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Raffaels Papageienzimmer

Raffaels Papageienzimmer von Weddigen,  Tristan
Mehrere Jahrhunderte lang war die Camera Papagalli einer der wichtigsten Räume im vatikanischen Papstpalast. Der zentrale, halb öffentliche Raum ist Teil des Papstappartements und wurde für das Geheime Konsistorium des Papstes mit den Kardinälen und seine Ankleidung vor der Messe in der Sixtinischen Kapelle genutzt. Diese Rituale bilden die Grundlage für das Verständnis der Raumausstattung als Ausdruck einer spezifischen Gesellschaftsform. Das im Auftrag Leo X. von Raffael dekorierte Papageienzimmer wird in diesem Buch erstmals in seinem kulturhistorischen Kontext erforscht, wozu Baugeschichte, Handschriften der Zeremonienmeister und künstlerische Zeugnisse herangezogen werden. Raffaels Wandmalereien wurden zwar im Laufe des Cinquecento mehrmals beschädigt, restauriert und ikonografisch verändert. In den ikonologischen und funktionsgeschichtlichen Analysen des Autors erweisen sie sich jetzt als ein Höhepunkt der politischen und dynastischen Bildpropaganda des Medici-Papstes. Diese Interaktion zwischen Raumfunktionen und Dekorationen, zwischen Ritualen und Bildern, gibt auch Anlass für eine anthropologische und sozialgeschichtliche Betrachtung der Hofkunst der frühen Neuzeit.
Aktualisiert: 2020-07-28
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Thermo-Ästhetik

Thermo-Ästhetik von Schmidt,  Gunnar
Kunst ist für gewöhnlich eine Sache, die betrachtet wird. Der Sehsinn dominiert in der Geschichte der Kunstentwicklung und nur zaghaft deuten sich Rezeptionsmodi an, die eine Sinnenausweitung anstreben. Ein Sonderfall stellt die Verwendung von thermischen Verhältnissen dar, die sich vollständig der Sichtbarkeit entziehen. Mit der Thermo-Ästhetik liegt erstmals eine zusammenfassende Darstellung von Kunstwerken vor, die seit den 1960er-Jahren die Möglichkeiten einer erweiterten ästhetischen Erfahrung mittels Wärme und Hitze erkunden.
Aktualisiert: 2020-07-11
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Fünfzig Objekte in Buchform

Fünfzig Objekte in Buchform von Cordez,  Philippe, Saviello,  Julia
Buchförmige Objekte werden seit acht Jahrhunderten hergestellt und übernehmen die unterschiedlichsten Funktionen – als Uhr, Trinkflasche, Toilettenstuhl, Feuerwaffe, Keksdose u. v. m. 50 Exemplare, ausgewählt aufgrund ihrer herausragenden gestalterischen und konzeptuellen Qualität, werden in diesem Buch vorgestellt. Sie vereinnahmen unverkennbar formale Elemente von Büchern, führen sie aber an immer neue Grenzen, weil sie im gleichen Moment an andere Objektarten anknüpfen. Diese wenig bekannte Kunst der Objektkombination ist im Gebrauch sinnlich und kognitiv zu erfahren und bietet erstaunliche Einblicke in die Kulturgeschichte des Buches bis in unsere Zeit, wie die kurzen Essays zeigen.
Aktualisiert: 2020-07-19
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Räume des Sehens

Räume des Sehens von Barry,  Fabio, Imorde,  Joseph, Scholz,  Peter, Weddigen,  Tristan
Giusto deʼ Menabuoi (um 1320–1391), einer der bedeutendsten Maler des späten 14. Jahrhunderts, blieb doch außerhalb Italiens ein großer Unbekannter. Die erste deutschsprachige Monografie zum Künstler führt den ursprünglich in der Wissenschaftsgeschichte entwickelten Ansatz der Wissenskultur ein und wendet ihn auf ein vormodernes kunsthistorisches Thema an.
Aktualisiert: 2020-01-27
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Die Heilige Sippe und die Mediengeschichte des Triptychons

Die Heilige Sippe und die Mediengeschichte des Triptychons von Kuhn,  Holger
Quentin Massys’ Annenaltar von 1509 wirkt so traditionell wie ehrwürdig. Eingebettet in die Feier der Nachkommenschaft der heiligen Anna sind aber zwei Neuerungen, die auf sozial- und medienhistorische Verwerfungen um 1500 verweisen: die Emergenz der Kernfamilie und eine rhetorisch versierte Kulturtechnik des Sehens. Die Studie nähert sich Massys’ erstem großen Auftragswerk in einer detaillierten Analyse und macht es zum Ausgangspunkt familien- und medienhistorischer Untersuchungen. Ausgehend von der paradoxen Konstellation, dass das Motiv der Heiligen Sippe in einer Zeit besonders beliebt wird, in der die Bedeutung der Kleinfamilie zunimmt, fragt Holger Kuhn nach veränderten Familienmodellen, der Umwandlung von Vater- und Mutterrollen sowie nach dem Zusammenhang von sexueller Reproduktion und monetärer Liquidität. Zudem stellt die Studie den Übergang vom Triptychon zum Tafelbild in ein neues Licht. Dabei wird ein Bogen zwischen jüngeren Forschungen zur Mediengeschichte klappbarer Bildträger und zur neuzeitlichen Bildrhetorik gespannt. Denn Massys erprobt im Medium des Triptychons eine Kulturtechnik des Sehens, die die mechanische Beweglichkeit der Bildfelder durch die des Blickes ergänzt. Die bildrhetorischen Wendungen der Antwerpener Malerei nach 1500 werden lesbar als Symptome verabschiedeter medialer Konfigurationen.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Falten-Muster: Texturen von Bildlichkeit

Falten-Muster: Texturen von Bildlichkeit von Graevenitz,  Antje von, Kapustka,  Mateusz, Kirves,  Martin, Köhler,  Dietmar, Lutz,  Helga, Mainberger,  Sabine, Sundberg,  Martin, Trinks,  Stefan, Wiedemeyer,  Nina
Falte und Muster werden als zwei Möglichkeiten der Bildgestaltung verstanden, die hinter die Darstellung zurückreichen. Sie verhalten sich konträr zueinander und kommen doch auf produktive Weise in verschiedenen Falten-Mustern zusammen. Der materielle Kreuzungspunkt dieser Durchdringung ist das Textil, etwa als dargestelltes Motiv, bei dem Muster und Falten bildliche Interferenzen erzeugen, oder als Ineinander von Darstellung und Bildstruktur in Form einer Textur. Die Beiträge versammeln eine breite Themenspanne, von frühmittelalterlichen Darstellungen von Tuchknoten über textile Bildräume des Spätmittelalters und des Modernismus bis hin zur Überführung des Bildträgers zu einem Falten-Muster in der Gegenwartskunst.
Aktualisiert: 2019-04-25
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