Novalis

Novalis von Martin,  Ernst
Novalis war nicht nur eine Leitfigur der literarischen Romantik. Er entwickelte auch das Konzept eines frühromantischen Philosophierens, das durch Offenheit, Unabgeschlossenheit und die Unsagbarkeit des Absoluten gekennzeichnet ist. Dieser Denkansatz wird heute als eine Alternative zum Systemdenken des Deutschen Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel) verstanden und hat Berührungspunkte mit der hermeneutischen Philosophie der Gegenwart.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Pascal und Teilhard de Chardin

Pascal und Teilhard de Chardin von Firges,  Jean
Ende des 16. Jahrhunderts bewies Galileo Galilei, dass die Erde sich bewegte, nicht die Sonne. Damit zerbrach das mitteralterliche Weltbild. An der Schwelle des neu heraufziehenden Zeitalters versucht ein Denker die Folgerungen aus der veränderten geistigen Situation zu ziehen und damit eine neue Ortsbestimmung des Menschen vorzunehmen: Blaise Pascal. Dreihundert Jahre später versucht Teilhard de Chardin das Weltbild Pascals durch ein neues zu ersetzen. Was für Pascal die Entdeckung Galileis war, das wurde für Teilhard die Entdeckung der Evolution durch Darwin. Von dieser naturwissenschaftlichen Position aus unternimmt er am Beginn des Atomzeitalters eine neue Ortsbestimmung des Menschen, die der Pascal'schen entgegengesetzt ist.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Antike Texte im Horizont der Moderne

Antike Texte im Horizont der Moderne von Barié,  Paul
Paul Barié untersucht in diesem Band die Spiegelung antiker Motive und Traditionen in der Moderne. In einem Einführungskapitel reflektiert er über die Notwendigkeit alte Texte immer neu zu interpretieren, da sie in jeweilig neuen Zeitkonstellationen andere Deutungsmöglichkeiten aufleuchten lassen. Texte von Platon, Lukrez, Martial werden neu gedeutet. Der Paradigmenwechsel vom Kunstideal der klassischen Antike zur Kunstkonzeption und zum Menschenbild Alberto Giacomettis wird eingehend beschrieben. Ein Fragment aus den Qumran-Texten wird Gegenstand akribischer Untersuchung.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Heimweh nach Ithaka

Heimweh nach Ithaka von Barié,  Paul
Homers Ilias ist das erste große Epos der abendländischen Literatur. In der Odyssee wird das Weltbild, das auch für unsere heutige Zeit in vieler Hinsicht noch Gültigkeit hat, geprägt. Die Abenteuer des Odysseus können gelesen werden als Metapher für die menschliche Existenz. Der Mensch muss seinen Ursprung verlassen, um über die Erfahrung des Fremden wieder zu sich zurückzukehren.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Eduard Mörike

Eduard Mörike von Firges,  Jean
Die Studie unternimmt es die 'Nachtseite' von Mörikes dichterischem Werk zu beleuchten. Einleitend wird das Gedicht Mitternacht interpretiert, von da aus wird übergeleitet zu dem 'Abgrund-Erlebnis', das dem jungen Dichter widerfuhr und das ihn sein Leben lang beschäftigte: die Begegnung mit der mystisch exaltierten Nymphomanin Maria Meyer. Dieses Erlebnis bestimmte das Frauenbild seines Gedichtzyklus Peregrina und die Figur der Zigeunerin Elisabeth in dem Roman Maler Nolten. Die Untersuchung versucht aufzuzeigen mit welchen Mitteln fiktionaler Camouflage Mörike das Erlebnis in poetische Muster umsetzt.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Walther von der Vogelweide

Walther von der Vogelweide von Firges,  Jean
Walther von der Vogelweide ist der bekannteste deutsche Minnesänger. Obschon er meist mit dem Wiener Fürstenhof in Verbindung gebracht wird, stand er doch die längste Zeit seines Lebens im Dienste der staufischen Kaiser. Neben seinen Minneliedern verfasste Walther eine bedeutende Spruchdichtung und brachte diese Gattung zu ihrer vollen Blüte. In der Spruchdichtung können wir die Weltanschauung Walthers deutlich erkennen. Die Sprüche setzen sich kritisch mit der politischen Wirklichkeit Deutschlands und des Reiches auseinander und wettern gegen die Einmischung der Kirche (Investiturstreit) in die inneren Angelegenheiten des Reiches. In dem vorliegenden Band wird ein Itinerarium von Walthers Leben rekonstruiert (soweit es bekannt ist). Anhand von 33 Gedichten, die in ihrem zeitlichen Kontext betrachtet und interpretiert werden, wird der 'Botschaft' von Walthers Dichtung nachgespürt.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Jean Racine: Phèdre

Jean Racine: Phèdre von Firges,  Jean
Phèdre ist die Tochter von Minos und Pasiphaë. Mit der Nennung der Eltern ist der Fluch, der auf der Familie lastet, schon mitgenannt. Indem sie von Kreta nach Griechenland kommt, schleppt sie ihren Fluch und ihr Schicksal wie eine Plage in das Gastland. Die Verfolgung durch Venus bewirkt, dass sie sich in ihren Stiefsohn Hippolyte verliebt. Sie versucht, diese Liebe, die als Inzest angesehen wird, zu unterdrücken. Dennoch endet die Tragödie nicht nur mit dem Tod Phèdres, sondern auch mit dem Tod des unschuldigen Jünglings. Die Interpretation versucht herauszustellen, dass dem griechischen Schicksalsgedanken in der Tragödie Racines die jansenistische Weltsicht entspricht, in der die Liebe dämonisiert wird und als Triebkraft der verderbten menschlichen Natur unweigerlich in den Abgrund führt.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Ovid, Metamorphosen

Ovid, Metamorphosen von Schindler,  Winfried
Die Metamorphosen des Ovid gehören zum 'Urgestein' der Literatur und Kunst des Abendlandes. Der Autor des Bändchens fokussiert seine Untersuchung auf zwei auch heute noch nachhaltig wirkende Mythen der Antike: Europa und Narziss. Mit einer einfühlsamen und präzisen Interpretation erhellt der Altphilologe Schindler die Elemente, die die beiden Mythen auch heute noch relevant und faszinierend erscheinen lassen. Besonders beeindruckend ist die Deutung des Gemäldes Narciso von Caravaggio.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Michel de Montaigne. Das Glück dieser Welt

Michel de Montaigne. Das Glück dieser Welt von Firges,  Jean
Michel de Montaigne ist der erste humanistische Autor, der das eigne Leben und die eigene Person zum Gegenstand seiner Reflexionen machte. Das Buch versucht, Montaignes Verhalten in den Wirren des Bürgerkrieges, das Verhältnis Montaignes zu seinem Schreiben und zu den Themen, die ihn besonders beschäftigten, wie die Verwirklichung des Lebensglücks oder die Erfahrung des Todes zu beschreiben.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Weisheit und Mystik der Chassidim

Weisheit und Mystik der Chassidim von Herrmann,  Botho
Die Lebenseinstellung und die Frömmigkeit der osteuropäischen Juden ist nirgends besser aufbewahrt als in den chassidischen Erzählungen. In ihnen nimmt die mystische Lehre der inspirierten Volksprediger die gleichnishafte Erzählform an, die zur religiösen Erweckung und Unterweisung der Gläubigen führen sollte. In diesen Erzählungen finden wir heute, da die Welt des Ostjudentums untergegangen ist, die authentischsten Zeugnisse der Weisheit und Religiosität der Chassidim.
Aktualisiert: 2020-03-18
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