Metatheater im zeitgenössischen französischen Drama

Metatheater im zeitgenössischen französischen Drama von Schmitz,  Stefanie
Gegenstand der Untersuchung ist die Selbstreflexion des französischen Dramas seit Mitte des 20. Jahrhunderts, zu der bisher keine umfassende Studie vorliegt. Auf der Basis eines Textkorpus von 46 Theaterstücken aus dem Zeitraum von 1948 bis 2006, in dem 26 Autoren und 4 Autorinnen vertreten sind, werden Formen und Funktionen des Metatheaters im zeitgenössischen französischen Drama analysiert und in eine Typologie des Metatheaters eingeordnet. Viele Texte sind außerhalb Frankreichs bisher nicht bekannt. Zielgruppe des Buches sind Frankoromanisten, Theaterwissenschaftler und Theaterschaffende.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Rollenfach und Drama

Rollenfach und Drama von Detken,  Anke, Schonlau,  Anja
Komische Alte, Intriganten, erste oder zweite Liebhaberinnen und Deutschfranzosen - das Rollenfachsystem strukturiert die europäische Theaterpraxis vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und prägt auch noch die zeitgenössische Dramenproduktion maßgeblich. Der Sammelband untersucht, welche Bedeutung diese Theaterkonvention für das deutschsprachige Drama im europäischen Kontext hat.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Dante Alighieri und sein Werk in Literatur, Musik und Kunst bis zur Postmoderne

Dante Alighieri und sein Werk in Literatur, Musik und Kunst bis zur Postmoderne von Ley,  Klaus
Der vorliegende Band versammelt Beiträge zur kunstarten- und gattungsübergreifenden Rezeption der "Divina Commedia". Dass Dantes Werk bis in die Gegenwart hinein eine besondere Anziehungskraft ausübt, belegen zahlreiche Bearbeitungen für die Bühne. Doch auch im Bereich des Comics und der Buchillustration zeigt sich - wie aktuelle Beispiele verdeutlichen - eine breit gestreute Auseinandersetzung unterschiedlicher Künstler mit der Divina Commedia. Einen weiteren Schwerpunkt des Bandes bilden die Beiträge zu früheren Rezeptionsphasen, wobei der (Musik-)Dramatik besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Daneben wird der Faszination nachgegangen, die Dante auf herausragende Vertreter der neueren europäischen Literatur ausübte. Weitere Studien befassen sich mit bedeutenden Prätexten aus der Antike. Dem Band ist eie DVD mit ergänzenden Materialien beigelegt. Sie enthält neben Videoausschnitten zu dem Beitrag "Dante, 'Francesca da Rimini' und das Erinnern im italienischen Melodramma" eine umfangreiche Bibliographie zur musikalischen Rezeption von Dante und seinem Werk. Der Thematik der Bildrezeption widmet sich der Beitrag "Mainzer Drucker in Italien und die früheren Ausgaben der Divina Commedia", aus dem sich weitere Perspektiven auf die Kanonbildung und die "questione della lingua" an der Wende zum Cinquecento ergeben.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Drama, Theater und Psychiatrie im 19. Jahrhundert

Drama, Theater und Psychiatrie im 19. Jahrhundert
Psychisch kranke Figuren bevölkern die Bühne des 19. Jahrhunderts. Im Bemühen um die hohe Form der Tragödie beleben die Dramatiker tradierte Stoffe wie die Orestie oder die römische Geschichte unter dem Vorzeichen der Krankheit neu. Wahnsinn wird zum effektvollen Auslöser oder Resultat von Handlungen. Für Schauspieler sind dies begehrte Rollen, weil sie eine maßlose Darstellung erlauben. Doch die theatrale Prominenz Wahnsinniger verdankt sich auch der Medikalisierung des 19. Jahrhunderts. Der Bildungsauftrag des Theaters verbindet sich derart mit der Popularisierung und Erklärung von Krankheitsbildern. Die Studie geht aus von bekannten (Hebbel, Judith, Hofmannsthal, Elektra) und heute vergessenen Dramen des 19. Jahrhunderts. Ihr Ziel ist es, den Schnittpunkt von Drama, Theater und Psychiatrie auf der Bühne des Hoftheaters des 19. Jahrhunderts sichtbar zu machen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Dionysische Mythopoiesis im dramatischen Werk von Laurent Gaudé

Dionysische Mythopoiesis im dramatischen Werk von Laurent Gaudé von Müller,  Stefan
Seit dem Prix Goncourt im Jahre 2004 ist Laurent Gaudé ein Autor mit steigendem Bekanntheitsgrad. Durch den großen Erfolg seiner Romane, die bereits in über 35 Sprachen übersetzt sind, werden auch seine Dramen nicht nur in Frankreich regelmäßig gespielt. Auffällig ist Gaudés Vorliebe für die Verarbeitung des Dionysos-Mythos in seinen Texten. Die vorliegende Untersuchung ist die erste Monographie zu Laurent Gaudé im deutschsprachigen Raum und widmet sich dem dionysischen Aspekt der Auflehnung gegen Unterdrückung und institutionalisierte Machtstrukturen in den ersten Dramen Gaudés.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Historisierende Bühnenpraxis im 19. Jahrhundert

Historisierende Bühnenpraxis im 19. Jahrhundert von Streim,  Claudia
Anhand von fünf exemplarisch gewählten Inszenierungen der Wallenstein-Trilogie Schillers untersucht die Studie systematisch, wie sich die historisierende Bühnenpraxis auf dem deutschen Theater des 19. Jahrhunderts durchgesetzt hat. Die Analyse stützt sich auf ein umfangreiches, bislang kaum ausgewertetes Text- und Bildmaterial. Sie zeigt, wie die Forderung nach historischer Treue immer mehr die Gestaltung von Kostümen und Bühnenbildern beeinflusst hat. Höhe- und Endpunkt dieser Entwicklung auf der Bühne markieren die Wallenstein-Inszenierungen der Meininger 1882 und Max Reinhardts 1914.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Welt – Bild – Theater

Welt – Bild – Theater von Röttger,  Kati, Schaub,  Inga
Welt-Bild-Theater: Der Titel des Buches ruft das alte Konzept des Theatrum Mundi wieder auf. Damit soll nicht nur das Verhältnis von Welttheater und Welterkenntnis in Vergangenheit und Gegenwart in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt werden. Gleichzeitig wird eine dritte Größe in dieses Ambivalenzgefüge eingebracht: das Bild. Jüngere Entwicklungen in der Bildforschung machen unds heute auf eine erneute Relevanz des Bildes aufmerksam. War unsere Wissenskultur seit Beginn der Moderne von der Ordnung der Schrift bestimmt, erhalten Bilder durch die technischen Verbreitungsmöglichkeiten, welche die digitalen Medien eröffnen, eine neue Wertigkeit als Kategorie des Wissens. Gleichzeitig wird die Macht der Bilder als zunehmend bedrohlich erfahren, weil Bilder oft als bloßer Realitätsersatz (als Kopie, Abbild oder Simulakrum) verunglimpft oder andererseits mit Lebewesen verwechselt werden. Vor diesem Hintergrund diskutieren die Beiträge dieses Buches die Möglichkeiten eines ,aufgeklärten' Umgangs mit und Zugangs zu Bildern, den speziell das Theater eröffnet.Dabei steht insbesondere der Wirkungszusammenhang zwischen Welt, Bild und Theater unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung zur Debatte. Es gilt, mögliche Antworten auf die Frage, inwieweit diese Konzepte in ihrer Zusammenführung heute eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die Beschreibung einer Wissenskultur erhalten können, die Bild und Text im Angesicht der globalen Wirksamkeit der digitalen Massenmedien in ein neues Verhältnis setzt, zu suchen. Von besonderer Relevanz ist die Untersuchung der Funktion und der Ästhetik des Theaters im Zeichen globaler Wissenskulturen zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wie stellte und wie stellt das Theater die Welt ins Bild? Kann das Theater einen besonderen Beitrag zur Bildkritik leisten? Und wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Theater und Weltsicht oder Weltanschauung? Inwiefern sind mit den Metaphern vom Welttheater auch Weltbilder gemeint? Sind wir mit der Globalisierung in einem Prozess der Verschiebung von der Verweltlichung der Welt zur Erschaffung der Welt begriffen? Diese Fragen stellen sich um so dringlicher, wenn man die Globalisierung nicht nur als Produkt neo-liberaler Weltmarktwirtschaft versteht, sondern als einen Prozess, der alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens durchdringt und grundlegend verändert. Der fortschreitende Gang der Weltvernetzung fordert dazu auf, den ,Schauplatz Welt' unter den veränderten Bedingungen neu in Augenschein zu nehmen. Die historisch, systematisch und kulturanalytisch orientierten Beiträge zeigen, dass die Theatermetaphorik immer wieder neu im Grenzbereich zwischen Weltbeschreibung (ästhetisch) und Welterkenntnis (epistemologisch) wirksam ist.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum

Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum von Balme,  Christopher, Marx,  Peter W.
Dieses Sonderheft der Zeitschrift Forum Modernes Theater bietet eine Bilanz und Orientierung über das Fach Theater-wissenschaft in Zeiten der Bologna-Studiengänge. Hierbei geht es nicht um eine rein intellektuelle Reflexion, sondern vielmehr um praktische Handreichungen. So gliedert sich das Sonderheft in zwei Blöcke: In einem ersten Teil werden in sieben einführenden Essays, verfasst von namhaften Fachvertretern, Perspektiven der Theaterwissenschaft als Wissenschaft und akademischer Disziplin vorgestellt sowie konkrete Fragen, wie berufliche Perspektiven von Absolventen, Theaterwissenschaftsstudium im internationalen Kontext etc. angesprochen. In einem zweiten Teil stellen sich siebzehn theaterwissenschaftliche Institute sowie einzelne einschlägige Studiengänge und Lehrstühle mit ihrem Studienangebot vor. So bietet das Heft eine unerlässliche Ressource für alle, die sich für Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum interessieren.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Welt – Bild – Theater

Welt – Bild – Theater von Röttger,  Kati
Die Frage nach dem Zusammenspiel von Theater und Bild lässt sich nicht losgelöst von den medialen Komponenten beantworten, in denen dieses Zusammenspiel gegeben ist. Gleichzeitig ist es von ästhetischen Überschreitungen oder auch verschiedenen ästhetischen Einstellungen bestimmt, die nichtselten mit Medienwechseln oder auch dem Einsatz neuer Technologien einhergehen. Die Beiträge in diesem Band befassen sich mit der Frage, ob und inwieweit von spezifischen Bildästhetiken des Theaters in unterschiedlichenhistorischen Epochen die Rede sein kann. Sei es Theater, Tanz, High-Tech-Spektakel, Performance oder Musiktheater, für alle Bühnenkünste stellt sich dabei immer wieder das Problem, Bildhaftigkeit in Angrenzung zu Sprache, Raum, Zeit, Körper und anderen theatereigenen Phänomenen zu denken.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Sterben lernen: Christoph Schlingensiefs autobiotheatrale Selbstmodellierung im Angesicht des Todes

Sterben lernen: Christoph Schlingensiefs autobiotheatrale Selbstmodellierung im Angesicht des Todes von Zorn,  Johanna
In seinen letzten, nach der Krebsdiagnose im Jahr 2008 entstandenen Inszenierungen rückte der Theaterregisseur Christoph Schlingensief das persönliche Aufbegehren gegen den eigenen Tod in das Zentrum seines Schaffens. Die Publikation widmet sich dieser totalen künstlerischen Ich-Geste und stellt Schlingensiefs theatrale Selbstinszenierung dabei einerseits in den Horizont autobiographischer Selbstkonstruktion und beleuchtet andererseits die Relevanz der philosophischen Formel des Sterbenlernens für seine letzten Bühnenarbeiten.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Romane auf der Bühne

Romane auf der Bühne von Lipinski,  Dr. Birte
Im Gegenwartstheater werden immer mehr Romane auf die Bühne gebracht. Doch was passiert beim Dramatisieren eines Romans für die Bühne? In welchem Verhältnis steht der Ausgangstext zum daraus entstehenden Theaterstück? Un terscheiden sich Romandramatisierungen von anderen Stücken der Gegenwartsdramatik, und wie kommt es zu der wachsenden Zahl solcher Adaptionen seit den 1990er Jahren? Diese Studie ordnet das Phänomen in die gegenwärtige Theaterlandschaft und Dramenproduktion zwischen Literaturtheater und Postdramatik ein. Sie unternimmt in fundierten Analysen eine ausführliche Gegenüberstellung von Romanen und ihren Bühnenfassungen, die in einem Beschreibungsmodell für weitere Untersuchungen von Dramatisierungen mündet. Somit leistet das vorliegende Buch einen wichtigen Beitrag zur Gattungstheorie, zu einer transgenerischen Erzähltheorie und zu einer historisch fundierten Intertextualitätsforschung.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Ereignisse als komplexe Ganze in der Vorstellungs- und Erfahrungswelt

Ereignisse als komplexe Ganze in der Vorstellungs- und Erfahrungswelt von Tóth,  József
Die vorliegende Monographie behandelt einen aktuellen Forschungskomplex der modernen lexikalischen Semantik. Infolge der Annahme, dass strukturierte Ereigniskomplexe im Deutschen und im Ungarischen modelliert werden können, vergleicht die Studie ausgehend von der konzeptuellen Ebene intern strukturierte Ereigniskomplexe im Deutschen und Ungarischen. Im Mittelpunkt stehen konzeptuelle Ereignisschemata sowie ihre sprachlichen Abbildungen, insbesondere ihre hierarchischen und linearen Strukturierungsprozesse. Dafür bilden Textbelege aus Günter Kunerts Kurzgeschichte [[kursiv/A]]Zentralbahnhof[[kursiv/E]] (1972) und ihrer ungarischen Übersetzung von Mária Ember [[kursiv/A]]Központi pályaudvar[[kursiv/E]] das Korpus.
Aktualisiert: 2023-06-15
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»Das strittige Gebiet zwischen Wissenschaft und Kunst«

»Das strittige Gebiet zwischen Wissenschaft und Kunst« von Buglioni,  Chiara Maria
Der vorliegende Band präsentiert die erste wissenschaftliche Untersuchung zur Frühphase der Münchner Theaterwissenschaft und zur Tätigkeit des "Theaterprofessors" Artur Kutscher. Er folgt dabei der Theorie der situierten Kognition, die sich am Vorbild von J. Lave und E. Wenger orientiert (Theorie der Communities of Practice). Kutschers praxisorientierte Forschungsperspektive zeigt noch heute eine erstaunliche Aktualität: Zusammen mit seiner Arbeitsgruppe antizipierte er die Debatte über die Praxis als Hauptgrund für die Theaterforschung und als Hauptgrund für das Lernen im Allgemeinen. Die Publikation richtet sich an alle Theater- und Literaturinteressierten, die gern einen Einblick in die Entwicklung der akademischen Disziplin Theaterwissenschaft und in das Leben und Werk des faszinierenden Professors bekommen wollen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Kritisches Denken

Kritisches Denken von Job,  Ulrike
Kritisches Denken ist ein zentrales Werkzeug geisteswissenschaftlichen Arbeitens. Eigenes Urteilsvermögen zu stärken und kritisches Denken zu wagen, gehört zu den wichtigsten übergeordneten Zielen eines geisteswissenschaftlichen Studiums. Diese Metakompetenz verleiht speziellen Kompetenzen erst ihren Sinn. Die Beiträge aus verschiedenen Disziplinen gehen der Bedeutung dieser unverzichtbaren Fähigkeit für Geisteswissenschaftler nach und zeigen auf, welche Ausprägungen kritisches Denken in den Geisteswissenschaften disziplinspezifisch annehmen kann.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Change the Pattern!

Change the Pattern! von Schmidt-Rahmer,  Hermann
Ein praktisches Handbuch zeitgenössischer Darstellungstechniken für Schauspielende Der Schauspiellehrer und Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer stellt die traditionelle Schauspielausbildung infrage und betrachtet Schauspiel als eine eigenständige Kunst, bei der es gilt, nicht bei den Inhalten, sondern bei den Formen und konkreten Werkzeugen anzusetzen. Change the pattern! meint die Aufforderung, Muster im Spiel zu erkennen, sie zu variieren und in etwas Neues zu verwandeln. Wie diese Technik funktioniert, welche Türen in unbekannte Räume führen und mit welchen Schlüsseln man sie öffnen kann, beantwortet das Buch. In einem praktischen Übungsteil werden die Parameter der Schauspielkunst – Raum, Rhythmus, Haltung, Figur, Bewegung etc. – vorgestellt. »Die Schauspielpraxis hat sich in zahllose Spielweisen und Ästhetiken aufgesplittert. Heute gehören Elemente des rein Performativen so selbstverständlich zum Formenkanon wie der bewusste Angriff auf die Spiele der Repräsentation, des Nicht-Perfekten oder die Durchmischung von professionellen Ensembles mit Dilettanten. Es gibt die eine Spielweise nicht mehr.« Hermann Schmidt-Rahmer
Aktualisiert: 2023-06-15
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Methoden der Theaterwissenschaft

Methoden der Theaterwissenschaft von Balme,  Christopher, Szymanski-Düll,  Berenika
Die Frage nach den Methoden der Theaterwissenschaft geht bis in die Anfangsphase der akademischen Professionalisierung und Konstitutionalisierung des Faches zurück: Schon Max Herrmann spricht 1914 von der Notwendigkeit eines eigenständigen methodischen Instrumentariums, um der Theaterwissenschaft ein eigenes wissenschaftliches Profil zu verschaffen. Seit den 1990er-Jahren lässt sich eine Pluralisierung der Forschungsansätze im Fach beobachten, die mit einer zunehmenden ästhetischen Heterogenität des Theaters und der Öffnung des Faches zum interdisziplinären Dialog korrespondiert. Diese Erweiterung ist bis dato jedoch ohne Reflexion der damit notwendig verbundenen methodischen Fragen geblieben. Ziel dieser Publikation ist es daher, eine Auswahl der Methoden unseres Faches vorzustellen, zu reflektieren und zu diskutieren sowie die Grenzen und Probleme zu thematisieren.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Das Rauschen unter der Choreographie

Das Rauschen unter der Choreographie von Schneider,  Katja
Stil ist beschreibbar als Modus des Bezugnehmens auf die Welt, als relationale Funktion, die Körper und Bewegungen in ihren historischen, gesellschaftlichen und (kultur-)politischen Situierungen sichtbar macht. Die Tanzwissenschaftlerin Laurence Louppe nannte in ihrer Poetik des zeitgenössischen Tanzes Stil den Subtext, den wahren Text, »den man unter der choreographischen Sprache rauschen hört«. Die Beiträge des Bandes untersuchen, wie sich »Stil« im Tanz und auf der Bühne manifestiert und welche Funktion der heute im Alltagsleben, in Mode und Design allgegenwärtige Begriff im Diskurs über Tanz und Theater übernimmt.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Schauspiel und Nationale Frage

Schauspiel und Nationale Frage von Stauss,  Annemarie
Das lange 19. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Nation. Doch dieser Begriff ist komplex und nationale Identität ist keine ahistorische Selbstverständlichkeit. Ausgehend von einem überarbeiteten Erklärungsmodell nach Benedict Anderson und dessen Erweiterung hinsichtlich des Theaters untersucht Annemarie Stauss die Genese und den Wandel nationaler Identität aus der Perspektive Wiens. Dabei geht die Autorin von der visuellen Komponente der Bühnenkunst aus und entwickelt anhand von Kostümfiguren, Rezipienten- und Produzentenerzeugnissen sowie Zensurakten ein Panorama der unterschiedlichen Ansichten, Tendenzen und Interessen, aber auch insbesondere der vielfältigen Versuche von Einwirkung auf die Öffentlichkeit, sei es seitens der Regierungen oder auch der Regierten. Dabei erschließt sich die Verbindung zwischen ästhetischer und ideologischer Entwicklung auf der theaterhistorischen Zeitachse zwischen Welttheaterkonzepten weimarischen Zuschnitts, Historismus und Realismus, so dass die identitätsrefelktierende und indentitätsprägende Funktion des Theaters deutlich wird.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Theater und Fest in Europa

Theater und Fest in Europa von Fischer-Lichte,  Erika, Littmann,  Anna, Warstat,  Matthias
Theater und Fest in Europa stellt in Fallstudien zu Antike, Mittelalter, Früher Neuzeit, Moderne und Gegenwart neueste Forschungsergebnisse zum gemeinschaftsbildenden Zusammenwirken von Theater und Fest vor: Ein breites und vielschichtiges Spektrum festlich-theatraler Inszenierungen werden auf ihre ästhetischen und politischen Potenziale für die Konstruktion, aber auch die Reflexion und Infragestellung kultureller Identität hin befragt. Im Zentrum steht dabei Europa als politische Vorstellung, kultureller Bezugspunkt sowie geographischer Kommunikations- und Erfahrungsraum.
Aktualisiert: 2023-06-15
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