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Lektüre und Geschlecht im 18. Jahrhundert

Lektüre und Geschlecht im 18. Jahrhundert von Banki,  Luisa, Wittler,  Kathrin
Geschlechtliche Codierung von Lesesituationen im 18. Jahrhundert – Analysen der vielfältigen Möglichkeiten. Die Ausbreitung des Lesens bis hin zur »Lesesucht« im 18. Jahrhundert ist sowohl zeitgenössisch als auch rückblickend in geschlechtsspezifischen Begriffen verhandelt worden. Gängig wurde eine bis heute wirksame, dichotomisierend vereinfachende Gegenüberstellung von ›männlicher‹ Vernunft und ›weiblichem‹ Gefühl, die die Bewertung der Gegenstände, der Akteure und Akteurinnen sowie der Praktiken des Lesens bestimmte. Der aktuellen Hinwendung der Aufklärungsforschung zu praxeologischen Fragestellungen folgend, richten die Autorinnen und Autoren den Blick auf situative Zusammenhänge, in denen die geschlechtliche Codierung von Lektüren verkompliziert wird. Indem sie ein weites Spektrum von Lesesituationen und Lektürepraktiken im Spannungsfeld zwischen Einsamkeit und Geselligkeit auffächern und so die facettenreiche Situativität des Lesens im Aufklärungsjahrhundert veranschaulichen, hinterfragen die Beiträge des Bandes die tradierte Dichotomie von Gelehrsamkeit und Empfindsamkeit und revidieren überkommene Annahmen der historischen Leseforschung im Lichte aktueller Theoriebildung und unter Berücksichtigung neu erschlossener Quellen.
Aktualisiert: 2020-10-21
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Hans-Günther Sohl als Stahlunternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie 1906–1989Hans-Günther Sohl als Stahlunternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie 1906–1989

Hans-Günther Sohl als Stahlunternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie 1906–1989Hans-Günther Sohl als Stahlunternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie 1906–1989 von Berghahn,  Volker
Die Biografie eines zentralen Akteurs der deutschen Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Hans-Günther Sohl war einer der einflussreichsten Unternehmer der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik. 1906 in Danzig geboren, studierte er Bergbau und trat 1933 als Bergassessor in die Krupp’sche Rohstoffabteilung ein. Ab 1941 im Vorstand der Vereinigten Stahlwerke (VSt.) war er auch für deren Rüstungs- und Zwangsarbeiter-Politik mitverantwortlich. Nach 1945 aus der Internierung entlassen, war er an der von den Alliierten verordneten Entflechtung des Konzerns beteiligt. Aus ihr ging die August-Thyssen-Hütte hervor, die Sohl als Vorstandsvorsitzender ab 1953 zum größten Stahlkonzern Europas ausbaute. In den siebziger Jahren war Sohl als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Kontrahent, aber auch Partner der Bundeskanzler Brandt und Schmidt bei der Lösung der damaligen wirtschaftspolitischen Fragen. Volker Berghahn untersucht erstmalig und auf der Grundlage des umfangreichen Nachlasses Leben und Tätigkeit von Hans-Günther Sohl. Berghahns Studie dreht sich insbesondere um die Frage der Kontinuitäten und Brüche deutscher Wirtschaftspolitik im 20. Jahrhundert. Welche Schlüsse zog Sohl aus seiner Erfahrung der NS-Herrschaft und wie setzte er diese in die Praxis um?
Aktualisiert: 2020-10-16
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Lektüre und Geschlecht im 18. Jahrhundert

Lektüre und Geschlecht im 18. Jahrhundert von Banki,  Luisa, Wittler,  Kathrin
Geschlechtliche Codierung von Lesesituationen im 18. Jahrhundert – Analysen der vielfältigen Möglichkeiten. Die Ausbreitung des Lesens bis hin zur »Lesesucht« im 18. Jahrhundert ist sowohl zeitgenössisch als auch rückblickend in geschlechtsspezifischen Begriffen verhandelt worden. Gängig wurde eine bis heute wirksame, dichotomisierend vereinfachende Gegenüberstellung von ›männlicher‹ Vernunft und ›weiblichem‹ Gefühl, die die Bewertung der Gegenstände, der Akteure und Akteurinnen sowie der Praktiken des Lesens bestimmte. Der aktuellen Hinwendung der Aufklärungsforschung zu praxeologischen Fragestellungen folgend, richten die Autorinnen und Autoren den Blick auf situative Zusammenhänge, in denen die geschlechtliche Codierung von Lektüren verkompliziert wird. Indem sie ein weites Spektrum von Lesesituationen und Lektürepraktiken im Spannungsfeld zwischen Einsamkeit und Geselligkeit auffächern und so die facettenreiche Situativität des Lesens im Aufklärungsjahrhundert veranschaulichen, hinterfragen die Beiträge des Bandes die tradierte Dichotomie von Gelehrsamkeit und Empfindsamkeit und revidieren überkommene Annahmen der historischen Leseforschung im Lichte aktueller Theoriebildung und unter Berücksichtigung neu erschlossener Quellen.
Aktualisiert: 2020-10-19
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allen Winden offen

allen Winden offen von Erb,  Andreas, Hamann,  Christof
Eine Hommage an Janis Joplin und Jimi Hendrix, deren Todestage sich zum 50sten Mal jähren; die gegenwärtige (Literatur)Landschaft Islands: Annäherungen auf dem Buchstabenweg, während das Reisen von pandemischen Unpässlichkeiten überlagert wird; Covid 19, nicht die Pest bestimmt das Weltgeschehen 2020, Pestbücher jedoch werden zum Bestseller, das von Albert Camus ebenso wie jenes von Daniel Defoe – die Bewegungskraft von Viren wird registriert von einem Abschnitt über Pestilenzien. Mit Texten von Iosif Brodskij, Sveinn Yngvi Egilsson, Jürgen Egyptien, Franz Dodel, Sabine Gruber, Wolfgang Haak, Dagur Hjartarson, Hiroko Inoue, Fríða Ísberg, Michael Knoche, Rainer Merkel, Ragnar Helgi Ólafsson, Karl-Heinz Ott, Hans Platzgumer, Hans Pleschinski, Páll Kristinn Pálsson, Annette Pehnt, Sigurbjörg Þrástardóttir, Peter Riek, Michael Rohrwasser, Ásta Fanney Sigurðardóttir, Steinunn Sigurðardóttir, Valdimar Tómasson, Linda Vilhjálmsdóttir, Daria Wilke und anderen.
Aktualisiert: 2020-10-14
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Soziale Demokratie und Geschichte

Soziale Demokratie und Geschichte von Wettig,  Klaus
In diesem Band versammelt der Autor Aufsätze und Reden aus den letzten Jahrzehnten, die im Zusammenhang mit Jahrestagen, Ehrungen und Jubiläen entstanden sind. Im Mittelpunkt steht die Göttinger Stadtgeschichte mit Ereignissen und Personen aus den letzten 100 Jahren. Der Autor ist den Geschichtswerkstätten gefolgt, die den Rat: „Grabe, wo Du stehst.“, geben. Dabei hat der Autor vieles ausgegraben, was zum Vergessenen, Unterschlagenen und Übersehenen in der Göttinger Stadtgeschichte gehört. Aus der Geschichte seiner Partei, der SPD, über die nationalsozialistische Zeit und das Nachwirken des Nationalsozialismus in der Nachkriegszeit, die in dem einst liberalen Göttingen immer noch ein illiberales Klima erzeugten. Einige Beiträge weisen über Göttingen hinaus, wenn der Autor die Geschichte seiner Partei, der er seit bald 60 Jahren angehört, behandelt. Sie spiegeln die Sicht eines nüchternen Politikwissenschaftlers, der von dem bedeutenden Beitrag seiner Partei für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland überzeugt ist, der trotzdem Zweifel am Kurs seiner Partei nicht unterschlägt.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Polyphonie des Holocaust

Polyphonie des Holocaust von Kraetsch,  Mirko;Volk,  Andreas;Kröger,  Anna;Rhoese,  Leandra;Stiegler,  Berrnd, Potocka,  Maria Anna, Zentrum für verfolgte Künste in Solingen
Erinnerung und künstlerische Darstellung des Holocaust als kontroverse Themen Polyphonie des Holocaust. 100 Stimmen zur Erinnerungskultur befasst sich mit dem Problem der Darstellung und Interpretation des Holocaust. Das Museum für Gegenwartskunst in Krakau (MOCAK) und das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen legten Intellektuellen – Philosoph*innen, Historiker*innen, Psychiater*innen, Künstler*innen, Kurator*innen und Schriftsteller*innen – eine Reihe von Fragen vor, die in diesem Zusammenhang heute von größter Relevanz zu sein scheinen: Gefragt wurde nach der Erinnerung an den Holocaust, wie er beschrieben werden sollte und wo die Grenzen der künstlerischen Freiheit beim Thema „Holocaust“ verlaufen. Es handelt sich also weniger um ein Buch über den Holocaust, sondern vielmehr um eines, das sich mit der Verantwortung für ihn beschäftigt.
Aktualisiert: 2020-10-06
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Das Gedicht ist, was es tut

Das Gedicht ist, was es tut von Erb,  Elke
Elke Erb erhält den Georg-Büchner-Preis 2020 »Elke Erb gelingt es wie keiner anderen, die Freiheit und Wendigkeit der Gedanken in der Sprache zu verwirklichen, indem sie sie herausfordert, auslockert, präzisiert, ja korrigiert.« Die Jury in ihrer Begründung »Ich habe vor, meine Poetologie darzustellen aus Tagebuch-Notizen der letzten Jahre. Sie zeigen, wie ich über das Schreiben nachgedacht habe. Da ging es nicht um öffentliche Wirkung, sondern nur um das Schreiben. Am Anfang stand: Ich muss meine Voraussetzungen ändern, jene, die den allgemeinen, denen der anderen Menschen, gleichen, geprägt von der Schule, dann, so oder so, von den Parolen der Partei: die Partei, die Partei, die hat immer recht, dieses »Hirn der Klasse«. Aus den Tagebuch-Notizen wurden Gedichte, die das »Hirn der Klasse« überholten. Ich weiß noch, dass ich in der ersten Zeit immer dachte: »Es geht doch, geht doch!« Da war ich aber schon auf dem realen poetologischen Weg, abgekehrt von den Verfehlungen der Politik. »Das Gedicht ist, was es tut.« Es ist selbständig und real, keine leere, unselbstständige Phraseologie, der viele Menschen ausgesetzt und auch viele gefolgt waren. Es ist ja gleich, welchen Verkündungen. Hat das Christentum die vorgegebenen Ideale gesellschaftlich verwirklicht? Ich galt lange als unverständlich, das hat sich geändert, als es aus war mit den hohlen Phrasen. Lange her. So kam ich weiter mit den Gedichten.«
Aktualisiert: 2020-07-27
Autor:
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Der Mitropäer

Der Mitropäer von Goll,  Yvan
Yvan Goll hat in dem Werben dreier junger Männer um Lola ein satirisches Bild der verschiedenen geistigen Strömungen Europas geschaffen, die alle auf ihre Weise im Grau in Grau eines ideenlosen Alltags enden. Der Roman ist eine allegorische Groteske auf den Geisteszustand Europas zwischen den Kriegen, ein satirischer Abgesang auf seine politischen Ideen und seine sterbende Kultur. Im Bild der Pariser Künstlergruppe um den Snob Cocherel, in dem man unschwer Jean Cocteau inmitten einer Schar von bedingungslos Ergebenen erblicken kann, findet sich auch eine der bissigsten Satiren auf die künstlerische Avantgarde der zwanziger Jahre, die wohl geschrieben wurde.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Jahrbuch

Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Jahrbuch
Zum Thema "Literarisches Übersetzen" versammelt das Jahrbuch Vorträge von Manfred Fuhrmann, Klaus Reichert und Peter Wapnewski. Weitere Texte von Werner Dahlheim, Jacek Bocheski und Jürgen Osterhammel sind dem Thema "Selbstbestimmung Europas. Zum Problem seiner Begründung in Geschichte und Kultur" gewidmet. Darüber hinaus enthält das Jahrbuch die Vorstellungsreden der neuen Akademiemitglieder sowie die Reden der Preisträger und ihrer Laudatoren. - Georg-Büchner-Preis: H. C. Artmann (Laudatio: Klaus Reichert) - Johann-Heinrich-Voß- Preis: Hans-Horst Henschen (Laudatio: Klaus Bartenschläger) - Friedrich-Gundolf-Preis: Imre Kertész (Laudatio: Michael Krüger) - Johann-Heinrich-Merck- Preis: Heinz F. Schafroth (Laudatio: Raoul Schrott) - Sigmund-Freud-Preis: Paul Parin (Laudatio: Karl Markus Michel)
Aktualisiert: 2020-07-01
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