Krieg

Krieg von Hildebrandt,  Jens, Wachter,  David
Noch bis vor wenigen Jahren prägte das atomare Patt der Supermächte USA und UdSSR das Verständnis der Weltöffentlichkeit von bewaffneten Konflikten. Doch seit dem Zusammenbruch des Ostblocks entstehen dezentrale Formen des Krieges wie etwa der virtuelle Cyber-War im Kampf gegen Terrornetzwerke. Bürgerkriege destabilisieren ganze Regionen, und das staatliche Gewaltmonopol löst sich vielerorts auf. Was aber ist Krieg überhaupt? In unübersichtlicher Lage empfiehlt sich eine erneute Lektüre klassischer Texte, die über Ursachen, Dimensionen und Grenzen des Krieges reflektieren. So versammelt diese Anthologie zwölf bedeutende Stationen in der Geschichte des Kriegsdenkens - von Thukydides über Thomas Hobbes oder Friedrich Nietzsche bis Hans Magnus Enzensberger. An ihnen lässt sich erkennen, wie Ansätze zum Verständnis des Krieges die historische Veränderung ihres Gegenstandes spiegeln und doch immer wieder nach neuen Antworten auf gleich bleibende Grundfragen suchen. Die Herausgeber geben in der Einführung einen Überblick zum Stand der Forschung. Die dargebotenen Texte werden jeweils mit einem Kommentar eingeleitet und mit Forschungsfragen und einer Auswahlbibliografie ergänzt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wirtschaft im Kontext

Wirtschaft im Kontext von Schlaudt,  Oliver
Die Wirtschaftswissenschaften befinden sich im Umbruch. „Humankapital“ und „Naturkapital“ treten neben das traditionelle Produktionskapital, zur Lohnarbeit gesellen sich „unbezahlte Arbeit“ und „Dienstleistungen des Ökosystems“. Aber erlauben es diese Begriffsbildungen wirklich, ein ganzheitliches Bild von der Wirtschaft in ihren Verwebungen mit der Gesellschaft und der Umwelt zu zeichnen und die gefährliche Dynamik der großen Krise, in welcher wir leben, zu entschlüsseln? Oder setzen sie lediglich das ökonomische Denken in fataler Weise fort? Dieses Buch führt am Leitfaden aktueller Methodendebatten und heterodoxer Fragestellungen in die Philosophie der Wirtschaftswissenschaften ein.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Genus

Genus von Bußmann,  Hadumod, Hof,  Renate
Ein differenziertes Verständnis der Rollen und Aufgaben der Geschlechter ist zu einem drängenden Anliegen für Politik und Wirtschaft geworden.Zugleich haben sich die ursprünglich aus der>FrauenforschungDebatten vor.Das Handbuch basiert auf dem Pionierwerk >Genus<(1995 als Kröners Taschenausgabe 492 erschienen), das um vier weitere kulturwissenschaftliche Disziplinen und die sozialwissenschaftliche Perspektive (mit den Fächern Recht,Politikwissenschaft und Soziologie) erweitert, neu überarbeitet und gründlich aktualisiert wurde.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Generosität

Generosität von Peters,  Werner
Die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat in weiten Teilen der Gesellschaft für Verunsicherung gesorgt. Der Glaube an die Unfehlbarkeit des Marktes ist vielfach abhanden gekommen. Bis weit in wertkonservative Kreise hinein, verspürt man eine tiefe Verunsicherung. Klar ist mittlerweile vielen: Irgendetwas läuft falsch. Aber was? Die Ursachen der Krisen wurden bereits aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beschrieben und analysiert. Gleichwohl tut man sich schwer Konzepte weiterer Krisen zu entwickeln. Werner Peters hat mit "Generosität - Für einen aufgeklärten Egoismus" ein ausgesprochen mutiges Buch geschrieben. Er analysiert nicht nur die Ursachen der Krise, sondern entwickelt konkrete Lösungen. Alte Ideologien wie der grandios gescheiterte orthodoxe Kommunismus haben sich überholt. Aber auch der vom Neoliberalismus entfasselte Kapitalismus kann keine Zukunftsoption sein. Peters sieht das Grundproblem in der fehlenden Ethik des Kapitalismus, der sich alleine durch seine Effizienz rechtfertigt. Die jüngste Krise zeigt nun jedoch: Das Versprechen vom "Wohlstand für alle" lässt sich mehr halten. Im Gegenteil: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Werner Peters Idee ist eine ernstzunehmende Grundlage für den Diskurs über eine bessere Gesellschaft, an der jeder Einzelne mitwirken kann.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Grundbegriffe der Metaphysik

Die Grundbegriffe der Metaphysik von Heidegger,  Martin, Herrmann,  Friedrich-Wilhelm von
Die im Wintersemester 1929/30 an der Freiburger Universität vierstündig gehaltene Vorlesung ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen enthält sie eine breit durchgeführte Analyse der in der Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?" nur gestreiften Langeweile, zum anderen bietet sie eine ebenso ausführliche Wesensbestimmung des Organismus und des Lebens – eine Thematik, die Heidegger in „Sein und Zeit", § 12, nur benennt. Die Vorlesung setzt in ihrer Vorbetrachtung ein mit einer Erörterung des Begriffs der Metaphysik und kommt zu dem Ergebnis, daß die drei metaphysischen Fragen nach Welt, Endlichkeit und Vereinzelung aus einer Grundstimmung heraus gefragt werden müssen. Somit fällt dem Ersten Teil die Aufgabe zu, die tiefe Langeweile als die Grundstimmung des in der Vorlesung in Gang zu setzenden Philosophierens zu wecken. Drei Grundformen der Langeweile werden zum Aufweis gebracht. Der Zweite Teil übernimmt die Ausarbeitung der drei metaphysischen Fragen aus der gewonnenen Grundstimmung. Das Fragen nach der Welt geschieht auf dem Wege der vergleichenden Betrachtung von drei leitenden Thesen: ‚der Stein ist weltlos‘, ‚das Tier ist weltarm‘, ‚der Mensch ist weltbildend‘, wobei die Untersuchung ihren Ausgang nimmt von der mittleren These, deren Entfaltung der Vorbereitung des Weltproblems dient. Die Aufklärung des Wesens der Weltarmut des Tieres führt zur Wesensbestimmung der Tierheit, des Organismus und des Lebens. Im Übergang zur These ‚der Mensch ist weltbildend‘ gibt die Vorlesung eine Wesensanalyse der Welt und der Weltbildung des Menschen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Martin Heidegger

Martin Heidegger von Trawny,  Peter
Eine Einführung in die Philosophie Martin Heideggers ist nach der Veröffentlichung der „Schwarzen Hefte“ ein Wagnis. Heideggers Äußerungen über das „Weltjudentum“ und seine politische Hartnäckigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg belasten sein Denken schwer. Wie kann man in diese Philosophie einführen, ohne gleichzeitig den Boden zu bereiten, auf dem diese inakzeptablen Ideen wachsen können? Peter Trawny versteht seine kritische Einführung als eine Darstellung auch und gerade des Problematischen von Heideggers Denken. Zugleich versucht sie allerdings, seine außergewöhnliche Bedeutung im Kontext der Philosophie des 20. Jahrhunderts zu erfassen. "Trawnys kritische Einführung ist eine unbedingt lesenswerte Proba darauf, wie Heideggers Denkentwiclung aus der Immanenz seines Werkes verstanden werden könnte." literaturkritik.de "Pointiert benennt Trawny die fatale Ambivalenz in Heideggers Werk. Dennoch hält Trawny nichts davon, Heideggers Philosophie in Bausch und Bogen zu verwerfen." philosophie magazin
Aktualisiert: 2019-12-18
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Idee einer Apodiktik

Idee einer Apodiktik von Asmuth,  Christoph, Binkelmann,  Christoph, Bouterwek,  Friedrich Ludewig, Grüneberg,  Patrick, Lyssy,  Ansgar
Kant’s critical writings were met not only with unconditional admiration, but also provoked criticism and even raised the demands made on philosophy altogether in a unique manner. Bouterwek (1766–1828) believed that Kant‘s philosophy was inadequate for resisting skepticism because it was not fundamental enough, and in analyzing Kant‘s rejection of traditional early modern justification strategies he searched for new forms of justifying the possibility of knowledge. He developed an antiskeptical, apodictic ultimate justification of all self-understanding made possible by critical philosophy and in doing so turned against the systems of Schelling and Fichte, which he criticized as being one-sided and incomplete. Bouterwek also developed his own strategy for justifying all criticism by establishing a transcendental “elementary principle.“
Aktualisiert: 2019-12-18
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Best of – Letzte Worte berühmter Frauen und Männer

Best of – Letzte Worte berühmter Frauen und Männer von Schütze,  Frank
Mehr als 70 gesammelte letzte Worte besonders berühmter Menschen finden Sie in dieser ganz besonderen Zitatesammlung. Am Ende seines (oft langen) Lebens ist wohl jeder Mensch versucht wahre Worte zu sagen, denn es verbleiben nur noch Sekunden in unserer realen Welt. Auch große Menschen entgehen dem nicht... Das genau macht dieses Heft interessant. Hier finden Sie Worte Bismarcks, Luthers, vom Alten Fritz usw... Lassen Sie sich einfach überraschen...
Aktualisiert: 2019-12-18
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