Schreiben und Tilgen

Schreiben und Tilgen von Hantke,  Susanne, Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Zum 60. Jahrestag des Romans »Nackt unter Wölfen« ein elementarer Beitrag zur Entmythologisierung des Buchenwaldgedächtnisses. Der KZ-Roman »Nackt unter Wölfen«, 1958 in der DDR erschienen, wurde innerhalb kurzer Zeit ein Welterfolg, der bald in 30 Sprachen übersetzt wurde. Sein Autor, der Kommunist Bruno Apitz (1900-1979), war selbst Häftling in Buchenwald gewesen und hatte fast acht Jahre Lager überlebt. Apitz wollte den Überlebenskampf der Kommunisten im KZ schildern und die politisch-moralischen Konflikte des Widerstands zum Thema machen. Die Idee zum Roman entstand bald nach der Befreiung, doch erst ab 1954 wagte sich Apitz an den Stoff. Drei Jahre lang arbeitete er intensiv an dem Manuskript: Figuren und Szenen fielen dem Prozess zwischen Selbstzensur und konkurrierenden politischen Lesarten zum Opfer. Bis zum Erscheinen dieses Romans waren ehemalige kommunistische Häftlinge und Widerstandskämpfer aus Buchenwald im Kontext des Kalten Krieges von der SED politisch verfemt worden. Der Erfolg des Romans über den kleinen Jungen, der durch den Zusammenhalt der Häftlinge das Lager überlebt, führte aber schließlich zu ihrer Rehabilitierung. Auf der Basis des von ihr vollständig erschlossenen Romanmanuskripts zeichnet Susanne Hantke den Schreib- und Entstehungsprozess des antifaschistischen Bestsellers nach und erhellt darin vielfach unbekannte biografische und politische Hintergründe.
Aktualisiert: 2023-06-20
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Schreiben und Tilgen

Schreiben und Tilgen von Hantke,  Susanne, Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Zum 60. Jahrestag des Romans »Nackt unter Wölfen« ein elementarer Beitrag zur Entmythologisierung des Buchenwaldgedächtnisses. Der KZ-Roman »Nackt unter Wölfen«, 1958 in der DDR erschienen, wurde innerhalb kurzer Zeit ein Welterfolg, der bald in 30 Sprachen übersetzt wurde. Sein Autor, der Kommunist Bruno Apitz (1900-1979), war selbst Häftling in Buchenwald gewesen und hatte fast acht Jahre Lager überlebt. Apitz wollte den Überlebenskampf der Kommunisten im KZ schildern und die politisch-moralischen Konflikte des Widerstands zum Thema machen. Die Idee zum Roman entstand bald nach der Befreiung, doch erst ab 1954 wagte sich Apitz an den Stoff. Drei Jahre lang arbeitete er intensiv an dem Manuskript: Figuren und Szenen fielen dem Prozess zwischen Selbstzensur und konkurrierenden politischen Lesarten zum Opfer. Bis zum Erscheinen dieses Romans waren ehemalige kommunistische Häftlinge und Widerstandskämpfer aus Buchenwald im Kontext des Kalten Krieges von der SED politisch verfemt worden. Der Erfolg des Romans über den kleinen Jungen, der durch den Zusammenhalt der Häftlinge das Lager überlebt, führte aber schließlich zu ihrer Rehabilitierung. Auf der Basis des von ihr vollständig erschlossenen Romanmanuskripts zeichnet Susanne Hantke den Schreib- und Entstehungsprozess des antifaschistischen Bestsellers nach und erhellt darin vielfach unbekannte biografische und politische Hintergründe.
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Schreiben und Tilgen

Schreiben und Tilgen von Hantke,  Susanne, Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Zum 60. Jahrestag des Romans »Nackt unter Wölfen« ein elementarer Beitrag zur Entmythologisierung des Buchenwaldgedächtnisses. Der KZ-Roman »Nackt unter Wölfen«, 1958 in der DDR erschienen, wurde innerhalb kurzer Zeit ein Welterfolg, der bald in 30 Sprachen übersetzt wurde. Sein Autor, der Kommunist Bruno Apitz (1900-1979), war selbst Häftling in Buchenwald gewesen und hatte fast acht Jahre Lager überlebt. Apitz wollte den Überlebenskampf der Kommunisten im KZ schildern und die politisch-moralischen Konflikte des Widerstands zum Thema machen. Die Idee zum Roman entstand bald nach der Befreiung, doch erst ab 1954 wagte sich Apitz an den Stoff. Drei Jahre lang arbeitete er intensiv an dem Manuskript: Figuren und Szenen fielen dem Prozess zwischen Selbstzensur und konkurrierenden politischen Lesarten zum Opfer. Bis zum Erscheinen dieses Romans waren ehemalige kommunistische Häftlinge und Widerstandskämpfer aus Buchenwald im Kontext des Kalten Krieges von der SED politisch verfemt worden. Der Erfolg des Romans über den kleinen Jungen, der durch den Zusammenhalt der Häftlinge das Lager überlebt, führte aber schließlich zu ihrer Rehabilitierung. Auf der Basis des von ihr vollständig erschlossenen Romanmanuskripts zeichnet Susanne Hantke den Schreib- und Entstehungsprozess des antifaschistischen Bestsellers nach und erhellt darin vielfach unbekannte biografische und politische Hintergründe.
Aktualisiert: 2023-06-20
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Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis

Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis von Burger,  Hermann, Horstmann,  Ulrich, Zumsteg,  Simon
Hermann Burger war, allem voran in seiner Frankfurter Poetik-Vorlesung, ein wortreicher Erläuterer des eigenen schriftstellerischen Werks. Minutiös und erhellend berichtet er über seine Arbeitsmethoden, seine An- und Einsichten zur Schweiz und über die Recherchen zu seinen literarischen Texten, er reflektiert die Existenzform des Schreibens und schließlich, in seinem berühmten Traktat, das in Form von Aphorismen aufgebaut ist, über das Verhältnis von Kunst, Tod und Leben.
Aktualisiert: 2023-06-20
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Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis

Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis von Burger,  Hermann, Horstmann,  Ulrich, Zumsteg,  Simon
Hermann Burger war, allem voran in seiner Frankfurter Poetik-Vorlesung, ein wortreicher Erläuterer des eigenen schriftstellerischen Werks. Minutiös und erhellend berichtet er über seine Arbeitsmethoden, seine An- und Einsichten zur Schweiz und über die Recherchen zu seinen literarischen Texten, er reflektiert die Existenzform des Schreibens und schließlich, in seinem berühmten Traktat, das in Form von Aphorismen aufgebaut ist, über das Verhältnis von Kunst, Tod und Leben.
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Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis

Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis von Burger,  Hermann, Horstmann,  Ulrich, Zumsteg,  Simon
Hermann Burger war, allem voran in seiner Frankfurter Poetik-Vorlesung, ein wortreicher Erläuterer des eigenen schriftstellerischen Werks. Minutiös und erhellend berichtet er über seine Arbeitsmethoden, seine An- und Einsichten zur Schweiz und über die Recherchen zu seinen literarischen Texten, er reflektiert die Existenzform des Schreibens und schließlich, in seinem berühmten Traktat, das in Form von Aphorismen aufgebaut ist, über das Verhältnis von Kunst, Tod und Leben.
Aktualisiert: 2023-06-20
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Hugo Ball Almanach. Neue Folge 14

Hugo Ball Almanach. Neue Folge 14 von Faul,  Eckhard
Emmy Hennings und Johannes R. Becher stehen im Mittelpunkt des neuen Hugo-Ball-Almanachs sowie neu entdeckte zeitgenössische Texte über Klabund. Nach München in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg führen neu entdeckte Texte über Klabund von Alfred Vagts sowie über Emmy Hennings und Johannes R. Becher von Friedrich Wilhelm Wagner. Wie die Dargestellten gehörten beide Verfasser zum erweiterten Kreis der Münchner Frühexpressionisten, zu dessen zentralen Figuren Hugo Ball zählt. Sprachkritische Einflüsse auf sein dadaistisches Werk werden im neuen Almanach ebenso näher untersucht wie der Einfluss des französischen Dichters Lautréamont auf ihn. Ausgehend von Lewis Carrolls "Alice"-Romanen wird über die Stellung von Kind und Kindheit in Dada reflektiert. Daneben wird der Roman "Caravansérail" (1924) des Dadaisten und Surrealisten Francis Picabia analysiert und die Frage gestellt, was populäre Avantgarden sind. Teil der internationalen Avantgarde seiner Zeit war „Der Sturm“, dessen geplante digitale Quellenedition vorgestellt wird – ebenso wie das neu eröffnete Christian Schad Museum in Aschaffenburg. Der aktuelle Band dokumentiert zudem wie jedes Jahr die Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich. Abschließend werden im Rezensionsteil die jüngsten Publikationen zu Dada und Hugo Ball besprochen.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Hugo Ball Almanach. Neue Folge 14

Hugo Ball Almanach. Neue Folge 14 von Faul,  Eckhard
Emmy Hennings und Johannes R. Becher stehen im Mittelpunkt des neuen Hugo-Ball-Almanachs sowie neu entdeckte zeitgenössische Texte über Klabund. Nach München in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg führen neu entdeckte Texte über Klabund von Alfred Vagts sowie über Emmy Hennings und Johannes R. Becher von Friedrich Wilhelm Wagner. Wie die Dargestellten gehörten beide Verfasser zum erweiterten Kreis der Münchner Frühexpressionisten, zu dessen zentralen Figuren Hugo Ball zählt. Sprachkritische Einflüsse auf sein dadaistisches Werk werden im neuen Almanach ebenso näher untersucht wie der Einfluss des französischen Dichters Lautréamont auf ihn. Ausgehend von Lewis Carrolls "Alice"-Romanen wird über die Stellung von Kind und Kindheit in Dada reflektiert. Daneben wird der Roman "Caravansérail" (1924) des Dadaisten und Surrealisten Francis Picabia analysiert und die Frage gestellt, was populäre Avantgarden sind. Teil der internationalen Avantgarde seiner Zeit war „Der Sturm“, dessen geplante digitale Quellenedition vorgestellt wird – ebenso wie das neu eröffnete Christian Schad Museum in Aschaffenburg. Der aktuelle Band dokumentiert zudem wie jedes Jahr die Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich. Abschließend werden im Rezensionsteil die jüngsten Publikationen zu Dada und Hugo Ball besprochen.
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Hugo Ball Almanach. Neue Folge 14

Hugo Ball Almanach. Neue Folge 14 von Faul,  Eckhard
Emmy Hennings und Johannes R. Becher stehen im Mittelpunkt des neuen Hugo-Ball-Almanachs sowie neu entdeckte zeitgenössische Texte über Klabund. Nach München in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg führen neu entdeckte Texte über Klabund von Alfred Vagts sowie über Emmy Hennings und Johannes R. Becher von Friedrich Wilhelm Wagner. Wie die Dargestellten gehörten beide Verfasser zum erweiterten Kreis der Münchner Frühexpressionisten, zu dessen zentralen Figuren Hugo Ball zählt. Sprachkritische Einflüsse auf sein dadaistisches Werk werden im neuen Almanach ebenso näher untersucht wie der Einfluss des französischen Dichters Lautréamont auf ihn. Ausgehend von Lewis Carrolls "Alice"-Romanen wird über die Stellung von Kind und Kindheit in Dada reflektiert. Daneben wird der Roman "Caravansérail" (1924) des Dadaisten und Surrealisten Francis Picabia analysiert und die Frage gestellt, was populäre Avantgarden sind. Teil der internationalen Avantgarde seiner Zeit war „Der Sturm“, dessen geplante digitale Quellenedition vorgestellt wird – ebenso wie das neu eröffnete Christian Schad Museum in Aschaffenburg. Der aktuelle Band dokumentiert zudem wie jedes Jahr die Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich. Abschließend werden im Rezensionsteil die jüngsten Publikationen zu Dada und Hugo Ball besprochen.
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