Umbruch am Bodensee

Umbruch am Bodensee von Volkart,  Silvia
Der Band befasst sich mit den politischen und religiösen Entwicklungen des Thurgaus und des Bodenseeraums zwischen dem Konstanzer Konzil und der Reformationszeit. Er handelt vom Eindringen der Eidgenossen in thurgauische Gebiete bis zur Eroberung im Jahr 1460. Er beleuchtet die spätmittelalterliche Religiosität und geht der Frage nach, weshalb der um 1520 anbrechende reformatorische Umsturz bei der ländlichen Bevölkerung einen guten Nährboden fand. Die vielfältigen Ereignisse der Konzilszeit, die damals erreichten Ergebnisse, aber auch die nicht gelösten Konflikte waren für den Thurgau folgenreich und sind teilweise bis heute spürbar. Farbenprächtige Chronikdarstellungen, historische Ansichten, Fotos von Bauten und Denkmälern sowie Karten zu politischen Ereignissen und der thurgauischen Klösterlandschaft illustrieren diese Entdeckungsreise.
Aktualisiert: 2019-12-03
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Der Thurgau im Mittelalter

Der Thurgau im Mittelalter von Volkart,  Silvia
Das Ende des Konzils von Konstanz jährt sich 2018 zum 600. Mal. Dieser wichtigste Kirchenkongress des Mittelalters war ein religiöses Grossereignis und hatte weitreichende politische und wirtschaftliche Folgen. Ereignisse wie die Verbrennung von Jan Hus, die Flucht von Papst Johannes XXIII. und die Ächtung des Habsburgers Friedrich IV. haben die Welt verändert. Das Gebiet der Nordostschweiz war Durchgangs- und Gastland für Tausende von Teilnehmern. Die Reihe «Der Thurgau im späten Mittelalter» bereitet vielfältige Aspekte der Alltagsgeschichte jener Jahre auf. Band 1 Rom am Bodensee zeigt, wie der Thurgau vor 1414 politisch aussah, welche Ereignisse des Konzil-Alltags überliefert sind und erläutert die politischen und kulturellen Folgen des Konzils. Band 2 Vom Bodensee nach Bischofszell beleuchtet Alltag und Wirtschaft im Thurgau des 15. Jahrhunderts. Band 3 Umbruch am Bodensee befasst sich mit den politischen und religiösen Entwicklungen des Thurgaus und des Bodenseeraums zwischen dem Konstanzer Konzil und der Reformationszeit.
Aktualisiert: 2020-07-30
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Ernst Würtenberger

Ernst Würtenberger von Burmester,  Andreas, Hübner,  Ute, Merkel,  Ursula, Pohlmann,  Inga, Sander,  Simone, Stark,  Barbara, Volkart,  Silvia
Er war ein brillanter Porträtist und erfolgreicher Maler, ein meisterhafter Holzschneider, ein ebenso einfühlsamer wie didaktisch begabter Lehrer, ein analytisch denkender Kopf und scharfzüngiger Rhetoriker, ein gesellschaftlich vielfältig engagierter Netzwerker, ein treuer Freund sowie ein fürsorglicher Vater und Ehemann. Er galt als humorvoll, literarisch interessiert und als jederzeit interessanter Gesprächspartner in intellektuellen Belangen. Ernst Würtenberger, 1868 im südbadischen Steißlingen geboren, war von Geburt Deutscher, wuchs jedoch seit seinem achten Lebensjahr im schweizerischen Emmishofen, heute Kreuzlingen, auf und verbrachte zwischen 1902 und 1921 seine künstlerisch wichtigsten Schaffensjahre in Zürich. Hier machte er nicht nur Karriere als Porträtist, sondern auch in der örtlichen Kunstszene: Viele Jahre gehörte er der Sammlungs- und Ausstellungskommission der Zürcher Kunstgesellschaft an, hatte maßgeblichen Anteil an der Durchsetzung Ferdinand Hodlers in der Limmatstadt, beriet namhafte Sammler und unterrichtete sieben Jahre an der Zürcher Kunstgewerbeschule. Ernst Würtenberger war sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland ein bekannter und anerkannter Künstler. In über 400 gemalten Bildnissen und Genrebildern spürte er menschlicher Individualität nach. Seine frühen Portraits, vor dunklen Hintergründen weisen auf Ein flüsse Arnold Böcklins und Hans Thomas, eben so die selteneren Landschaften. In Zürich fand er unter dem Eindruck von Ferdinand Hodler und Félix Vallotton zu einer eigenen Formensprache: In klarer körperlicher Zeichnung und fein charakterisiertem Gesichtsausdruck heben sich die Personen vor neutral hellem Hintergrund ab. Die Farbe wird in zurückhaltender Pinselschrift aufgetragen. Wirkungsvoll gesetzte Komplementärkontraste modellieren die Gesichter. Diese sachliche, ganz auf die Individualität des Modells konzentrierte Porträtkunst hat das öffentliche Bild der von ihm Dargestellten bis heute vielfach geprägt. Der Band erscheint zu den Ausstellungen in der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz und im Hesse Museum Gaienhofen. Er stellt die erste Monographie zum Schaffen des Künstlers dar. Ernst Würtenberger, (1868-1934) war ein deutscher Maler, Zeichner, Graphiker, Illustrator, Kunsttheoretiker und Kunstvermittler. Nach dem Studium an der Münchner Kunstakademie hielt er sich 1894/1895 bei Arnold Böcklin in Florenz auf. 1896 bis 1898 war er an der Karlsruher Kunstakademie Meisterschüler von Ferdinand Keller. Nach seiner Heirat kehrte er zunächst an den Bodensee zurück und übersiedelte 1902 nach Zürich, wo er zu einem gefragten Porträtmaler wurde. Er war Vorstandsmitglied der Zürcher Kunstgesellschaft und lehrte an der Kunstgewerbeschule Zürich. 1921 wurde Professor für Holzschnitt, Illustration und Komposition an der Akademie in Karlsruhe, wo er bis zu seinem Tod im Jahr1934 wirkte.
Aktualisiert: 2020-08-17
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Bilderwelt des Spätmittelalters

Bilderwelt des Spätmittelalters von Volkart,  Silvia
Das Dominikanerinnenkloster Töss erlebte im Spätmittelalter eine Blütezeit. Zwischen 1469 und 1491 liessen die Nonnen ein neues Klausurgebäude errichten und den Kreuzgang wenig später ausmalen. Auf 160 Metern Wandfläche entstand eine vielfigurige Bilderwelt mit Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament. Der Gemäldezyklus war dominikanisch geprägt, spiegelte in seinem weit über die Ordensthematik hinausreichenden Bildprogramm aber die um 1500 in Töss lebende Frauengemeinschaft wider: Ein selbstbewusst auftretender Konvent von Schwestern aus traditionsreichen Familien, der sich mit der Ausschmückung des Kreuzgangs ein Denkmal setzte. In der Sprache der Bilder dokumentierte er sein religiöses Selbstverständnis und sein Verbundensein mit der Welt jenseits der Klostermauern. Die mit der Ausstattung betrauten, anonymen Maler schöpften aus dem Bilderfundus der Zeit: Buchillustrationen, Kupferstiche und Altartafeln führender, im süddeutschen Raum tätiger Meister boten ihnen einen reichen Bilderschatz. Die kunsthistorischen Bezüge des Tösser Zyklus weisen in die Künstlerwerkstätten von Colmar, Nürnberg und Zürich. Einzigartig war überdies die bemalte Sockelzone mit Wappen und Namen von Nonnen und ihren Verwandten. Sie vermittelt einen Einblick in die familiären Bindungen der Tösser Schwestern, aber auch in die spätmittelalterliche Familien- und Machtpolitik. Die Wandmalereien wurden im 19. Jahrhundert zerstört. Dank Nachzeichnungen von Zürcher und Winterthurer Künstlern sind sie uns jedoch überliefert.
Aktualisiert: 2020-03-13
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Vom Bodensee nach Bischofszell

Vom Bodensee nach Bischofszell von Volkart,  Silvia
Der Lebensraum zwischen Thur und Bodensee war bereits im 15. Jahrhundert eine geordnete Städte-und Burgenlandschaft. Die Gegend war fruchtbar. Getreide, Fisch und Wein waren die Existenzgrundlagen vieler Bauern und Grundherrschaften. Hinzu kam der Anbau von Hanf für die Leinenproduktion. Dieser Wirtschaftszweig mit den Marktzentren Konstanz, St. Gallen und Bischofszell bot Bauernfamilien und Handwerkern Arbeit. Für Kaufleute war das Exportprodukt Bodenseeleinwand ein lukratives, wenn auch krisenanfälliges Geschäft. Ob als Besitzer des Weinguts Narrenberg hoch über dem Bodensee oder als Gewerbler in Bischofszell tätig, die Menschen waren im Alltag durch ihre Arbeit miteinander verbunden. Nicht immer verliefen Geschäftsbeziehungen harmonisch. Konflikte machten oft den Gang vor den Richter nötig. Erheiterndes, Tragisches, aber auch Versöhnliches scheint in aktenkundigen Geschichten auf.
Aktualisiert: 2019-12-03
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Rom am Bodensee

Rom am Bodensee von Volkart,  Silvia
2014 jährt sich das Konzil von Konstanz zum 600. Mal. Dieser wichtigste Kirchenkongress des Mittelalters war ein religiöses Grossereignis und hatte weitreichende politische und wirtschaftliche Folgen. Ereignisse wie die Verbrennung von Jan Hus, die Flucht von Papst Johannes XXIII. und die Ächtung des Habsburgers Friedrich IV. haben die Welt verändert. Das Gebiet der heutigen Nordostschweiz war Durchgangs- und Gastland für Tausende von Teilnehmern. Die Veranstaltung hinterliess auch kulturelle Spuren: Die Mitra von Kreuzlingen, die Papst Johannes XXIII. Abt Erhard Lind schenkte, ist heute in Frauenfeld zu sehen. Wandmalereien in Stein am Rhein erzählen von der Heiligsprechung der Birgitta von Schweden. Die Entdeckung römischer Altertümer durch italienische Konzilteilnehmer hat die Geschichtsforschung bef lügelt. Die thematisch gegliederten Bände des vierteiligen Werkes zur Geschichte des Thurgaus im späten Mittelalter beleuchten politische und religiöse Entwicklungen sowie die Alltagsgeschichte im Bodenseeraum. Editionsplan Der Thurgau im späten Mittelalter: Band 2: Alltag und Wirtschaft (2015) Band 3: Kirchen, Klöster, Volksfrömmigkeit (2017) Band 4: Vom Bischof zu Zwingli (2018)
Aktualisiert: 2019-12-03
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