Wissenschaftslehre (1805)

Wissenschaftslehre (1805) von Fichte,  Johann Gottlieb, Gliwitzky,  Hans
Angesichts der bekannten Problematik, dass Fichte die Wissenschaftslehre in mehr als zehn Fassungen vortrug, selbst jedoch allein die frühe Darstellung der grundlegenden Prinzipien der Wissenschaftslehre von 1794 (PhB 246) zum Druck brachte, ist die hier erstmalig edierte Erlanger Fassung von Bedeutung. Im Unterschied zu der Berliner Fassung von 1804 (PhB 284), die bis dato als die höchstentwickelte und damit verbindlichste Darstellung der Wissenschaftslehre gewertet wird, ist der Text von 1805 im Originalmanuskript von Fichtes Hand erhalten.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Eine Theorie biologischer Theorien

Eine Theorie biologischer Theorien von Krohs,  Ulrich
Die Biowissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten an Einfluss auf Gesellschaft und Politik stetig zugenommen und inzwischen in dieser H- sicht der Physik den Rang abgelaufen. Biologische Theorien bewähren sich täglich, z. B. in ihrer medizinischen Anwendung, und ihre Aussagen prägen in entscheidender Weise das wissenschaftliche Weltbild. Wenn somit auch der Erfolg biologischer Theorien außer Zweifel steht, so ist doch keineswegs klar, wie diese Theorien strukturiert sind. Denn in der Biologie ist, anders als in der Physik, von Funktionen die Rede: der Fu- tion des Herzens, Blut zu pumpen, oder der Funktion eines Enzyms, eine bestimmte Reaktion zu katalysieren. Für Funktionsaussagen ist jedoch in unserem Bild einer Naturwissenschaft meist kein Ort vorgesehen. Wer allerdings Biologie als Wissenschaft ernst nimmt, muss auch die in ihr verwendete funktionale Rede ernst nehmen. Es führt nicht weit, die Tauglichkeit funktionaler Begriffe für wissenschaftliche Erklärungen zu negieren, oder sie als inhaltsleere „terminologische Schrulle“ der Biologen ausweisen zu wollen. Eher sollte man sich bemühen, die Rolle zu unter- chen, die Funktionsaussagen in der Biologie spielen. Auf diese Weise kann den Gründen dafür auf die Spur gekommen werden, weshalb auf diese Aussagen in biologischen Theorien nicht verzichtet wird. In meiner Unt- suchung will ich deshalb die Rolle funktionaler Rede in biowissenscha- lichen Theorien rekonstruieren.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Relevanz

Relevanz von Huber,  Lara
Schon bevor Forschung beginnt, stellt sich die Frage nach ihrer Relevanz: Was ist das Ziel wissenschaftlichen Fragens? Wie kann es erreicht werden? Und wer entscheidet, welche konkreten Ziele im Fokus aktueller Forschung stehen? Ein Buch über die Vielschichtigkeit des Relevanzproblems von der Krebsmedizin bis hin zur Klimaprognostik.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Studium Generale oder der Blick über den Tellerrand

Studium Generale oder der Blick über den Tellerrand von Henrich,  Jörn
Es gibt Fertigkeiten und Fähigkeiten, die im Studium nicht vorkommen, die aber für alle Studierenden von Gewinn sind. Das gilt nicht nur für mögliche berufliche Aktivitäten nach der Uni oder innerhalb des Wissenschaftsbetriebs, sondern letztlich immer dann, wenn intelligente Menschen ihre eigenen Vorstellungen und Intuitionen hinterfragen. Dazu leitet ein Studium in der Regel nicht an.°°Dieses Defizit der universitären Ausbildung wird mit dem vorliegenden Buch kompensiert, indem es:°°-Dafür sensibilisiert, dass eine wissenschaftliche Ausbildung historisch°°und kulturell geprägt ist und auch Sie umfassend prägt.°°-Einige allgemein wissenschaftliche, handwerkliche und didaktische Grundlagen vermittelt, die mit dem Wegfall einer generellen Studienvorbereitung verloren gegangen sind.°°Eine zeitgemäße globalisierte Wissenschaft erfordert, sich mit den Perspektiven anderer Fächer und anderer Kulturen auseinandersetzen zu können. Auch dazu gibt das Buch allgemein verständliche Anregungen.°°
Aktualisiert: 2023-06-15
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Experimentelle Erfahrung

Experimentelle Erfahrung von Tetens,  Holm
Tetens unternimmt den Versuch, Dinglers Fragestellungen nach dem »Wesen des Experiments« und der Rolle, die das Experiment für die Begriffs- und Theoriebildung spielt, erneut aufzugreifen, ohne sich seinen Auffassungen über die Relativitätstheorie und Quantenmechanik anzuschließen. Er untersucht, inwiefern spezifische Strategien der physikalischen Begriffsbildung und des methodischen Aufbaus mathematisierter physikalischer Theorien aus den Charakteristika experimenteller Erfahrung methodologisch hergeleitet werden können.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Vorlesungen und Vorträge zu philosophischen Problemen der Wissenschaften

Vorlesungen und Vorträge zu philosophischen Problemen der Wissenschaften von Cassirer,  Ernst, Fingerhut,  Joerg, Hartung,  Gerald, Kramme,  Rüdiger
Ernst Cassirer hat sich in den Jahren 1907 bis 1945 in Vorlesungen und Vorträgen immer wieder mit der Frage nach dem Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften beschäftigt. Trotz der großen zeitlichen Spanne, die die Texte des Bandes umfasst, wird deutlich, dass es Cassirer von Anfang an darum geht, die von den Wissenschaften selbst aufgeworfenen philosophischen Probleme aufzugreifen und zu erörtern - und keinesfalls nur darum, Probleme der Philosophie an die Wissenschaften heranzutragen. In diesem Sinne ist der Titel »Vorlesungen und Vorträge zu philosophischen Problemen der Wissenschaften« zu verstehen. Band 8 der Edition »Nachgelassene Manuskripte und Texte« enthält neben dem frühen Vortrag aus Cassirers Berliner Zeit »Substanzbegriff und Funktionsbegriff« (1907) die Antrittsvorlesung in Hamburg »Die Beziehung zwischen Philosophie und exakter Wissenschaft« (1919) und den Hamburger Vorlesungszyklus »Die philosophischen Probleme der Relativitätstheorie« (1920/21). Außerdem enthalten sind zwei Radio-Vorträge zum Thema »Die Einheit der Wissenschaft« (21. und 28. Oktober 1931) und eine deutschsprachige sowie eine englischsprachige Studie zu »Gruppenbegriff und Wahrnehmungstheorie« (1937) und »The Concept of Group« (1945).
Aktualisiert: 2023-06-16
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Hegels Wissenschaft der Logik. Ein dialogischer Kommentar

Hegels Wissenschaft der Logik. Ein dialogischer Kommentar von Hegel,  Georg Wilhelm Friedrich, Stekeler,  Pirmin
Nach seinem dialogischen Kommentar zu Hegels »Phänomenologie des Geistes« rekonstruiert Pirmin Stekeler die »Wissenschaft der Logik« als Überbietung von Kants »Kritik der reinen Vernunft«. Mit dem Kommentar zur Begriffslogik ist die dreibändige Ausgabe abgeschlossen. Hegels »Wissenschaft der Logik« (1812/1816) zählt zu den einflussreichsten philosophischen Schriften der Neuzeit, aber auch zweihundert Jahre nach ihrem Erscheinen liegen bloß partielle Interpretationsansätze vor, die sich obendrein in wesentlichen Punkten notorisch widersprechen. Mit seinem umfassenden dialogischen Gesamtkommentar, dessen dritter Band zur »Begriffslogik« jetzt vorliegt, versucht Pirmin Stekeler dieser Lage abzuhelfen. Seine Verfolgung von Hegels Denkweg, welche diesen textnah rekonstruiert und radikal als Gegenwartsdiskurs erscheinen lässt, macht deutlich, dass es die Unklarheiten im vor und nachkantischen Empirismus selbst sind, die zu den Widersprüchen der Interpretation und dann auch in den szientistischen Weltanschauungen der Moderne geführt haben. Stekelers Neulektüre von Hegels Logik weist den Weg zu einer Erneuerung der philosophischen Logik insgesamt – und damit der Philosophie. Das Werk enthält, ineinander verschränkt, drei Bücher in einem Band: 1. eine für sich durchgängig lesbare Abhandlung über Hegels »Wissenschaft der Logik«, 2. Hegels gesamtes Textkorpus und 3. dessen inhaltliche Einbettung in die bis heute zentralen Debatten der Philosophie.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Ziele und Wege der heutigen Naturphilosophie

Ziele und Wege der heutigen Naturphilosophie von Milkov,  Nikolay, Reichenbach,  Hans
Hans Reichenbach ist heute in Nordamerika, wo er die Entwicklung der analytischen Philosophie maßgeblich beeinflußte und zahlreiche bedeutende Schüler hatte (u.a. Putnam, Kaplan und Salmon), weitaus präsenter als im Land seiner Herkunft. In den 1920er Jahren entwickelte Reichenbach das Programm einer strikt an den neuen Entdeckungen der Naturwissenschaften orientierten Philosophie. Ziel dieser Neuausrichtung philosophischen Denkens war die philosophische Begleitung wissenschaftlicher Theoriebildung und die logische Analyse und Axiomatisierung ihrer Resultate; »Philosophie [soll] nicht als individuelle Wissenschaft, sondern im engsten Zusammenhang mit den einzelnen Fachwissenschaften« betrieben werden. Als Kopf der »Berliner Gruppe« der Wissenschaftsphilosophie gehörte Reichenbach neben den Philosophen des »Wiener Kreises« zu den bedeutendsten Vertretern des aufkommenden logischen Empirismus. Der Band versammelt die wichtigsten Texte, mit denen Reichenbach sein wissenschaftsphilosophisches Programm begründete. Der erste Teil enthält zwei Aufsätze und die Abhandlung 'Ziele und Wege der heutigen Naturphilosophie' (1931 bei Meiner erschienen) aus der Entstehungszeit der »Berliner Gruppe«. Die beiden Texte im zweiten Teil zeigen die Weiterentwicklung seines Programms in der Emigration in den 1930er und den 1940er Jahren zu der Doktrin des »radikalen Empirismus«. Der letzte Aufsatz ist eine frühe Ausarbeitung der Thesen, die Reichenbach in seinem bekanntesten Buch 'The Rise of Scientific Philosophy' (1951) dargestellt hat. Redaktioneller Hinweis Anders als im Buch angegeben, wurde der Aufsatz »Rationalismus und Empirismus: Eine Untersuchung der Wurzeln philosophischen Irrtums« von Maria Reichenbach übersetzt. Der Aufsatz »Der logistische Empirismus in Deutschland und der gegenwärtige Stand seiner Probleme« wurde von Hermann Vetter übersetzt und von Andreas Kamlah überarbeitet.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Beiträge zur Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik (III)

Beiträge zur Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik (III) von Günther,  Gotthard
Die Arbeiten Günthers haben mit der Frage, wie sowohl der Dialektik eine operationsfähige Gestalt gegeben als auch die exakten Wissenschaften zu einer dialektischen Theorie ausgebaut werden können, zugleich die Möglichkeit eröffnet, die bedeutenden philosophisch-wissenschaftstheoretischen Kontroversen des 20. Jahrhunderts auf ihre tieferen reflexionstheoretischen Hintergründe neu zu befragen. Wegen der Vielfalt der Ansatzpunkte, von denen aus die Grundlagen der neuen Konzeption einer »operationsfähigen Dialektik« entwickelt werden, können Günthers erregende Analysen aus einer Vielzahl von Blickwinkeln erschlossen und verstanden werden. Die Sammlung ersetzt den geplanten 2. Band des Hauptwerks »Idee und Grundriss einer nicht-Aristotelischen Logik« (1959), von dem ein Nachdruck mit einem kommentierenden Nachwort von Rudolf Kaehr gleichzeitig vorgelegt wird.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Kontexte als Modelle der Welt.

Kontexte als Modelle der Welt. von Saint-Mont,  Uwe
Selten wird es ein Autor heutzutage unternehmen, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie in einem Buch von ca. 300 Seiten Umfang zu behandeln. Beide Bereiche erscheinen hierfür viel zu umfangreich zu sein, und es bedarf schon eines umfassenden »Kontextes«, um sie zu einer organischen Einheit zusammenzufügen. Genau dieser Kontext wird in dem vorliegenden Buch systematisch entwickelt. Der Autor beginnt beim Cartesischen Cogito, um auf dessen Grundlage eine realistische, projektive Erkenntnistheorie zu erstellen. Er gelangt auf diesem Weg direkt zu unserem von der biologischen Evolution geprägten, artspezifisch-menschlichen Wahrnehmungsmodell der Welt. Jenem gegenüber stellt er bewußt konstruierte Modelle der Welt, welche zunächst sehr willkürlich und subjektbezogen sind. Um Wissenschaft zu ermöglichen, ist deshalb entscheidend, diese weitestgehend zu »objektivieren«. Anhand präziser Kriterien zeigt der Autor, wie sich diese schwierige Aufgabe befriedigend lösen läßt. Eine Analyse des Aufbaus sowie der Verbesserung wissenschaftlicher Modelle schließt sich an, und nach einem Überblick über den aktuellen Stand der Forschung diskutiert der Autor, warum Wissenschaft zu einem Ende kommen könnte. Ein Vergleich mit anderen wissenschaftstheoretischen Vorstellungen sowie ein Rückblick auf die Erkenntnistheorie runden das Buch ab. Uwe Saint-Mont konstruiert einen umfassenden Zusammenhang, in dem viel Altbekanntes in einem neuen Licht erscheint. Seine unorthodoxen Ansätze eröffnen originelle, diskussionswürdige Perspektiven, und auch für den Spezialisten hält es überraschende Einblicke bereit. Durch seine zugängliche Sprache und seinen systematischen Aufbau eignet es sich darüber hinaus als Einführung in zentrale Themen der zeitgenössischen Philosophie.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Grundriss Wissenschaftsphilosophie

Grundriss Wissenschaftsphilosophie von Lohse,  Simon, Reydon,  Thomas
Der »Grundriss Wissenschaftsphilosophie« bietet einen einführenden Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand der verschiedenen Philosophien der Einzelwissenschaften. Er richtet sich sowohl an fortgeschrittene Studierende und graduierte Philosophinnen und Philosophen als auch an praktizierende Forscherinnen und Forscher in den verschiedenen Einzelwissenschaften.
Aktualisiert: 2023-06-16
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