es ist zwischen uns

es ist zwischen uns von Bärfuss,  Lukas
Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet? Diese Frage aus Georg Büchners »Dantons Tod« greift Lukas Bärfuss in seiner im November anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises gehaltenen Rede auf und zeichnet nach, wie sein eigenes Schreiben durch die gewaltsamen Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt ist. In einem leidenschaftlichen Plädoyer führt er die Bedeutsamkeit einer lebendigen Erinnerung vor Augen: »Wer den letzten Krieg vergisst, der bereitet schon den nächsten vor«.
Aktualisiert: 2019-11-13
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Der Axolotl

Der Axolotl von Reiß,  Christian
»Axolotl« ist aztekisch und bedeutet so viel wie »Wassermonster«. Axolotl sind Natur- und Kulturwesen: In ihrer Heimat Mexiko leben sie nur noch auf kleinem Areal und sind vom Aussterben bedroht, im Rest der Welt dagegen werden sie als Haustiere in Aquarien gehalten. Der Wissenschaftshistoriker Christian Reiß erzählt die Geschichte dieser Paradoxie. Er nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise, die von Mexiko über Frankreich, Deutschland und schließlich in die ganze Welt führt. Auf dem Weg begegnen die Leserinnen und Leser dem großen Alexander von Humboldt genauso wie der in Vergessenheit geratenen Naturforscherin Marie von Chauvin. Sie werden Zeuge der Entstehung des Aquariums und erfahren, wie lebende Tiere die Forschung in der Zoologie verändert haben. Im Zentrum der Geschichte stehen die Axolotl und ihre Transformation von einer lokalen Amphibienart in ein globales Haus- und Labortier. Christian Reiß zeigt, wie sie sich und ihre wechselnden Umwelten veränderten. Praktiken der Naturgeschichte, Räume der Zoologie, das Aquarium als künstlicher Naturraum und die Aquaristik als Liebhaberei sind nur einige der Themen dieser Studie an der Grenze von Wissenschafts- und Technikgeschichte sowie Tier- und Umweltgeschichte. Die Studie wurde ausgezeichnet mit dem Förderpreis 2015 der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik (DGGMNT) und der Caspar-Friedrich-Wolff-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (DGGTB).
Aktualisiert: 2019-11-11
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Geschichte machen

Geschichte machen von Philipp Müller
Archive und historisches Wissen: Die Geschichte einer verworrenen Beziehung. Die Archivrecherche zu historisch-analytischen Zwecken ist heute selbstverständlich. Ob Journalist, Familienforscher oder Historiker – historisches Wissen ist an die Einsicht in Quellen und Dokumente gebunden. Dennoch diese Selbstverständlichkeit das Ergebnis eines relativ jungen historischen Prozesses. Archive dienten zunächst keineswegs der historischen Forschung, obwohl das historische Aktenstudium im 19. Jahrhundert zunehmende Beliebtheit erlangte. Philipp Müller ermittelt die Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen die Archivrecherche im 19. Jahrhundert zu einem wesentlichen Kennzeichen professionellen historischen Forschens wurde. Er rückt damit einen in der Forschung wenig berücksichtigten, für die Geschichtswissenschaft jedoch zentralen Zusammenhang in den Vordergrund. Zudem zeigt er die historischen Prozesse und Dynamiken auf, die schließlich beides verändern sollten: die institutionelle Kultur der Archive wie auch das historische Wissen und Erkennen.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Jahrbuch 2018

Jahrbuch 2018 von Hg. von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zu Darmstadt
Das Jahrbuch dokumentiert die Aktivitäten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung im Jahr 2015. Zudem enthält es unter anderem das Mitgliederverzeichnis, Gedenkworte für die verstorbenen Mitglieder sowie Vorstellungsreden der neu zugewählten Mitglieder: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung vergibt jedes Jahr den Johann-Heinrich-Voß-Preis, den Friedrich-Gundolf-Preis, den Johann-Heinrich-Merck-Preis, den Sigmund-Freud-Preis und den Georg-Büchner-Preis. Dieser Band versammelt alle 2018 gehaltenen Preisreden.
Aktualisiert: 2019-11-04
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»Glaube an den Menschen«

»Glaube an den Menschen« von Fischer,  Lajos, Kolb,  Jenő, Rahe,  Thomas
Ein Zionist schreibt mit außergewöhnlicher Beobachtungsgabe über den Häftlingsalltag im Ungarnlager des KZ Bergen-Belsen. Jeno Kolbs in ungarischer Sprache verfasstes Tagebuch zählt zu den umfangreichsten Häftlingstagebüchern aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen. Zugleich stellt es als eines von wenigen Tagebüchern die Struktur, das Verhalten und die Zukunftserwartungen der Häftlingsgesellschaft aus einer dezidiert zionistischen Perspektive dar. Neben der Schilderung der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen im KZ Bergen-Belsen von Juli bis Dezember 1944 bietet es bemerkenswerte Einblicke in die unterschiedlichsten Formen der Selbstbehauptung der Häftlinge im sogenannten Ungarnlager. Hier waren fast 1700 Juden aus Ungarn interniert, die schließlich dank der Verhandlungen zwischen ungarischen Zionisten (vertreten vor allem durch Rezso Kasztner) und der SS bis Ende 1944 freigelassen wurden. Kolbs Tagebuch beschreibt auch eine der erfolgreichsten Rettungsaktionen in der Geschichte des Holocaust. Es wird - im ungarischen Original und in deutscher Übersetzung -erstmals veröffentlicht. Die Essays zum historischen Hintergrund des Tagebuchs sind ebenfalls in deutscher und ungarischer Sprache verfasst.
Aktualisiert: 2019-11-05
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Verbrechen begreifen

Verbrechen begreifen von Knigge,  Volkhard
70 Jahre danach - Wie lassen sich historisches Begreifen und politisch-ethische Orientierung substantiell verknüpfen? Die Geschichtskultur in Deutschland hat sich in den letzten 30 Jahren einschneidend verändert. Die Bewahrung des Gedächtnisses an die Opfer des Nationalsozialismus gehört zur Staatsräson der Bundesrepublik. Aus vielen einst vergessenen Konzentrationslagern sind institutionalisierte Gedenkstätten geworden. Mit der 1999 etablierten Gedenkstättenkonzeption ist der Bund an der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und auch des DDR-Kommunismus beteiligt. Unverkennbar ist jedoch der Trend, Geschichte und Geschichtsbewusstsein auf Erinnerung zu reduzieren und Erinnerung als solche für den Königsweg der Demokratie- und Menschenrechtserziehung zu halten. Im Gegensatz dazu wird in diesem Band davon ausgegangen, dass weder das individuelle noch das historische Erinnern als solche automatisch identisch sind mit kritischem Lernen aus unannehmbarer Geschichte. Zur Debatte stehen neue didaktisch-pädagogische Herausforderungen. Wie lässt sich die Relevanz der Auseinandersetzung jenseits vordergründiger Analogien zukünftig begründen? Wie wirken sich Medialisierung, Digitalisierung und Kommerzialisierung aus? Was kann und soll die Auseinandersetzung mit im Kern deutscher Geschichte in der Migrationsgesellschaft leisten?
Aktualisiert: 2019-10-09
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Heinz Strunk trifft Wilhelm Raabe

Heinz Strunk trifft Wilhelm Raabe von Winkels,  Hubert
Reden und Essays zu Wilhelm Raabe und Heinz Strunk, der den Wilhelm Raabe-Literaturpreis für seinen Roman »Der goldene Handschuh« erhielt. Die Begegnung von Wilhelm Raabe und Heinz Strunk hat ganz besondere Energien freigesetzt: Die Juroren des Wilhelm Raabe-Preises begannen nach dessen Verleihung unverhofft von »ihren« frühen Mordgeschichten zu berichten, von prägenden grausamen Geschichten von früher. Dass diese aufschreibenswert wären, war die einvernehmliche Meinung. Und einige Monate später lagen etliche Erzählungen, Beichten und Berichte vor, darunter auch einige von befreundeten Autoren. Diese rahmen die Texte des Raabe-Preisträgers Heinz Strunk und die Laudatio von Moritz Baßler. Ein Buch vom Fürchten und der entdeckenden Kunst des Schreibens. Mit Beiträgen u. a. von Alexander Cammann, Peter Eickhoff, Thomas Geiger, Sabine Gruber, Anja Hesse, Ferdinand Schmalz, Michael Schmitt, Renate Stauff und Frank Witzel.
Aktualisiert: 2019-10-02
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Malinois

Malinois von Bärfuss,  Lukas
In zugleich sinnlicher wie analytischer Sprache gehen die Erzählungen Lukas Bärfuss’ der Liebe und dem Begehren nach. Der erste Erzählband von Lukas Bärfuss! Die Liebe und das Begehren in all ihren Spielarten sind die Fluchtpunkte in diesen Erzählungen von Lukas Bärfuss. Wie begegnen wir uns? Welche Sehnsüchte treiben uns um? Nach welchen Vorlagen entwerfen wir die Geschichten unserer Leidenschaften? Bärfuss zeichnet eine Kartographie der Passionen. Seine Geschichten handeln von Grenzerfahrungen, die wir mitten im Alltag machen können. Sie zeigen die Momente der Verwandlung.
Aktualisiert: 2019-10-01
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Malinois

Malinois von Bärfuss,  Lukas
In zugleich sinnlicher wie analytischer Sprache gehen die Erzählungen Lukas Bärfuss’ der Liebe und dem Begehren nach. Der erste Erzählband von Lukas Bärfuss! Die Liebe und das Begehren in all ihren Spielarten sind die Fluchtpunkte in diesen Erzählungen von Lukas Bärfuss. Wie begegnen wir uns? Welche Sehnsüchte treiben uns um? Nach welchen Vorlagen entwerfen wir die Geschichten unserer Leidenschaften? Bärfuss zeichnet eine Kartographie der Passionen. Seine Geschichten handeln von Grenzerfahrungen, die wir mitten im Alltag machen können. Sie zeigen die Momente der Verwandlung.
Aktualisiert: 2019-10-01
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Untergang und neue Fahrt

Untergang und neue Fahrt von Bähr,  Andreas, Burschel,  Peter, Trempler,  Jörg, Wolf,  Burkhardt
Schiffbruch als Ende und Anfang in der europäischen Neuzeit aus geschichts-, literatur- und bildwissenschaftlicher Perspektive. Wer Schiffbruch erleidet, verliert viel, wenn nicht gar alles: sein Schiff, seine Ladung und nicht selten sein Leben. Hoffnungen zerplatzen, Pläne und Lebensentwürfe scheitern. Doch der Schiffbruch birgt mitunter auch Möglichkeiten eines Gewinns - für jene, die ihn überleben oder als Außenstehende betrachten. Die Verfasser des Buches rücken diese bisher wenig beachtete Perspektive in den Mittelpunkt. Dabei konzentrieren sie sich auf die europäische Neuzeit, in der der Schiffbruch seine größte seefahrtsgeschichtliche, metaphorische sowie literatur- und kunsthistorische Bedeutung entfaltete. Wo etwa utopische Staats- und Gesellschaftsentwürfe mit einem Schiffbruch beginnen, wo Seenot als Abschluss des alten Lebens verstanden wird und als Auftakt zu einem neuen und wahren, wo die Ästhetisierung des Schiffbruchs ein Gefühl der Erhabenheit im Angesicht des Untergangs evoziert, wo schließlich eine Schiffskatastrophe als Moment kulturkritischer Gesellschaftsdiagnose erscheint und neue Seerechtsbestimmungen und nautische Sicherheitstechniken zeitigt, dort markieren Unfälle zur See nicht nur das Ende gelungener Fahrt, sondern in mancherlei Hinsicht auch deren Anfang.
Aktualisiert: 2019-09-10
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