Die Parteien in der Sackgasse

Die Parteien in der Sackgasse von Claus,  Karl
Alle Parteien, die auf der Grundlage geschichtlich entstandener Ideologien agieren, sind in neuerer Zeit in eine Sackgasse geraten. Dem liegt eine gemeinsame Ursache zu Grunde: Die „klassischen“ Ideologien erstreben stets Endziele, die sie gern verabsolutieren. Aber die realen Lebenssysteme, in die der Mensch eingebunden ist, lassen endgültige politische Lösungen nicht zu. Es wirkt eine Art von evolutionärem Grundprinzip, welches „richtige“ Lösungen immer nur „in der Zeit“ erlaubt. Das gilt im Großen wie im Kleinen, auch wenn es unserem Wunschdenken oft nicht entspricht. Das Festhalten an den „klassisch“ entwickelten Ideologien mit ihren erdachten Endzielen verstellt aber den Blick auf die jeweils machbaren Lösungen im Sinne der Zeiterfordernisse, die sich außerdem in ständigem Wandel befinden. Die Politiker sind daher aufgerufen, dieses „Finale der klassischen Ideologien“ zu erkennen und grundsätzlich umzudenken. Das gewohnte Denken in der Schablone Entweder-oder muss ersetzt werden durch ein Sowohl-als-auch, wobei die Dimension der Zeit zu beachten ist.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Die Parteien in der Sackgasse

Die Parteien in der Sackgasse von Claus,  Karl
Alle Parteien, die auf der Grundlage geschichtlich entstandener Ideologien agieren, sind in neuerer Zeit in eine Sackgasse geraten. Dem liegt eine gemeinsame Ursache zu Grunde: Die „klassischen“ Ideologien erstreben stets Endziele, die sie gern verabsolutieren. Aber die realen Lebenssysteme, in die der Mensch eingebunden ist, lassen endgültige politische Lösungen nicht zu. Es wirkt eine Art von evolutionärem Grundprinzip, welches „richtige“ Lösungen immer nur „in der Zeit“ erlaubt. Das gilt im Großen wie im Kleinen, auch wenn es unserem Wunschdenken oft nicht entspricht. Das Festhalten an den „klassisch“ entwickelten Ideologien mit ihren erdachten Endzielen verstellt aber den Blick auf die jeweils machbaren Lösungen im Sinne der Zeiterfordernisse, die sich außerdem in ständigem Wandel befinden. Die Politiker sind daher aufgerufen, dieses „Finale der klassischen Ideologien“ zu erkennen und grundsätzlich umzudenken. Das gewohnte Denken in der Schablone Entweder-oder muss ersetzt werden durch ein Sowohl-als-auch, wobei die Dimension der Zeit zu beachten ist.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Die Parteien in der Sackgasse

Die Parteien in der Sackgasse von Claus,  Karl
Alle Parteien, die auf der Grundlage geschichtlich entstandener Ideologien agieren, sind in neuerer Zeit in eine Sackgasse geraten. Dem liegt eine gemeinsame Ursache zu Grunde: Die „klassischen“ Ideologien erstreben stets Endziele, die sie gern verabsolutieren. Aber die realen Lebenssysteme, in die der Mensch eingebunden ist, lassen endgültige politische Lösungen nicht zu. Es wirkt eine Art von evolutionärem Grundprinzip, welches „richtige“ Lösungen immer nur „in der Zeit“ erlaubt. Das gilt im Großen wie im Kleinen, auch wenn es unserem Wunschdenken oft nicht entspricht. Das Festhalten an den „klassisch“ entwickelten Ideologien mit ihren erdachten Endzielen verstellt aber den Blick auf die jeweils machbaren Lösungen im Sinne der Zeiterfordernisse, die sich außerdem in ständigem Wandel befinden. Die Politiker sind daher aufgerufen, dieses „Finale der klassischen Ideologien“ zu erkennen und grundsätzlich umzudenken. Das gewohnte Denken in der Schablone Entweder-oder muss ersetzt werden durch ein Sowohl-als-auch, wobei die Dimension der Zeit zu beachten ist.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Demokratie und Homokratismus

Demokratie und Homokratismus von Mahnert,  Jan
In unserer heutigen Vorstellungswelt gelten die Begriffe Demokratie und Menschenrechte als miteinander fest verbunden. Doch sind sie das wirklich? Tatsächlich ist die Demokratie weit älter und facettenreicher, als es die viel jüngeren allgemeinen Menschenrechte sind. Zudem stützt sich die Demokratie auf jeweils ein konkretes Volk als Souverän. Hingegen setzt die den Menschenrechten innewohnende universelle Gleichheitsideologie auf beliebig zusammengesetzte Menschenmassen als Substrat für demokratische Organisationsformen. Um die sich daraus real ergebenden Konsequenzen besser verstehen zu können, plädiert das Buch für eine begriffliche Unterscheidung: Jene Demokratien, die sich der universellen Gleichheitsideologie unterwerfen, sollen als Homokratien bezeichnet werden; ihre Ideologie ist der Homokratismus. Diese Sichtweise erlaubt einen erhellenden Durchblick auf die aktuellen politischen Entwicklungen mit deren Stichworten wie: Migration, Multikulturalismus, Pluralismus, Extremismus, Nationalstaat und Globalisierung. Auch der Parteienstaat mit seinen Eliten und Oligarchien wird aus dieser Perspektive analysiert sowie das ambivalente Verhältnis zwischen Diktatur und Demokratie beleuchtet. Die vom homokratischen Gleichheitsgedanken bedrohten Völker Europas stehen vor Herausforderungen historischen Ausmaßes.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Demokratie und Homokratismus

Demokratie und Homokratismus von Mahnert,  Jan
In unserer heutigen Vorstellungswelt gelten die Begriffe Demokratie und Menschenrechte als miteinander fest verbunden. Doch sind sie das wirklich? Tatsächlich ist die Demokratie weit älter und facettenreicher, als es die viel jüngeren allgemeinen Menschenrechte sind. Zudem stützt sich die Demokratie auf jeweils ein konkretes Volk als Souverän. Hingegen setzt die den Menschenrechten innewohnende universelle Gleichheitsideologie auf beliebig zusammengesetzte Menschenmassen als Substrat für demokratische Organisationsformen. Um die sich daraus real ergebenden Konsequenzen besser verstehen zu können, plädiert das Buch für eine begriffliche Unterscheidung: Jene Demokratien, die sich der universellen Gleichheitsideologie unterwerfen, sollen als Homokratien bezeichnet werden; ihre Ideologie ist der Homokratismus. Diese Sichtweise erlaubt einen erhellenden Durchblick auf die aktuellen politischen Entwicklungen mit deren Stichworten wie: Migration, Multikulturalismus, Pluralismus, Extremismus, Nationalstaat und Globalisierung. Auch der Parteienstaat mit seinen Eliten und Oligarchien wird aus dieser Perspektive analysiert sowie das ambivalente Verhältnis zwischen Diktatur und Demokratie beleuchtet. Die vom homokratischen Gleichheitsgedanken bedrohten Völker Europas stehen vor Herausforderungen historischen Ausmaßes.
Aktualisiert: 2023-06-19
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National und Liberal

National und Liberal von Grillmayer,  Dieter
National und Liberal stehen urtümlich für die Zielsetzungen jener Bewegung, die vor 200 Jahren durch das Vorbild der Französischen Revolution und den Befreiungskrieg gegen Napoleon im deutschen Volk ausgelöst wurde und die in der Bürgerlichen Revolution von 1848 kulminierte. Der im Sinne der nationalen Idee zu bildende gesamtdeutsche Nationalstaat sollte nach liberalen Grundsätzen organisiert werden. Davon ausgehend zeichnet das Buch den Weg nach, den diese Bewegung in der Habsburgermonarchie sowie in der Ersten und Zweiten Republik Österreich genommen hat. Im Zuge der Herausbildung des Parteienstaates hat sich das Dritte Lager als Hüter der national-liberalen Tradition etabliert und diese bis in die Gegenwart hinein zu bewahren versucht. Ein schwerer Klotz am Bein, vor allem nach 1945, war dabei die historische Gesamtentwicklung. Das ist nicht zuletzt eine Ursache für die Krisen, welche die Parteien des Dritten Lagers seither in regelmäßigen Abständen erschüttern. Unbeschadet dessen ist die mit Abstand wichtigste unter ihnen, die FPÖ, kürzlich 50 Jahre alt geworden und hat in den letzten 20 Jahren nicht nur einen großen Aufschwung in der Wählergunst erlebt, sondern als Regierungspartei auch einen bedeutenden Beitrag für die politische Erneuerung Österreichs geleistet.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Risala Nr. 4

Risala Nr. 4
Thema Band 4: Karam Khella – Der Sudan Detlev Quintern – Der Urabi-Aufstand (1879-1882) Karam Khella – Die Pharaonen des Goldlandes - Antike Königreiche im Sudan Karam Khella – Das Horn von Afrika Markus Heizmann – Der „Grenz“konflikt Äthiopien - Eritrea Interview mit Yemane Meheret Verdienter Forscher, beliebter Lehrer - undankbarer Staat – Ein Gespräch mit Karam Khella Universalismusgruppe Wien – Der neue Antisemitismus ist die Islam- und Araberfeindlichkeit Karam Khella – Wissenschaftskritik Neue Methode Jürgen Brankel – Subjekt und Ethik bei Michel Foucault Risāla ist eine besondere Literaturgattung, die seit dem arabischen Altertum belegt ist. Es handelt sich um Sendschreiben mit Lehrinhalten, ethischen Mahnungen und Entscheidungen zu wichtigen anstehenden sozialpolitischen und fachlichen Fragen. Die vorliegenden Risāla sind zudem, der heutigen Zeit entsprechend, antiimperialistisch und humanistisch ausgerichtet.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Religion und Sozialstaat

Religion und Sozialstaat von Manow,  Philip
In Westeuropa gibt es drei Typen von Wohlfahrtsstaaten: den nordisch universalen und generösen, den eher residualen und liberalen in den angelsächsischen Ländern und den fragmentierten Sozialversicherungsstaat in Kontinentaleuropa. Legt man die historischen Wurzeln die- ser Systeme frei, wird die Bedeutung konfessioneller Konfliktlinien für die sozialstaatliche Typenbildung offensichtlich. So lässt sich der tief greifende Konflikt zwischen Kirche und Staat nur in Kontinentaleuropa finden, nicht aber in Skandinavien. Diese Konflikte waren jedoch entscheidend für die Herausbildung der Parteisysteme Westeuropas und damit auch für die sozialstaatliche Politikentwicklung vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute.
Aktualisiert: 2023-06-18
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Systemtheorie der Demokratie

Systemtheorie der Demokratie von Czerwick,  Edwin
Niklas Luhmann hat sowohl in seiner Theorie der Gesellschaft als auch in seiner Theorie des politischen Systems Ausführungen zu zentralen Problemen der Demokratie gemacht, die bisher nicht systematisch untersucht worden sind. Edwin Czerwick systematisiert die Vielzahl der in Luhmanns Gesamtwerk verstreuten demokratietheoretischen Überlegungen mit dem Ziel, die Konturen einer "Systemtheorie der Demokratie" herauszuarbeiten, die einige Annahmen der "klassischen" Demokratietheorien als Mythen entlarven und die darüber hinaus der Demokratieforschung neue und weiterführende Erkenntnisse und Impulse zu geben vermögen.
Aktualisiert: 2023-06-17
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Systemtheorie der Demokratie

Systemtheorie der Demokratie von Czerwick,  Edwin
Niklas Luhmann hat sowohl in seiner Theorie der Gesellschaft als auch in seiner Theorie des politischen Systems Ausführungen zu zentralen Problemen der Demokratie gemacht, die bisher nicht systematisch untersucht worden sind. Edwin Czerwick systematisiert die Vielzahl der in Luhmanns Gesamtwerk verstreuten demokratietheoretischen Überlegungen mit dem Ziel, die Konturen einer "Systemtheorie der Demokratie" herauszuarbeiten, die einige Annahmen der "klassischen" Demokratietheorien als Mythen entlarven und die darüber hinaus der Demokratieforschung neue und weiterführende Erkenntnisse und Impulse zu geben vermögen.
Aktualisiert: 2023-06-17
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Anarchismus und andere Essays

Anarchismus und andere Essays von Goldman,  Emma, Rameil,  Katja
Emma Goldman setzt sich in diesen größtenteils um 1910 entstandenen Texten, die ursprünglich in der von ihr veröffentlichten Monatszeitschrift Mother Earth erschienen, mit zahlreichen Aspekten des politischen und gesellschaftlichen Lebens ihrer Zeit auseinander. Sie widerlegt den Vorwurf, Anarchismus sei letztendlich Chaos und propagiere Gewalt, und definiert ihn stattdessen als Grundlage für eine ungehinderte menschliche Entwicklung, wahren gesellschaftlichen Fortschritt und eine wahrhaft harmonische Gesellschaft. Aus diesem Blickwinkel kritisiert sie Regierung, Patriotismus, Militarismus, Gefängnisse, Kirche, Puritanismus, Ehe und Eigentum aufs Schärfste. Aber auch Emanzipation und Frauenwahlrecht kommen nicht ungeschoren davon. Doch Emma Goldman ist bei Weitem nicht gegen alles: Nicht nur der Syndikalismus weckt ihre Begeisterung, sondern auch die Bestrebungen zu freier Bildung, die in einigen freien Schulprojekten umgesetzt werden, und das Theater ihrer Zeit, das sie länderübergreifend analysiert und dort den idealen Nährboden für radikale Ideen findet. Auch Jahre später weicht sie in ›War mein Leben lebenswert‹ keinen Deut von ihren Überzeugungen ab, und noch heute sind ihre Texte hochaktuell.
Aktualisiert: 2023-06-17
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Anarchismus und andere Essays

Anarchismus und andere Essays von Goldman,  Emma, Rameil,  Katja
Emma Goldman setzt sich in diesen größtenteils um 1910 entstandenen Texten, die ursprünglich in der von ihr veröffentlichten Monatszeitschrift Mother Earth erschienen, mit zahlreichen Aspekten des politischen und gesellschaftlichen Lebens ihrer Zeit auseinander. Sie widerlegt den Vorwurf, Anarchismus sei letztendlich Chaos und propagiere Gewalt, und definiert ihn stattdessen als Grundlage für eine ungehinderte menschliche Entwicklung, wahren gesellschaftlichen Fortschritt und eine wahrhaft harmonische Gesellschaft. Aus diesem Blickwinkel kritisiert sie Regierung, Patriotismus, Militarismus, Gefängnisse, Kirche, Puritanismus, Ehe und Eigentum aufs Schärfste. Aber auch Emanzipation und Frauenwahlrecht kommen nicht ungeschoren davon. Doch Emma Goldman ist bei Weitem nicht gegen alles: Nicht nur der Syndikalismus weckt ihre Begeisterung, sondern auch die Bestrebungen zu freier Bildung, die in einigen freien Schulprojekten umgesetzt werden, und das Theater ihrer Zeit, das sie länderübergreifend analysiert und dort den idealen Nährboden für radikale Ideen findet. Auch Jahre später weicht sie in ›War mein Leben lebenswert‹ keinen Deut von ihren Überzeugungen ab, und noch heute sind ihre Texte hochaktuell.
Aktualisiert: 2023-06-17
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