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In Evaristos Apotheke

In Evaristos Apotheke von Pessoa,  Fernando
Zur kontroversen Utopie zählen vor allem seine politischen und esoterischen Texte. Wie tief verwoben sie dennoch sind, wie sehr für Pessoas Figuren gilt: „Wir sind Geschichten, die Erzählungen produzieren“, das zeigen die orthonymen Erzählungen In Evaristos Apotheke und Die Stunde des Teufels, zwei Extreme zwischen Tagespolitik und Religion, zusammengehalten von der späteren Version des Bankiers als Anarchist aus 1935, Pessoas letztem Lebensjahr.
Aktualisiert: 2021-01-22
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Josefine Mutzenbacher

Josefine Mutzenbacher von Ruthner,  Clemens
Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt erschien erstmals 1906 als Privatdruck von 1000 nummerierten Exemplaren in Wien. Damals unter der Hand verkauft, erlebte das Buch rasch unzählige Nachdrucke, Neuauflagen und Adaptionen, zensierte Versionen für den Buchhandel und natürlich: Verbote. Die anonym publizierte Mutzenbacher, wie das Buch meist salopp genannt wird, ist nicht nur ein Paradebeispiel einer kommerziellen Metropolen-Pornografie um 1900, in ihr schlagen sich auch großflächigere Debatten um Geschlechterdifferenz und Sexualität der Zeit nieder. Sie bildet einen Konflikt ab, der zwischen korrodierenden alten und emergenten neuen Diskursen das Feld bildete für Psychoanalyse, Wiener Moderne und etliche, teils kryptopädophile Zwischentöne, die nach wie vor wenig erforscht sind.Bemerkenswert ist, dass die Mutzenbacher auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine reichhaltige Wirkungsgeschichte entfaltete: Von Rechtsstreigikeiten (dem bekanntlich gescheiterten Versuch der Erben Felix Saltens, die Tantiemen einzuklagen und der beständigen Frage nach der Zensur) über Verfilmungen bis hin zur produktiven Fortschreibung in der literarischen Avantgarde, allem voran durch Oswald Wiener. Noch bemerkenswerter allerdings ist, dass dennoch kaum wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Stoff zu verzeichnen sind. Dies war der Anlass für eine von Clemens Ruthner 2016 organisierte Tagung im Wien Museum, wo den Kontexten, Subtexten und möglichen Relektüren des immer noch problematisch anstößigen Textes nachgegangen wurde. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden als Sammelband 2019 bei Sonderzahl publiziert, doch machte die kollektive Forschungsarbeit einmal mehr deutlich, dass es bislang keine verlässliche Textgrundlage für die Forschung gab. Diese Lücke schließt die vorliegende Ausgabe, die erstmalig eine kritische Edition des Textes zugänglich macht.Zur Edition: Die Kritische Ausgabe der Mutzenbacher basiert auf dem ungeglätteten Text der Erstausgabe, der seiten- und fehlergetreu wiedergegeben wird. Begleitet wird der Text von einem umfangreichen Stellenkommentar, kontextualisiert und verortet in einem Nachwort des Herausgebers. Ebenfalls aufgenommen wurden Oswald Wieners Beiträge zu einer Ädöologie des Wienerischen.
Aktualisiert: 2021-01-20
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Josefine Mutzenbacher

Josefine Mutzenbacher von Ruthner,  Clemens
Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt erschien erstmals 1906 als Privatdruck von 1000 nummerierten Exemplaren in Wien. Damals unter der Hand verkauft, erlebte das Buch rasch unzählige Nachdrucke, Neuauflagen und Adaptionen, zensierte Versionen für den Buchhandel und natürlich: Verbote. Die anonym publizierte Mutzenbacher, wie das Buch meist salopp genannt wird, ist nicht nur ein Paradebeispiel einer kommerziellen Metropolen-Pornografie um 1900, in ihr schlagen sich auch großflächigere Debatten um Geschlechterdifferenz und Sexualität der Zeit nieder. Sie bildet einen Konflikt ab, der zwischen korrodierenden alten und emergenten neuen Diskursen das Feld bildete für Psychoanalyse, Wiener Moderne und etliche, teils kryptopädophile Zwischentöne, die nach wie vor wenig erforscht sind.Bemerkenswert ist, dass die Mutzenbacher auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine reichhaltige Wirkungsgeschichte entfaltete: Von Rechtsstreigikeiten (dem bekanntlich gescheiterten Versuch der Erben Felix Saltens, die Tantiemen einzuklagen und der beständigen Frage nach der Zensur) über Verfilmungen bis hin zur produktiven Fortschreibung in der literarischen Avantgarde, allem voran durch Oswald Wiener. Noch bemerkenswerter allerdings ist, dass dennoch kaum wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Stoff zu verzeichnen sind. Dies war der Anlass für eine von Clemens Ruthner 2016 organisierte Tagung im Wien Museum, wo den Kontexten, Subtexten und möglichen Relektüren des immer noch problematisch anstößigen Textes nachgegangen wurde. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden als Sammelband 2019 bei Sonderzahl publiziert, doch machte die kollektive Forschungsarbeit einmal mehr deutlich, dass es bislang keine verlässliche Textgrundlage für die Forschung gab. Diese Lücke schließt die vorliegende Ausgabe, die erstmalig eine kritische Edition des Textes zugänglich macht.Zur Edition: Die Kritische Ausgabe der Mutzenbacher basiert auf dem ungeglätteten Text der Erstausgabe, der seiten- und fehlergetreu wiedergegeben wird. Begleitet wird der Text von einem umfangreichen Stellenkommentar, kontextualisiert und verortet in einem Nachwort des Herausgebers. Ebenfalls aufgenommen wurden Oswald Wieners Beiträge zu einer Ädöologie des Wienerischen.
Aktualisiert: 2021-01-20
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Der Untertan

Der Untertan von Mann,  Heinrich
Eine „Geschichte der öffentlichen Seele unter Wilhelm II.“ nennt Heinrich Mann seinen weitsichtigen satirischen Roman im Untertitel des Manuskripts. Am Beispiel des Anti-Helden Diederich Heßling wird ein erschreckender Aufstieg gezeigt. Das ängstliche, nicht besonders intelligente Kind entwickelt sich schließlich zum Träger des hoch begehrten Wilhelmsordens. Mit von leisem Spott bis zu beißendem Sarkasmus reichender Ironie schildert der Erzähler die verschiedenen Instanzen der Macht, welche Diederich so fasziniert: Familie, Gymnasium, schlagende Studentenverbindung, Militär, Industrie, Justiz, politischer Apparat sowie besonders der von Geltungs- und Expansionsdrang getriebene Kaiser; Letzterer als Vorbild für noch den lächerlichsten Provinzler. Doch der Protagonist des Romans ist keineswegs nur eine schemenhaft gezeichnete Witzfigur. Heinrich Mann arbeitet bemerkenswert psychologisch grundiert Heßlings autoritäre Persönlichkeit samt ihrer faschistischen Tendenzen heraus. Der Untertanengeist dieses Deutschen wird hier so lebendig, dass sich viele ertappt fühlen müssen.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Hinter Deich und Dünen

Hinter Deich und Dünen von Andresen,  Ingeborg
Die Eiderstedter Novellen Ingeborg Andresens (1878–1955) gehören zweifellos zu den schönsten, die jemals in Nordfriesland erzählt wurden. Darum, und weil sie als einzelne Kapitel eines großen, nie geschriebenen Romans gelesen werden können, haben sich die Heraus- geber entschlossen, sie in die Reihe „Nordfriesland im Roman“ aufzunehmen. Im Zentrum der Erzählungen stehen die „lütjen Lüüd“, Menschen, die ihren Lebensunterhalt schwer erarbeiten müssen, aber auch Sonderlinge, vom Leben gezeichnete Alte und Kinder, die voll Vertrauen in die Zukunft blicken. Klare Vernunft, menschliches Mitgefühl ebenso wie Skurriles, Kauziges prä- gen ihr Erscheinungsbild. Den Geschichten wie „Niß Prozesser“, „Groot-Huus“, „Nebelland“ oder „Gewitter“ liegen Erfahrungen und Erlebnisse aus der Witzworter Jugendzeit Ingeborg Andresens zugrunde, Begebenheiten aus einer längst vergangenen Welt, als Dörfer und Höfe noch vom mächtigen „Lehnsmann“ regiert wurden, dem gewichtigen Ortsvorsteher.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Die Armen

Die Armen von Mann,  Heinrich
"Die Armen" ist ein Roman von Heinrich Mann. Der Text wurde im Sommer 1916 in Oberbayern konzipiert, bis zum April 1917 in München geschrieben und erschien im August desselben Jahres. Das Werk ist der zweite Teil einer dreiteiligen Werkreihe Heinrich Manns, betitelt "Das Kaiserreich. Die Romane der deutschen Gesellschaft im Zeitalter Wilhelms II."
Aktualisiert: 2021-01-12
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Was der Osten ist

Was der Osten ist von Claudel,  Paul, Schmidt,  Rainer G
In neuer Übersetzung: das wohl einflussreichste französische Buch über das alte China. Auf seinen Reisen zwischen Shanghai, Fuzhou und Hankou beginnt der Diplomat Claudel gleich bei seinem ersten Aufenthalt von 1895–1899 mit der Niederschrift literarischer Momentaufnahmen. Obwohl er die chinesische Sprache nicht versteht, fühlt er sich sofort wie ein Fisch im Wasser, alles erscheint ihm »natürlich und normal«, die scheinbare Unordnung der chinesischen Stadt wird für ihn zum Zeichen einer Harmonie, die er der etablierten Ordnung europäischer Großstädte vorzieht. China sollte fortan das Land sein, in dem Paul Claudel nach kurzem Zwischenaufenthalt in Japan die meiste Zeit seiner diplomatischen Karriere verbrachte. Eindrücke vom Meer, den Flüssen, dem Land und den Gärten wechseln sich in den von eigenwilligen, mitunter gebrochenen Rhythmen durchzogenen Prosagedichten ab. Claudel streut Reflexionen, Gesänge und Fabeln ein; Phasen des Innehaltens, der produktiven Leere und Meditation folgt rasende Bewegung. Sie sind daher literarisches Zeugnis einer durch Baudelaire angestoßenen und von Rimbaud weitergeführten aufgebrochenen Prosaform und zugleich Zeugnis eines von allen Klischees befreiten und völlig unvoreingenommenen Blicks auf ein China des späten 19. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Die Heimkehr des Xuanzang

Die Heimkehr des Xuanzang von Greter,  Heinz
Anfang des 7. Jahrhunderts verlässt der Mönch Xuanzang China ohne Erlaubnis des Kaisers, um in Indien Unterweisung und Texte der buddhistischen Lehre zu finden. Er erreicht Indien über die nördliche Seidenstraße und bereist das Land während 15 Jahren. Dann kehrt er zurück mit 657 Handschriften, die er in den nächsten zwanzig Jahren ins Chinesische übersetzt. Rückblickend erzählen der inzwischen hoch Angesehene und sein Sekretär Héng-Li von Xuanzangs Leben, der Kultur und Gesellschaft Indiens jener Zeit. Xuanzangs Reise in den Westen, nach Indien, ist ein fester Topos der chinesischen Literatur und zudem eine Reise in die buddhistische Erkenntniswelt. Heinz Greter zeichnet in ruhigen Bildern ein fesselndes Bild Asiens aus der Frühzeit des Buddhismus. Wie mit einer Geschichtensammlung eröffnen sich durch die Augen der beiden Reisenden verschiedene Aspekte der buddhistischen Weltsicht. Was Marco Polo für die Europäer, ist der Mönch Xuanzang im asiatischen Kulturraum: ein berühmter Reisender. Als Pilger, spiritueller Meister, Gelehrter und Übersetzer gehört er zu den bedeutendsten Gestalten der chinesischen Geschichte.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Combray

Combray von Kleeberg,  Michael, Proust,  Marcel
Marcel Prousts Roman 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' gehört ohne Zweifel zu den großen literarischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Fast fünfzig Jahre nach der ersten deutschen Gesamtausgabe liegt nun erstmals eine Neuübersetzung von 'Combray' vor, der Ouvertüre zur proustschen Recherche. Der schwerkranke Erzähler, der sich in seinen schlaflosen Nächten an seine Kindheit erinnert, der Geschmack der in Tee getauchten Madeleine, der Duft der Weißdornhecken, die Kirchtürme von Martinville. all diese Szenen aus 'Combray' sind unwiderruflich in die Geschichte der Weltliteratur eingegangen. Michael Kleebergs Neuübersetzung tritt mit dem Anspruch an, zum ersten Mal die ganze Vielseitigkeit und den Anspielungsreichtum der Sprache Marcel Prousts zu erfassen. Auch die stilistischen Besonderheiten des Werkes werden genauer wiedergegeben als bisher. Dass dabei die deutsche Sprache bis an ihre Grenzen getrieben wird, so wie Proust es mit der französischen tat, ist die große Leistung Michael Kleebergs. Sein 'Combray' ist ein bestechendes Sprachkunstwerk, das dem deutschsprachigen Lesepublikum einen neuen Blick auf das Werk Marcel Prousts eröffnet.
Aktualisiert: 2021-01-08
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