Russischer Netzwerkkapitalismus

Russischer Netzwerkkapitalismus von Krome,  Nicole, Stykow,  Petra, Umland,  Andreas
Nicole Krome ermöglicht einen faszinierenden Einblick in die inneren Funktionsweisen der russischen Wirtschaft. Sie bietet erstmals einen Erklärungsansatz für die Frage, warum die Russische Föderation ihre umfassenden Ressourcen und ihr Know-how über Jahrzehnte nach Einführung der Marktwirtschaft hinweg nicht nutzen konnte, um die De-Industrialisierung der 1990iger Jahre zu vermeiden und später eine Re-Industrialisierung anzuschieben. Kromes Untersuchung macht deutlich, dass die Ursachen ganz wesentlich in den systemimmanenten Netzwerkprozessen in der Gesamtgesellschaft Russlands zu finden sind. Diese Netzwerkprozesse weisen eine hohe Eigendynamik auf und sind weder über politische Institutionen noch über wirtschaftliche Marktmechanismen steuerbar. Das Buch basiert auf einer Vielzahl an akribisch recherchierten Fallstudien, auch aus der Sowjetzeit, und ermöglicht einen direkten Einblick in die formellen und informellen Interaktionsprozesse von Unternehmen, ausländischen Investoren, staatlichen Akteuren und Abnehmern. Kromes interdisziplinäre Untersuchung ist für Wirtschaftswissenschaftler, Politologen und Soziologen gleichermaßen hilfreich, da sie deutlich die Verquickung von ökonomischen, politischen und soziologischen Anreizen und Sanktionen aufzeigt und damit nicht nur eine nachvollziehbare Erklärung für Entscheidungen und Verhaltensweisen russischer Akteure bietet, sondern auch für den andauernden Modernisierungsstau des Landes.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Putins rechte Freunde

Putins rechte Freunde von Reimon,  Michel, Zelechowski,  Eva
Russlands Präsident Wladimir Putin setzt auf Europas rechtspopulistische Parteien. Er fördert, finanziert und vernetzt sie untereinander. Sein Ziel ist, geopolitisch an Einfluss zu gewinnen und eine schwächelnde Europäische Union in die Bedeutungslosigkeit zu treiben. Europas rechte Parteien setzen auf die Allianz mit Putin. Ihr Ziel ist, die EU zu zerschlagen und ein Europa mit sich abkapselnden Nationalstaaten zu errichten. 2017 könnte ein entscheidendes Jahr für diese Strategie sein: Der AfD in Deutschland und dem Front National in Frankreich werden bei den anstehenden Wahlen massive Zugewinne vorhergesagt. Noch weiter könnte der Rechtsruck in Österreich gehen. Sollte die rechtsextreme FPÖ bei den nächsten Wahlen den ersten Platz erringen, könnte sie das Land auf einen nationalkonservativen, europafeindlichen Kurs drehen, ganz wie es die autoritären Parteien bereits in Polen und Ungarn gemacht haben. Der Europa-Abgeordnete Michel Reimon und die Journalistin Eva Zelechowski fachen mit „Putins rechte Freunde“ die politische Debatte zum Thema an.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Als Frau allein mit dem Fahrrad um die Welt

Als Frau allein mit dem Fahrrad um die Welt von Fleck,  Dorothee
An einem Wintertag schwingt sich Dorothee Fleck auf ihr Fahrrad und beginnt eine spektakuläre Weltreise. Die alleinreisende Frau radelt innerhalb von 127 Wochen durch 26 Länder und legt dabei stolze 61.140 Kilometer zurück. Dorothee Fleck folgt auf ihrer Reise zunächst der Donau bis an das Schwarze Meer, fährt dann über Russland, die Mongolei, China und Südostasien nach Australien. Weiter geht es nach Südamerika, durch die Atacamawüste – für Dorothee ein interessanter, wenn auch unwirtlicher Ort. Ein besonders großer Schwarm an Schutzengeln scheint über der Autorin zu kreisen. In der Mongolei wird sie von einem betrunkenen Reiter beinahe mit dem Lasso eingefangen, in Irkutsk entdeckt sie einen Wolf und in China landet sie sogar im Gefängnis. In der Metropole Bangkok kollidiert sie mit einer Geländelimousine und in Indonesien überlebt sie die chaotischen Verkehrsbedingungen auf der Insel Java. Nachts in Chile spürt sie die Erschütterungen eines Erdbebens in ihrem Zelt und in Ecuador wird ihr beinahe ein Fahrraddiebstahl zum Verhängnis. Auf dieser spektakulären Reise lernt sie gastfreundliche Menschen kennen, taucht in fremde Kulturen ein und radelt jeden Tag einem neuen Abenteuer entgegen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Lautsprecher in den Bäumen

Lautsprecher in den Bäumen von Bäck,  Hans, Krafft,  Vladi
Andreas, ein westlicher Wirtschaftsexperte entzieht sich einer Beziehung und nimmt einen mehrmonatigen Auftrag im Russland der Jelzinära an. Ein Stahlwerk an der Westseite des Urals hat über das Ministerium in Moskau die Beiziehung eines Wirtschaftsexperten angefordert um für die künftige Positionierung in der Weltwirtschaft gewappnet zu sein. Mit manchmal unkonventionellen Methoden geht Andreas an diese Aufgabe heran. Sein Stil entspricht nicht dem Klischee des Consultants, der alles über den Haufen wirft, die Menschen zu Tausenden hinauswirft, sein Honorar kassiert und verbrannte Erde zurücklässt. Die Frauen bleiben auch im fernen Russland ein Thema: Jene aus der Heimat, jene vor Ort. Beziehungen gehen zu Ende. Andreas ist ein Mensch, der für und mit Musik lebt. Sein Jugendtraum: Einen Wald voller Kastanienbäume, an jedem Ast ein Lautsprecher und es ertönt aus ihnen allen Mozart.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Sonntagsbrüder

Die Sonntagsbrüder von Hofmeister,  Peter
Werner und Peter, mit einer Stunde Unterschied 1938 an einem Sonntag in Schlesien geboren, werden von ihren Familien wegen der großen Ähnlichkeit, liebevoll die Sonntagsbrüder genannt. Trotz NS-Zeit und Kriegshysterie erleben sie eine glückliche Kindheit. Während 1945 die Rote Armee mit aller Härte und Grausamkeit an Breslau vorbei nach Berlin stürmt, sehen und erleben sie Unglaubliches. Gehen verloren und werden in die Sowjetunion deportiert. Um zu überleben, fliehen sie aus dem Lager und irren 2 Jahre in dem fremden Land umher. Peter findet seine Eltern wieder, Werner landet in einem Waisenhaus. 1950 treffen sie sich in Braunschweig wieder. Als Flüchtlinge aus dem Osten verpönt und Werner voller Hass, kämpfen sie sich zurück in ein normales Leben. Peter lernt schnell wie man bereits mit 12 Jahren Geld verdient. Werner schwört Rache an denen, die ihm seine Familie nahmen. Es folgen glückliche Zeiten. Neben den ersten erotischen Abenteuern mit 15, werden sie hervorragende Segler und Bergsteiger. Liederliche Reisen durch den Süden Europas folgen. Die Zeit bei der Bundeswehr, hart aber schön und voller Erlebnisse. Peter kehrt nach 3 Jahren zurück, erarbeitet sich in der Industrie hohe Posten und wird schließlich selbst Unternehmer. Werner gelangt über den MAD zum Geheimdienst und wird ein führender Agent im Osten. Beide sehen das Land wieder, in dem sie als Kinder umherirrten. Werner um Rache zu nehmen, Peter um Versöhnung zu erreichen und neue Freunde und Kunden zu gewinnen. Zwei aufregende Leben mit vielen unglaublichen Ereignissen bis 1996, werden von dem Autor bewegend und mitreißend in Rede und Gegenrede geschildert. Er baut damit eine ungeheure Spannung auf und gibt dem Leser das Gefühl, ständig und bei allem dabei zu sein.
Aktualisiert: 2019-12-18
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GegenStandpunkt 3-18

GegenStandpunkt 3-18
Der Geist der Nation 2018: Gehässiger Nationalismus, der sich immer noch unterdrückt vorkommt Wenn es nach dem nationalen Zeitgeist, der öffentlichen Aufregung und Stimmung im Lande geht, leidet das Volk an nichts so sehr wie an den ‚anderen‘. Im Innern an den Flüchtlings-‚massen‘: Die Armutsgestalten, die es dank vorsorgender Politik längst immer weniger hierher schaffen, stören unsere schöne Ordnung, bringen Verbrechen in das Land, in dem es Kriminalität vorher kaum gegeben hat, machen sich in unserem Sozialsystem breit, das bekanntlich ein Kleine-Leute-Paradies ist... Es scheint die wichtigste Sorge zu sein, dass das deutsche Volk sich nach innen und außen der Angriffe auf ‚seine Anrechte‘ und ‚seinen wohlverdienten Wohlstand‘ zu erwehren hat. Das Volk fordert sein Recht – und das besteht in Ausgrenzung der anderen, im eisern festgehaltenen Standpunkt, dass denen nicht zusteht, was 'unser' ist. Und die öffentlichen und politischen Volksbetreuer wälzen die verständnisvolle Frage, inwieweit das Volksempfinden nicht Recht hat und mit seiner nationalistischen Missgunst und Gehässigkeit Recht kriegen muss. Denn darüber streiten die Politiker längst selbst: Ob sie es nicht an Schutz des eigenen Volks vor ‚Überfremdung‘, also an nationalem Egoismus nach innen und außen haben fehlen lassen. Wenn dann ‚besorgte Bürger‘ aus dem Ruder und in Pogromstimmung auf den Plätzen dieser Republik zusammenlaufen, dann haben genau dieselben Politiker aber überhaupt kein Verständnis mehr. In einem gesunden Rechtsstaat liegt das Monopol auf Gewalt, nach der das gesunde Volk einen so unstillbaren Bedarf hat, nämlich ganz allein bei ihnen. Der anspruchsvolle Nationalismus des Exportweltmeisters Deutschland Die offiziellen Anwälte einer Besinnung auf die eigenen Werte und Rechte wissen, dass die Nation mit ihrem ‚Wohlstand‘ von handfesteren Leistungen lebt als vom rücksichtslos bedientem Fremdenhass und der Abwehr von Asylsuchenden und anderen Schmarotzern an den Leistungen deutschen Volksfleißes und -gehorsams: von seinem Status als Exportweltmeister nämlich, seinem kapitalistischen Erfolg mit Auto-, Maschinen- und sonstiger wettbewerbsfähiger ‚Spitzenindustrie‘ auf dem Weltmarkt. Dass gerade in Zeiten globaler Krisen- und Verdrängungskonkurrenz dieser Erfolg gegen andere Nationen ausschlägt, dass deutsche Geschäftstüchtigkeit deren Unternehmen aus dem Markt wirft und ein ganzes europäisches Staatenumfeld in Europa in Zahlungs- und Haushaltsnöte stürzt – das geht darum in Ordnung; die wenig bekömmlichen Nebenwirkungen des automobilen Personen- und Warenverkehrsirrsinns, an dem Deutschland so weltmeisterlich verdient, sowieso. Zu ernsten Sorgen aber sehen sich deutsche Politiker veranlasst, weil die Grundlagen dieses deutschen Wachstumserfolgs bedroht sind. Die kommen in diesem Zuge allesamt zur Sprache. Angefangen von der hemmungslos ausgenutzten amerikanischen Lizenz zur globalen Bereicherung, die unter Trump nun fraglich wird; über die freche Rollenzuweisung an China als gefälligst immerzu wachsend zahlungsfähiger Nachfrager für deutsche Produkte, der nun zum immer größeren Konkurrenten wird, der nicht bestellt war; bis hin zu den gnadenlos strapazierten europäischen Partnern, die mit den Niederlagen, die Deutschland ihnen beibringt, nicht den schönen Euro beschädigen sollen, den es an ihnen verdient: Das sind die wirklichen, gegensätzlichen und im Verhältnis zu den anderen notwendig konfliktträchtigen Grundlagen des Erfolgs, den Deutschland als sein Recht beansprucht, dessen Erfüllung ihm der ganze kapitalistische Globus schuldig ist und schuldig zu bleiben droht.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Epochenphänomen Modernisierung

Epochenphänomen Modernisierung von Borschel,  Frank
„Wer ein Schiff bauen will, soll seinen Leuten nicht Hammer und Nägel geben, sondern in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer wecken.“ Dieser Satz von Antoine de Saint-Exupéry aus „Citadelle“ leitet nicht umsonst dieses Buch ein. Er scheint für die Modernisierungsepoche geschrieben worden zu sein. Er trifft tief ins Herz dieser unruhigen und bewegten, und eben auch leidenschaftlichen Zeit. Denn der Motor der Modernisierung wurde angetrieben von den Visionen einzelner Protagonisten, und den Vorstellungen ganzer Generationen; kurz, er wurde angetrieben – von Menschen. Die Epoche der Modernisierung, genauer der nachholenden Modernisierung, begann in den 1930er Jahren und ist noch nicht abgeschlossen. Dieses Buch beschreibt den globalen Prozess der Modernisierung, untersucht typische Entwicklungslinien von traditionellen Gesellschaften hin zu modernen Gesellschaften, und zeigt verbindende Merkmale auf. Ergänzend zur allgemeinen Analyse des Modernisierungsprozesses wird die Modernisierungsgeschichte für einige Länder, jeweils aus verschiedenen Regionen der Welt, im Detail beleuchtet und interpretiert: Afrika, mit den Ländern Ägypten, Algerien und Somalia; Lateinamerika mit den Ländern Brasilien und Chile; Südostasien mit Singapur; Vorderasien mit Afghanistan und Iran.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Helden für den Mittelstand – weltweit

Helden für den Mittelstand – weltweit von Schoon,  Dieter, Vogel,  Herbert
20 Mittelstandsberater aus 17 Ländern erzählen aus ihrer Karriere und von ihrem Arbeitsalltag - ein unterhaltsames und ideenreiches Buch, das über das heikle Thema "Interkulturalität" spricht und zugleich eine aktuelle Zustandsbeschreibung der IT-Branche und des Mittelstandes ist. Wie vertritt man ein deutsches Produkt im zweisprachigen Kanada, das am amerikanischen Markt orientiert, aber kulturell sehr europäisch ist? Wie gründet man zwischen den 9 Landessprachen Malaysiens eine Firmen-Niederlassung? Wie erobert man den amerikanischen Markt mit Konzepten "made in Germany"? Was beachte man in China, wenn es um internationale Verhandlungsführung geht? Wie berät man ein arabisches Königshaus beim Aufbau einer der modernsten Universitäten mitten in der Wüste? Es geht um clevere menschliche Netzwerke, um Lebensformen und Karrieren jenseits des Bekannten. Hier sprechen Berater und Kaufleute vom Umgang mit verschiedenen Kulturen. Insofern ist diese Anekdoten-Sammlung ein ernstzunehmendes Hand- und Lehrbuch über Interkulturalität. En passant liefert das Buch einige Highlights, wenn SAP-Mitgründer Hans Schrader erstmals die Geschichte der Internationalisierung von SAP erzählt oder der CEO von NTT Data, dem größten japanischen IT-Beratungsunternehmen, seine Vision von einem nicht mehr nur globalen, sondern interkulturellen Unternehmen darlegt. Hans Königes von der Computerwoche über das Buch: Berater haben immer etwas Interessantes zu berichten, sind ständig auf Achse und haben mit unterschiedlichsten Menschen zu tun. Richtig aufregend kann es aber werden - und das zeigen die Geschichten in diesem Buch -, wenn Berater und Kunden aus verschiedenen Ländern stammen, wenn unterschiedliche Mentalitäten und Kulturen aufeinanderprallen. Eigentlich sollten wir uns mittlerweile im globalen Dorf besser kennen, und dennoch sind wir immer wieder überrascht, wie viele Facetten das Leben bereithält, und dass es noch genug zu staunen und zu lernen gibt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Lebensalter und Recht / Zur Erziehung verurteilt

Lebensalter und Recht / Zur Erziehung verurteilt von Mill,  Tatjana
Die gesellschaftliche Erfahrung jugendlicher Delinquenten und der Jugend insgesamt zeichnet sich durch die Unbeständigkeit und den ständigen Wandel aus. Gegen Ende des 19. Jahrhundert setzte sich das neue Verständnis von Jugend durch, das sich unter anderem auch in den Bestrebungen der Juristen und Kriminalpolitiker, die strafrechtliche Behandlung der Jugendlichen zu reformieren, ausdrückte. Von der Humanität der Epoche der Aufklärung gingen die Juristen zur Bewältigung der kriminalpolitischen Erfordernisse der Zeit der Industrialisierung über. Nicht die Milderung der allgemeinen Strafen, sondern die Zweckmäßigkeit der staatlichen Reaktion auf die Straftaten der Minderjährigen wurde zur Hauptforderung der Reformer des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Beispielhaft für die neue Wahrnehmung der jugendlichen Delinquenten stehen die in Russland ab 1864 stattfindenden Reformen im Bereich der Jugendkriminalität. Die Studie beleuchtet im Einzelnen die Modernisierung der Gesetzgebung, die Pädagogisierung des Strafvollzugs und die jugendspezifische Gestaltung des Gerichtsverfahrens. Dabei wird ausführlich auf die theoretische Basis der Reformen eingegangen. Die juristischen Diskurse und Reformvorschläge werden nach ihrer ideengeschichtlichen Herkunft unter Berücksichtigung der gegen Ende des 19. Jahrhunderts stattfindenden Internationalisierung des Strafrechts und der Kriminalpolitik analysiert. Das besondere Augenmerk richtet sich dabei auf den Ideen- und Rechtstransfer von Westen nach Russland und die internationale Gemeinschaftsarbeit russischer Juristen mit ihren westlichen Kollegen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Transit 42. Europäische Revue

Transit 42. Europäische Revue von Holmes,  Stephen, Krastev,  Ivan, Michalski,  Krzysztof, Nellen,  Klaus, Pawlowski,  Gleb
Alexej Slapovskys Roman Der Marsch zum Kreml (2010) beginnt mit dem Tod eines jungen Schriftstellers, der versehentlich Opfer der Polizei wurde. Ihren toten Sohn in den Armen, macht sich die verzweifelte Mutter auf den Weg, den Schuldigen zu finden. Die Freunde des Schriftstellers schließen sich an, dann ein alter Trinker, überzeugt davon, dass sein in der Nacht zuvor verstorbener Bruder ein Grab an der Kreml-Mauer verdient. Zur Gruppe gesellt sich eine vorbeiziehende Begräbnisprozession, im Glauben, die Kreml-Mauer stehe nun für Privatbegräbnisse zur Verfügung. Passanten schließen sich an. Der kleine Trauermarsch erregt schnell die Aufmerksamkeit der Opposition, die ihre Chance gekommen sieht… Es sollte nicht lange dauern, bis Slapovskys Szenario Wirklichkeit wurde, freilich mit noch offenem Ende. Man spricht von Demokratie und Wandel, doch wer hört hin? Kaum ein gemeinsamer Traum, kein Programm, kein Anführer. Was die Bewegung zusammenhält ist eine Überzeugung: Genug ist genug. Was sie vereint, ist der Unmut über das Bestehende, was ihnen fehlt, ist eine Vision für die Zukunft.
Aktualisiert: 2019-12-18
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