Gedichte und Prosa

Gedichte und Prosa von Schenk,  Christian W., Voiculescu,  Vasile
Gekleidet in ein klassisches prosodisches Gewand, das sie während ihrer gesamten Entwicklung stets beibehalten wird, werden die Texte von Vasile Voiculescu von Literaturkritikern in ihren Anfängen als dem ursprünglichen Geist und dem damals von Panait Cerna geförderten konzeptuellen Ausdruck näherstehend angesehen von Alexandru Vlahuta. Sein Traditionalismus sei jedoch nicht einer der Substanz, sondern einer des Stils: Er ist kein Bauer, keine Landseele, sondern ein Intellektueller, der eine Formel, eine Art gefunden hat. Die Bände der Reife werden die Flachheit der poetischen Konstruktion Voiculescus hervorheben, eine dichotomische Struktur in ständiger Interferenz, die das Streben nach Perfektion kennzeichnet.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Sommergras 141

Sommergras 141 von Deutsche Haiku-Gesellschaft e. V. (Hrsg.)
SOMMERGRAS ist die alle drei Monate erscheinende Zeitschrift der Deutschen Haiku Gesellschaft (DHG). Die SOMMERGRAS-Ausgabe 141 (Juni 2023) enthält wieder ausgewählte Haiku, Tanka, Haibun, Kettengedichte und Haiga unserer Mitglieder. In der Rubrik KreAktiv wird aufgerufen, ein Haiku mit einem Sommer-Kigo zu schreiben. In zwei Beiträgen wird zum ersten Mal das Thema "künstliche Intelligenz" behandelt. Dir Redaktion bittet um viele Zuschriften der Mitglieder zu allen Rubriken.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Kinder der verlorenen Gesellschaft

Kinder der verlorenen Gesellschaft von Can,  Safiye
Safiye Cans Gedichte fragen nach dem Platz des Einzelnen in der Welt, nach Heimat, nach Zugehörigkeit. Sie halten Bilanz, vergewissern sich über Erfahrungen seit der Kindheit, werfen wilde Blicke in Unabgeschlossenes, träumen ohne selbstauferlegte Schranken der Vernunft. Entdeckerfreude spiegelt sich in ihnen, die auf ein Vertrauen baut, dass das Fremde nicht für immer fremd bleibt, vielleicht sogar ein selbstverständliches Zuhause wird. Ich wundere mich Ich wundere mich wieso heute alle Menschen lächeln sie lächeln in der Innenstadt sie lächeln an der Hauptwache sie lächeln beim Eisessen sie lächeln auf der Rolltreppe sie lächeln in der S-Bahn sie lächeln an der Haltestelle dann fällt mir aber auf dass nicht sie es sind, die lächeln ich bins, die lächelt sie antworten nur.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Hahnenschrei

Hahnenschrei von Hausin,  Manfred, Hoop,  Hein, Krüger,  Rüdiger
Manfred Hausin kann auf ein umfangreiches Werk zurückblicken. In seinem neuen Buch schreibt er über etwas, das meistens zum Schluss kommt: Tod. Aber auch über das Leben. Und das Überleben. In einfühlsamen Worten, frechen Sätzen, ironischen Anspielungen und heiteren Liedern begegnet uns das Ende. Der Leser aber wird es mit einem Lächeln überleben …
Aktualisiert: 2023-06-07
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Yuba

Yuba von Ostermaier,  Albert
Yuba County, ein Bezirk im Norden Kaliforniens, ist ein Landstrich mit einer blutigen Geschichte von Rassismus, Vertreibung, sozialer Ausgrenzung. Von Dürren geplagt, dünn besiedelt und überdurchschnittlich arm, bietet die Gegend wenig Perspektiven. Die amerikanische Fotografin Maya Mercer hat einheimische Jugendliche in einem Trailer Park inszeniert und fotografiert. Ausgehend von ihrer Arbeit The Parochial Segments verdichtet Albert Ostermaier Motive und Figuren ihrer Bilder zu einem Chor aus Stimmen der Stimmlosen. Seismographisch zeichnen seine Gedichte die Spuren von Gewalt, Missbrauch, Genozid, Drogenkrise, Hoffnungslosigkeit und Widerstand auf. Ostermaiers Gedichte beschönigen nichts, zeigen schonungslos das traumatisierte Innen und zerstörte Außen. Zugleich sind sie jedoch der Versuch einer Wiedergewinnung und Verteidigung der Würde der Gezeichneten, eine Klage zur Veränderung. Die Sprache ist ein Resonanzraum, sie ist biblisch, brutal, zärtlich, verzweifelt, direkt oder Metamorphose, Erinnerung, Aufschrei – aber auch das: Hoffnung.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Irrlichttiraden

Irrlichttiraden von Schultens,  Katharina, Toepfer,  Andreas
Die Gedichte wollen mit jemandem sprechen: mit Geistern, mit Maschinen, mit Dir. Die Gedichte wollen von toten Menschen sprechen, die sie vermissen, und davon, wie das kleine Kind riecht, bevor es einschläft. Die Gedichte wollen Beschimpfungen enthalten und ebenso Elternabendvokabular. Die Gedichte enthalten unter anderem Bibliothekarinnen auf der Jagd, Könige, denen Krokodile aus der Nase tropfen, Fickgelegenheiten, einen Erbsenkoch im Ultrawahn und Blumenmasken. Die Gedichte wollen Worte aufnehmen, die in anderen Gedichten keine Zuflucht finden, beispielsweise das Wort Saugglockenaubergine für den Kopf eines Neugeborenen. Die Gedichte nehmen Worte auf, die Menschen auf Facebook dezidiert hässlich und überdies unangemessen finden; sie finden das fucking wunderbar. Die Gedichte wollen sich gerade etwas wünschen, als ein Martinshorn sie unterbricht. Die Gedichte halten sich die Ohren zu und wünschen sich, dass dieser Junge, der seit 27 Jahren als Altenpfleger arbeitet und in dieselbe Provinzgrundschule wie sie gegangen ist, sie lesen kann, wenn er traurig ist. Die Gedichte stehen an einer roten Ampel und flüstern in ein Smartphone und dann schreien sie. Die Gedichte wollen ausgelacht werden. Den Gedichten ist inzwischen einiges scheißegal, was ihnen vor Jahren nicht scheißegal war. Die Gedichte haben keine Lust mehr, beschnitten zu werden. Die Gedichte sind vielleicht eine Hecke, aber sicher nicht aus Buchsbaum. Die Gedichte enthalten Kalauer wie geflüchtete Kanarienvögel. Die Gedichte sind keine Hecke, sondern ein Körper; sie gehen langsam aus dem Leim. Die Gedichte wollen im Körper bleiben, der mit ihnen aus dem Leim geht, die Gedichte wollen aus dem Körper raus und in eine Kokosquelltablette. Die Gedichte wuchern. Die Gedichte wachsen ihrem Irrlicht hinterher: in Tiraden. - Katharina Schultens
Aktualisiert: 2023-06-08
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brennend

brennend von Constantine,  Peter, Kwiatkowski,  Grzegorz
Im Sommer 2015 machten Grzegorz Kwiatkowski und sein Freund Rafał Wojczal eine grauenvolle Entdeckung. Die beiden jungen Männer gingen durch den Wald vor dem Konzentrationslager Stutthof, wo Kwiatkowskis Großvater während des Zweiten Weltkriegs interniert gewesen war, und stießen auf mehrere tausend Schuhe. Schmutzige, verblichene Schuhe: einzelne Schuhe, Schuhe in Paaren, Herren-, Damen-, Kinderschuhe, alle zerfetzt, verwittert, mehrere Jahrzehnte alt. Als Kwiatkowski und sein Freund tiefer in den Wald drangen, fanden sie viele Tausende mehr. Für Kwiatkowski sind diese und ähnliche Aktionen ein Symbol für die gesellschaftliche Vorliebe fürs Schweigen angesichts der Schrecken der Geschichte. In diesem Gedichtband sammelt er die unerbittlichen Stimmen der Opfer, Täter, Kollaborateure und Verfechter, die alle auf sehr unterschiedliche Weise Zeugen von Pogromen, Brutalität und Mord in dem von den Nazis besetzten Polen waren.
Aktualisiert: 2023-06-08
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SPORT

SPORT von Juch,  Barbara
Regelwerke, Parcours, feste Zeiten oder einfach das Streben nach Geschwindigkeit. Sport durchzieht unhinterfragt unseren Alltag — und auch das künstlerische Arbeiten. In ihrem Essay beleuchtet Barbara Juch die Frage, wo genau diese Überkreuzungen stattfinden und fördert ungeahnte Momente und Parallelen zu Tage. Vor Publikum stehen, einen Schluck Wasser trinken, beginnen: Mit einem vorher klar definierten Bewegungsablauf in einer gegliederten Zeit, einem festen Rhythmus und gesetzten Atempausen. So könnte eine Lyriklesung beginnen, so beginnt ein Sportwettkampf. Sport und Gedichte werden oft in Abgrenzung gedacht, dabei sind sie sich nah: Atem, Rhythmus und Linien durchziehen beide. Aber was hat der Sport der Lyrik zu sagen — und was die Lyrik dem Sport? Barbara Juch führt beide in ihrem Essay zusammen, lotet Analogien und Überschneidungen aus – und befragt ihren Ort im Spannungsfeld zwischen Auswahlmechanismen im Bildungssystem, im Sportbetrieb, der Lyrikszene. Ein Essay über Lyrik nah am Körper.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Verwehtes Jahrhundert

Verwehtes Jahrhundert von Kelter,  Jochen
Jochen Kelters neuer Lyrikband ist ein Rückblick, von 1945 bis ins Heute, eine Bestandesaufnahme politischer und menschlicher Misere im 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst 12 Zyklen mit je sieben Gedichten. Sie ist geprägt von einem Grundton der Trauer: grimmige Trauer im Politischen, stille Trauer im Privaten. Der Autor sieht der Gesellschaft, der Welt beim Entgleisen zu, sieht auch ökologisch ein «allmähliches Weltenende» kommen. Das Rasen der Zeit quält den Beobachter: «wie schnell die Menschheit von einem / Krieg in den nächsten gestiegen ist / wir haben es längst schon vergessen» Glücksmomente in der Schweiz sind selten: «hier eingezäunt ist der Frieden». Dem politisch engagierten Autor, der als Kind in Trümmern spielte, ist der Unterschied sehr bewusst zwischen «vom Krieg wissen» und «den Krieg erfahren». «Unsere Kriege» stehen täglich vor seiner Tür: Flüchtlinge (aus Bagdad, Kabul, Sarajevo), die als Postboten arbeiten. Die «globale Existenz» bedeutet auch: «irgendwo herrscht immer neuer Krieg / irgendwo ist stets eine Pandemie». Zuflucht bietet nur die Poesie, sie ist «täglich Brot», «einzig Licht der Seele», «die Poesie ist die Waffe einer Zukunft / in der wir Brüder und Schwestern sein werden». Zu den versöhnlicheren Texten gehören Naturbeobachtungen und Begegnungen mit «kleinen Leuten», etwa mit einem gelernten Schlosser, der Cicero gelesen hat und den Dichter in ein Gespräch über geschriebenes und gesprochenes Wort zieht, mit einem irischen Tramper oder einem pensionierten Teppichhändler in Paris. Auch «kleine» Begegnungen können Geschichte spiegeln. Der Stil von Kelters neuen Gedichten ist oft prosanah, aber mit vielen Zeilensprüngen, Schachtelsätzen und ambivalenten Bezügen; er zwingt zum Nachlesen und Nachdenken. Aus der Erinnerung evoziert der Autor starke Bilder, die nach der Lektüre weiterwirken.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Denn wir sind aus Sternenstaub gemacht

Denn wir sind aus Sternenstaub gemacht von Bichon,  Sophie, Magony,  Nea
Gedichte, die das Herz berühren»Laternenlicht fällt auf Sommergras, wie mein Herz dir vor die Füße fiel. Ich wollte dir nah sein, mehr als deine beste Freundin sein, wollte mehr, mehr, mehr. Doch dein Mund, er ist so weit weg. Weg wie eine Unendlichkeit.« Authentisch und berührend schreibt Sophie Bichon in ihrem ersten Gedichtband über das Suchen und Finden, über Liebe, Glück und Hoffnung. Ihre Verse machen Mut und zeigen, dass es nicht nur einen Weg gibt, der zu einem tieferen Verständnis für sich selbst und für andere führt. In ihren Texten feiert sie die Liebe in all ihren Formen und Farben und lässt uns durch ihre einfühlsamen Worte daran teilhaben.Wunderschöne und zeitgemäße Gedichte, liebevoll illustriert.»In Denn wir sind aus Sternenstaub gemacht lässt Sophie Bichon Worte miteinander tanzen. Es steckt so viel Liebe in und zwischen ihren Zeilen. Ihre Gedichte schaffen es, ein Herz auf unendlich sanfte Art und Weise zu brechen und ebenso behutsam wieder zusammenzusetzen. Das perfekte Buch für alle, die nach einer warmen Umarmung suchen, sich verstanden und angenommen fühlen möchten.«Emily Stopp, #woertermaedchen
Aktualisiert: 2023-06-07
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