Gedankenspiele über das Gelingen

Gedankenspiele über das Gelingen von Köhlmeier,  Michael
Michael Köhlmeier ist einer der herausragenden Autoren unserer Zeit, dem über die Jahrzehnte ein großes Werk gelungen ist. Wer wäre also geeigneter "Gedankenspiele über das Gelingen" anzustellen? Einer wahren Fundgrube voller Anekdoten und Kuriositäten aus der Menschheitsgeschichte bedient sich Köhlmeier und überlässt es uns Leser*innen, herauszufinden, welche Art des Gelingens im Kern der einzelnen Beispiele steckt.
Aktualisiert: 2023-06-05
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Es ist, wie’s ist

Es ist, wie’s ist von Davis,  Lydia, Hoffer,  Klaus
Bereits in ihrem ersten Buch beweist Lydia Davis ihre große Meisterschaft in der kleinen Form. Sie betrachtet auf ihre trocken-humorige und so intelligente Art das, was zwischen uns und in uns selbst vorgehen kann. Auch noch so kleine Feinheiten und Details des Lebens entdeckt Davis und schenkt ihnen besondere Bedeutung. Eine Vielzahl an unterschiedlichsten Lebenssituationen und menschlichen Eigentümlichkeiten findet sich in den Stories, erzählt mit einem präzisen, klaren Blick: Alltagsspleens und -ängste, eben »ein paar Dinge, die mit mir nicht in Ordnung sind«; ein Kassensturz über eine beendete Beziehung; eine Mutter, die mit ihrer Tochter nie zufrieden ist; eine Kriminalgeschichte, die als Französischsprachkurs getarnt ist; das Rätsel, was es wirklich mit dem Brief eines Ex-Freundes auf sich hat; »Auszüge aus einem Leben«, die einen ganzen Lebensverlauf im Schnelldurchlauf erzählen – und so vieles mehr. Mit "Es ist, wie’s ist" liegt jetzt das 1986 erschienene Debüt von Lydia Davis’ großartiger Kurzprosa auf Deutsch vor – und somit sind die Collected Stories dieser Ausnahmeautorin vollständig übersetzt.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Vaseline-Buddha

Vaseline-Buddha von Dirks,  Jan, Jung,  Young Moon
Eine tragikomische Odyssee durch das Assoziationsgestrüpp der menschlichen Psyche bis zur Bewusstseinsebene der Zen-Meditation. Auf seinen eher unfreiwilligen Reisen in reale und bloß vorgestellte Gegenden trifft der unter Schlaflosigkeit und Schwindelanfällen leidende Erzähler auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Objekte, denen er nach Lust und Laune mit argloser Neugier, kindlicher Verspieltheit, aberwitziger Spitzfindigkeit oder auch völligem Desinteresse begegnet. Da wird etwa ein Goldfisch namens Kierkegaard auf einem Friedhof bestattet, da wird der Erzähler in Versailles von einem wildgewordenen Schwan attackiert oder mit einem masturbierenden Affen konfrontiert, und in Paris verbringt er eine Nacht mit mehreren Ratten in seinem Hotelzimmer. Voller Überraschungen und unerwarteter (oder doch folgerichtiger?) Wendungen, sprachlich zugleich einfach und mit äußerster Akribie geht Jung den Verästelungen seiner Gedanken und Assoziationen nach. Wir treffen hier auf einen Weltbürger, dessen 'Abenteuer' in New York und Berlin, in der französischen Provinz und in Amsterdam spielen – und dessen Wurzeln doch in Ostasien liegen. Der Roman ist nicht unbedingt autobiografisch zu lesen ('da gibt es ein leichtes Ächzen zwischen der Person, die ich als Ich-Erzähler aufgestellt habe, und mir selbst') – aber vielleicht ein höchst zeitgemäßer Versuch, sich über die Bedeutungslosigkeit der Bewusstseinsinhalte klar zu werden und den Geist meditativ – und durch eine Sturzflut von Geschichten – zu leeren …
Aktualisiert: 2023-05-31
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Gedankenspiele über die Wahrheit

Gedankenspiele über die Wahrheit von Setz,  Clemens J.
»Ich finde es durchaus ehrenwert und korrekt, Zitate zu erfinden. Ich mache das öfter«, heißt es in Clemens J. Setz’ »Gedankenspielen über die Wahrheit«. Wie genau nimmt es der Büchner-Preisträger hier nun mit der Wahrheit? Er wartet auf mit originellen Funden aus Literatur, Film und Geschichte. Es ist ein geistreich-fingerfertiges Herantasten an den Wahrheitsbegriff. Zugleich zeigt Setz, wie festes Wissen und (scheinbare) Wahrheiten ausgelegt oder in Frage gestellt werden können. Wie war eigentlich Grillparzers erste Begegnung mit dem Meer? Wie wahr sind Alfred Lord Tennysons Verse – naturwissenschaftlich betrachtet? Und was hat es mit dem Mandela-Effekt auf sich? »Wahrheit ist ein Begriff, mit dem die Menschen seit Jahrhunderten einander geißeln.«
Aktualisiert: 2023-05-18
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Meine armen Lieblinge

Meine armen Lieblinge von Kempker,  Birgit
'In diesem Buch sind viel zu viele schwierige Gefühle und Ängste. Es sind auch zu viele schwierige Sätze in diesem Buch zu lesen und zu viele Wörter sind grob in diesem Buch und vieles verstehe ich einfach nicht. Manchmal fühle ich mich getröstet oder zärtlich berührt, öfters aber an der Nase herum geführt, müde, ratlos und wütend, wie bestellt und nicht abgeholt. Dann stehe ich naß und kalt im Regen, ist das gut?' Männer sprechen über ihre Frauen, Frauen sprechen über ihre Männer, Birgit Kempker schreibt über die Rituale, mit denen dieses Sprechen einhergeht. Die Wunden, die hergezeigt werden, sind so groß wie die, die man zufügt, und die Ehrlichkeit der Rede hält sich mit taktischer Intelligenz die Waage. Aber natürlich schreibt Birgit Kempker keine clevere Betroffenheitsprosa; psychologische Befunde sind nur eines von mehreren Spielelementen ihres äußerst reflektierten, wachen und offenen Schreibens. Sie wechselt nicht nur die Jargons in atemberaubendem Tempo, sondern auch die Perspektiven von Mann und Frau ('Ich bin komplexer als mein Ruf', sagt der Mann in einer Erzählung einmal), und der Schauplatz des Schreibgeschehens heißt immer: Sexualität. Ob Liebeswahn oder Eifersucht, Demütigung oder Triumph – in allen Geschichten halluziniert sich der Text an die Angesprochenen heran, und die heißen entweder 'mein Mann', 'meine Frau', 'meine Freundin' oder 'meine Mutter'. Mit einer 'ungemein raffinierten Mischung aus Souveränität und Unbefangenheit' (Petra Nachbaur) trifft Birgit Kempker die Wirklichkeit unserer sexuellen Verhältnisse ins Herz. Ob sie anständig spricht oder unanständig, ob sie assoziiert oder konstruiert, ob sie beim Ich ansetzt oder im dichten Geflecht der Beziehungen – was uns aufeinander zutreibt und wieder voneinander weg, ist so lust- wie qualvoll. Fun allein gibts nicht. Und für das Sprechen darüber gilt das gleiche: Literatur allein gibts (bei Birgit Kempker) auch nicht.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Meine armen Lieblinge

Meine armen Lieblinge von Kempker,  Birgit
'In diesem Buch sind viel zu viele schwierige Gefühle und Ängste. Es sind auch zu viele schwierige Sätze in diesem Buch zu lesen und zu viele Wörter sind grob in diesem Buch und vieles verstehe ich einfach nicht. Manchmal fühle ich mich getröstet oder zärtlich berührt, öfters aber an der Nase herum geführt, müde, ratlos und wütend, wie bestellt und nicht abgeholt. Dann stehe ich naß und kalt im Regen, ist das gut?' Männer sprechen über ihre Frauen, Frauen sprechen über ihre Männer, Birgit Kempker schreibt über die Rituale, mit denen dieses Sprechen einhergeht. Die Wunden, die hergezeigt werden, sind so groß wie die, die man zufügt, und die Ehrlichkeit der Rede hält sich mit taktischer Intelligenz die Waage. Aber natürlich schreibt Birgit Kempker keine clevere Betroffenheitsprosa; psychologische Befunde sind nur eines von mehreren Spielelementen ihres äußerst reflektierten, wachen und offenen Schreibens. Sie wechselt nicht nur die Jargons in atemberaubendem Tempo, sondern auch die Perspektiven von Mann und Frau ('Ich bin komplexer als mein Ruf', sagt der Mann in einer Erzählung einmal), und der Schauplatz des Schreibgeschehens heißt immer: Sexualität. Ob Liebeswahn oder Eifersucht, Demütigung oder Triumph – in allen Geschichten halluziniert sich der Text an die Angesprochenen heran, und die heißen entweder 'mein Mann', 'meine Frau', 'meine Freundin' oder 'meine Mutter'. Mit einer 'ungemein raffinierten Mischung aus Souveränität und Unbefangenheit' (Petra Nachbaur) trifft Birgit Kempker die Wirklichkeit unserer sexuellen Verhältnisse ins Herz. Ob sie anständig spricht oder unanständig, ob sie assoziiert oder konstruiert, ob sie beim Ich ansetzt oder im dichten Geflecht der Beziehungen – was uns aufeinander zutreibt und wieder voneinander weg, ist so lust- wie qualvoll. Fun allein gibts nicht. Und für das Sprechen darüber gilt das gleiche: Literatur allein gibts (bei Birgit Kempker) auch nicht.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Was kommt

Was kommt von Stangl,  Thomas
Von den zahllosen Lebenden und Toten, die Wien bevölkern, hebt Thomas Stangl in seinem dritten Roman zwei Personen heraus: Emilia, 17, die wir im Sommer 1937 kennenlernen, am Vorabend der historischen Katastrophe, und Andreas, den Pubertierenden, der vierzig Jahre später, Ende der 70er Jahre, wie Emilia allein mit seiner Großmutter lebt und ebenfalls in eine private? politische? Katastrophe gerät. Geschichte ist nicht nur das, was sich schon ereignet hat, 'Geschichte heißt, das kommt erst', schreibt Thomas Stangl. Für seinen Roman bedeutet das, dass sich verborgene Motive, kaum merkliche Anklänge, Wiederholungen, Blicke, ja auch Menschen quer durch das Buch und die Zeiten ziehen, das Wiedergänger-Motiv, Elemente der Gespenstergeschichte spielen schon in Ihre Musik eine gewisse Rolle (wie wir auch Emilia Degen schon aus diesem Roman kennen, als die ältere der beiden Frauen). In überwältigenden, auch schockierenden Bildern hält Stangl das fest, was sich der Beschreibung – zumindest in der gegenwärtigen Literatur – entzieht und wofür wir höchstens den Film als zuständig erachten: er schafft Räume des Übergangs, der Unschärfen, der Ahnungen und Déjà-vus, Räume für die Lebenden und die Toten, die Geschichte und ihre Opfer, Sterben und Verschwinden, Wirklichkeit und Traum. Thomas Stangls Sätze sind ein Rausch der Wahrnehmung, der die Grenzen zwischen Innen und Außen auflöst und eine befreiende Wirkung hat wie wenige Bücher, ein barock-romantisches Meisterwerk. Der immer gegenwärtige Alptraum der Geschichte und der Skandal des Todes: ein literarisches Meisterwerk.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Was kommt

Was kommt von Stangl,  Thomas
Von den zahllosen Lebenden und Toten, die Wien bevölkern, hebt Thomas Stangl in seinem dritten Roman zwei Personen heraus: Emilia, 17, die wir im Sommer 1937 kennenlernen, am Vorabend der historischen Katastrophe, und Andreas, den Pubertierenden, der vierzig Jahre später, Ende der 70er Jahre, wie Emilia allein mit seiner Großmutter lebt und ebenfalls in eine private? politische? Katastrophe gerät. Geschichte ist nicht nur das, was sich schon ereignet hat, 'Geschichte heißt, das kommt erst', schreibt Thomas Stangl. Für seinen Roman bedeutet das, dass sich verborgene Motive, kaum merkliche Anklänge, Wiederholungen, Blicke, ja auch Menschen quer durch das Buch und die Zeiten ziehen, das Wiedergänger-Motiv, Elemente der Gespenstergeschichte spielen schon in Ihre Musik eine gewisse Rolle (wie wir auch Emilia Degen schon aus diesem Roman kennen, als die ältere der beiden Frauen). In überwältigenden, auch schockierenden Bildern hält Stangl das fest, was sich der Beschreibung – zumindest in der gegenwärtigen Literatur – entzieht und wofür wir höchstens den Film als zuständig erachten: er schafft Räume des Übergangs, der Unschärfen, der Ahnungen und Déjà-vus, Räume für die Lebenden und die Toten, die Geschichte und ihre Opfer, Sterben und Verschwinden, Wirklichkeit und Traum. Thomas Stangls Sätze sind ein Rausch der Wahrnehmung, der die Grenzen zwischen Innen und Außen auflöst und eine befreiende Wirkung hat wie wenige Bücher, ein barock-romantisches Meisterwerk. Der immer gegenwärtige Alptraum der Geschichte und der Skandal des Todes: ein literarisches Meisterwerk.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Stimmen

Stimmen von Grond,  Walter
Der vorliegende Band passt nur schwer in das gewohnte Schema literarischer Gattungen: er ist Essay-Sammlung und Poetologie, Arbeitsjournal und Romanentwurf – ein vielstimmiger Text. '[…] sehr interessant, die Fülle von Assoziationen, Reflexionen und Querverbindungen zu verfolgen, mit denen Walter Grond auf der Suche nach der vollendeten Konzeptkunst die Schreibtische von Gerhard Roth und Lucas Cejpek beleuchtet, über die Länder von Michel Butor (Ägypten), Yoko Tawada (Deutschland) und Elfriede Czurda (Österreich) nachdenkt sowie die Werke von Pinsel-Megastar Martin Kippenberger und Kunstderwisch Jörg Schlick sieht und lobt.' (Werner Schandor, NZ)
Aktualisiert: 2023-05-11
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Stimmen

Stimmen von Grond,  Walter
Der vorliegende Band passt nur schwer in das gewohnte Schema literarischer Gattungen: er ist Essay-Sammlung und Poetologie, Arbeitsjournal und Romanentwurf – ein vielstimmiger Text. '[…] sehr interessant, die Fülle von Assoziationen, Reflexionen und Querverbindungen zu verfolgen, mit denen Walter Grond auf der Suche nach der vollendeten Konzeptkunst die Schreibtische von Gerhard Roth und Lucas Cejpek beleuchtet, über die Länder von Michel Butor (Ägypten), Yoko Tawada (Deutschland) und Elfriede Czurda (Österreich) nachdenkt sowie die Werke von Pinsel-Megastar Martin Kippenberger und Kunstderwisch Jörg Schlick sieht und lobt.' (Werner Schandor, NZ)
Aktualisiert: 2023-05-11
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Das Feld

Das Feld von Grond,  Walter
Auf der Suche nach Lukas und seinen ethnographischen Schriften gerät der Erzähler – vielleicht sind es auch mehrere –, selbst Ethnograph, an einen Kunsthändler, der ihm eine Kellerwohnung unter seiner Galerie vermietet. Mit dem Einzug in die Wohnung eröffnet sich der Forschertätigkeit ein Feld, dessen Ausdehnung ungewiss, dessen Beschaffenheit unergründlich scheint.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Das Feld

Das Feld von Grond,  Walter
Auf der Suche nach Lukas und seinen ethnographischen Schriften gerät der Erzähler – vielleicht sind es auch mehrere –, selbst Ethnograph, an einen Kunsthändler, der ihm eine Kellerwohnung unter seiner Galerie vermietet. Mit dem Einzug in die Wohnung eröffnet sich der Forschertätigkeit ein Feld, dessen Ausdehnung ungewiss, dessen Beschaffenheit unergründlich scheint.
Aktualisiert: 2023-05-11
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JOLLY

JOLLY von Zauner,  Hansjörg
Hansjörg Zauner legt mit seiner Prosasammlung JOLLY einige dieses Genre neu umreißende Texte vor: der Vers, der 'nur mehr unterirdisch rauscht in den Regulierungen der Prosa' (Heimito von Doderer), wird von Zauner wieder an die Oberfläche des Textflusses gespült. Dort treibt er entfesselt von Klang zu Klang, von Bild zu Bild und kümmert sich um sprachinterne Kombinatorik mindestens ebenso wie um den textexternen Zusammenhang einer zu erzählenden Geschichte. Diese wird getragen von einem Text-Ich, z. B. von der Figur JOLLY, die wie Zauner durch die Subkultur und die Nächte von Paris, Stadtteil Belleville, sich treiben lässt. Zauners Prosa setzt die Wahrnehmung der Außenwelt innerhalb der eigenen Schädeldecke an: was so entsteht, ist eine sprachliche Synthese von Fotografie, Film, akustischen und optischen Phänomenen, bildender Kunst und Sprachkunst. Innerhalb einer solchen selbstgeschaffenen Sprachwirklichkeit erweist sich das Text-Ich mit zunehmender Objektverwechslung als einsam und mitunter melancholisch.
Aktualisiert: 2023-05-11
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JOLLY

JOLLY von Zauner,  Hansjörg
Hansjörg Zauner legt mit seiner Prosasammlung JOLLY einige dieses Genre neu umreißende Texte vor: der Vers, der 'nur mehr unterirdisch rauscht in den Regulierungen der Prosa' (Heimito von Doderer), wird von Zauner wieder an die Oberfläche des Textflusses gespült. Dort treibt er entfesselt von Klang zu Klang, von Bild zu Bild und kümmert sich um sprachinterne Kombinatorik mindestens ebenso wie um den textexternen Zusammenhang einer zu erzählenden Geschichte. Diese wird getragen von einem Text-Ich, z. B. von der Figur JOLLY, die wie Zauner durch die Subkultur und die Nächte von Paris, Stadtteil Belleville, sich treiben lässt. Zauners Prosa setzt die Wahrnehmung der Außenwelt innerhalb der eigenen Schädeldecke an: was so entsteht, ist eine sprachliche Synthese von Fotografie, Film, akustischen und optischen Phänomenen, bildender Kunst und Sprachkunst. Innerhalb einer solchen selbstgeschaffenen Sprachwirklichkeit erweist sich das Text-Ich mit zunehmender Objektverwechslung als einsam und mitunter melancholisch.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Mittellange Minis

Mittellange Minis von Gerstl,  Elfriede, Gürtler,  Christa, Mitterbauer,  Helga
Die Wiener Dichterin Elfriede Gerstl (16. Juni 1932 – 9. April 2009) zählt zu den Größen der österreichischen Literatur nach 1945. Ihr schmales und in verschiedenen Verlagen und Medien erschienenes Werk soll mit dieser Werkausgabe in all seinen Facetten und in seinem ganzen Umfang sichtbar werden und die Singularität dieser 'Untertreibungskünstlerin' (Wendelin Schmidt-Dengler) dokumentieren. "Mittellange Minis", der erste Band dieser Gesamtausgabe, der zu Elfriede Gerstls 80. Geburtstag (16. Juni 2012) vorgelegt wird, enthält die Texte ihrer ersten Buchpublikationen, "Gesellschaftsspiele mit mir. Wenig übliche Geschichten und Gedichte" (1962), "Mittellange Minis" (Gedichte, 1967), "Berechtigte Fragen" (Hörspiele, 1973) und den legendären Roman "Spielräume" (1977): Die publizistisch äußerst beschwerlichen ersten zwanzig Jahre der Wiener Dichterin – witzig, spöttisch und: sehr provokant!
Aktualisiert: 2023-05-11
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Mittellange Minis

Mittellange Minis von Gerstl,  Elfriede, Gürtler,  Christa, Mitterbauer,  Helga
Die Wiener Dichterin Elfriede Gerstl (16. Juni 1932 – 9. April 2009) zählt zu den Größen der österreichischen Literatur nach 1945. Ihr schmales und in verschiedenen Verlagen und Medien erschienenes Werk soll mit dieser Werkausgabe in all seinen Facetten und in seinem ganzen Umfang sichtbar werden und die Singularität dieser 'Untertreibungskünstlerin' (Wendelin Schmidt-Dengler) dokumentieren. "Mittellange Minis", der erste Band dieser Gesamtausgabe, der zu Elfriede Gerstls 80. Geburtstag (16. Juni 2012) vorgelegt wird, enthält die Texte ihrer ersten Buchpublikationen, "Gesellschaftsspiele mit mir. Wenig übliche Geschichten und Gedichte" (1962), "Mittellange Minis" (Gedichte, 1967), "Berechtigte Fragen" (Hörspiele, 1973) und den legendären Roman "Spielräume" (1977): Die publizistisch äußerst beschwerlichen ersten zwanzig Jahre der Wiener Dichterin – witzig, spöttisch und: sehr provokant!
Aktualisiert: 2023-05-11
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Eins im Andern

Eins im Andern von Schwitter,  Monique
Eines Abends erfährt sie, als sie, statt zu schreiben, nach ihrer ersten Liebe googelt, dass er sich aus dem achten Stock gestürzt hat. Vor fast fünf Jahren schon. Sie ist schockiert, ebenso sehr über seinen Selbstmord wie über die Tatsache, dass sie ihn gar nicht vermisst hat. Nun hat sie ihn am Hals, stärker als zu Lebzeiten. Was ist das, die Liebe? Wieso kann sie kommen und gehen? Wohin geht sie, wenn sie geht? Und was ist eigentlich mit der aktuellen Liebe los? Der sitzt in seinem Zimmer und checkt Mails oder sieht fern. Die Protagonistin in Monique Schwitters neuem Roman beginnt nun eine Liebesrecherche: Sie handelt ihre Liebesbiographie an zwölf Männern ab, die weit mehr als die Namen gemein haben mit den Aposteln, den Gesandten des Glaubens und der Liebe. Es sind beinahe mythische Umrisse von Männern, die sie schreibend mit Liebe, Leben und Geschichte füllt. Und je länger sie schreibt, desto stärker schiebt sich die Rahmengeschichte, ihre aktuelle Liebessituation, ins Zentrum, bis sie die Handlung übernimmt. "Eins im Andern" ist ein außergewöhnliches Buch: ein Wagnis, ein trickreiches, konsequentes Spiel mit Leben und Fiktion. Seine mitreißend lebendige Sprache verleiht ihm, bei aller Intensität, eine fast heitere Leichtigkeit.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Eins im Andern

Eins im Andern von Schwitter,  Monique
Eines Abends erfährt sie, als sie, statt zu schreiben, nach ihrer ersten Liebe googelt, dass er sich aus dem achten Stock gestürzt hat. Vor fast fünf Jahren schon. Sie ist schockiert, ebenso sehr über seinen Selbstmord wie über die Tatsache, dass sie ihn gar nicht vermisst hat. Nun hat sie ihn am Hals, stärker als zu Lebzeiten. Was ist das, die Liebe? Wieso kann sie kommen und gehen? Wohin geht sie, wenn sie geht? Und was ist eigentlich mit der aktuellen Liebe los? Der sitzt in seinem Zimmer und checkt Mails oder sieht fern. Die Protagonistin in Monique Schwitters neuem Roman beginnt nun eine Liebesrecherche: Sie handelt ihre Liebesbiographie an zwölf Männern ab, die weit mehr als die Namen gemein haben mit den Aposteln, den Gesandten des Glaubens und der Liebe. Es sind beinahe mythische Umrisse von Männern, die sie schreibend mit Liebe, Leben und Geschichte füllt. Und je länger sie schreibt, desto stärker schiebt sich die Rahmengeschichte, ihre aktuelle Liebessituation, ins Zentrum, bis sie die Handlung übernimmt. "Eins im Andern" ist ein außergewöhnliches Buch: ein Wagnis, ein trickreiches, konsequentes Spiel mit Leben und Fiktion. Seine mitreißend lebendige Sprache verleiht ihm, bei aller Intensität, eine fast heitere Leichtigkeit.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Literaturverlag Droschl

Wie die oben genannten Verlage legt auch Literaturverlag Droschl besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben