fbpx

Erfahrungsverankerte Rezeption

Erfahrungsverankerte Rezeption von Reuter,  Oliver M
Eine Rezeption auf den von Kindern und Jugendlichen selbst gemachten Erfahrungen aufzubauen, ist das zentrale Anliegen der ausgeführten Methode zur Verschränkung von produktiven und rezeptiven Anteilen im Kunstunterricht. Indem vor der Rezeption eine bildnerische Praxis stattfindet, können Ideen und Vorstellungen selbständig und individuell entwickelt und in Bilder übersetzt werden. Bei der erfahrungsverankerten Vermittlung basiert die Rezeption auf einer Schnittmenge zwischen eigenen Handlungen im bildnerischen oder darstellenden Prozess und zentralen Aspekten des Werks. Solche Referenzpunkte zwischen der Produktion und der Rezeption können im Material, im Thema, in der Gattung, im bildnerischen Verfahren oder in einer künstlerischen Strategie ausfindig gemacht werden. Sie dienen dazu, Einsichten, Einstellungen, Kenntnisse und Wissen aus der Produktion in die Rezeption zu überführen. Somit ist die Methode der erfahrungsverankerten Rezeption gleichermaßen für die Vermittlung historischer wie für zeitgenössischer Kunst geeignet. Nach der Darlegung und Konturierung der Konzeption zeigt die Publikation Wege auf, die erfahrungsverankerte Rezeption in Unterricht zu überführen. Exemplarische Unterrichtsskizzen illustrieren die Umsetzung im Kunstunterricht.
Aktualisiert: 2020-05-31
> findR *

Erfahrungsverankerte Rezeption

Erfahrungsverankerte Rezeption von Reuter,  Oliver M
Eine Rezeption auf den von Kindern und Jugendlichen selbst gemachten Erfahrungen aufzubauen, ist das zentrale Anliegen der ausgeführten Methode zur Verschränkung von produktiven und rezeptiven Anteilen im Kunstunterricht. Indem vor der Rezeption eine bildnerische Praxis stattfindet, können Ideen und Vorstellungen selbständig und individuell entwickelt und in Bilder übersetzt werden. Bei der erfahrungsverankerten Vermittlung basiert die Rezeption auf einer Schnittmenge zwischen eigenen Handlungen im bildnerischen oder darstellenden Prozess und zentralen Aspekten des Werks. Solche Referenzpunkte zwischen der Produktion und der Rezeption können im Material, im Thema, in der Gattung, im bildnerischen Verfahren oder in einer künstlerischen Strategie ausfindig gemacht werden. Sie dienen dazu, Einsichten, Einstellungen, Kenntnisse und Wissen aus der Produktion in die Rezeption zu überführen. Somit ist die Methode der erfahrungsverankerten Rezeption gleichermaßen für die Vermittlung historischer wie für zeitgenössischer Kunst geeignet. Nach der Darlegung und Konturierung der Konzeption zeigt die Publikation Wege auf, die erfahrungsverankerte Rezeption in Unterricht zu überführen. Exemplarische Unterrichtsskizzen illustrieren die Umsetzung im Kunstunterricht.
Aktualisiert: 2020-05-31
> findR *

Die Spielstadt

Die Spielstadt
„...ich (schreibe) aus einer gewissen Befürchtung heraus: Mini-München ist ein äußerst erfolgreiches Unternehmen und hat eine Attraktivität für Kinder, die Spiel- und Kulturpädagogen in anderen Orten sich nur sehnlichst wünschen können. Es besteht die Gefahr, dass Stücke einer Oberfläche andernorts imitiert werden. Die Unklarheiten aber nicht. ... Harmlos didaktisches Kinderspiel.“ Karl-Josef Pazzini Spielstädte sind temporäre Ereignisse, die Einrichtungen und Prozesse einer realen Stadt abbilden und so organisieren, dass sie Kindern und Jugendlichen in ihren unterschiedlichen Erfahrungsdimensionen zugänglich werden. Die künstlerischen und pädagogischen Konzepte dazu entwickelten sich in Deutschland in den 1970er Jahren als Setzungen in einem Feld zwischen Politik, Kultur, Sozialer Arbeit, und Bildung. Die größte und älteste noch bestehende Spielstadt, Mini-München, hat 1979 zum ersten Mal in ihrer heutigen Form stattgefunden. Weltweit gibt es inzwischen sicher mehr als 200 Spielstädte. DIE SPIELSTADT versteht sich als Einladung zu einer Auseinandersetzung mit der ungebrochenen Aktualität, aber auch den „Unklarheiten“ des Projekts. Im bewussten „Verzicht auf letzte konzeptuelle Klarheit“ bietet das Lesebuch eine Auswahl neuer und älterer Texte, die das kulturpädagogische Phänomen aus nterschiedlichen Perspektiven befragen. Ergänzt werden die Texte durch Fotos und Grafiken aus 40 Jahren Spielstadtgeschichte. Kultur & Spielraum e.V. ist freier Träger der Jugendhilfe in München und führt das kulturpädagogische Projekt Spielstadt Mini-München als Nachfolgeverein der Pädagogischen Aktion seit 1990 alle zwei Jahre durch.
Aktualisiert: 2020-05-26
> findR *

Unterricht mit digitalen Medien als Prozess des expansiven Lernens

Unterricht mit digitalen Medien als Prozess des expansiven Lernens von Hickfang,  Thomas
Bedingt durch die Mediatisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche, kommt der Didaktik, insbesondere der Mediendidaktik, im Bereich der Schulentwicklung eine hervorragende Rolle zu. Um dieser gerecht zu werden, ist es das erklärte Ziel der vorliegenden Studie, den Akteuren des Unterrichts, den Lehrenden und Lernenden, ein didaktisches Modell an die Hand zu geben, das ihnen einen Zugang gewährt, gemeinsam die Widersprüche der sozialen, schulischen und letztendlich der Unterrichtspraxis aufzudecken und diese als Quelle von Veränderung und Entwicklung zu nutzen, insbesondere aus dem Blickwinkel der digitalen Technologien, die konkret als digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden. Die Modellentwicklung führt, ausgehend von der Tätigkeitstheorie der kulturhistorischen Schule, einschließlich einer auf dieser basierenden Definition des digitalen Mediums, über die Theorie der „Dialektischen Didaktik“ hin zu einem mediendidaktischen Modell des expansiven Lernens, verstanden als Entwicklung neuer Tätigkeitssysteme zur Gestaltung der gesellschaftlichen Praxis. Zugleich wird gezeigt, dass die expansiven Prozesse nicht an der Unterrichtsgrenze enden, die gesamte Schule, genau genommen die gesamte Gesellschaft als Netzwerk interaktiver Tätigkeitssysteme müssen zu deren Verständnis einbezogen werden. Die Theorie des expansiven Lernens treibt also über sich hinaus, eine Tendenz, die durch die Konstruktion eines mediendidaktischen Feldes und der damit verbundenen Verankerung des Modells als „interessengeleitete Mediendidaktik“ im Sozialraum theoretisch gefasst wird. Dies ermöglicht eine Positionsbestimmung der Akteure im Unterrichtsprozess und schafft gleichzeitig einen Zugang zum Begriff des mediendidaktischen Habitus, der den Schlüssel zur Bewusstwerdung der Widersprüche bildet, um diese als Kristallisationskeime der Entwicklung nutzbar zu machen.
Aktualisiert: 2020-05-31
> findR *

Bildung zeichnerischer Strategien

Bildung zeichnerischer Strategien von Brandenburger,  Katja
Wer zeichnen kann, der kann oft nicht erklären wie das geht. Das Zeichnenkönnen eines komplexen, konstruktiven Gegenstands ist nicht mit einem Schlag zu erwerben, sondern baut sich aus einer Folge vieler imaginativer und händisch ausgeführter Teiloperationen auf. Im Kern steht dabei die Bildung von zeichnerischen Strategien, die bestimmte Reihenfolgen und Hierarchien strukturieren. Um die Bildung dieser Strategien zu beschreiben, zu verstehen und gezielt zu fördern, sind sehr detaillierte empirische Beobachtungen von Lehr- und Lernprozessen nötig. Im vorliegenden Buch werden dafür am Beispiel von Jugendlichen geeignete kunstpädagogische Forschungsmethoden entwickelt und in der didaktischen Unterrichtsforschung angewendet. Das Buch ist nicht nur eine innovative Studie zur Denkpsychologie zeichnerischer Prozesse, sondern auch ein Neuansatz in der kunstpädagogischen Lehr- und Lernforschung.
Aktualisiert: 2020-05-31
> findR *

Unterricht mit digitalen Medien als Prozess des expansiven Lernens

Unterricht mit digitalen Medien als Prozess des expansiven Lernens von Hickfang,  Thomas
Bedingt durch die Mediatisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche, kommt der Didaktik, insbesondere der Mediendidaktik, im Bereich der Schulentwicklung eine hervorragende Rolle zu. Um dieser gerecht zu werden, ist es das erklärte Ziel der vorliegenden Studie, den Akteuren des Unterrichts, den Lehrenden und Lernenden, ein didaktisches Modell an die Hand zu geben, das ihnen einen Zugang gewährt, gemeinsam die Widersprüche der sozialen, schulischen und letztendlich der Unterrichtspraxis aufzudecken und diese als Quelle von Veränderung und Entwicklung zu nutzen, insbesondere aus dem Blickwinkel der digitalen Technologien, die konkret als digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden. Die Modellentwicklung führt, ausgehend von der Tätigkeitstheorie der kulturhistorischen Schule, einschließlich einer auf dieser basierenden Definition des digitalen Mediums, über die Theorie der „Dialektischen Didaktik“ hin zu einem mediendidaktischen Modell des expansiven Lernens, verstanden als Entwicklung neuer Tätigkeitssysteme zur Gestaltung der gesellschaftlichen Praxis. Zugleich wird gezeigt, dass die expansiven Prozesse nicht an der Unterrichtsgrenze enden, die gesamte Schule, genau genommen die gesamte Gesellschaft als Netzwerk interaktiver Tätigkeitssysteme müssen zu deren Verständnis einbezogen werden. Die Theorie des expansiven Lernens treibt also über sich hinaus, eine Tendenz, die durch die Konstruktion eines mediendidaktischen Feldes und der damit verbundenen Verankerung des Modells als „interessengeleitete Mediendidaktik“ im Sozialraum theoretisch gefasst wird. Dies ermöglicht eine Positionsbestimmung der Akteure im Unterrichtsprozess und schafft gleichzeitig einen Zugang zum Begriff des mediendidaktischen Habitus, der den Schlüssel zur Bewusstwerdung der Widersprüche bildet, um diese als Kristallisationskeime der Entwicklung nutzbar zu machen.
Aktualisiert: 2020-05-31
> findR *

Bilderzählungen im Gespräch

Bilderzählungen im Gespräch von Dammann-Thedens,  Katrin
Bilder werden im alltäglichen Umgang vor allem als leicht zugänglich und ‚kindgeeignet‘ eingeschätzt. Antworten auf die Frage, wie Kinder Bildangebote tatsächlich rezipieren, gibt es bisher hingegen nur wenige. Diese Diskrepanz betrifft insbesondere auch jene Rezeptionssituation, die vielfach als Ausgangspunkt für literarästhetische Bildungsprozesse bestimmt wird, das Gespräch über eine Bilderzählung zwischen Eltern und Vorschulkindern. Die vorliegende Grundlagenstudie setzt an diesem Befund an und verschiebt die etablierte Rezeptionssituation, die sich auf Bild-Schrifttext-Erzählungen konzentriert, hin auf die Rezeption einer Bilderzählung, die keine schriftsprachliche Erzählebene aufweist. Im Zentrum der Arbeit steht damit die Frage, welche gegenstandsspezifischen Bildungspotenziale einer solchen Bilderzählung im Rahmen der vorschulischen literarästhetischen Sozialisation überhaupt begründet zugeschrieben werden können. Geantwortet wird auf zwei verschiedene Weisen: Einerseits wird der Gegenstand der Bilderzählung ausgehend von seiner Materialität und Medialität bestimmt. Unter Bezugnahme auf bildbezogene Forschungsdisziplinen wird damit eine Ergänzung zur bisher vor allem semiotisch ausgerichteten Betrachtung von Bilderzählungen vorgestellt. Andererseits werden Rezeptionsgespräche zwischen Erwachsenen und Vorschulkindern zu einer exemplarischen Bilderzählung dahingehend befragt, wie sie sich über das, was sie sehen, nicht sehen und denken, verständigen. Die Auswertung verzahnt die theoretische Fundierung mit der empirischen Erkundung. Sie verdeutlicht, dass sich das kindliches Sehen und Verstehen einer Bilderzählung maßgeblich vom erwachsenen Sehen und Verstehen abgrenzt und im Wechselspiel zwischen Konvention und Irritation ganz eigene Qualitäten aufweist. Die Publikation beschließt ein Ausblick auf Forschungsperspektiven und bildungspolitische Implikationen, der ausgehend von den vorgelegten Ergebnissen für eine interdisziplinär angelegte literarästhetische Forschung und Bildung plädiert.
Aktualisiert: 2020-05-31
> findR *

Die Spielstadt

Die Spielstadt
„...ich (schreibe) aus einer gewissen Befürchtung heraus: Mini-München ist ein äußerst erfolgreiches Unternehmen und hat eine Attraktivität für Kinder, die Spiel- und Kulturpädagogen in anderen Orten sich nur sehnlichst wünschen können. Es besteht die Gefahr, dass Stücke einer Oberfläche andernorts imitiert werden. Die Unklarheiten aber nicht. ... Harmlos didaktisches Kinderspiel.“ Karl-Josef Pazzini Spielstädte sind temporäre Ereignisse, die Einrichtungen und Prozesse einer realen Stadt abbilden und so organisieren, dass sie Kindern und Jugendlichen in ihren unterschiedlichen Erfahrungsdimensionen zugänglich werden. Die künstlerischen und pädagogischen Konzepte dazu entwickelten sich in Deutschland in den 1970er Jahren als Setzungen in einem Feld zwischen Politik, Kultur, Sozialer Arbeit, und Bildung. Die größte und älteste noch bestehende Spielstadt, Mini-München, hat 1979 zum ersten Mal in ihrer heutigen Form stattgefunden. Weltweit gibt es inzwischen sicher mehr als 200 Spielstädte. DIE SPIELSTADT versteht sich als Einladung zu einer Auseinandersetzung mit der ungebrochenen Aktualität, aber auch den „Unklarheiten“ des Projekts. Im bewussten „Verzicht auf letzte konzeptuelle Klarheit“ bietet das Lesebuch eine Auswahl neuer und älterer Texte, die das kulturpädagogische Phänomen aus nterschiedlichen Perspektiven befragen. Ergänzt werden die Texte durch Fotos und Grafiken aus 40 Jahren Spielstadtgeschichte. Kultur & Spielraum e.V. ist freier Träger der Jugendhilfe in München und führt das kulturpädagogische Projekt Spielstadt Mini-München als Nachfolgeverein der Pädagogischen Aktion seit 1990 alle zwei Jahre durch.
Aktualisiert: 2020-05-26
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Oben: Publikationen von kopaed

Informationen über buch-findr.de: Sie sind auf der Suche nach frischen Ideen, innovativen Arbeitsmaterialien, Informationen zu Musik und Medien oder spannenden Krimis? Vielleicht finden Sie bei kopaed was Sei suchen. Neben praxiserprobten Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern finden Sie in unserem Verlags-Verzeichnis zahlreiche Ratgeber und Romane von vielen Verlagen. Bücher machen Spaß, fördern die Fantasie, sind lehrreich oder vermitteln Wissen. kopaed hat vielleicht das passende Buch für Sie.

Weitere Verlage neben kopaed

Im Weiteren finden Sie Publikationen auf band-findr-de auch von folgenden Verlagen und Editionen:

Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei kopaed

Wie die oben genannten Verlage legt auch kopaed besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben