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Deliberative Demokratie in der Diskussion

Deliberative Demokratie in der Diskussion von Landwehr,  Claudia, Schmalz-Bruns,  Rainer
Wo steht die Theorie deliberativer Demokratie? Nach einer fast 20-jährigen Dominanz in der Demokratietheorie stellt sich auch angesichts neuer Herausforderungen nationalstaatlichen Regierens die Frage, welche Antworten sie heute zu bieten hat. So steht einerseits der Vorwurf im Raum, dass deliberative Theoretiker willentlich oder unwillentlich zur Rechtfertigung exekutivlastiger und expertokratischer Entscheidungsprozesse beitragen, während andererseits Ergebnisse der empirischen Deliberationsforschung die empirischen Prämissen der Theorie zu untermauern scheinen. Das provoziert konzeptionelle Fragen, die sich über die Ebenen der normativen Begründung des Modells deliberativer Demokratie wie der Diskussion seiner Institutionalisierung in nationalen, trans- und supranationalen Zusammenhängen erstrecken und interne wie externe Kritiken provozieren, die es zu dokumentieren und zu verorten gilt. Hierzu bringt dieses Buch Theoretiker und empirische Deliberationsforscher, Verteidiger und Kritiker der deliberativen Demokratietheorie miteinander ins Gespräch. Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff; Dr. Martin Ebeling; Prof. Erik O. Eriksen; Prof. Dr. Dieter Fuchs; Dr. Daniel Gaus; Prof. Dr. Dirk Jörke; Prof. Dr. Claudia Landwehr; PD Dr. Markus Linden; Prof. Dr. Jürgen Neyer; Prof. Dr. Andreas Niederberger; Prof. Dr. Frank Nullmeier; Dr. Tanja Pritzlaff; Jan Achim Richter; Dr. Claudia Ritzi; Prof. Dr. Gary Schaal; Prof. Dr. Rainer Schmalz-Bruns; Dr. Thorsten Thiel; Manon Westphal M.A.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Alexis de Tocqueville

Alexis de Tocqueville von Herb,  Karlfriedrich, Hidalgo,  Oliver
Wenn ein Aristokrat die Demokratie favorisiert, ein Franzose die Amerikaner lobt und ein Freigeist nach Religion verlangt, scheint dies paradox. Tocqueville (1805-1859) beweist, dass der erste Blick oft täuschen kann. Seine Werke werfen Probleme auf, die bis heute ungelöst sind: Wie viel Demokratie darf man wagen? Gibt es einen Konsens zwischen Eigennutz und Gemeinsinn? Und wie viel Bürokratismus und Politikverdrossenheit kann sich die moderne Gesellschaft leisten? Diese Fragen sind auch nach 200 Jahren hoch aktuell. Die Autoren schildern Tocquevilles Leben und seine politische Wissenschaft, in deren Mittelpunkt die Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Gleichheit steht. Im Namen der Freiheit mahnte er zu mehr Selbstbestimmung und Verantwortung. Auf diese Stimme sollten wir heute hören.
Aktualisiert: 2022-05-10
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»Wie die Großen mit den Menschen spielen«

»Wie die Großen mit den Menschen spielen« von Krippendorff,  Ekkehart
Die so oft beschworene Einheit von Theorie und Praxis – Goethe hat sie in seinem öffentlichen Wirken als vielfacher Ressortchef in Weimar verwirklicht. Und er hat zeit seines Lebens – immerhin die Zeit der größten europäischen und außereuropäischen Umwälzungen – über die Politik und das Politische reflektiert. Nur scheinbar nehmen bei ihm die Politik seiner Zeit und das Nachdenken über Herrschaft, Krieg und Macht einen untergeordneten Rang ein. Tatsächlich war Goethe als Angehöriger der politischen Klasse nicht nur politisch höchst interessiert und bestens informiert, sondern auch ein ebenso unaufdringlicher wie grundsätzlicher Kritiker der Politik. »Weimar« war für ihn eine Art Experiment, ein Modell für mögliches gutes Regieren und eine Alternative zu jener historisch unvernünftigen Machstaaten-Politik, die sich dann doch durchsetzte. Aber das, wofür Goethe und Weimar stehen, ist, auch wenn sich »die Scheißkerle auf dem Fasse« behauptet haben, damit noch keineswegs widerlegt.
Aktualisiert: 2023-01-26
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Manifest der kommunistischen Partei

Manifest der kommunistischen Partei von Engels,  Friedrich, Marx,  Karl
Als Karl Marx und Friedrich Engels Mitte des 19. Jahrhunderts am 'Kommunistischen Manifest' arbeiten, geht es ihnen nicht um einen willkürlichen Umsturz der politischen Verhältnisse: Die Revolution des Proletariats, die ihnen vorschwebt, soll historisch begründet sein – als notwendige Folge einer geschichtlichen Entwicklung, durch die sich die Frage nach sozialer Gerechtigkeit neu und immer dringlicher stellt. Marx’ und Engels’ kraftvolle Vision einer klassenlosen und dadurch gerechten Gesellschaft macht das kommunistische Manifest zu einer bis heute äußerst anregenden Lektüre.
Aktualisiert: 2023-01-27
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Zur Genealogie des Politischen bei Goethe

Zur Genealogie des Politischen bei Goethe von Stammen,  Theo
Das Besondere an diesen drei Goethe-Aufsätzen des Politologen Theo Stammen besteht wohl darin, dass sie auf die noch mögliche Erzählung von Individualität auf das, was man "Leben Erzählen" nennen möchte orientiert sind; dass sie also versuchen, das Modell der Lebenskarriere, wie es Thomas Hobbes zum ersten Mal entworfen hat, als Muster zur Herstellung von Individualität zu erweisen (Niklas Luhmann) und zwar aus einer Folge von Krisenerfahrungen.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Den säkularen Staat neu denken

Den säkularen Staat neu denken von Spohn,  Ulrike
Die klassische Antwort des modernen westlichen politischen Denkens auf die Herausforderung religiöser Pluralität ist das Konzept des »säkularen Staates«. Wie diese Formel jedoch unter den heutigen Bedingungen genau zu verstehen ist, bildet den Gegenstand einer Debatte in der politischen Theorie. Dieses Buch nimmt eine zentrale Facette dieser Kontroverse in den Blick: Es beleuchtet die Frage nach der Legitimität religiös fundierter moralischer Argumente im Kontext der politischen Meinungs- und Willensbildung. Im Anschluss an den kanadischen Philosophen Charles Taylor erörtert die Autorin, wie sich der »säkulare Staat« mit Blick auf den politischen Diskurs heute neu denken lässt.
Aktualisiert: 2022-05-10
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Formwandel der Verfassung

Formwandel der Verfassung von Möller,  Kolja
Ob auf den Weltmärkten, in der EU oder im Völkerrecht - längst findet eine folgenreiche Verfassungsbildung jenseits des Staates statt. In diesem postdemokratischen Konstitutionalismus wird ein marktliberales Programm zum unbefragbaren Konsens erhoben und mit einem höherrangigen Recht abgestützt. Kolja Möller verbindet systemtheoretische, postmarxistische und demokratietheoretische Ressourcen und zeigt an unterschiedlichen Beispielen: Weder eine Rückbesinnung auf die nationale Demokratie noch die Verbreitung individueller Weltbürgerrechte schaffen hier Abhilfe. Vielmehr braucht es eine destituierende Macht, um die inhaltliche Überformung der Verfassungsbildung jenseits des Staates zu lösen. Die so entstehende neuartige, kritische Verfassungstheorie fordert die aktuellen Verfallsdiagnosen zum Zustand der Demokratie heraus.
Aktualisiert: 2023-01-26
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BGE-Handbuch

BGE-Handbuch von Lenz,  Monika, Ray,  Christopher
Das BGE-Handbuch:Ein Handbuch hat mehrere Vorteile. Der wesentliche Vorteil ist, dass wir uns mit der Sache vertraut machen können, ohne Standpunkte einnehmen oder verteidigen zu müssen. Gerade beim Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) hat sich das in den letzten Jahren als notwendig erwiesen. Selbst die meisten Vier-Augen-Gespräche zwischen Gegnern und Befürwortern des BGE laufen (nicht nur bei Männern) meist auf den berüchtigten Weit-Pinkel-Wettbewerb hinaus. Irgendwie hat es diese Gesellschaft offenbar geschafft, dass ein Meinungsaustausch nicht zu einem Konsens führen darf, sondern zwingend einen Gewinner generieren muss. Nüchtern betrachtet geht es nicht um Inhalte, sondern um vermeintliche Siege. Wer Standpunkte verteidigt, statt sie an anderen Standpunkten zu überprüfen, der kommt zwangsläufig keinen Schritt weiter. Klartext: Wer Recht behalten will, der hat in der Regel keines. Nichts wird so vehement verteidigt, wie eigene Fehler. Das liegt in erster Linie daran, dass wir so erzogen und ausgebildet werden, dass uns Glaube als Wissen verkauft wird. Das kann man tagtäglich überprüfen. Es wird an die Vollbeschäftigung geglaubt, an die Selbstregulierung der Wirtschaft und dass der Markt alles regeln wird. Unabhängig davon, dass wir wissen, dass dies die letzten Jahrzehnte nicht funktioniert hat. Aber es wird geglaubt. Von den Parteien und den Politikern. Viel schlimmer ist, wenn die es tatsächlich für Wissen halten. Gut. Für dieses Handbuch benötigen Sie nur den Glauben an Ihre Intelligenz. Ansonsten geht es hier alleine um Wissen. Um Wissen welches Sie (latent) mit sich herumtragen, und das wir mit weiteren Fakten aktivieren und nutzbar machen werden. Natürlich nur wenn Sie wollen. Wenn nicht – es erfährt ja keiner, dass Sie hinter die Kulissen geschaut haben. Natürlich ist dieses Handbuch für Befürworter, Gegner und Unentschlossene geeignet, um eine fundierte Meinung zu generieren. Danach kann man dafür oder dagegen sein, nur unentschlossen funktioniert nicht mehr so recht. Es sei denn, man gehört zu jenen, die sich lieber den vermeintlich Stärkeren anschließen wollen. Wer auch immer, aus deren Blickwinkel, das sein mag.
Aktualisiert: 2019-03-20
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MEW / Marx-Engels-Werke Band 17

MEW / Marx-Engels-Werke Band 17 von Engels,  Friedrich, Marx,  Karl
Aus dem Inhalt: Marx: Erste und Zweite Adresse des Generalrats über den Deutsch-Französischen Krieg, Der Bürgerkrieg in Frankreich, Entwürfe zum Bürgerkrieg in Frankreich, Allgemeine Statuten und Verwaltungsverordnungen der Internationalen Arbeiterassoziation; Engels: Über den Krieg; Marx/Engels: Beschlüsse der Londoner Konferenz von September 1871, Adressen, Berichte, Erklärungen und Resolutionen des Generalrats, Aufzeichnungen der Reden im Generalrat und auf der Londoner Konferenz.
Aktualisiert: 2020-01-21
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