Kelten, Kürbisse und Klosterdorf

Kelten, Kürbisse und Klosterdorf von Niederhäuser,  Peter
2019 feiert Seegräben die Ersterwähnung von 1219. Damals schenkten die Freiherren von Regensberg den Ort mit der Mühle Aathal dem Kloster Rüti, und bis ins 19. Jahrhundert nahm Rüti grossen Einfluss auf den Alltag von Seegräben. Doch die Geschichte reicht viel weiter zurück: Pfahlbauer, Kelten und Römer, Ritter, Mönche und Bauern, Fabrikanten und Arbeiter prägten auf ganz unterschiedliche Weise die Entwicklung der Gemeinde, die heute von aussen vor allem mit Kürbissen und Dinosauriern identifiziert wird. Das reich bebilderte Buch stellt die wichtigsten Etappen der Geschichte von Seegräben vor und lässt Einwohnerinnen und Einwohner zu Wort kommen, um die Besonderheiten der kleinen Gemeinde im Herzen des Zürcher Oberlandes zu zeigen. Mit Beiträgen von Kurt Altorfer und Claudia Fischer-Karrer
Aktualisiert: 2019-09-02
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Zurück zu Eichendorff!

Zurück zu Eichendorff! von Gartmann,  Thomas
Eine nationalsozialistisch «kontaminierte» Oper soll ­aufgrund ihrer musikalischen Reichtümer mit einem erneuerten Libretto wieder auf die Bühne gebracht werden – doch wie, ohne gleichzeitig die Historie zu ­verleugnen? Der Schweizer Komponist Othmar Schoeck tat sich aus heutiger Sicht wahrlich keinen Gefallen, als er sich Ende der 1930er-Jahre auf Anregung des Winterthurer Mäzens Werner Reinhart mit dem badischen Dichter ­Hermann Burte zusammentat, um eine Oper zu schreiben. Zu allem Überfluss wurde das auf ­einer Novelle von Joseph von Eichendorff basierende «Schloss ­Dürande» 1943 an der Staatsoper Berlin und damit im erklärten Leuchtturm der national­sozialistischen Kulturpolitik uraufgeführt. Das musikalisch heraus­ragende, sprachlich aber unzuläng­liche und politisch gezeichnete Werk verschwand in der Versenkung. Anhand von bisher unveröffentlichten Quellen wurde die Geschichte der Oper aufgearbeitet und gleichzeitig dem Werk im Rückgriff auf die Vorlage Eichendorffs und seine Lyrik ein neues Libretto unterlegt. Neben der Gegenüberstellung beider Libretti, die zum eigenen ästhetischen Urteil einlädt, bietet dieses Buch eine ausführliche Dokumentation zum Entstehungs- und Bearbeitungs­prozess der Oper.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Die Münzen vom Bodensee

Die Münzen vom Bodensee von Rutishauser,  Marcel
Die am Bodensee geprägten Münzen sind wichtige Quellen und Zeugen der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte und heute gesuchte Objekte für Wissenschaft und Sammler. Der Katalog fasst erstmals alle Münzstätten der Bodenseeregion und alle heute bekannten Typen von Münzprägungen bis 1800 zusammen. In 22 Kapiteln zu den Prägeherrschaften werden die Münzen detailliert beschrieben und vollständig abgebildet, Harald Derschka führt in die regionale Münzgeschichte ein. Der Katalog enthält 675 detaillierte Beschreibungen zu allen bekannten Münzen, Abbildungen, Angaben zum Wert von über 1500 Münztypen sowie zu öffentlichen und privaten Sammlungen. Er erschließt die ältere Standardliteratur und ergänzt diese um die in den letzten Jahrzehnten stark erweiterten Kenntnisse zur Numismatik des Bodensees. Die Prägungen von Konstanz, St. Gallen, Schaffhausen und der Grafschaft Montfort sind am umfangreichsten, sie werden vervollständigt durch diejenigen der kleineren Münzstätten wie Friedrichshafen (damals Buchhorn genannt), Ravensburg, Überlingen, Wangen oder Lindau. Als Referenz- und Nachschlagewerk wendet sich dieses Buch an Numismatiker, Geschichtsinteressierte und Sammler gleichermaßen.
Aktualisiert: 2019-09-24
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Schweizerisches Archiv für Volkskunde / Archives suisses des traditions populaires

Schweizerisches Archiv für Volkskunde / Archives suisses des traditions populaires von Eggmann,  Sabine, Kuhn,  Konrad J.
Die wissenschaftliche Zeitschrift Schweizerisches Archiv für Volkskunde / Archives suisses des traditions populaires (SAVk/ASTP) veröffentlicht Originalarbeiten (Abhandlungen, Debatten, Forschungsberichte und Miszellen) zu volkskundlich-alltagskulturellen, kulturanthropologischen, regionalethnografischen und kulturwissenschaftlichen Themen.
Aktualisiert: 2019-09-27
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Stadtentwicklung im vormodernen Europa

Stadtentwicklung im vormodernen Europa von Pauly,  Michel, Stercken,  Martina
Beobachtungen zu Permanenzen und Wandel stehen im Zentrum der Skizze zur Stadtentwicklung in Westeuropa. Sie unternimmt den Versuch, langlebige Verhältnisse und deutliche Einschnitte in einer weiten zeitlichen und räumlichen Perspektive zu umreissen, die von der Verfestigung der neuen städtischen Lebensform im 12. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert reicht, als sich mit der politischen Neuordnung und der Industrialisierung die Vorstellungen von Stadt veränderten. Zusammengeführt und partiell neu bewertet werden damit epochenspezifische Befunde der historischen Forschung zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadt, vergleichende Untersuchungen zu regionalen Unterschieden in Westeuropa und Erkenntnisse anderer an der Städteforschung beteiligter Disziplinen.
Aktualisiert: 2019-08-13
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Naum Reichesberg (1867–1928)

Naum Reichesberg (1867–1928) von Masé,  Aline
Leben und Werk des bedeutenden Sozialwissenschaftlers Naum Reichesberg sind kaum bekannt. In seiner Biografie spiegeln sich verschiedene Aspekte der Schweizer Geschichte des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts: die jüdische Bildungsmigration vom Zarenreich in die Schweiz, die Aktivitäten der russischen politischen EmigrantInnen, die Etablierung der Sozialwissenschaften und der Statistik, die Entstehung eines internationalen Arbeiterschutzes, der wachsende politische Einfluss der Sozialdemokratie sowie die Abschottungs- und Abwehrpolitik nach dem Ersten Weltkrieg. Geboren 1867 im Südwesten des russischen Reichs, kam Naum Reichesberg als Student an die Universität Bern und lehrte hier von 1892 bis zu seinem Tod im Jahr 1928 als Privatdozent und später als Professor für Statistik und Nationalökonomie. Reichesberg ist vor allem als Herausgeber des rund 4000 Seiten umfassenden «Handwörterbuchs der Schweizerischen Volkswirtschaft, Socialpolitik und Verwaltung» bekannt. Er bemühte sich, Wissen für alle zugänglich zu machen, und setzte sich für eine wirksame Sozialpolitik ein. Er spielte eine zentrale Rolle in der russischen «Kolonie» in Bern, die sich im späten 19. Jahrhundert rund um die Universität bildete, und war in der schweizerischen Sozialdemokratie gut vernetzt. Trotz seines – auch vom Bundesrat anerkannten – Verdienstes um die Sozialpolitik in der Schweiz wurde Reichesberg das Schweizer Bürgerrecht, wohl hauptsächlich aufgrund seiner jüdischen Herkunft, verwehrt.
Aktualisiert: 2019-10-17
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Rilkes Korrespondenzen

Rilkes Korrespondenzen von Honold,  Alexander, Wirtz,  Irmgard M.
Rainer Maria Rilke hat, wie andere bedeutende Dichter der Moderne, ein reichhaltiges und vielfältiges Briefwerk hinterlassen. Quantitativ wie auch im Hinblick auf die ästhetische Tragweite und biographische Bedeutung dieser Briefzeugnisse lässt sich von einem Werk neben dem Werk sprechen. Ausgehend von Rilkes Tendenzen zur Selbst-Fiktionalisierung untersuchen die Beiträge die Dynamik einzelner Briefbeziehungen: die Korrespondenz mit Lou Andreas-Salomé als Medium der transitorischen Alltäglichkeit oder den Figuren des Scheiterns, dem Herzwerk in der Korrespondenz mit Magda von Hattingberg, den hohen Ton der Briefe Marina Zwetajewas und nicht zuletzt die Geschäftskorrespondenz. Erstmals werden die Briefe an Angela Guttmann, der Walliser Mäzenin Marietta de Courten und der Fürstin Gagarine im Kontext vorgestellt. Begleitend zu den Briefzeugnissen ist die Briefhaltigkeit seines Erzählens in den »Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge« zu sehen, und auch das Spannungsfeld von Verlust und Anverwandlung der »Briefe an einen jungen Dichter«.
Aktualisiert: 2019-10-28
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Sternenberg

Sternenberg von Brühlmeier,  Markus, Eichenberger,  Ursula, Kawara,  Tom
Die Vereinigung Sternenbergs mit der ­Gemeinde Bauma im Jahr 2015 war der ­Anlass, auf die Geschichte dieses Ortes ­zurückzuschauen. Während in frühen ­Zeiten mangels genauerer Vorstellung und Kenntnis einfach von den «Bergleuten ob Wila» die Rede war, haftet den Sternenbergerinnen und Sternenbergern heute der Ruf an, ein überaus freiheitsliebendes Völklein zu sein. In sieben Kapiteln beleuchtet Markus Brühlmeier Ausschnitte aus der Geschichte Sternenbergs. Der Text setzt ein mit der Gründung der Kirchgemeinde Sternenberg 1706. Aus der Kirchgemeinde entsteht später die eigenständige politische Gemeinde. Die Frühindustria­lisierung im 18. Jahrhundert bietet mit der Baumwollspinnerei als Heimarbeit den Sternenber­gerinnen und Sternenbergern Erwerbsmöglichkeiten aus­serhalb der bisher dominierenden Landwirtschaft. Die Bevölkerung wächst daher von etwa 150 Menschen auf über 800 gegen Ende des 18. Jahrhunderts an. Das Baumwollgarn erweist sich auch in den folgenden rund hundert Jahren als Schicksalsfaden: Je nach Wirtschaftslage erleben die Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter goldene Jahre, aber auch Perioden grösster Armut. Die aufkommenden Fabriken schliesslich besiegeln das Schicksal der Heimindustrie. Die Bevölkerungszahl geht von einem Höchststand von gut 1400 stetig zurück. Das Buch schildert nicht nur den wirtschaftlichen Wandel, es beleuchtet auch die politischen Veränderungen und die Lebenswelt der Menschen. Ursula Eichenberger porträtiert Personen und Orte in Sternenberg, die zusammen mit den Fotos von Tom Kawara ein lebendiges Bild der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart Sternenbergs vermitteln. Die Geschichte des «Sternens» und seiner Wirtinnen kommt ebenso zur Sprache wie die Auseinandersetzungen um die Fusion Sternenbergs mit Bauma.
Aktualisiert: 2019-09-27
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Felix Maria Diogg (1762–1834)

Felix Maria Diogg (1762–1834) von Velhagen,  Rudolf, Wüst,  Mark
Felix Maria Diogg (1762–1834) war der bedeutendste Schweizer Porträtist des Klassizismus. In rund fünfzig Jahren schuf er ein beachtliches Werk von mehreren Hundert Bildnissen. Seine Bildsprache lebt von der individuellen Ausstrahlung seiner Modelle und verzichtet weitgehend auf die Darstellung von Status und Rang. Diogg porträtierte die bürgerliche Elite eines Landes, das sich im Umbruch befand. Johann Caspar Lavater, Johann Heinrich Pestalozzi und Johannes von Müller sassen ihm Modell. Der aus einfachsten Verhältnissen stammende Diogg erreichte schon in jungen Jahren grosse Bekanntheit. Geboren in Andermatt und aufgewachsen in den Bündner Bergen, fand Diogg über Studien in Besançon und in Italien den Weg zur Malerei. 1791 liess er sich in Rapperswil nieder und heiratete eine Tochter aus reichem Haus. Privat folgten konfliktreiche Jahre hinsichtlich des Verhältnisses zu seiner Verwandtschaft und zum Patriziat des Städtchens, dafür fand Diogg aber bald Zugang zu den führenden Kreisen im nahen Zürich. 1792 publizierte der Arzt und Schriftsteller Johann Caspar Hirzel eine Biografie über den jungen Maler, den er als «Zögling der Natur» bewunderte. Schnell stieg Diogg zu einem gefragten Porträtisten auf, der ständig unterwegs war und zu seinen Modellen in der ganzen Schweiz und im Elsass reiste. Die vorliegende Publikation erscheint im Rahmen einer Ausstellung über den heute weitgehend vergessenen Maler im Stadtmuseum Rapperswil-Jona.
Aktualisiert: 2019-10-17
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