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Interpretationen: Gedichte von Else Lasker-Schüler

Interpretationen: Gedichte von Else Lasker-Schüler von Lermen,  Birgit, Motté,  Magda
Gottfried Benn nannte sie »die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte«: Mit diesem gewichtigen Urteil stand er nicht allein. So, wie sie die Konventionen des bürgerlichen Lebens hinter sich ließ, schuf sie sich in ihren Texten auch eine eigene religiöse Welt, in der es zwischen ihr und der Bibel letztlich keine Trennung mehr gab. In chronologischer Anordnung bietet der Band repräsentative Beispiele in Text und Interpretation aus dem gesamten Schaffen der Dichterin: Nervus erotis – Weltende – Ruth – Mein Volk – Heimweh – Pharao und Joseph – Versöhnung – Höre – Hagar und Jsmaël – Die Verscheuchte – Mein blaues Klavier – Jerusalem.
Aktualisiert: 2020-11-11
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Gewalt und Anmut

Gewalt und Anmut von van Marwyck,  Mareen
In der Literatur und Ästhetik um 1800 ist »Anmut« nicht nur Bewegungsschönheit und Ausdruck weiblicher Sittlichkeit. Sie ist, so zeigt diese Studie, zugleich eine Form der Ästhetisierung und Heroisierung weiblicher Gewalt. Als alternativer Topos zum männlich codierten Erhabenen etabliert sich in Texten wie Schillers »Jungfrau von Orleans« und Kleists »Penthesilea« eine Ästhetik graziöser Kampftänze, die bis zum zeitgenössischen Actionfilm die Inszenierung weiblichen Heldentums prägt. Die anmutige Gewaltästhetik stellt nicht nur eine prekäre Verschränkung bürgerlicher Weiblichkeit mit militärischem Handeln dar, sondern unterläuft zugleich die »doppelte Ästhetik« eines harmonischen Schönen und eines gewaltsamen Erhabenen. Die Aufhebung dieser Dualität steht jedoch nur scheinbar im Widerspruch zu den Theorien des 18. Jahrhunderts - sie ist vielmehr in den Anmutskonzeptionen selbst angelegt und wird zudem durch die Ästhetik der europäischen Fechtkunst vorbereitet. Mit einem diskursanalytischen Verfahren erforscht Mareen van Marwyck die gewaltästhetisierenden und -heroisierenden Mechanismen der Anmut und eröffnet damit eine neue Perspektive auf die Inszenierung weiblichen Heldentums und das Verhältnis von Gewalt und Ästhetik im ausgehenden 18. Jahrhundert.
Aktualisiert: 2023-02-03
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Transit-Orte in der Literatur

Transit-Orte in der Literatur von Wilhelmer,  Lars
Hotelzimmer, Bahnhöfe, Flughafenterminals: Orte wie diese sind längst Teil unseres Alltags. Es sind Transit-Orte - Orte, an denen wir uns aufhalten, ohne zu bleiben. Marc Augé nennt sie »Nicht-Orte«, Peter Sloterdijk »Niemandsorte«. Nichts und niemand also, worüber es zu schreiben lohnte? Das Gegenteil beweisen zahlreiche Autorinnen und Autoren der literarischen Moderne, die Transit-Orte zum Gegenstand und zum Moment der Strukturierung ihrer Texte machen. Lars Wilhelmer zeigt: Im Zeitalter von Globalisierung und Mobilität bieten diese Orte, verschmolzen zu hyperkulturellen Transit-Räumen, das, was konventionelle Orte längst nicht mehr bieten können - einen Halt, eine Zuflucht.
Aktualisiert: 2023-02-03
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Transmediale Genre-Passagen

Transmediale Genre-Passagen von Ritzer,  Ivo, Schulze,  Peter W.
Genres unterliegen stets Transformationsprozessen und stehen in Wechselbeziehungen zu anderen Genres - nicht nur intramedial, sondern in einer medienpluralisierten globalen Gesellschaft immer stärker auch medienübergreifend. Daher lassen sich anhand generischer Strukturen auch komplexe mediale und kulturelle Austauschprozesse beobachten und analysieren.Dieser Band fokussiert transmediale Erscheinungen und bietet eine interdisziplinäre Plattform, um verschiedene Forschungsperspektiven miteinander zu verbinden, die sich in Bezug auf Genre-Muster in differenten Medien traditionell eher isoliert entwickelt und auch unterschiedlich konzipierte Terminologien hervorgebracht haben.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Moral und Moderne

Moral und Moderne von Meier,  Wiebke, Pippin,  Robert B
In seinem Buch Moral und Moderne - Die Welt von Henry James zeigt Robert Pippin, dass Henry James in seinen Romanen und Erzählungen nicht nur eine neue Lesart, sondern letztlich eine Neubegründung der Moral entworfen hat. Obwohl James die Moderne als eine komplexe und bisher nicht dagewesene historische Situation ernst nimmt und ihre Ambiguitäten und Irritationen keineswegs leugnet, ist er nicht wie viele andere in Skeptizismus oder Ästhetizismus verfallen. Robert Pippin legt wichtige, neue Interpretationen zu allen großen Werken von James vor, die insgesamt seine These belegen, daß hier ein Erzähler einen eigenständigen und philosophisch fruchtbaren Beitrag zum Sinn der modernen Moral geliefert hat. Moral und Moderne ist aber nicht nur ein Buch für Philosophen und Literaturwissenschaftler, sondern auch eines für interessierte Leser von Henry James, da Pippin seine Argumente darzulegen versteht, ohne auf ein spezielles philosophisches oder theoretisches Vokabular zurückzugreifen. „Pippin ist, glaube ich, genau die Art von Leser, die James sich gewünscht hätte.“ Richard Rorty, Stanford University „Das zentrale Verdienst dieses Buches ist eine erfrischend hintergründige und genaue Darstellung des moralischen Fundaments in James’ Romanen.“ Alice Crary, New School University „Pippins vorsichtige, umfassende und unwiderstehliche Argumentation rekonstruiert die moralischen Konsequenzen des Modernismus und ihren Widerschein in den gelebten Erfahrungen von James’ Figuren.“ Collin Meissner, University of Notre Dame “. genau beobachtet und mit gewissenhaftem Blick auf die Details wie auch auf die größeren Zusammenhänge der interpretierten Texte. David Bromwich, Yale University
Aktualisiert: 2023-02-01
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Schwärmer und Phantasten

Schwärmer und Phantasten von Heckmann,  Herbert, Kemp,  Friedhelm
Die Bezeichnungen Schwärmer und Phantasten haben heute eher den Charakter von Schimpfwörtern. Die in diesem Band versammelten Beiträge (u.a. von Iso Camartin, Friedrich Dieckmann und Ludwig Harig) unternehmen den Versuch, dieses Vorurteil zu revidieren und die kühne Sehnsucht der sogenannten Schwärmer und Phantasten nach Wahrheit und Erkenntnis anzuerkennen.
Aktualisiert: 2022-01-13
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Deutsche Literaturwissenschaft 1945–1965

Deutsche Literaturwissenschaft 1945–1965 von Boden,  Petra, Rosenberg,  Rainer
Arbeiten zur Geschichte der Literaturwissenschaft in Deutschland nach 1945 sind noch immer eine Ausnahme. Dieses Buch liefert Bausteine, die dazu beitragen, diese Lücke mit Hilfe von neuem Material zu schließen. Anhand von system- und fächerübergreifenden Beispielen aus Germanistik und Romanistik können institutionengeschichtliche Chancen und Zwänge, personal- und strukturpolitische Entscheidungen, abgebrochene und forcierte Karrieren in Beziehung gesetzt werden zu theorie- und schulbildenden Konzepten, zu den methodologischen Voraussetzungen und den öffentlichkeitswirksamen Folgen einer Wissenschaftsentwicklung, die in beiden deutschen Staaten zu keiner Zeit autonom verlief, aber durchaus auch ihrer eigenen Entwicklungslogik folgte. Unter den veränderten Bedingungen nach der deutschen Vereinigung kann ohne Vorbehalte darüber Auskunft gegeben werden, wo der literaturwissenschaftliche Diskurs durch unterschiedliche Ideologien, Traditionen und Schulen prädisponiert war und an welchen Stellen systemübergreifende Paradigmen und Forschungsfelder weiter bestanden bzw. sich neu etablieren konnten.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Translationsfiktionen

Translationsfiktionen von Babel,  Reinhard
Literarische Darstellungen von Übersetzung - Translationsfiktionen - spielen bereits in der Bibel, in der griechischen Literatur sowie bei Cervantes und Goethe eine zentrale Rolle. In dieser Tradition literaturhistorisch bedeutender Werke wird offenbar, dass Übersetzung ein metareflexiver Knotenpunkt literarischer Produktion und Rezeption ist. Indem er unterschiedliche Translationsfiktionen bei Novalis, E.T.A. Hoffmann, Borges, Cortázar, Achebe und Mitchell analysiert, zeigt Reinhard Babel, wie literaturtheoretische, poetologische und sprachphilosophische Konzepte im literaturwissenschaftlichen Gegenstand selbst reflektiert werden können.
Aktualisiert: 2023-02-03
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