Lebensalter und Recht / Zur Erziehung verurteilt

Lebensalter und Recht / Zur Erziehung verurteilt von Mill,  Tatjana
Die gesellschaftliche Erfahrung jugendlicher Delinquenten und der Jugend insgesamt zeichnet sich durch die Unbeständigkeit und den ständigen Wandel aus. Gegen Ende des 19. Jahrhundert setzte sich das neue Verständnis von Jugend durch, das sich unter anderem auch in den Bestrebungen der Juristen und Kriminalpolitiker, die strafrechtliche Behandlung der Jugendlichen zu reformieren, ausdrückte. Von der Humanität der Epoche der Aufklärung gingen die Juristen zur Bewältigung der kriminalpolitischen Erfordernisse der Zeit der Industrialisierung über. Nicht die Milderung der allgemeinen Strafen, sondern die Zweckmäßigkeit der staatlichen Reaktion auf die Straftaten der Minderjährigen wurde zur Hauptforderung der Reformer des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Beispielhaft für die neue Wahrnehmung der jugendlichen Delinquenten stehen die in Russland ab 1864 stattfindenden Reformen im Bereich der Jugendkriminalität. Die Studie beleuchtet im Einzelnen die Modernisierung der Gesetzgebung, die Pädagogisierung des Strafvollzugs und die jugendspezifische Gestaltung des Gerichtsverfahrens. Dabei wird ausführlich auf die theoretische Basis der Reformen eingegangen. Die juristischen Diskurse und Reformvorschläge werden nach ihrer ideengeschichtlichen Herkunft unter Berücksichtigung der gegen Ende des 19. Jahrhunderts stattfindenden Internationalisierung des Strafrechts und der Kriminalpolitik analysiert. Das besondere Augenmerk richtet sich dabei auf den Ideen- und Rechtstransfer von Westen nach Russland und die internationale Gemeinschaftsarbeit russischer Juristen mit ihren westlichen Kollegen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Jugendgerichtsgesetz

Jugendgerichtsgesetz von Eisenberg,  Ulrich, Kölbel,  Ralf
Zum Werk Die 21. Auflage dieses Standardwerkes zum Jugendstrafrecht bietet wieder alle Vorzüge:eine praxisgerechte Konzeption, die sich auszeichnet durch strenge Systematik, differenzierte Untergliederungen und vorbildlich klare Darstellungsweiseumfassende Auswertung der gesamten Judikaturverständnisfördernde Hinweise zur Entstehungsgeschichte des JGG und zu aktuellen Reformvorstellungen Im Bereich des materiellen Jugendstrafrechts sind besonders hervorzuheben die Ausführungenzur jugendstrafrechtlichen Verantwortlichkeitzur Beurteilung des Entwicklungsstandes Heranwachsenderzum Rechtsfolgensystem unter Berücksichtigung der Prognosestellungen im Allgemeinen sowie der Weisungen und der Drogenproblematik im Einzelnen Thematische Schwerpunkte im Verfahrensrecht sindder Umfang der Anwendbarkeit von Normen des allgemeinen Strafverfahrensrechtsdie besonderen ErmittlungspflichtenVerfahrenseinstellung bzw. Anordnung und Vollzug von Untersuchungshaftdas Rechtsmittelverfahren Auch das Jugendschutzverfahren wird eingehend erläutert. Vorteile auf einen Blickhohe Aktualität, stets unter Würdigung neuester EntwicklungenEinbeziehung von Erkenntnissen aus Kriminologie, Psychologie und SozialwissenschaftenUnabhängigkeit und Objektivität in Darstellung und Analyse Zur Neuauflage Die 21. Auflage wird erstmals von Prof. Dr. Ralf Kölbel kommentiert, der als Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Kriminologie der LMU München ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des Jugendstrafrechts ist. Berücksichtigt sind in der Neuauflage alle Gesetzesänderungen sowie aktuelle Rechtsprechung bis Ende 2019. Eingearbeitet sind u.a.neue Entwicklungen auf Landesebenedie neueste Literatur und Rechtsprechung - insbesondere auch die Judikatur des EGMR. Besonders wichtige Entscheidungen werden vom Verfasser kritisch und praxisorientiert beleuchtet. Zielgruppe Für Jugendrichter, Jugendstaatsanwälte, Strafverteidiger sowie Mitarbeiter im Jugendstrafvollzug, bei den Jugendämtern, der Jugendgerichtshilfe und der Bewährungshilfe, Polizei und Kriminalbeamte sowie Psychologen und Psychiater.
Aktualisiert: 2019-12-03
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KRIMINOLOGIE Griffregister Nr. 2245 (2019/2020)

KRIMINOLOGIE Griffregister Nr. 2245 (2019/2020) von Dürckheim,  Constantin, Holfeld,  Raphael
192 Registeretiketten für die Wahlkfachgruppe KRIMINOLOGIE: Es strukturiert die StGB, StPO, GVG, EGGVG, IStGHG, StVollG, BZRG, GG, EMRK, GRCh, JVollzGB I, JVollzGB III, AEUV, SDVÜ, VStGB, BtMG, OWiG, JGG, SGB VIII, JVollzGB IV Einsetzt zur Markierung der esetzestextsammlungen z.B. NOMOS - Strafrecht oder dem Schönfelder von Raphael Holfeld und Rechtsanwalt Constantin v. Dürckheim Es hebt die relevanten Gesetze und Paragrafen hervor. Das StGB, JGG, BZRG, GVG, die StPO und die JVollzGB I-IV werden in meist gesuchte Paragrafen (z.B. §§ 20/21 StGB Schuldunfähigkeit, §§ 17/18 JGG Jugendstrafe, § 105 JGG Jugendstrafrecht für Heranwachsende, §§ 153/153a StPO Absehen von der Strafverfolgung etc.) untergliedert. Das Register deckt auch Grundzüge des europäischen und internationalen Strafrechts ab. Stand: 2019/2020
Aktualisiert: 2019-11-21
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Sanktionierung und Rückfälligkeit von Heranwachsenden

Sanktionierung und Rückfälligkeit von Heranwachsenden von Palmowski,  Nina
Die Untersuchung nimmt eine Bestandsaufnahme der strafrechtlichen Behandlung von Heranwachsenden vor und analysiert die Rückfälligkeit dieser Altersgruppe nach jugend- und nach erwachsenenstrafrechtlichen Reaktionen. Dabei werden zentrale Fragestellungen empirisch überprüft, die im Rahmen der Reformdiskussion um die Heranwachsendenregelung des § 105 I JGG eine Rolle spielen: Inwiefern fällt die strafrechtliche Behandlung von Heranwachsenden regional unterschiedlich aus? Ist das Jugendstrafrecht für Heranwachsende „milder“ als das Erwachsenenstrafrecht? Gibt es Hinweise auf eine bessere Wirksamkeit jugend- oder erwachsenenstrafrechtlicher Reaktionen bei Heranwachsenden? Ausgewertet werden Daten des Bundeszentral- und des Erziehungsregisters, die nicht nur alle im Bezugsjahr gegenüber Heranwachsenden ergangenen Verurteilungen abbilden, sondern auch den bedeutsamen Bereich der jugendstrafrechtlichen Diversion (§§ 45 I, II, III und 47 JGG) abdecken. Abgerundet wird die Analyse durch eine ergänzende Untersuchung von nicht im Bundeszentral- und Erziehungsregister enthaltenen Entscheidungsarten (insbesondere Einstellungen nach der StPO) anhand von anderen Datenquellen.
Aktualisiert: 2019-11-30
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Strafrecht für Polizeibeamte

Strafrecht für Polizeibeamte von Erhardt,  Elmar
Zu den zentralen Aufgaben der Polizei gehören die Ermittlung und Verfolgung von Straftaten. Das Lehrbuch bietet eine an dieser Aufgabenstellung orientierte, kompakte Darstellung der Grundlagen des materiellen deutschen Strafrechts. Nach einer Einführung werden die Grundelemente des Allgemeinen Teils und die wichtigsten Tatbestände des Besonderen Teils des Strafgesetzbuches praxisorientiert erläutert. Daneben behandelt der Band in komprimierter Form wichtige Nebengebiete wie Betäubungsmittelstrafrecht, Jugendstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht sowie die Methodik der Fallbearbeitung. Die Darstellung erfolgt anhand von zahlreichen Beispielen und Übungsfällen mit kurzen, problemorientierten Lösungen. Die Neuauflage wurde gründlich überarbeitet und auf den aktuellen Stand von Gesetzgebung, Rechtsprechung und Rechtswissenschaft gebracht.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Kriminalpolitische Forderung nach einer Reformierung des Jugendstrafrechts

Kriminalpolitische Forderung nach einer Reformierung des Jugendstrafrechts von Nadolny,  Jennifer
Die Autorin stößt mit Ihrer Dissertation „Kriminalpolitische Forderung nach einer Reformierung des Jugendstrafrechts“ eine Reformbewegung an, die eine komplette Überarbeitung des JGG beinhaltet. Seit der Einführung des JGG gab es bis jetzt noch keine grundlegende Überarbeitung des Jugendstrafrechts. Durchaus kritisch beleuchtet die Autorin dabei das Sanktionssystem und die wissenschaftlichen Grundannahmen und schafft so ein systematisch aufeinander aufbauendes Konzept. Durch die Erarbeitung von Schlüsselfaktoren konnte die Verfasserin dabei den Nachweis erbringen, dass die Jugendkriminalität in Deutschland gerade nicht rückläufig ist, sondern über die letzten Jahre deutlich zugenommen hat. Diese wissenschaftliche Arbeit verdeutlicht dabei eindrucksvoll, dass es einer Reformierung des Jugendstrafrechts bedarf, nicht nur, weil die erhoffte Wirksamkeit des Interventionssystems des Jugendstrafrechts nicht, bzw. nicht in genügendem Maße eingetreten ist, sondern weil sich auch eine Veränderung bei den Parametern zeigt, die bei der Entwicklung des Interventionssystems noch nicht berücksichtigt werden konnten, nun aber der legislativen Flexibilität bedürfen. Die einzelnen Abschnitte der Überarbeitung bauen dabei aufeinander auf. So wird die Grundlage des Jugendstrafrechts, der Erziehungsgedanke, einer eingehenden Überprüfung unterzogen und letztendlich eine Bereinigung des Jugendstrafrechts von diesem Gedankengut vorgenommen. So verdeutlicht die Autorin, dass der Erziehungsgedanke sich nicht nur in einem streitbaren Kontext befindet und sich mangels Konturlosigkeit in die jeweils gewünschte Meinungsform drängen lässt, sondern dass dieser auch Streitpartner innerhalb seiner eigenen Fakultät ist und sich damit in von der Verfassung bewegtes Fahrwasser begibt. Darauf aufbauend, erfolgt eine Reformierung des gesamten Sanktionssystems, welche in der Ausweitung des Jugendarrestes und der Erarbeitung spezieller Trainingskurse mündet, die unter Ausnutzung von Reiz-Reaktionsmechanismen dazu geeignet sind, die Jugendkriminalität deutlich zu reduzieren. Die dabei erarbeiteten Veränderungsperspektiven wurden dabei allesamt auf ihre Praktikabilität hin überprüft. Aus den Ergebnissen wurden kriminalpolitische Forderungen erarbeitet, um eine Reformbewegung anzustoßen und die Verbesserung des Jugendstrafrechts münden zu lassen in Erfolg.
Aktualisiert: 2019-10-31
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Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen

Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen
Der in diesem Band dokumentierte 30. Deutsche Jugendgerichtstag mit dem Titel „Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen“ fand vom 14. bis 17. September 2017 in Berlin statt. Dieser Jugendgerichtstag war ein Besonderer: 100 Jahre zuvor, auf dem vierten Jugendgerichtstag 1917, wurde in Berlin die DVJJ gegründet. Aus diesem Grund fand der Jugendgerichtstag nicht im gewohnten Rhythmus von drei Jahren statt, sondern vier Jahre nach dem 29. Jugendgerichtstag in Nürnberg 2013. Dieser Jubiläums-Jugendgerichtstag 2017 hat schon im Titel eine Gruppe thematisiert, die immer wieder im Mittelpunkt kriminalpolitischer Diskussionen steht: die Heranwachsenden. Mit dem Titel sollte einmal mehr darauf hingewiesen werden, dass die Gruppe der Heranwachsenden in das Jugendstrafrecht gehört und die Entwicklungsprozesse dieser Personen angemessen in den Blick genommen werden müssen. Es bleibt festzuhalten – und so dürfen wohl auch die Diskussionen auf dem Jugendgerichtstag zusammengefasst werden –, dass die generelle Einbeziehung der Heranwachsenden in das Jugendstrafrecht, das in seinen Rechtsfolgen wesentlich differenzierter ist als das allgemeine Strafrecht, sinnvoll wäre. Aber nicht nur die Heranwachsenden waren Thema des Jubiläums-Jugendgerichtstages: Rund 850 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Jugendstrafrechtspflege diskutierten während der vier Kongresstage in Berlin über verschiedene aktuelle und grundlegende Themen aus dem breiten Spektrum der Jugendstrafrechtspflege, der Kriminologie und der Sozialen Arbeit mit straffällig gewordenen jungen Menschen.
Aktualisiert: 2019-09-09
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Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen

Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen
Der in diesem Band dokumentierte 30. Deutsche Jugendgerichtstag mit dem Titel „Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen“ fand vom 14. bis 17. September 2017 in Berlin statt. Dieser Jugendgerichtstag war ein Besonderer: 100 Jahre zuvor, auf dem vierten Jugendgerichtstag 1917, wurde in Berlin die DVJJ gegründet. Aus diesem Grund fand der Jugendgerichtstag nicht im gewohnten Rhythmus von drei Jahren statt, sondern vier Jahre nach dem 29. Jugendgerichtstag in Nürnberg 2013. Dieser Jubiläums-Jugendgerichtstag 2017 hat schon im Titel eine Gruppe thematisiert, die immer wieder im Mittelpunkt kriminalpolitischer Diskussionen steht: die Heranwachsenden. Mit dem Titel sollte einmal mehr darauf hingewiesen werden, dass die Gruppe der Heranwachsenden in das Jugendstrafrecht gehört und die Entwicklungsprozesse dieser Personen angemessen in den Blick genommen werden müssen. Es bleibt festzuhalten – und so dürfen wohl auch die Diskussionen auf dem Jugendgerichtstag zusammengefasst werden –, dass die generelle Einbeziehung der Heranwachsenden in das Jugendstrafrecht, das in seinen Rechtsfolgen wesentlich differenzierter ist als das allgemeine Strafrecht, sinnvoll wäre. Aber nicht nur die Heranwachsenden waren Thema des Jubiläums-Jugendgerichtstages: Rund 850 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Jugendstrafrechtspflege diskutierten während der vier Kongresstage in Berlin über verschiedene aktuelle und grundlegende Themen aus dem breiten Spektrum der Jugendstrafrechtspflege, der Kriminologie und der Sozialen Arbeit mit straffällig gewordenen jungen Menschen.
Aktualisiert: 2019-09-09
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