fbpx

Beuys im Goetheanum

Beuys im Goetheanum von Haid,  Christiane, Klemm,  Barbara, Kugler,  Walter
In einem Brief an den Anthroposophen Manfred Schradi schildert Beuys ein Kindheitserlebnis, wonach er von Rudolf Steiner den Auftrag erhielt «den Menschen die Entfremdung und das Misstrauen gegenüber dem Übersinnlichen nach und nach wegzuräumen». Steiner soll ihm zugerufen haben: «Ich habe es versucht mit meinen Mitteln, versuche du es – nur! – aus deinen Mitteln.» So wurde die Anthroposophie zum Untergrund und Inspirationsfeld seines Schaffens. Joseph Beuys hat das Goetheanum tatsächlich zweimal besucht. Sein Werk und sein Wirken wurden jedoch in der Wochenschrift «Das Goetheanum» in den letzten 50 Jahren aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beschrieben, reflektiert und gewürdigt. Diese Veröffentlichungen werden nun hier versammelt abgedruckt und durch weitere neue Beiträge ergänzt, die im Vorfeld des Beuys-Symposions am Goetheanum entstanden sind und aktuelle Perspektiven auf die Bedeutung und Wirkung von Joseph Beuys und seiner Verbindung zu Rudolf Steiner darlegen.
Aktualisiert: 2021-09-24
> findR *

Lilly Hagg – Die Macht der Gefühle

Lilly Hagg – Die Macht der Gefühle von Hagg,  Lilly
Angenommen, Gefühle wären objektiv im Raum vorhanden, wie manche Philosophen meinen. Angenommen, sie befänden sich vor uns wie heranziehende Gewitter oder Inseln der Entscheidung, die in der Lage sind, großen Druck auf uns auszuüben. Dann erleben sie hier ein Bedauern: ein gestauchtes und in die Länge gezogenes Gefühl, das an einen Gewaltausbruch erinnert, den wir bereuen. Weil er sich nicht wiedergutmachen lässt. Sie erleben einen Windbeutel von Drachentöter, der niemanden rettet, sondern bloß einen ersten Schritt zum Artensterben macht. Ich habe mich, wie das bei Gefühlsaufwallungen so der Fall ist, wie in einem Stoßgebet in das Bild hineingezaubert und die Rolle der Prinzessin übernommen, die den grausamen Liebesdienst des Ritters übergeht und offen Partei für den Drachen ergreift, den Ahnherren unserer Singvögel, denen es jetzt, wie man liest, als nächstes an den Kragen gehen soll. Wenn Gefühle tatsächlich objektiv im Raum vorhanden sind, dann schwebt hier also zur Begrüßung eine Zerknirschung im Raum… ()
Aktualisiert: 2021-09-23
> findR *

Der Engelsgruß von Veit Stoß

Der Engelsgruß von Veit Stoß von Bachmann,  Thomas, Ostermayer,  Vera
500 Jahre hängt der in Lindenholz geschnitzte Engelsgruß in der St. Lorenzkirche in Nürnberg. Er zeigt die Verkündigung Gabriels an Maria. Die Details wurden neu fotografiert als der Engelsgruß zur 500 Jahrfeier seiner Erschaffung herabgelassen worden war. Gleichzeitig konnte er gereinigt werden. So mancher nahm die Gelegenheit wahr, ihn aus Nähe zu betrachten. So auch Thomas Bachmann, der hervorragende Aufnahmen für die neue Auflage dieses Buches gemacht hat.
Aktualisiert: 2021-09-23
> findR *

Kunst, Kreativität und Innovation

Kunst, Kreativität und Innovation von Rossi,  Milène C.
Kunst-, Kultur- und Kreativunternehmen sowie Wirtschaftsunternehmen wurden immer als konträr betrachtet. Erstere bieten interessante Produkte oder Dienstleistungen, ohne – unbedingt – Gewinn erzielen zu müssen, während Wirtschaftsunternehmen gewinnorientiert sind. Es wird oft angenommen, dass in Kulturbetrieben eine freie Unternehmenskultur herrscht, während Wirtschaftsunternehmen stärker strukturiert sind. Diese unterschiedliche Strukturierung sollte sich, so die Annahme, in der Art und Weise, wie diese Unternehmen geführt werden, widerspiegeln. Im Folgenden wird hinterfragt, ob kulturelle Institutionen wie Museen, die ständig mit Kunst- und somit Kreativität – in engem Kontakt sind, in ihrer Organisation wie auch in ihren Produkten und Dienstleistungen tatsächlich kreativ und innovativ sind: Welche Führungsstile finden sich im Kulturbereich? Wie steht es um Kreativität und Innovation in den Produkten (Ausstellungen, Publikationen) von Kulturunternehmen? Mit welchen speziellen Herausforderungen sind Kulturunternehmen und -institutionen konfrontiert? 
Aktualisiert: 2021-09-23
> findR *