Rumänische Schriftsteller im Exil 1945-1989

Rumänische Schriftsteller im Exil 1945-1989 von Behring,  Eva
Mit dieser Monographie wird erstmals im deutschsprachigen Raum wie auch in Rumänien eine Übersicht über das Phänomen Rumänische Exilliteratur nach 1945 gegeben. Alle wichtigen, dieses Exil betreffenden Fragen werden unter Verarbeitung des internationalen Forschungsstandes diskutiert, sind Gegenstand der einzelnen Kapitel: Wie ist die rumänische Exilliteratur aus ihrem Traditionszusammenhang zu definieren? Wie war der Verlauf des rumänischen Literaturexils? Welche Zentren, Kommunikationsformen und Wirkungsweisen hat es hervorgebracht? Wie verarbeitete es spezifische Exilprobleme wie den Verlust der Heimat, die neue Umgebung, den Sprachwechsel?Und schließlich: Wie gestaltete sich das Verhältnis zwischen den Schriftstellern im Exil und ihrem Heimatland, und wie verlief die Rezeption und Integration ihrer Werke während der Zeit der Diktatur und nach 1989? Einen Kern der Arbeit bildet die Erkundung von fünf Lebenswegen im Exil und die Interpretation der aus diesen Schicksalen hervorgegangenen Literatur.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Ich war hier – Zdes‘ byl

Ich war hier – Zdes‘ byl von Felix,  Karin
„Hier war ein Kerl aus Kuskovo.“ – Diese Worte hinterließ ein sowjetischer Soldat im Frühjahr 1945 auf einer Wand des Reichstagsgebäudes, das die Rote Armee während der Schlacht um Berlin eingenommen hatte. Noch heute befinden sich dort hunderte Schriftzüge mit Holzkohle und Kreide. Zum Vorschein kamen sie erst Jahrzehnte später wieder – durch den Umbau des Gebäudes in den Jahren 1995 bis 1999. °°Karin Felix, Expertin für diese Inschriften und langjährige Mitarbeiterin beim Besucherdienst des Deutschen Bundestages, versammelt in dieser Dokumentation erstmals alle noch vorhandenen Graffitis und lässt Menschen mit besonderem Bezug zu den Schriften zu Wort kommen. Ihr Anliegen ist, das Positive persönlicher Begegnungen zu betonen und den Erinnerungen der ehemaligen Soldaten einen Platz im Geschichtsbewusstsein zu geben. °°Ergänzt durch eine historische Einordnung bietet dieser dokumentarische Bildband einen umfangreichen und eindringlichen Blick auf die erhaltenen Inschriften und ihre Provenienz – und macht so ein Stück Geschichte lebendig.°°
Aktualisiert: 2023-06-07
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Fünf Jahrzehnte, vier Institute, zwei Systeme

Fünf Jahrzehnte, vier Institute, zwei Systeme von Pasternack,  Peer
50 Jahre Forschung über Hochschulen im Osten Deutschlands: 1964 war das Institut für Hochschulpolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet worden. 2014 war das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) in seiner heutigen Form inhaltlich und organisatorisch konsolidiert. Dazwischen lagen noch zwei weitere Institute, sehr unterschiedliche Umfeldentwicklungen und mehrere krisenhafte Situationen, darunter ein Wechsel des Gesellschaftssystems. Auf je eigene Weise waren alle vier Einrichtungen mit ihren Vorgängern bzw. Nachfolgern verknüpft. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht das Institut, das mit 230 Wissenschaftler.innen den quantitativen Höhepunkt in diesen fünf Jahrzehnten markierte: das Zentralinstitut für Hochschulbildung Berlin (ZHB), gegründet 1982, abgewickelt 1990. Von diesem ausgehend werden das Vorgängerinstitut, das Umfeld sonstiger Forschungen über Hochschulen in der DDR, die Anschlusseinrichtung „Projektgruppe Hochschulforschung Berlin-Karlshorst“ (1991–1995) und das wiederum nachfolgende Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF, seit 1996) in den Blick genommen. Zu verfolgen sind so organisatorische, kulturelle und inhaltliche Kontinuitäten wie Brüche innerhalb zweier Gesellschaftssysteme und über den 1989er Systemwechsel hinweg: 25 Jahre vor und 25 Jahre nach der Implosion des DDR-Sozialismus.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Kurz vor der Gegenwart

Kurz vor der Gegenwart von Pasternack,  Peer
Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg widmet sich seit seiner Gründung vor 20 Jahren zwar vorrangig der forschenden Aufklärung gegenwartsbezogener Entwicklungen. Daneben aber hat es kontinuierlich auch zeithistorische Themen bearbeitet. Insgesamt wurden 52 Projekte zur Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftszeitgeschichte durchgeführt, deren Ergebnisse in 41 Büchern, 20 Forschungsberichten und 166 Artikeln dokumentiert sind. Der vorliegende Band fasst diese für jedes Projekt auf jeweils fünf Seiten zusammen.°°Die Themen reichen von den programmatischen Konzepten der Hochschulentwicklung in Deutschland seit 1945, dem Phänomen akademischer Rituale oder der Entwicklung der Hochschulbildungsbeteiligung in West und Ost seit 1950 über das Verhältnis von Politik und Wissenschaft in der DDR, den Hochschulbau in der DDR, die dortige wissenschaftliche Zeitschriftenlandschaft, den (Nicht-)Zusammenhang von Bildungs- und Beschäftigungssystem in der DDR, das dort existierende konfessionelle Bildungswesen, die DDR-Gesellschaftswissenschaften, Weiterbildung an DDR-Universitäten, den Spezialsektor der Militär- und Polizeihochschulen in der DDR, die künstlerischen Hochschulen in der DDR und die Aufarbeitung der ostdeutschen akademischen Medizin nach 1989, des Weiteren die Entwicklung privater Hochschulen seit 1950 im internationalen Vergleich, die 50jährige Geschichte des Schweizerischen Wissenschaftsrats oder die westdeutsche DDR-Forschung vor und die gesamtdeutsche DDR-Forschung nach 1989 bis hin zur ostdeutschen Wissenschaftstransformation ab 1990 und den Umgang der ostdeutschen Hochschulen mit ihrer Zeitgeschichte.°°
Aktualisiert: 2023-06-07
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Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt

Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt von Rudling,  Odeta
Odeta Rudling analysiert in Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt die Ausformung der sowjetischen Folklorepolitik, die zwischen 1940 und 1990 zur Übertragung und partiellen Übernahme des sowjetischen Modells in der litauischen SSR führte. Mit dem Fokus auf lokale Akteure und deren Rolle in diesem Prozess veranschaulicht sie sowohl die Techniken der Eliten als auch die inhaltliche Transformation der Volkskunst, die sich einerseits auf der Mikroebene des staatlichen Volksmusikensembles, andererseits auf der Makroebene der staatlichen Massenkultur manifestierte. Im Zentrum des Buchs steht die Frage danach, wie die Sowjetisierungsbestrebungen im Bereich der Folklorepolitik umgesetzt wurden und in welchem Verhältnis sie zur litauischen Nationsbildung standen. Vor dem Hintergrund der Forschung zur sowjetischen Nationalitätenpolitik demonstriert die Autorin, wie und weshalb die kulturpolitischen Maßnahmen zur Kontinuität der Neo-korenizacija beitrugen und damit auch der litauischen Nationsbildung mittels Sowjetisierung Vorschub leisteten. Die Stimulierung der nationalen Identität wird hier anhand zweier zentraler Erzählstränge aufgezeigt, mit der staatlichen folkloristischen Politik auf der einen und einer antimodernistischen ethnonationalistischen Bewegung auf der anderen Seite, die, obwohl sie sich getrennt voneinander entwickelten, im Spätsozialismus interagieren mussten und schließlich in den späten 1980er Jahren zur treibenden Kraft der „Singenden Revolution“ wurden.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Die Diplomatenallee

Die Diplomatenallee von Wieners,  Annette
Heike lebt zurückgezogen mit Mann und Kindern in Bonn, manchmal hilft sie im Schreibwarenladen mit. Von ihr aus könnte es immer so weitergehen. Doch eines Tages steht ihr alter Uni-Professor im Laden, der Leiter des Instituts für Graphologie. Er möchte sich Heikes enorme Begabung zunutze machen: Niemand kann so viel aus einer Handschrift herauslesen wie sie. Nur will sie mit der Graphologie nichts mehr zu tun haben – aus gutem Grund. Außerdem vertraut sie dem Professor nicht. Tatsächlich ist er in den Aufbau der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn verstrickt, und Heike gerät in den Strudel dramatischer Begebenheiten ...
Aktualisiert: 2023-06-07
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Der israelisch-palästinensische Konflikt

Der israelisch-palästinensische Konflikt von Ahlborn,  Kai, Herz,  Dietmar, Jetzlsperger,  Christian
Sah es nach dem Abkommen von Oslo Mitte der 90er Jahre für einige Zeit so aus, als stünde der israelisch-palästinensische Konflikt vor seiner Lösung, so ist diese Hoffnung in den vergangenen zwei Jahren weitgehend geschwunden. Nahezu täglich berichten Presse und Fernsehen von Selbstmordanschlägen radikaler Palästinenser und israelischen Vergeltungsaktionen in den besetzten Gebieten. Der „Friedensprozess“ scheint unwiederbringlich zu Ende, neue Lösungsansätze sind nicht zu erkennen. Der Band versucht, Hintergründe und Zusammenhänge in diesem oft unübersichtlichen Konflikt zu erhellen. Mit Beiträgen von M. Asseburg, N. Bubis, S. Dorsch, Z. Elpeleg, A. Frangi, S. Hofmann, M. Junker, A. Martiny, S. Maul, E. Ottolenghi, A. Primor, A. Timm, P. Weyland, S. Witte, M. Zimmermann
Aktualisiert: 2023-06-07
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Eingeschrieben und geblieben?

Eingeschrieben und geblieben? von Mauermeister,  Sylvi
Hochschulische Bildungsverläufe und -erfolge sind in Deutschland anhaltend maßgeblich von der sozialen Herkunft beeinflusst. Gleichzeitig bestehen Anforderungen an moderne Gesellschaften, Unterschiede in den bildungsbezogenen Chancen abzuschaffen, die nicht aus Leistungsunterschieden, sondern aus der Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen resultieren. Auch angesichts der hohen Bedeutung der Studieneingangsphase für den Studienerfolg stellt sich die Frage, wie sich Unterschiede in den ökonomischen und kulturellen Ressourcen der Herkunftsfamilie auf den Verlauf der Studieneingangsphase auswirken. Welche Unterschiede zeigen sich in den Bedingungen des Studienverbleibs, der Ausstattung mit studienverbleibsrelevanten Ressourcen und dem Umgang mit Problemen? Die Untersuchung zeigt vor allem zweierlei: Zum einen sind die Schwierigkeiten mit den universitären und fachspezifischen Bedingungen, die bereits nach dem ersten Studiensemester sichtbar werden, stark abhängig von der Fächergruppe, in der studiert wird. Zum anderen ist für das Gelingen der Studieneingangsphase das kulturelle Kapital der Herkunftsfamilie von größerer Bedeutung als das ökonomische Kapital. Die Ergebnisse sind gleichermaßen für die Bildungs- wie die Ungleichheitsforschung relevant und erlauben es, Handlungsoptionen zur Gestaltung der Studieneingangsphase abzuleiten.
Aktualisiert: 2023-06-07
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