemacht werden – es geht nur um Einschaltquoten. Unterhaltung um jeden Preis. Kandidaten werden bloßgestellt, manche erleben einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken, andere brauchen sogar Polizeischutz. In »Die Superstar Industrie« berichten ehemalige TeilnehmerInnen von dem, was hinter den Kulissen passiert. Alexander Klaws erzählt, wie es wirklich ist, Superstar zu sein. Thomas Stein plaudert aus dem Nähkästchen über Dieter Bohlen. Eine Expertin erklärt, wie sehr die Psyche leidet, wenn nach dem Spiel mit den Träumen die Scheinwerfer plötzlich wieder aus sind.
Aktualisiert: 2021-05-06
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Archipel

Archipel von Bachmann,  Dieter
«Archipel» nennt Dieter Bachmann die Sammlung seiner essayistischen Schriften – eine Inselgruppe, ein Inselreich. Viele größere und kleinere Punkte auf der Weltkarte des Geistes, lose gruppiert. Auch die Assoziation der Ferne und Fremde stellt sich ein. Dabei geht es in diesen Texten um die Personen, Werke und Tendenzen, die das europäische Geistesleben seit Mitte des 20. Jahrhunderts bewegt haben. Unermüdlich bereiste Bachmann diese faszinierend reiche Welt – er hat erfahren, wovon er spricht. Im literarisch-intellektuellen Leben der Schweiz gehörte er in den letzten fünf Jahrzehnten zu den prägenden Persönlichkeiten. Sein Wirken fällt zugleich in eine Zeit, als Europa eine belebende kulturelle Idee war: die Idee eines vielfältigen Austausches freier Gesellschaften – mit der Schweiz als selbstverständlichem Akteur darin. Hier war Dieter Bachmann in seinem Element: In den europäischen Zentren Paris, Rom, Berlin oder Wien war er mit der gleichen Selbstverständlichkeit unterwegs wie in Zürich, am Jurasüdfuss oder im Tessin. Der Modus seiner Tätigkeit war von Beginn an: genaue, unvoreingenommene Beobachtung, gedankliche Intensität und sprachliche Prägnanz. Bis heute atmen seine Texte diesen Geist, so dass sie sich nicht nur wie ein «Who is Who», sondern wie die Geschichte einer ganzen Epoche lesen. Der Horizont ist dabei weit gespannt: Literatur, Film, Fotografie, Architektur, Musik – für Bachmann gehört all dies selbstverständlich zusammen. Er porträtiert Autorenkollegen, besucht Orte der kleinen und großen Geschichte, deutet die Physiognomie von Städten und Landschaften oder spürt dem Lebensgefühl des Aufbruchs nach, das einstmals aus Dingen wie einer Vespa sprach. Die Texte folgen dabei keinem ideologischen Programm; stattdessen geht es um eine Haltung: Wachheit, Neugier, Spürsinn für alles Implizite und Mehrdimensionale; es geht um kritische Präzision und historisches Bewusstsein. Was ein homme de lettre ist, weiß man in deutschsprachigen Ländern nur vom Hörensagen. Warum der Begriff im romanischen Kulturraum hingegen eine hohe Auszeichnung bedeutet, versteht man bei der Lektüre von Bachmanns Texten: gleich welchem Gegenstand er sich zuwendet – jeder seiner Sätze zeugt von hoher literarischer Individualität, verbunden mit einem geistigen Horizont europäischen Formats.
Aktualisiert: 2021-05-06
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Requisiten für die Trauer

Requisiten für die Trauer von Boijens,  Antje
Antje Boijens reflektiert ihre Ausbildung zur Künstlerin entlang ihrer Beschäftigung mit Gefäßen. In der Bestimmung und Verwendung der Gefäße als Alltagsgegenstände und rituelle Objekte findet sie den Ansatz für einen ganzheitlichen Begriff für künstlerische Tätigkeit und Lebensführung: „Ich suchte nach einer Art Kunst im Leben, die da ist, ohne sich aufzudrängen … Meine Gefäße verstand ich weder als rein museal, weil wirklich für den Gebrauch gedacht – noch als reines Alltagsgeschirr. Sie sind vielleicht beides oder noch etwas anderes.“ Dieses Andere ist weder in oder an der Wandung des Gefäßes, noch mit der Zuordnung, gar Gewichtung von Innen und Außen, noch durch die Profanität oder Sakralität des Momentes des Bewahrens und der Haltbarkeit durch Aufbewahrung formuliert, sondern … – in diesem Bändchen.
Aktualisiert: 2021-05-06
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Zweites Grab, halber Preis

Zweites Grab, halber Preis von Hendriks,  Annemieke
Der Ehemann einer niederländischen Publizistin in Berlin ist gestorben. Sie hat ihn auf einem kleinen Friedhof in der Nähe ihrer Wohnung begraben. In dem Jahr, das folgt, verbringt sie viel Zeit auf dieser Insel mitten im hektischen Ostberliner Kiez. »Insel«? Der Friedhof offenbart sich als ein Mikrokosmos der Großstadt. Er wird zum Schauplatz spannender, heiterer und bisweilen auch schwer erträglicher Ereignisse, interessanter Begegnungen und tiefgreifender Überlegungen über Liebe und Tod wie auch über die eigene Sterblichkeit. Sie staunt zudem über die Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden im Umgang mit dem Tod, den Ritualen des Begrabens und den Gepflogenheiten auf dem Friedhof. Sie entdeckt allmählich aber auch, wie sie, parallel zu ihrer Trauerverarbeitung, Neugier und gar Freude aus den Geschichten der Lebenden und der Toten schöpft. Sogar neue Freundschaften entstehen. Der kleine Friedhof wird zu einem Ort voll lustiger, ärgerlicher und ergreifender Geschichten.
Aktualisiert: 2021-05-06
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