Alexanders Geist

Alexanders Geist von Kinsky,  Rüdiger
Not only does this study present a contribution to the reception of the Ancient World, it also concerns itself with the history of historiography and the history of science. The central topic  is the “afterlife” of Alexander. The author demonstrates how the history and the figure of the Macedonian ruler was formed in historiography, poetry and art from the 4th century BC to the 19th century, from Kallisthenes to Droysen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Konstruktion des Kannibalen zwischen Fiktion und Realität

Die Konstruktion des Kannibalen zwischen Fiktion und Realität von Fink,  Sebastian, Pöhl,  Friedrich, Rebitsch,  Robert
Der vorliegende Band vereint die Beiträge einer Tagung, die am 27. und 28. November 2014 an der Universität Innsbruck stattfand. Die hier publizierten zwölf Aufsätze untersuchen das Phänomen Kannibalismus unter verschiedenen Gesichtspunkten von der Antike bis in die Gegenwart. In geografischer Hinsicht wird, nicht zuletzt dank der Behandlung zahlreicher Forschungsreisender, beinahe die gesamte Welt abgedeckt. Auch hinsichtlich der im Band präsenten Wissenschaftsdisziplinen reichen die Zugänge von den historischen Disziplinen (Alter Orient, Alte Geschichte, Mediävistik, Neuzeit) über die Germanistik, Anglistik, Rechtswissenschaften, Ethnologie und Theologie bis hin zur Soziologie. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Frage nach der Konstruktion des Bildes des Kannibalen in Inschriften, Reiseberichten, Romanen und Filmen. Gleichgültig, ob die geschilderten Kannibalen dem Bereich der Realität oder der Fiktion zugeordnet werden, bieten der Kannibale beziehungsweise die kannibalistische Gesellschaft eine ideale Projektionsfläche zur Kritik der eigenen Gesellschaft oder dient als letzte Steigerungsstufe bei der Schilderung katastrophaler Zustände.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Mit Einbaum und Paddel zum Fischfang. Holzartefakte von endmesolithischen und frühneolithischen Küstensiedlungen an der südwestlichen Ostseeküste

Mit Einbaum und Paddel zum Fischfang. Holzartefakte von endmesolithischen und frühneolithischen Küstensiedlungen an der südwestlichen Ostseeküste von Klooß,  Stefanie
Mit der Arbeit „Mit Einbaum und Paddel zum Fischfang - Holzartefakte von endmesolithischen und frühneolithischen Küstensiedlungen an der südwestlichen Ostseeküste" von Stefanie Klooß aus Kiel liegt als Band 6 der Schriftenreihe „Untersuchungen und Materialien zur Steinzeit in Schleswig-Holstein und im Ostseeraum" nunmehr der zweite Band unter gemeinsamer Herausgeberschaft des Archäologischen Landesmuseums (ALM) und des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) vor. Ziel der Untersuchungen war eine dendrologische und technologisch-ergologische Untersuchung hölzerner Artefakte endmesolithischer und frühneolithischer Fundplätze an der südwestlichen Ostseeküste Norddeutschlands, die in der jüngeren Vergangenheit archäologisch untersucht wurden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Archäologische Siedlungsforschung auf den nordfriesischen Inseln

Archäologische Siedlungsforschung auf den nordfriesischen Inseln von Majchczack ,  Bente Sven, Scholz,  Tobias, Segschneider,  Martin
Die nordfriesischen Geestinseln Sylt, Föhr und Amrum sind seit langem als eine bedeutende Altsiedellandschaft bekannt. So sind in der 1958 durch Karl Kersten und Peter La Baume herausgegebenen Archäologischen Landesaufnahme der nordfriesischen Inseln weit über 1000 vor- und frühgeschichtliche Grabhügel verzeichnet. Dagegen waren die sicher lokalisierten und wissenschaftlich erschlossenen Siedlungen stets unterrepräsentiert, sodass die Entdeckung, Untersuchung und Publikation vor- und frühgeschichtlicher Siedlungsplätze auf den nordfriesischen Inseln seit vielen Jahren ein Desiderat der Forschung darstellt. Umso erfreulicher ist es daher, dass die genannte Situation durch die Vorlage dieses Buches eine wesentliche Veränderung erfährt. Die in kurzer Folge fertiggestellten und thematisch verwandten Master- bzw. Magisterarbeiten aus Kiel und Göttingen boten sich für eine gebündelte Herausgabe innerhalb der traditionsreichen Offa-Buchreihe an. Denn beide Arbeiten widmen sich der archäologischen Siedlungsforschung auf den nordfriesischen Inseln und beziehen sich auf das mittlere bis fortgeschrittene erste Jahrtausend nach Christus. Zunächst stellt Bente Sven Majchczack die Ergebnisse großflächiger und zerstörungsfreier Siedlungsprospektion auf der Insel Föhr vor, die das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Geowissenschaften, Abt. Geophysik der Universität Kiel, durchgeführt hat. Ergänzt um eine einführende Darstellung des auf Sylt liegenden Siedlungsbereiches, legt Tobias Scholz dann als hervorragend erhaltenen Befund ein niedergebranntes Langhaus mit Kleisodenwänden aus Tinnum und dessen umfangreiches Keramikinventar vor.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Wunder des Pythagoras

Die Wunder des Pythagoras von Scharinger,  Stephan
Pythagoras von Samos (ca. 570−510 v.Chr.) war in den antiken Überlieferungen nicht nur als Naturphilosoph, sondern auch als religiöser Experte und Wundertäter bekannt. Diesen Wundererzählungen rund um Pythagoras widmet sich Stephan Scharinger in der vorliegenden Studie. Basis seiner Überlegungen sind Analyse und Auswertung des einschlägigen Quellenmaterials, beginnend mit den ältesten schriftlichen Quellen, die in die Lebenszeit des Pythagoras zurückreichen, bis hin zu den Pythagorasviten der römischen Kaiserzeit. Darauf aufbauend und mithilfe der historischen Kontextualisierung des Pythagoras (Pythagoreismus und Orphik, Pythagoras und die „Sieben Weisen“, Schamanismus) klassifiziert Scharinger die pythagoreischen Wundertaten in Abhängigkeit von der griechisch-römischen Umwelt (ethnische Religionen, altindische und alttestamentarisch-frühkirchliche Vorstellungen). Die Wundertraditionen in den pythagoreischen Überlieferungen werden schließlich in einem zweifachen Vergleich beleuchtet. Der „interne“ Vergleich zeigt Parallelen und Unterschiede zwischen den Wunderberichten bei Diogenes Laertios, Porphyrios von Tyros und Iamblichos von Chalkis auf, während der „externe“ Vergleich die pythagoreischen Wundertaten mit den Berichten rund um andere Wundertäter der antiken Mittelmeerwelt in einen größeren Zusammenhang stellt. Überlegungen zum religionshistorischen Umfeld, zur Diskussion um Pythagoras als theios aner sowie zur Klassifikation der Wundertaten als „magische“ oder „religiöse“ Wunder runden die Arbeit ab.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Eine neue Prägung

Eine neue Prägung von Eckhardt,  Benedikt, Martin,  Katharina
„Eine neue Prägung“ - so nennt Aristophanes im vom Krieg gezeichneten Athen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. nicht nur die neuen Bronzemünzen, die durch einen Silberüberzug „echtes“ Geld durchschaubar imitierten. Auch neue Bürger, denen man zu viele politische Rechte eingeräumt hatte, und neue Götter, die von Intellektuellen gegen die althergebrachte athenische Religion in Stellung gebracht wurden, bezeichnete er so. Die antike Komödiensprache fand also Wege, das komplexe Zusammenspiel von Innovationen in der Münzprägung, der Politik und der Religion zu erfassen. Den zunehmend spezialisierten Altertumswissenschaften gelingt das nicht immer. Dieses Buch begibt sich auf die Spuren der attischen Komödie und übersetzt die von Aristophanes herangezogenen Metaphern in ein wissenschaftliches Programm. Es versammelt die Beiträge einer Münsteraner Tagung, die dem Problem der vielschichtigen, den Zeitgenossen nicht immer ganz geheuren Innovationskraft des Münzgeldes gewidmet war. Aus verschiedenen Perspektiven, stets jedoch anhand von konkreten Fallbeispielen, wird gezeigt, wie Münzen in der Antike als Botschafter von Innovationen dienten (und als Medium die Botschaft selbst prägten), wie sie die Entstehung neuer gesellschaftlicher Praktiken beförderten und welche - oft unvorhersehbaren - Wirkungen sie auf außerökonomischen Feldern haben konnten.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Diskus von Phaistos

Der Diskus von Phaistos von Thomas Berres
Seit seiner Auffindung 1908 auf Kreta zieht der Diskus von Phaistos wegen seiner spiraligen Beschriftung mit den dekorativen 'Hieroglyphen' die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums auf sich. Als längster kretischer Text des 2. Jahrtausends v. Chr. ist er in vielerlei Hinsicht von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung. Viele Gelehrte und Amateure haben versucht, das Rätsel zu lösen, jedoch bislang ohne Erfolg. Denn man wandte sich vorschnell der eigentlichen Entzifferung zu, ohne zuvor die entscheidenden Voraussetzungen (Leserichtung, Schriftsystem, Sprache usw.) zu untersuchen. Die Misserfolge führten sogar zur Annahme, die Scheibe sei eine Fälschung ihres Entdeckers Pernier und gar nicht entzifferbar. Das Buch will unter Berücksichtigung fast der gesamten Fachliteratur die notwendigen Grundlagen schaffen. Dabei sollen möglichst viele wichtige Bereiche (z.B. Schrift- und Sprachverhältnisse im frühen Kreta; die dem Diskus am nächsten stehende Inschrift auf der Axt von Arkalochori; die Kreta-Verse in Ilias und Odyssee) zur Sprache kommen, ebenso die psychologischen Gründe für das Misslingen so vieler Entzifferungen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Herr der Seen, Sümpfe und Flussläufe

Der Herr der Seen, Sümpfe und Flussläufe von Kockelmann,  Holger
Einer der ältesten, charakteristischsten und am besten bezeugten Vertreter des ägyptischen Pantheon ist der Krokodilgott Sobek. Ursprünglich ein Ressortgott des Wassers und Garant von Fruchtbarkeit gewann er spätestens Anfang des zweiten Jahrtausends weitere bedeutende Aspekte hinzu und ging synkretistische Verbindungen mit Re, Horus und Osiris ein. Die Krokodilnatur bestimmte die Konzeption des Gottes aber maßgeblich bis in späteste Zeit. Holger Kockelmann legt hier die erste umfassende Untersuchung zu Sobek und anderen mit ihm eng verwandten Krokodilgöttern vor, die sämtliche Belegzeiten und Kultregionen einbezieht. Transdisziplinär werden dabei die unterschiedlichsten Quellen vernetzt: ägyptische Bildzeugnisse und Texte, reale Kultobjekte, architektonische und archäologische Befunde an den Kultbauten, griechische papyrologische und epigrafische Quellen, hellenistische und römische Bildzeugnisse nebst Berichten der klassischen antiken Autoren. Auf dieser breiten Materialbasis ergründet Teil 1 differenziert die Ikonografie des Gottes, die um ihn herum entwickelten vielschichtigen religiösen Vorstellungen sowie seine Wechselbeziehungen zu anderen ägyptischen wie ausländischen Gottheiten. Teil 2 widmet sich den diversen Gesichtspunkten des Kultes, insbesondere der Kulttopografie, dem Kultvollzug, Tempelausstattung und der rituellen Wirklichkeit an den Krokodilgötter-Heiligtümern mit einem besonderen Augenmerk auf Interferenzen zwischen dem Kult und der Konzeption des Sobek. Teil 3 bietet die Indices, Bibliografie und zahlreiche Tafeln.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Zwischen Athen und Alexandria

Zwischen Athen und Alexandria von Hecht,  Christine
Antiken Zeugnissen zufolge haben sich am Ende des 5. Jahrhunderts v.Chr. verschiedene griechische Intellektuelle beim politisch weitsichtigen König Archelaos von Makedonien (413-399 v.Chr.) aufgehalten. Zu diesen zählen die namhaften Tragiker Euripides und Agathon, der Dithyramben- und Nomendichter Timotheos von Milet, der Epiker Choirilos von Samos und der Maler Zeuxis. Ob es sich bei den Berichten über diese Makedonienaufenthalte um tatsächliche Begebenheiten oder um ein in der antiken Tradition entstandenes fiktives Konstrukt handelt, kann nicht immer eindeutig entschieden werden. Christine Hecht widmet sich in ihrer Untersuchung erstmals den poetischen bzw. - im Falle des Malers Zeuxis - künstlerischen Werken dieser Intellektuellen, um die Frage nach der Fiktionalität der Makedonienzeugnisse zu erörtern. Ein wichtiges Ergebnis ihrer ausführlichen philologisch-stilistischen sowie musikalisch-akustischen Analysen ist, dass die Dichter und Künstler bei Archelaos poetische Gestaltungsformen und strukturelle Phänomene verwendet haben, die auf den ca. 100 Jahre später nachfolgenden Hellenismus vorausweisen. Die Gelehrten werden von der antiken Tradition also entweder fiktiv dem König Archelaos zugeordnet, um das „hellenistische“ Modell von Personen, die im Umfeld eines Herrschers arbeiten und produzieren, auf diesen wichtigen Vorgänger Philipps II. und Alexanders d.Gr. rückzuprojizieren. Oder es lässt sich hier - sollten die berichteten Makedonienaufenthalte Historizität beanspruchen können - ein frühes Beispiel der Patronage Intellektueller aus Athen erkennen, wie sie vor allem für das ptolemäische Alexandria prominent wurde.
Aktualisiert: 2019-12-18
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