Bonstettiana XIV

Bonstettiana XIV von Bonstetten,  Karl Viktor von, Kolde,  Antje, Walser,  Regula, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Die letzten Lebenskapitel eines Mannes, »der von Voltaire und Rousseau herauf bis zu der Frau v. Staël und Lord Byron mit aller Literatur des Jahrhunderts gelebt hat.« (Eckermann im Gespräch mit Goethe, 25. November 1830) Seit fünfzehn Jahren widmen sich Doris und Peter Walser-Wilhelm der Edition des umfangreichen Oeuvres von Karl Viktor von Bonstetten. Die FAZ lobte das Ergebnis ihrer Arbeit als die »in ihrer literarischen wie editorischen Qualität verblüffendste aller deutschsprachigen Klassikerausgaben«. Mit dem 14. Band kommt diese herausragende Edition zum Abschluss. Bonstettens Spiritualismus kommt in den letzten Kapiteln seines Lebens zu ergreifendem Ausdruck. Tod und Leben und Ewigkeit sind in einem Blick vereint. Und dennoch ist ihm das Gegenwärtige das Nächste: der Sieg des politischen Liberalismus im Ereignis der drei Julitage der Französischen Revolution von 1830, im Osten konterkariert von der blutigen Niederschlagung des polnischen Aufstands. Der Band wird ergänzt durch Essays von Zeitgenossen und dokumentiert die Historisierung des Phänomens Bonstetten. Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe EUR 59,- (D); EUR 60,70 (A) weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch
Aktualisiert: 2023-03-09
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Bonstettiana

Bonstettiana von Bonstetten,  Karl Viktor von
Karl Viktor von Bonstetten (1745-1832), Sproß aus einer der sechs innersten Berner Patrizierfamilien, ist Goethe durch seine Lebensdaten wie durch die Universalität seines Geistes und sein weltweites Beziehungsnetz ähnlich. Sainte-Beuve hat ihn als porträtiert. Seiner Mehrsprachigkeit, seiner Kultur der Konversation, dem weiten Horizont seines Intellekts sowie seiner geistigen und politischen Liberalität ist es zuzuschreiben, daß Bonstetten in höherem Alter in Genf von Menschen aus aller Welt und allen Ständen aufgesucht wurde und daß seine Briefkorrespondenz ins Unermeßliche wuchs. Dadurch und dank einer günstigen Quellenlage wird er zu einer wichtigen Leitfigur für die Erforschung der europäischen Übergangszeit zwischen Aufklärung und Romantik. Die historisch-kritische Edition der BONSTETTIANA erschließt zum erstenmal die ganze Breite von Bonstettens Briefkorrespondenzen sowie den Briefwechsel zwischen seinen wichtigsten Briefpartnern (u.a. Johannes von Müller, Friedrich von Matthisson, Friederike Brun, Verleger Johann Heinrich Füssli, Heinrich Zschokke, Philipp Albert Stapfer, Charles Bonnet, Germaine de Staël). Das Korrespondentennetz erstreckt sich über den ganzen Kontinent. Die auf vierzehn Bände angelegte Edition zählt rund 5200 Briefe, die aus zahlreichen Archiven in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz zusammengetragen wurden und bisher größtenteils unveröffentlicht waren. Die Edition ist chronologisch angelegt, übersichtlich gegliedert und gründlich kommentiert. Von besonderem Interesse ist die deutsch-französische Zweisprachigkeit Bonstettens und seiner wichtigsten Briefpartner. Die Transkription der Texte integriert auch deren Entstehung und ist dennoch gut lesbar. Born in Berne, Switzerland, in 1745, Charles Victor de Bonstetten was an outstanding and charismatic figure during the period of transition in Europe, as the Enlightenment gave way to Romanticism. This historical edition of the BONSTETTIANA offers the first comprehensive collection of known letters written and received by Bonstetten as well as those exchanged among his foremost correspondents. Altogether, more than 500 such relationships are covered, spanning Switzerland, England, Scandinavia, France, Italy, Germany, eastern Europe and Greece. This complex web of correspondence offers a fascinating insight into the course of European history between 1753 and 1832, the year of Bonstetten's death in Geneva. The entire collection of some 5 200 documents - most of them written in French or German - is arranged in chronological order and presented clearly and systematically with extensive commentaries. The authoritative, easy-to-read transcription and the inclusion of a number of facsimiles enable the reader to form a clear and vivid impression of the original manuscripts.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Bonstettiana X

Bonstettiana X von Bonstetten,  Karl Viktor von, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Karl Viktor von Bonstetten (1745-1832) ist Goethe durch seine Lebensdaten wie durch die Universalität seines Geistes und sein weltweites Beziehungsnetz ähnlich. Seiner Mehrsprachigkeit, seiner Kultur der Konversation, dem weiten Horizont seines Intellekts sowie seiner geistigen und politischen Liberalität ist es zu verdanken, daß Bonstetten in höherem Alter in Genf von ganz unterschiedlichen Menschen aus aller Welt aufgesucht wurde und daß seine Briefkorrespondenz ins Unermeßliche wuchs. Er gilt heute als Leitfigur für die Erforschung der europäischen Übergangszeit zwischen dem Ancien régime und der Moderne. Die historisch-kritische Edition der »Bonstettiana« - der Titel ist Bonstettens eigene Prägung - erschließt zum erstenmal die ganze Breite seiner Briefkorrespondenzen. Neuartig und aufschlußreich ist die mehrstimmige Anlage der Edition, die Polyphonie. Die Briefwechsel zwischen Bonstetten und seinen Korrespondenten werden ergänzt durch Briefwechsel zwischen seinen wichtigsten Partnern. Die Mehrstimmigkeit erstreckt sich über die Jahre 1753 bis 1832 und über den gesamten europäischen Raum. Punktuell werden Auszüge aus bisher unveröffentlichten Tagebüchern eingeflochten. Im zehnten Band erreicht die Edition bezüglich Brieffrequenz und Vernetzung von Beziehungen höchste Dichte, resultierend aus der geschichtlich vorgegebenen engsten Affinität der europäischen Freundschaftskreise Bonstettens und Mme de Staëls. Individual-, Freundschafts- und Universalgeschichte erscheinen in den Jahren von Napoleons Aufstieg zum Weltbeherrscher als Facetten einer »Comédie humaine« unter der Regie einer »Vorsehung, die den mystischen Wagen der Weltregierung unter unaufhörlichem Geschrey und Schnattern über den Ocean der Zeiten fortleitet«. (Johannes von Müller) Teilband X/1: 1805-1808 Genf, Céligny, Rom Teilband X/II: 1808-1811 Coppet, Baskenland, Genf Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: Euro 62,- (D); Euro 63,80 (A) weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch
Aktualisiert: 2023-03-09
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Werkausgabe: Bonstettiana. Historisch-kritische Ausgabe der Schriften Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832) (Hg. von Doris und Peter Walser-Wilhelm, Heinz Graber)

Werkausgabe: Bonstettiana. Historisch-kritische Ausgabe der Schriften Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832) (Hg. von Doris und Peter Walser-Wilhelm, Heinz Graber) von Bonstetten,  Karl Viktor von
Schriften über Italien. 1800-1808 978-3-89244-602-6 L' homme du Midi et l' homme du Nord 1810-1826 978-3-89244-603-3 Philosophie 1804-1831 978-3-89244-977-5 Bonstettiana. Registerband 978-3-8353-0841-1
Aktualisiert: 2020-01-15
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Bonstettiana XII

Bonstettiana XII von Bonstetten,  Karl Viktor von, Kolde,  Antje, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Die Briefe dieses Bandes sind durch die Ära der »Heiligen Allianz«, die Revolutionen in Südeuropa, den beginnenden griechischen Befreiungskampf und den erneuten Einmarsch französischer Truppen in Spanien bestimmt. Die relativ friedlichen Jahre nach 1815 erlauben einen Aufschwung des Europa-Tourismus, der dem über 70-jährigen Bonstetten einen fortwährenden Besucherandrang beschert, darunter auch prominente politische Flüchtlinge aus Italien und vom Balkan. Bemerkbar wird die Rezeption seiner Schriften in Italien und Russland. Im epistolarischen Beziehungsnetz fällt die Verschiebung zur jungen Generation auf, in welche Bonstetten große Hoffnungen setzt. Der zunehmenden Komplexität der Briefbeziehungen begegnen die letzten Korrespondenzen-Bände XII-XIV mit einer vertieften Erschließung nach Personen, Themen und Orten und mit graphischen Übersichten des wechselnden Korrespondenznetzes. Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: EUR 59,- (D); EUR 60,70 (A) weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch Hier finden Sie eine Übersicht der bisher erschienen Bände der Bonstettiana: Übersicht »Bonstettiana«
Aktualisiert: 2023-03-09
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Bonstettiana XI

Bonstettiana XI von Bonstetten,  Karl Viktor von, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Der Band XI - bestehend aus Teilband XI/1 (1811-1814) und Teilband XI/2 (1814-1817) - eröffnet die dritte Zeitspanne der Edition und führt an die Quellen des vielfältigen literarischen Alterswerks des Schweizer Gelehrten heran. Mit dem elften Band der auf 14 Bände ausgelegten comédie humaine der »Historisch-kritischen Edition der Briefwechsel Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises, 1753-1832« öffnet sich die dritte, letzte Zeitspanne. Sie reicht von Ende 1811 bis zu Bonstettens Tod im Frühjahr 1832 und steht, im Hinblick auf Bonstettens letzte Lebensjahrzehnte, unter dem Titel »Otium honestum«. Das erste Kapitel des vorliegenden Bandes zeigt den nahezu 70jährigen Bonstetten in einem selbstverordneten »Noviziat« in Südfrankreich, das an die Quellen seines erstaunlich vielfältigen literarischen Alterswerks heranführt. Das Ende des Bandes ist durch den Tod Madame de Staëls im Juli 1817 gesetzt. Dazwischen liegen drei Kapitel, die durch die Erschütterungen des Zeitalters geprägt sind: durch die Wende in der europäischen Bündnispolitik, die den Zusammenbruch des napoleonischen »Weltreichs« herbeiführt, durch die Befreiungskriege und die Vorzeichen einer »neuen Weltordnung«, die im Freundeskreis als eine reaktionäre ausgemacht wird, durch den Wiener Kongress und das verblüffende Intermezzo von Napoleons Hundert Tagen. Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: EUR 59,- (D); EUR 60,70 (A) weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch
Aktualisiert: 2023-03-09
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Bonstettiana IX

Bonstettiana IX von Bonstetten,  Karl Viktor von, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Karl Viktor von Bonstetten (1745-1832) ist Goethe durch seine Lebensdaten wie durch die Universalität seines Geistes und sein weltweites Beziehungsnetz ähnlich. Sainte-Beuve hat ihn als »esprit cosmopolite, européen« porträtiert. Seiner Mehrsprachigkeit, seiner Kultur der Konversation, dem weiten Horizont seines Intellekts sowie seiner geistigen und politischen Liberalität ist es zu verdanken, daß Bonstetten in höherem Alter in Genf von ganz unterschiedlichen Menschen aus aller Welt aufgesucht wurde und daß seine Briefkorrespondenz ins Unermeßliche wuchs. Er gilt heute als Leitfigur für die Erforschung der europäischen Übergangszeit zwischen dem Ancien régime und der Moderne. Die historisch-kritische Edition der »Bonstettiana« - der Titel ist Bonstettens eigene Prägung - erschließt zum erstenmal die ganze Breite seiner Briefkorrespondenzen. Neuartig und aufschlußreich ist die mehrstimmige Anlage der Edition. Die Briefwechsel zwischen Bonstetten und seinen Korrespondenten werden ergänzt durch Briefwechsel zwischen seinen wichtigsten Partnern. Dieses vielstimmige Geflecht erstreckt sich über die Jahre 1753 bis 1832 und über den gesamten europäischen Raum. Punktuell werden Auszüge aus bisher unveröffentlichten Tagebüchern eingeflochten. Im neunten Band, der die Zeit von 1801-1805 erfaßt, setzen die erstmals vollständig veröffentlichten Briefwechsel aus dem Beziehungsgeflecht Bonstetten - Mme de Staël - Friederike Brun - Johannes von Müller - Sismondi ein. Zeitraum und Zeitlage werden durch Bonstettens Umzug von Skandinavien in die Schweiz und seine Reisen nach Rom (»Voyage dans le Latium«) und Paris ausgemessen. Troja Nova. A la recherche de l‘avenir Bonstettens Niederlassung in Genf. Le groupe de Coppet Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: Euro 59,- (D); Euro 60,70 (A) weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch
Aktualisiert: 2023-03-09
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Neue Schriften 1798-1802

Neue Schriften 1798-1802 von Bonstetten,  Karl Viktor von, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Parallel zur chronologisch geordneten Edition der BONSTETTIANA, BRIEFKORRESPONDENZ KARL VIKTOR VON BONSTETTENS UND SEINES KREISES erscheinen Bonstettens unveröffentlichte und veröffentlichte Schriften aus den entsprechenden Zeiträumen. Der Doppelband NEUE SCHRIFTEN – der Titel ist original – begleitet Band VIII der Briefkorrespondenzen aus den Jahren von Bonstettens Exil in Dänemark (1798-1801). In diesen Jahren vollzieht Bonstetten den Wechsel von der politischen in die literarische Laufbahn. Die thematische Gliederung des Bandes ist aus den bereits erschienenen SCHRIFTEN von 1762-1797 übernommen und entspricht dem breiten Interessenspektrum dieses nun ins dänische Bürgerrecht und in die Königliche Akademie von Kopenhagen aufgenommenen ‘esprit européen, cosmopolite’ (Sainte-Beuve). Der neugierige, scharf beobachtende und agile Bonstetten ist stets für Überraschungen gut. Man lernt ihn hier u.a. als einen der Promotoren der Skandinavistik und der Vergleichenden Sprachwissenschaft kennen. Alle seine Essays gelten jedoch letztlich der ‘Entwicklung des Menschengeschlechts’ durch eine fortschrittliche ‘Nationalbildung’, deren Prinzipien und Verwirklichung er in seiner bisher bedeutendsten, den zweiten Teilband füllenden Schrift darlegt. Dem politischen und gesellschaftlichen Umbruch der Revolutionszeit antwortet der frühliberale Politiker mit den Forderungen einer ‘Sozialpartnerschaft des Wissens’ und der ‘éducation permanente’, des lebenslangen Lernens. Von Interesse sind auch die beigegebenen Lektürenotizen Johannes von Müllers, worin sich die politischen Divergenzen der beiden Freunde artikulieren.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Bonstettiana V

Bonstettiana V von Bonstetten,  Karl Viktor von, Graber,  Heinz
Karl Viktor von Bonstetten (1745-1832) ist Goethe durch seine Lebensdaten wie durch die Universalität seines Geistes und sein weltweites Beziehungsnetz ähnlich. Sainte-Beuve hat ihn als esprit cosmopolite, européen porträtiert. Seiner Mehrsprachigkeit, seiner Kultur der Konversation, dem weiten Horizont seines Intellekts sowie seiner geistigen und politischen Liberalität ist es zu verdanken, daß Bonstetten in höherem Alter in Genf von ganz unterschiedlichen Menschen aus aller Welt aufgesucht wurde und daß seine Briefkorrespondenz ins Unermeßliche wuchs. Er gilt heute als Leitfigur für die Erforschung der europäischen Übergangszeit zwischen dem Ancien régime und der Moderne. Die historisch-kritische Edition der »Bonstettiana« - der Titel ist Bonstettens eigene Prägung - erschließt zum erstenmal die ganze Breite seiner Briefkorrespondenzen. Neuartig und aufschlußreich ist die mehrstimmige Anlage der Edition. Die Briefwechsel zwischen Bonstetten und seinen Korrespondenten werden ergänzt durch Briefwechsel zwischen seinen wichtigsten Partnern. Die Mehrstimmigkeit erstreckt sich über die Jahre 1753 bis 1832 und über den gesamten europäischen Raum. Punktuell werden Auszüge aus bisher unveröffentlichten Tagebüchern eingeflochten. Der vorliegende fünfte Band, welcher die Jahre 1784-1787 umfaßt, hat zwei inhaltliche Schwerpunkte: Zum einen Bonstettens erziehungspolitische Bestrebungen, die sich in einer intensiven publizistischen Tätigkeit niederschlagen; zum anderen die Bemühungen, Johannes von Müller eine Geschichtsprofessur in Bern zu verschaffen. Dies mißlingt: Müller, der 1786 die ersten zwei Bände seiner Schweizergeschichte veröffentlicht, folgt einem Ruf nach Mainz und kehrt der Schweiz den Rücken. Der Band beleuchtet die Hintergründe von Müllers Auswanderung und macht deutlich, wie sich Müller allmählich aus der engen Verbindung mit Bonstetten löst. weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: EUR 59,- (D); EUR 60,70 (A)
Aktualisiert: 2023-03-09
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Bonstettiana

Bonstettiana von Bonstetten,  Karl Viktor von, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
Im Blick auf das Jubiläumsjahr der Schweizerischen Eidgenossenschaft (1998) erscheinen innerhalb der die Bände VI und VII, worin die Jahre 1787-1798 zur Darstellung gelangen. Band VI umfasst die sechs Jahre von Bonstettens Amtstätigkeit in Nyon 1787-1793. Kein anderes Amt hätte Bonstettens liberal-sozialen und diplomatischen Interessen und Fähigkeiten besser entsprochen als die Verwaltung dieses gegen 7000 Einwohner zählenden westlichen Vorlandes der alten Republik Bern in den Jahren der Französischen Revolution und der einsetzenden Eroberungskriege. Bonstettens amtliche Korrespondenz mit Bern und der zur Demokratie übergehenden Nachbarrepublik Genf belegt die ausserordentlichen Massnahmen, deren es zur Bewältigung der Flüchtlingsströme wie auch zur Bewahrung der militärischen, ordnungspolitischen und ökonomischen Sicherheit des Waadtlandes bedurfte. Aktuell ist, neben der Asylpolitik, Bonstettens Formulierung und Praxis einer 'aktiven Neutralität'. Carl Hilty hat in Bonstetten mit Recht den 'besten Berner Landvogt' erkannt. Durch den unmittelbaren Einblick in Bonstettens Amtstätigkeit wie auch durch den Einbezug der Briefkorrespondenzen Friedrich von Matthissons und des Reisetagebuchs der deutsch-dänischen Schriftstellerin Friederike Brun vermittelt der Band ein sehr eindrückliches Bild der Schweiz vor dem Untergang des Ancien régime.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Schriften über Italien

Schriften über Italien von Bonstetten,  Karl Viktor von, Howald,  Stefan, Kolde,  Antje, Walser-Wilhelm,  Doris, Walser-Wilhelm,  Peter
»Frankreich und England haben je ein Gesicht und je ein anderes; in Italien findet man alle Nationen und alle Zeitalter beieinander«, schrieb Karl Viktor von Bonstetten an Johannes von Müller 1774. Letzteres gilt in besonderer Weise für diesen Doppelband. Er vereinigt Bonstettens Druckschriften und Manuskripte über Italien aus den Jahren 1797 -1808, hauptsächlich die Briefe über die italienischen Ämter (Tessin) und den Voyage sur la scène des six derniers livres de l’Énéide (auch in synoptisch abgedruckter deutscher Neuübersetzung) sowie umfangreiche Notizen von archäologischen und landeskundlichen Exkursionen in Latium und Etrurien. Bonstettens Neudeutung von Vergils Verortung der Aeneas-Sage in Latium ist in Christian Gottlob Heynes klassische Vergil-Ausgabe eingegangen. Dies ist der Ansatzpunkt für eine vom Altphilologen Ekkehard Stärk angeregte Einordnung von Bonstettens Vision in die geistige Landschaft Latiums von der Antike bis ins zwanzigste Jahrhundert. Der Kommentarband enthält einen aufschlussreichen Essay von Anja Höfler, der einen auch lebensgeschichtlich entscheidenden Aspekt von Bonstettens vielseitigen Interessen in exemplarischer und aufschlussreicher Weise beleuchtet. weitere Informationen unter: www.bonstettiana.ch Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: EUR 59,- (D); EUR 60,70 (A) Hier finden Sie eine Übersicht der bisher erschienen Bände der Bonstettiana: Übersicht »Bonstettiana«
Aktualisiert: 2023-03-09
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