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Autochthone Minderheiten und Migrant*innen

Autochthone Minderheiten und Migrant*innen von Oberbichler,  Sarah
Freiwillige und unfreiwillige Migrationsbewegungen sind historisch gesehen nicht neu. Damals wie auch heute verändern sie Gesellschaften und bestimmen das Weltgeschehen. Die vorliegende Studie widmet sich der Komplexität des Zusammenlebens alter, also historisch gewachsener, und neuer Minderheiten (Migrant*innen). Wenn in Südtirol von Migrant*innen als neue Minderheiten gesprochen wird, dann deshalb, um diese von den autochthonen deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgemeinschaften abzuheben. Die vergleichende Untersuchung der Darstellung der neuen Minderheiten in Bezug auf wirtschaftliche, politische und identitätsstiftende Fragen im Zeitraum von 1990 bis 2015 in der deutsch- und italienischsprachigen Tagespresse Südtirols deckt Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Argumentation über Migration und Migrant*innen auf.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Zwischen zwei Feuern

Zwischen zwei Feuern von Prodanov,  Denis
Die jüdische Bevölkerung des Russischen Kaiserreichs war bereits vor dem Russischen Bürgerkrieg jahrhundertelang Marginalisierung, Anfeindung und Verfolgung ausgesetzt. Doch insbesondere während des Bürgerkriegs kam es im Russischen Kaiserreich zu Pogromen und Übergriffen gegenüber Jüdinnen und Juden. Die sowjetische Regierung setzte nur zögerlich Schritte, um Antisemitismus und Pogrome einzudämmen. Nicht nur die Mehrheitsbevölkerung, auch das neue Regime und die Armeen waren stark antisemitisch geprägt. Während sich Jüdinnen und Juden einerseits mit grausamen Übergriffen durch weiße Truppen ebenso wie durch Zivilistinnen und Zivilisten konfrontiert sahen, wurden sie andererseits auch durch das neue System angefeindet. Schutz fanden sie nirgends: Die jüdische Gemeinde fand sich zwischen zwei Feuern wieder.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Wissenschaftliches Jahrbuch der Tiroler Landesmuseen 2020

Wissenschaftliches Jahrbuch der Tiroler Landesmuseen 2020 von Assmann,  Peter
2008 wurde der erste Band der Reihe „Wissenschaftliches Jahrbuch der Tiroler Landesmuseen“ im Studienverlag veröffentlicht. Das Ziel dieser jährlich erscheinenden Publikation ist es, die aktuellsten Forschungsergebnisse zu präsentieren, die aus der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Themenkreisen aus dem Umfeld der Tiroler Landesmuseen oder der Bestandsforschung im vergangenen Jahr hervorgegangen sind. Der heurige Band (Band 13) gliedert sich in drei große Themenbereiche: Die Texte im ersten Teil des Bandes beleuchten die COVID-19-Pandemie aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln. Der zweite Teil umfasst die Artikel der Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung „Die Kehrseite des Unsichtbaren“, die im Zuge der Ausstellung „Vergessen. Fragmente der Erinnerung“ am 31. Jänner 2020 im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum stattgefunden hat. Im dritten und letzten Teil finden sich diverse Beiträge zu geistes- und naturwissenschaftlichen Themen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tiroler Landesmuseen.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Ohne Maske

Ohne Maske von Haselwanter,  Martin, Hussl,  Elisabeth, Schreiber,  Horst
Ein zentrales Thema des Gaismair-Jahrbuchs 2021 ist das Corona-Virus: die Reaktion der Tiroler Politik und die Folgen für Frauen, Asylsuchende und Armutsgefährdete. Ein Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Anerkennung der Jenischen aus verschiedenen Perspektiven, in Österreich und auf europäischer Ebene, ein anderer mit dem Mentoring für MigrantInnen bei der Jobsuche und der Ehrung der Schriftstellerin Rosmarie Thüminger. Das Kapitel zum Nationalsozialismus ruft das vergessene Durchgangslager Wörgl, den Widerstandskämpfer Hans Vogl und die Familie Grünmandl in Erinnerung. Ein Beitrag analysiert die missglückte Neugestaltung des Kriegerdenkmals der Universität Innsbruck. Ein regionalhistorischer Schwerpunkt zu sozialen Bewegungen umfasst ein Interview mit Volker Schönwiese, einem zentralen Protagonisten der österreichischen Behindertenbewegung, und thematisiert die Rolle von Migration bei der Bewertung von Protesten sowie die Bedeutung transnationaler Netzwerke für regionale Frauenbewegungen. Im Feld der visuellen Kunst werden zwei künstlerische Eingriffe in den städtischen Raum vorgestellt: das feministische Projekt SOLANGE sowie das Geflüchteten- und Mobilitätsprojekt Die MobilitäterInnen. Den Literaturteil bestreitet Christoph W. Bauer. EIN VIRUS UND SEINE FOLGEN Wie Tirol auf das Virus reagierte – Chronik eines Versagens · Corona, die Krise und die Frauen · Asyl in Zeiten des Virus · Corona und Armut SOZIALE BEWEGUNGEN – REGIONALHISTORISCH BETRACHTET Studierendenproteste und Migration in Innsbruck um 1968 · Die Neue Frauenbewegung in der mehrsprachigen Grenzregion Südtirol · Volker Schönwiese, ein Wegbereiter und Aktivist der Behindertenbewegung im Interview ANERKENNUNG DER JENISCHEN Die Anerkennung der Jenischen in Österreich · Die Jenischen – bald österreichische Volksgruppe? Erfahrungen aus dem Anerkennungsprozess der Roma · Zur Situation der Jenischen in der Schweiz und in Europa · Jenische Literatur · Lyrik · Der Jenische Kulturtag in Innsbruck VOM FÖRDERN UND EHREN Mentoring für MigrantInnen – eine win:win:win-Story · Die Schriftstellerin Rosmarie Thüminger KÜNSTLERISCHE EINGRIFFE IN DEN STÄDTISCHEN RAUM „SOLANGE“-Projekte auf Baustellen · Die MobilitäterInnen WAS ERINNERN – WIE GEDENKEN? Das Durchgangslager Wörgl der Deutschen Arbeitsfront · Erster Stolperstein in Tirol für Hans Vogl · Grünmandl. Geschichte. Gedanken. Bilder · Die Neugestaltung des Kriegerdenkmals der Universität Innsbruck LITERATUR Christoph W. Bauer: Wider eine Welt aus Pappmaché
Aktualisiert: 2020-10-22
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Arnold Reisberg. Jüdischer Revolutionär aus dem Königreich Galizien

Arnold Reisberg. Jüdischer Revolutionär aus dem Königreich Galizien von Oberkofler,  Gerhard
Arnold Reisberg, geboren am 17. Februar 1904 in Borislav (Galizien) war Erstgeborener einer ostjüdischen Familie, die zu Beginn des Weltkrieges 1914 aus Galizien nach Wien geflohen ist. Durch die Begegnung mit Schriften der Kommunistischen Internationale, die 1919 zum I. Kongress zusammengekommen ist, erhielt der Begriff Freiheit für Reisberg in jungen Jahren eine konkrete humane Dimension. Es war für ihn nicht mehr die bürgerlich-liberale Freiheit, ein Ghetto möglichst auf dem Weg zum Friedhof zu verlassen, sondern eine Freiheit, die mit allen Menschen geteilt werden sollte, die Freiheit von Unterdrückung und Würdelosigkeit jeder Art. So trat er 1923 dem Kommunistischen Jugendverband und 1924 der KPÖ bei, nicht als eskapistischer Idealist, sondern als Aktivist und Propagandist. Über Wien (1914-1934), Prag (1934) und Moskau (1934-1937), über den GULag (1937-1946), eine Strafansiedlung in Tassejewo (1946- 1954) sowie über einen Aufenthalt in Mossalsk (1955−1959) kam Reisberg im Februar 1959 in Berlin an. Dort hat er als marxistisch-leninistischer Historiker, zu dem er an der Wiener Universität ausgebildet worden war, bis zu seinem Tode am 20. Juli 1980 herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der Republik Österreich und über Wladimir Iljitsch Lenin veröffentlicht. Arnold Reisberg ist zeitlebens "unverbesserlicher" Kommunist geblieben. Er gab Zeugnis für die Utopie einer neuen ökonomischen sozialen, politischen und kulturellen Ordnung der Welt.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Mentoring im pädagogischen Kontext: Professionalisierung und Qualifizierung von Lehrpersonen

Mentoring im pädagogischen Kontext: Professionalisierung und Qualifizierung von Lehrpersonen von Dammerer,  Johannes, Wiesner,  Christian, Windl,  Elisabeth
Mentoring als reflexiver Erfahrungsraum und Instrument der Personalentwicklung kann Lehrpersonen im Berufseinstieg aber auch Studierende in den schulpraktischen Studien einen gelingenden Einstieg in die Profession ermöglichen. In diesem Sinne ist unter Mentoring andere selbstbestimmt und erfolgreich machen zu verstehen und wenn Lehrpersonen selbstverantwortlich erfolgreich sind, dann kann das für Schülerinnen und Schüler nur Gutes bedeuten. Durch Mentoring nehmen wir auf mehreren Ebenen wahr, wie wir bilden.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Geschichte und Region/Storia e regione 29/1 (2020)

Geschichte und Region/Storia e regione 29/1 (2020) von Span,  Michael, Stampfer,  Ursula
Die Geschichte des Lesens im katholisch dominierten Alpenraum sowie dessen südlichen Ausläufern zwischen 1750 und 1850 steht im Fokus dieses Heftes. Das breite inhaltliche und methodische Spektrum der einzelnen Beiträge trägt dabei verschiedenen Themenkomplexen der historischen Buch- und Leseforschung Rechnung: Welche Bedingungen – von der Verbreitung der Lesefähigkeit bis zum Zugang zu Lesestoffen – machten Lektüre überhaupt erst möglich? Welche Bedeutung wurde dem Lesen jeweils beigemessen? Und nicht zuletzt wird die Frage nach den Aneignungsprozessen aufgeworfen – wie wurde denn gelesen? Die hier versammelten Aufsätze nähern sich der Buch- und Leser*innengeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und regen zu weiteren Forschungen an. AUS DEM INHALT Maurizio Piseri: Scuola e alfabetismo nella Bassa Valle d'Aosta tra Sette e Ottocento Daniel Syrovy: Literatur und Zensur in den italienischsprachigen Gebieten der Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert Liliana De Venuto: Libri, biblioteche e lettori lungo la Valle dell'Adige nel Settecento Michael Span: "Samentlich verhandene Piecher". Inventare aus dem Landgericht St. Michaelsburg als Quellen zur Erforschung des Buchbesitzes in Tirol 1750–1800 Peter Andorfer: Die "Weltbeschreibung des Leonhard Millinger" als Quelle für bäuerliches Leseverhalten FORUM Andrea Sarri: Il vescovo di Trento Celestino Endrici, il "(neo)paganesimo" e il nazismo. Osservazioni in merito a un libro recente REZENSIONEN/RECENSIONI
Aktualisiert: 2020-10-21
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Regesten der Urkunden aus dem Archiv des Wiener Bürgerspitals 1401–1530

Regesten der Urkunden aus dem Archiv des Wiener Bürgerspitals 1401–1530 von Csendes,  Peter, Verein für Geschichte der Stadt Wien
Durch rund 280 Jahre bis zur Zerstörung im Türkenkrieg von 1529 lag das Wiener Bürgerspital vor den Stadtmauern am Wienfluss. Diese wichtigste Versorgungs- und Krankenanstalt der Burger war über die Funktion hinaus für das soziale Gefüge der Stadt von großer Bedeutung. Das äußerte sich in zahlreichen frommen Stiftungen, die diese Institution auch zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor werden ließen. Das Archiv des Bürgerspitals, das im Wiener Stadt- und Landesarchiv verwahrt wird, reicht bis zu den Anfängen im 13. Jahrhundert zurück. Den Kern aus dem genannten Zeitraum bilden rund 850 Originalurkunden sowie zahlreiche weitere Dokumente, die in zeitnaher kopialer Überlieferung vorliegen, vereinzelt auch in neuzeitlichen Abschriften. Die vorliegenden Regesten, die ein umfangreiches Namensmaterial für prosopographische und topographische Untersuchungen bereitstellen, sollen als Behelf für Forschung die Benutzung dieses außerordentlichen Quellenmaterials erleichtern, das nicht nur einen generellen Einblick in die Vorstellungen des späteren Mittelalters gibt, sondern auch die alltägliche Lebenswelt begreifbar und darstellbar macht.
Aktualisiert: 2020-10-23
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Das Anthropozän lernen und lehren

Das Anthropozän lernen und lehren von Rauscher,  Erwin, Scheuch,  Martin, Sippl,  Carmen
Die Wechselwirkung von Mensch und Natur hat durch die erkennbaren Folgen von Klimawandel und Artensterben eine Aktualität gewonnen, die für hoch-/schulische Bildung von zentraler Bedeutung ist. Wie kann das Anthropozän in Schulen gelernt, an ihnen gelehrt werden? Als geologischer Fachbegriff für das aktuelle Erdzeitalter, in dem der Mensch durch seine massiven Eingriffe nachhaltige Spuren im Erdsystem hinterlässt? Als kulturelles Konzept, das zu einem Neudenken des Verhältnisses von Natur und Kultur herausfordert? Als Denkrahmen für Bildungsprozesse, die ein transformatives Potenzial entfalten können? Wie kann die Mensch-Natur-Beziehung zukunftsorientiert neu gestaltet werden? Welche aktiven Lernprozesse können dafür notwendiges Wissen generieren? Wie können sie zu Zukunftsverantwortlichkeit und Gestaltungskompetenz befähigen? Dieser Sammelband führt fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven zusammen, die sich der Herausforderung interdisziplinären Denkens im Unterricht stellen.
Aktualisiert: 2020-10-22
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