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Metaphernforschung in interdisziplinären und interdiskursiven Perspektiven

Metaphernforschung in interdisziplinären und interdiskursiven Perspektiven von Mikuláš,  Roman
Metaphern begleiten unseren Alltag auf Schritt und Tritt, sie prägen unsere Wirklichkeit. Im metaphorischen Vollzug wird sichtbar, in welcher Weise unsere Orientierungsräume entstehen. In diesem Band wird dieser Vollzug aus mehreren disziplinären Perspektiven beleuchtet. An und in Metaphern können wir den kommunikativ-konstruktiven Charakter der Wirklichkeit erkennen. Daher ist es angebracht, nach der Leistung der Metaphern zu fragen und danach, wie Metaphern unser Denken und Handeln ermöglichen und (re)strukturieren. Sie werden daher nicht als sprachliche System-Phänomene aufgefasst, sondern als eine besondere Art der Kopplung zwischen Kognition und Kommunikation. In dieser interdisziplinären Perspektive wird untersucht, wie Metaphern im Spannungsfeld zwischen Kognition und Kommunikation operieren und wie sie an dem, was wir Wirklichkeit nennen, konstitutiv beteiligt sind.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Hölderlin

Hölderlin von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Hölderlin war weder der wahnsinnige Dichter, der über die Tiefe seiner Einsichten verrückt wurde, noch der unverständliche Schizophrene, den die Wucht seiner Krankheit dauerhaft verwirrte. Auf den Spuren eines Menschen, der nach einer schweren seelischen Krise um seine Genesung gerungen hat. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee von Genie und Wahnsinn. Jann Schlimme und Uwe Gonther – beide Psychiater, beide ausgewiesene Hölderlinexperten – befragen die Quellen, um sein Leben in der sogenannten »Turmzeit« zu verstehen, anstatt sie psychopathologisch zu deuten: Wie sah er sich selbst, wie beschrieben ihn Verwandte und nahestehe Freunde, wie schilderten ihn die Ärzte seiner Zeit? Sie setzen diese Zeugnisse in Beziehung zu den zahlreichen posthumen diagnostischen Versuchen. Schlimme und Gonther kommen zu einem anderen, neuen Verständnis: Psychotische Krise und mühevolle Genesung? Ja. Umnachtung? Nein.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Hölderlin

Hölderlin von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Hölderlin war weder der wahnsinnige Dichter, der über die Tiefe seiner Einsichten verrückt wurde, noch der unverständliche Schizophrene, den die Wucht seiner Krankheit dauerhaft verwirrte. Auf den Spuren eines Menschen, der nach einer schweren seelischen Krise um seine Genesung gerungen hat. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee von Genie und Wahnsinn. Jann Schlimme und Uwe Gonther – beide Psychiater, beide ausgewiesene Hölderlinexperten – befragen die Quellen, um sein Leben in der sogenannten »Turmzeit« zu verstehen, anstatt sie psychopathologisch zu deuten: Wie sah er sich selbst, wie beschrieben ihn Verwandte und nahestehe Freunde, wie schilderten ihn die Ärzte seiner Zeit? Sie setzen diese Zeugnisse in Beziehung zu den zahlreichen posthumen diagnostischen Versuchen. Schlimme und Gonther kommen zu einem anderen, neuen Verständnis: Psychotische Krise und mühevolle Genesung? Ja. Umnachtung? Nein.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Narrative des Scheiterns

Narrative des Scheiterns von Müller,  Nicole
Im Scheitern stößt der Mensch an die Grenzen seiner eigenen Steuerungsfähigkeit. Mit einem Mal kann er seiner Umwelt – zuweilen auch seiner eigenen Innenwelt – nicht mehr Herr werden. Damit ist ein grundlegendes Problem des Handelnden angesprochen. Aus narratologischer Perspektive kann Scheitern als Bruch innerhalb einer Kontinuität von Sinnhaftigkeit konzipiert werden, die jedoch für die Identität des individuellen Akteurs unentbehrlich ist. Dieser Bruch ist somit das Ende von Anschlussfähigkeit innerhalb jeweils spezifischer lebensweltlicher Sinnbereiche: Eine Störung unterbricht die Verflechtungsordnung des Selbst und verunmöglicht es, die bisherige Struktur der narrativen Identität fortzuführen. Der Akteur ist gezwungen, neue strukturelle Formen von Identität auszuformen und diese auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umzulegen. Nach dem Scheitern müssen zudem neue Formen von Handlungsmacht etabliert und die Erfahrung von entzogener Steuerungsmacht in den Kurs des eigenen Lebens integriert werden. Untersucht werden in diesem Buch daher erzählerische Praktiken deutsch- und englischsprachiger internationaler Sprecher/innen, die dazu dienen, nach dem Bruch der narrativen Identität aus dem Scheitern heraus eine neue Sinnstruktur aufzuspinnen und Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Den analytischen Fluchtpunkt dieser Exploration von biographischen Narrativen des Scheiterns bildet somit die Frage, wie das Selbst sich angesichts des Scheiterns erzählt, welche neuen Praktiken der Selbstbezüglichkeit sich ausformen und welches Verhältnis sich zwischen Scheitern und narrativer Identität aufspannt. Auf diese Weise liefert die Studie eine neue Perspektive darauf, was Scheitern ist und wie es konzipiert und verstanden werden kann.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Hölderlin

Hölderlin von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Hölderlin war weder der wahnsinnige Dichter, der über die Tiefe seiner Einsichten verrückt wurde, noch der unverständliche Schizophrene, den die Wucht seiner Krankheit dauerhaft verwirrte. Auf den Spuren eines Menschen, der nach einer schweren seelischen Krise um seine Genesung gerungen hat. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee von Genie und Wahnsinn. Jann Schlimme und Uwe Gonther – beide Psychiater, beide ausgewiesene Hölderlinexperten – befragen die Quellen, um sein Leben in der sogenannten »Turmzeit« zu verstehen, anstatt sie psychopathologisch zu deuten: Wie sah er sich selbst, wie beschrieben ihn Verwandte und nahestehe Freunde, wie schilderten ihn die Ärzte seiner Zeit? Sie setzen diese Zeugnisse in Beziehung zu den zahlreichen posthumen diagnostischen Versuchen. Schlimme und Gonther kommen zu einem anderen, neuen Verständnis: Psychotische Krise und mühevolle Genesung? Ja. Umnachtung? Nein.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Deutsch-jüdische Literatur und die Shoah

Deutsch-jüdische Literatur und die Shoah von Steinecke,  Hartmut
Die Shoah war von Beginn an ein zentrales Thema der deutsch-jüdischen Literatur und sie ist es bis heute, über 75 Jahre später, geblieben. Dieses Buch zeigt eine Reihe neuer Aspekte dieses spannenden Prozesses. Das „Vorspiel“ gilt dem Vorhaben der nationalsozialistischen Politik, Person und Werk Heinrich Heines, des berühmtesten „Kulturjuden“, aus der deutschen Geschichte zu tilgen. Drei Kapitel beschäftigen sich mit Überlebenden verschiedener Generationen (Hermann Broch, Jenny Aloni, Robert Schindel), aus dem Kreis der Exilanten, Frauen und „child survivors“. Der letzte Teil befasst sich mit der „zweiten Generation“ der nach der Shoah Geborenen. Ihr literarischer Umgang mit der Shoah ist bestimmt von der Suche nach der eigenen jüdischen Identität innerhalb einer deutschen Mehrheitsgesellschaft, die in Teilen noch vom alten wie von einem neuen Antisemitismus geprägt ist.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Wasser, Wälder und graue Dörfer

Wasser, Wälder und graue Dörfer von Musäus,  Thekla
Die historische Landschaft Karelien hat in der finnischen und russischen Kulturgeschichte einen hohen Stellenwert als Sehnsuchtsort, verteidigtes Grenzgebiet und idealisiertes Naturparadies ¬– trotz seiner geographischen Randlage. Überlieferungen und literarische Texte haben dabei die Wahrnehmung der außerliterarischen Realität stark beeinflusst. Thekla Musäus untersucht Karelien als literarischen Ort anhand von sieben belletristischen Werken aus dem Zeitraum von 1931 bis 1957. Vier Werke aus Finnland, drei finnischsprachige Werke aus der Karelischen Sowjetrepublik und zwei russischsprachige Werke werden auf die Bedeutung des Raums Karelien in ihrem Gesamtgefüge hin analysiert. Es zeigt sich, dass die kulturhistorischen Spuren auf beiden Seiten der finnisch-sowjetischen Grenze trotz aller ideologischen und ästhetischen Überformungen in der Literatur deutlich sichtbar bleiben. Bemerkenswert ist dabei die große Bedeutung des literarischen Raums Karelien für die Gesamtstruktur der Werke. Die Raumanalyse ermöglicht gerade bei der ideologischen Prägung der Werke einen genaueren Blick. Sie lässt erkennen, wie trotz der Anwendung ideologischer Schemata (z.B. des Sozialistischen Realismus) oder einer nationalistischen Idealisierung differenzierte Sinngebungen Eingang in ein literarisches Werk finden können.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Philologos Kosmos

Philologos Kosmos von Baumbach,  Manuel, Görgemanns,  Herwig, Hirsch-Luipold,  Rainer
Die kleinen Schriften von Herwig Görgemanns, die in diesem Band anlässlich des 80. Geburtstages des Heidelberger Gräzisten versammelt sind, vereinen, was andernorts in disziplinärer Zersplitterung und im Auseinanderdriften von Spezialistentum und Vermittlungskompetenz auseinanderfällt: Detailstudien zur antiken Literatur, Geistesgeschichte und Naturwissenschaft verbinden sich im Werk von Herwig Görgemanns mit einer souveränen Darstellung der großen philosophischen und religiös-theologischen Zusammenhänge. Die hier versammelten Beiträge reichen von der Frage nach "Wahrheit und Fiktion in Platons Atlantis-Erzählung" über das Problem der "Sonnenfinsternisse in der antiken Astronomie" bis hin zu Darstellungen der Geschichte der Ethik, der "Jenseitsfurcht und Jenseitshoffnung bei den Griechen" und von "Kosmologie, Kosmogonie und Schöpfung". Sie enthalten Interpretationen von Platon und dem homerischen Hermeshymnus bis hin zu Cicero, Plutarch und Mark Aurel, dem 4. Makkabäerbuch und Origenes.
Aktualisiert: 2020-01-07
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