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Die Avantgarde des «Dritten Reiches»

Die Avantgarde des «Dritten Reiches» von Albrecht,  Joachim
Das «Dritte Reich» begann nicht überall 1933. Schon vorher gab es in Deutschland Regionen, in denen die NSDAP zur tonangebenden politischen Kraft wurde. Jedoch waren die Voraussetzungen für die Nationalsozialisten nirgends so günstig wie in der oberfränkischen Kleinstadt Coburg: 1929 eroberten sie dort die absolute Mehrheit der Stadtratssitze, stellten bald den Ersten Bürgermeister und begannen, die kommunalen Verhältnisse gleichzuschalten. In den Jahren 1929 bis 1933 entstand hier, inmitten der republikanischen Umwelt, eine nationalsozialistische Insel, in der weitgehend Entwicklungen vorweggenommen wurden, die im restlichen Deutschland erst ab 1933 einsetzten. Für Hitler war die Machteroberung seiner Coburger Parteigenossen ein Lehrstück für die von ihm intendierte Machteroberung im Reich.
Aktualisiert: 2022-10-13
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GEO Epoche / GEO Epoche 50/2011 – Rom (Republik)

GEO Epoche / GEO Epoche 50/2011 – Rom (Republik) von Schaper,  Michael
Der Stolz der Republik Im Gemeinwesen der Römer verwandeln Senatoren, Würdenträger und Feldherren die Städte in Denkmäler ihres eigenen Ruhms: Sie errichten Grabtürme, um ihre Familien zu verherrlichen; bauen Theater, um die Gunst der Massen zu gewinnen; stiften Tempel, um die Götter auf ihre Seite zu ziehen. Doch allen Werken ist eines gemein - sie feiern auch die Erfolge des römischen Staates Geburt einer Weltmacht Der Legende nach wird Rom von Romulus gegründet, dem Sohn des Kriegsgottes Mars und Nachfahren eines trojanischen Helden. Die Wirklichkeit ist viel nüchterner: Um 1000 v. Chr. errichten Siedler vom Stamm der Latiner einige Hütten auf Hügeln am Tiber. Jahrhunderte später wachsen diese verstreuten Dörfer zu einer Stadt zusammen, die anfangs unter der Herrschaft etruskischer Könige steht. Erst um 500 v. Chr. vertreiben die Römer die fremden Monarchen - und der langsame Aufstieg zur Großmacht beginnt Gefährliche Mysterien Ekstase und Erlösung: Das verheißt der Kult des Bacchus, der einst mit den griechischen Kolonisten auf die italienische Halbinsel gelangt. Seit dem späten 3. Jahrhundert v. Chr. zieht der Gott der Ausschweifung anch in der Tibermetropole immer mehr Jünger an. Bis die anarchischen Rituale der Bacchanten die alte gesellschaftliche Hierarchie ins Wanken bringen. Und Roms Senatoren einschreiten Die Stunde der Siegers Drei Tage währt die Feier des Generals Lucius Aemilius Paullus Ende November 167 v. Chr. Im Jahr zuvor hat er die Makedonen bezwungen und Roms Herrschaft auf das östliche Mittelmeer ausgedehnt. Nun zeichnet der Senat den Feldherrn mit der höchsten Ehre aus: einem Triumphzug durch die Stadt. Hunderttausende jubeln Paullus zu, als er sich den Massen präsentiert - auf jener rituellen Route, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat Zwei Brüder gegen den Senat Die Volkstribune Tiberius und Gaius Gracchus versuchen, am Senat vorbei volksfreundliche Reformen durchzusetzen - und fordern damit die Elite heraus. Ein tödlicher Machtkampf beginnt Aufruhr am Tiber Kurz vor dem Aufbruch zu einem Ruhm und Beute verheißenden Feldzug nach Kleinasien wird dem Konsul Lucius Cornelius Sulla nach einer Intrige politischer Gegner der Oberbefehl entzogen: Daraufhin marschiert Sulla als erster Bürger Roms in der Geschichte mit einem Heer in seine Vaterstadt ein: ein Akt der Gewalt, der zu Bürgerkrieg, Verfolgung und der Entwicklung einer Diktatur führen wird Caesar Er ist ein Zyniker und Egoist, ein Spieler, besessen von seinem Ehrgeiz. Sein Machtinstinkt und seine Intelligenz machen ihn zu einem politischen Raubtier, sein kalter Stolz und seine schamlose Brutalität zu einer Gefahr für den eigenen Staat. Im Januar 49 v. Chr. erklärt Gaius Iulius Caesar Rom den Krieg - und wird schließlich zum Alleinherrscher
Aktualisiert: 2021-11-30
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Der besetzte Verbündete

Der besetzte Verbündete von Rupieper,  Hermann-Josef
Der Verfasser untersucht die Konzipierung der amerikanischen Deutschlandpolitik im Kontext der europäischen Einigung und des kalten Krieges. Europäische Einigung, die Stabilisierung Westeuropas zur Verhinderung der sowjetischen Expansion und die Gewährleistung der nationalen Sicherheit der USA durch die Verhinderung der Neutralisierung Deutschlands waren die Hauptziele der Regierungen Truman und Eisenhower. Im Vergleich dazu spielte die Frage der deutschen Einheit nur eine untergeordnete Rolle. Sie konnte nur über eine feste Einbindung der BRD in das westliche Bündnissystem angestrebt werden."(...) Rupieper hat eine ungemein kenntnisreiche Analyse der amerikanischen Deutschlandpolitik vorgelegt. Sie bietet einen zuverlässigen Leitfaden für dieses schwierige, aber für die Geschichte der Bundesrepublik ungemein wichtige Kapitel der Nachkriegszeit."FAZ, 23.5.91
Aktualisiert: 2023-01-03
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Sine fine

Sine fine von Wendt,  Christian
Die römische Außenpolitik, obwohl sie gerne als Paradigma für moderne Konstellationen herangezogen wird, war ein Phänomen sui generis, das nur unzureichend mit neuzeitlichem Vokabular wie „Völkerrecht“ erfaßt werden kann. Die Krisenzeit der römischen Republik, die in den augusteischen Prinzipat mündete, brachte einen fundamentalen Wandel auch in außenpolitischer Hinsicht mit sich. Der vorliegende Band behandelt die Voraussetzungen dieses Wandels in der ausgehenden Republik ebenso wie die darauf aufbauenden Strukturen der beginnenden Kaiserzeit (67 v.Chr. bis 68 n.Chr.) und eröffnet neue Perspektiven für die Bewertung dieser Phänomene.
Aktualisiert: 2023-01-28
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Graf Brockdorff-Rantzau und die aussenpolitischen Anfänge der Weimarer Republik

Graf Brockdorff-Rantzau und die aussenpolitischen Anfänge der Weimarer Republik von Wengst,  Udo
Vorliegendes Buch ist die zweite unveränderte Auflage der erstmals 1973 erschienenen Dissertation des durch zahlreiche Veröffentlichungen ausgewiesenen Bonner Zeithistorikers. Die Arbeit, die sich «um ein beträchtliches Bemühen um Gerechtigkeit für den eigenwilligen, umstrittenen Grafen auszeichnet» (Andreas Hillgruber) und eine «im ganzen recht ausgewogene Charakteristik» Rantzaus bietet (Klaus Schwabe), gilt nach wie vor als die «aufschlussreichste Untersuchung» der Aussenpolitik des ersten Aussenministers der Weimarer Republik (Ulrich Heinemann).
Aktualisiert: 2019-04-28
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Bonn – Nikosia – Ostberlin

Bonn – Nikosia – Ostberlin von Kruse,  Thorsten
In der Zeit des Kalten Krieges zog Zypern aufgrund seiner geostrategischen Lage und innenpolitischen Entwicklungen immer wieder das Interesse der beiden großen Machtblöcke in Ost und West auf sich. Eine besondere Facette dieser sehr ideologisch geprägten Auseinandersetzungen wurde in der bisherigen Literatur nicht berücksichtigt: die deutsch-deutsche Konfrontation auf Zypern. Während die Bundesrepublik bereits seit der Gründung der Republik Zypern im Jahr 1960 mit einer eigenen Botschaft in Nikosia vertreten war, wurde ein echtes Interesse der DDR an Zypern erst 1964 geweckt. Im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten in Ost-Berlin sah man durch den neutralen außenpolitischen Kurs, den Zyperns Präsident Makarios betrieb, die Möglichkeit, in einem westlich geprägten Land die staatliche Anerkennung zu erreichen. Die Hoffnung der Ostdeutschen bestand darin, einen Präzedenzfall zu schaffen, der als Türöffner für andere westlichen Staaten dienen sollte. Thorsten Kruse zeigt in seiner Studie, wie sich in der Folgezeit auf Zypern ein diplomatischer Stellvertreterkrieg entwickelte, für dessen Intensität sich außerhalb des deutschen Gebietes kaum eine Entsprechung findet. Die nach außen hin propagierten guten zwischenstaatlichen Beziehungen Zyperns zu beiden deutschen Staaten erweisen sich bei näherer Betrachtung als diplomatische Floskeln, denn alle drei beteiligten Länder verfolgten eine dezidierte Interessenpolitik, deren Umsetzung vor unverhohlenen Drohungen und sogar Erpressungsversuchen nicht haltmachte. Kruse macht deutlich, dass erst der Abschluss des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik und der DDR im Jahr 1972 eine Normalisierung der Beziehungen der beiden deutschen Länder zu Zypern ermöglichte.Katl
Aktualisiert: 2020-01-29
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Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund und Schachts «Neuer Plan»

Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund und Schachts «Neuer Plan» von Dengg,  Sören
Mit dem deutschen Austritt aus dem Völkerbund im Oktober 1933 und mit Schachts «Neuem Plan» vom September 1934, der die deutsche Aussenhandelspolitik auf das Prinzip «Kaufe bei Deinem Kunden» umstellte, wurde eine langjährige Entwicklung abgeschlossen, im Laufe derer die deutsche Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik mehr und mehr bilateralisiert worden war. Während sich diese Tendenzen unter der Kanzlerschaft Brünings noch als unkoordinierte Reaktionen auf bedrohliche Entwicklungen darstellten, wurde das multilaterale System ab April 1932 - zunächst noch gegen den Widerstand einzelner Ministerien, aber auch unter den vehementen Autarkieforderungen der Öffentlichkeit - aufgrund politischer Prämissen bewusst zum Bilateralismus hin verändert.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Suche nach einem «Dritten Weg»

Die Suche nach einem «Dritten Weg» von Lüdders,  Marc
In den westlichen Staaten gibt es einen Diskussionsbedarf über den weiteren Weg von Gesellschaft und Wirtschaft angesichts der durch die Globalisierung zunehmenden ökonomischen Konkurrenz und des Wandels von einer Industrie- zu einer Informationsgesellschaft. In den Debatten über die zukünftige sozioökonomische Entwicklung wird das alte Schlagwort des (zwischen Kapitalismus und Sozialismus) aufgebracht. Es läßt sich ein Traditionsstrang von der Diskussion um über Marktsozialismus über die SPD-Programme der 50er Jahre geradewegs zurück in die zwanziger Jahre verfolgen, wo sich unterschiedliche Personen und Gruppen um eine solche Zwischenordnung bemühten. Die Aufgabe der Arbeit ist es, die Suche vieler Zeitgenossen der Weimarer Republik unterschiedlichster Couleur nach einem vor dem Hintergrund ihrer Zeitdiagnose zu analysieren.
Aktualisiert: 2022-10-13
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Parteiverbote in der Weimarer Republik

Parteiverbote in der Weimarer Republik von Grünthaler,  Mathias
Parteiverbote berühren die Grundlage der parlamentarischen Demokratie. Obwohl sie zeitweise zur Verteidigung des freiheitlichen Rechtsstaates recht nützlich erscheinen, muß man sich stets fragen, ob die Demokratie um ihrer selbst willen nicht auch Parteien mit undemokratischen Zielen dulden soll. Um diesen Gegensatz zwischen Wahrhaftigkeit und Selbstaufgabe in letzter Konsequenz wurde in der Weimarer Republik erbittert gerungen. Auf dieser Auseinandersetzung beruht das heutige deutsche Parteienrecht. Erstmals werden hier sämtliche Rechtsgrundlagen für Parteiverbote theoretisch und anhand zahlreicher Beispiele erläutert. Die betroffenen Parteien werden vorgestellt und die einzelnen Verbotsmaßnahmen detailliert nachgezeichnet. Anhand des vorgelegten umfangreichen Materials zieht der Autor ein skeptisches Resümee, was die Erfolgsaussichten von Parteiverboten angeht.
Aktualisiert: 2020-09-01
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