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Minderheitensprachen und Sprachminderheiten

Minderheitensprachen und Sprachminderheiten von Fleischer,  Jürg, Lameli,  Alfred, Schiller,  Christiane, Szucsich,  Luka
Georg Wenkers „Sprachatlas des Deutschen Reichs“ wird meist, einer national-philologischen Tradition folgend, nur in einer germanistischen Perspektive diskutiert. Dabei bleibt unbeachtet, dass es sich um einen multilingualen Sprachatlas handelt: Das gerade in seinen geographischen Randzonen mehrsprachige Deutsche Reich – auch Friesisch, Dänisch, Französisch, Litauisch, Nehrungskurisch, Sorbisch, Kaschubisch, Polnisch und Tschechisch prägten dort den sprachlichen Alltag – wurde durch Georg Wenkers flächendeckende Erhebungen zwischen 1879 und 1888 auch in Bezug auf dessen Vielfalt an Sprachen abgedeckt. In späteren Erhebungen kamen vor allem ab den 1920er Jahren weitere Sprachen hinzu, u. a. Niederländisch, Westfriesisch, Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch. Mit diesem Buch wird erstmals eine Zusammenschau der nicht-deutschen Wenkermaterialien geboten. Oft stellen diese Materialien die älteste verfügbare Quelle für die sprachlichen Verhältnisse heute nicht mehr existenter Sprachvarietäten dar. In diesem Buch analysieren Experten aller einschlägigen Philologien dieses auf Vergleichbarkeit angelegte Material und entwerfen damit ein neues Bild der europäischen Sprachgeographie.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Quintendiskurse

Quintendiskurse von Saxer,  Marion
Das Quintparallelenverbot ist eine Kontrapunktregel, die heute jeder professionell mit Musik Beschäftigte im Studium kennenlernt. Weniger bekannt ist der Sachverhalt, dass die Regel bereits 1330 erstmals im Kontext einer mündlich geprägten Praxis kontrapunktischen Singens formuliert wurde. Ihre historische Entstehung wurde nicht im kulturellen Gedächtnis europäischer Musik verankert. Der vorliegende Band füllt diese Erinnerungslücke, indem er die annähernd siebenhundertjährige Geschichte des Verbots anhand von sechzehn Quellentexten und ausführlichen musik-, kultur- und medienwissenschaftlich fokussierten Kommentaren präsentiert. Dabei eröffnen sich u.a. überraschende Einblicke in die Hör- und Mediengeschichte der europäischen Musik. Wegen der weitgehenden Unveränderlichkeit der Regel über einen langen Zeitraum lassen sich zeitabhängige Zuschreibungen besonders klar erfassen. An die Stelle einer ausschließlich kausalen Begründungsmustern folgenden, musikalischen Fortschrittsgeschichte tritt so eine Geschichte der „Übersetzungen“ oder „Verschiebungen“, die berücksichtigt, dass historischer Wandel durch Informationsverluste und Übersetzungsfehler geprägt ist. Die Bandbreite der Textsorten reicht von mittelalterlichen Traktaten über einen der ersten Science Fiction-„Romane“ bis zur satirischen Schrift, einer musik- ebenso wie einer naturwissenschaftlichen Studie und einem Künstlertext.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Religiöse Friedensmusik von der Antike bis zur Gegenwart

Religiöse Friedensmusik von der Antike bis zur Gegenwart von Höink ,  Dominik
Musik war seit jeher ein zentrales Medium der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Frieden“. Ob als gesungene Friedensbitte innerhalb von religiösen Zeremonien, als Mittel zur Formulierung von Friedenssehnsucht oder als Teil von Feierlichkeiten nach einem Friedensschluss – unzählige Beispiele aus den verschiedensten kulturellen Kontexten und Zeiten wären anzuführen. Die Beiträge im vorliegenden Band, die auf eine Tagung im Juni 2018 in Münster zurückgehen, thematisieren daher sowohl innerkompositorische Friedensbezüge als auch kontextbedingte Zuschreibungen, die sich etwa aus der Funktionalisierung für entsprechende Friedensfeiern ergeben. Durch den historischen Längsschnitt und den Einschluss von Beiträgen zur außereuropäischen und nicht-christlichen Musik ergibt sich ein weites Panorama unterschiedlichster Studien.****************Music has always been an important medium for artistic engagement with the theme of “peace”. Whether as sung calls for peace forming part of religious ceremonies, as a means of formulating the desire for peace, or as a part of celebrations following the signing of a peace treaty, many examples could be cited from all kinds of cultural contexts and periods. The essays in this volume, first presented at a conference in Münster in July 2018, examine both inherent compositional references to peace and contextual attributions that develop out of functionalisation for peace celebrations. The long historical scope and the inclusion of essays on non-European and non-Christian music create a wide panorama of varied studies.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Musikwissenschaft und Theologie im Dialog

Musikwissenschaft und Theologie im Dialog von Höink ,  Dominik, Jacob,  Andreas
Die h-Moll-Messe und die Johannes-Passion sind unzweifelhaft zwei Hauptwerke Johann Sebastian Bachs. Der vorliegende Band versammelt die Vorträge aus zwei Symposien, die im Oktober 2017 und März 2019 in Essen abgehalten worden sind. Im Dialog zwischen Theologie und Musikwissenschaft werden in den Beiträgen unterschiedliche Aspekte fokussiert, die je nach Werk zum einen eher auf dem Gebiet der Genese, Rezeption und Edition (h-Moll-Messe), zum anderen eher auf dessen theologischem oder musikgeschichtlichem Kontext (Johannes-Passion) liegen. In dieser interdisziplinären Zusammenstellung werden zahlreiche neue Facetten der Werke und ihrer Kontexte erhellt.****************The B-Minor Mass and the St John Passion are undoubtedly two of Johann Sebastian Bach’s masterpieces. This volume brings together the papers from two symposia held in Essen in October 2017 and March 2019. The essays examine different aspects of the dialogue between theology and musicology and, depending on the work, focus more on genesis, reception and edition practice (B Minor Mass) or on the contexts of theology and music history (St John Passion). This interdisciplinary approach highlights many new facets of the works and their contexts.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Motoren. Gestern – Heute – Morgen.

Motoren. Gestern – Heute – Morgen.
Die Mobilen Welten e.V., seit 2017 im Hannoverschen Straßenbahn-Museum in Sehnde-Wehmingen bei Hannover ansässig, haben schon mehrfach durch interessante Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht; dazu gab es immer auch begleitende Literatur. Die Redakteure Gregor Honsel (Koordinator), Hans-Georg Franke und Gerhard Rickert behandeln die wesentlichen Motorenentwicklungen seit 1881. Nach einem Rückblick auf die Dampfmaschinentechnologie schildern sie die Entwicklungsschritte von Otto- und Diesel-Motoren für verschiedene Verwendungszwecke inklusive der Möglichkeiten der Abgasreinigung. Auch die Entwicklung von Dieselmotoren bei der IFA in der DDR mit der Pionierarbeit der Common-Rail-Einspritztechnologie wird dargestellt. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die Elektromobilität.
Aktualisiert: 2020-09-17
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Kirchenlateinisches Wörterbuch

Kirchenlateinisches Wörterbuch von Sleumer,  Albert
Das Kirchenlateinische Wörterbuch von Albert Sleumer füllt eine wirkliche Lücke, was die christliche Latinität der späten Zeit angeht, denn im deutschen Sprachbereich fehlt uns nicht nur ein Gegenstück zum Blaise, Dictionnaire Latin-Français des Auteurs Chrétiens, sondern auch ein handliches Lexikon, das in dem gebotenen Material noch über das in jenem verarbeitete zetilcih hinausgeht. Dafür muss der mittlerweile klassisch gewordene Sleumer gelten. Die zur Verfügung stehenden Mittellateinischen Lexika sind in der Regel sehr umfangreich und gelehrt und deshalb wesentlich nur für den Philologen, aber weniger für die Praxis verwendbar. Jeder, der ein Handlexikon zu dem im Titel genannten Bereich des Wörterbuches sucht, vor allem die Theologen beider Konfessionen, aber auch die an der Geschichte dieses Zeitraumes Interessierten sowie die Fachhistoriker, werden sich der Hilfe dieses Bandes gern bedienen.****************Albert Sleumer's Kirchenlateinisches Wörterbuch fills a gap in the study of later Christian Latin literature, especially since German speaking scholars lacked both a work comparable to Blaise's Dictionnaire Latin-Français des Auteurs Chrétiens and a handy dictionary which goes beyond the material included in Blaise's work. Sleumer's dictionary has thus become a classic. The available Medieval Latin dictionaries are as a rule very extensive and scholarly and of use more to the scholar than in practical work. The reprint of this volume will be welcomed by all interested in the field, especially theologians of all confessions, but also by students of the Middle Ages and Church historians.
Aktualisiert: 2020-09-17
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Interkulturalität – Musik – Pädagogik

Interkulturalität – Musik – Pädagogik von Buchborn,  Thade, Tralle,  Eva-Maria, Völker,  Jonas
Das Thema Interkulturalität ist aus Debatten um Bildung und Erziehung nicht mehr wegzudenken. Auch in der Musikpädagogik hat dies Veränderungen in Schule, Musikschule und Lehrer*innenbildung zur Folge. Jenseits tagespolitischer Fragen geben grundsätzliche Überlegungen zur Neuausrichtung musikpädagogischen Handelns Anlass für die Auseinandersetzung mit Interkulturalität. Der Tagungsband bietet ein breites Spektrum an Zugängen: Wie arbeiten Musiklehrer*innen, Instrumentalpädagog*innen, Theaterpädagog*innen, elementare Musikpädagog*innen, Wissenschaft-ler*innen und Hochschul- lehrer*innen zu interkulturellen Themen? Auf welche Konzepte und Theorien beziehen sich Forschung, Lehrer*innenbildung und Unterrichtspraxis? Welche empirischen, didaktischen, systematischen und historischen Erkenntnisse liegen zur interkulturell orientierten Musikpädagogik vor? Wo steht die deutschsprachige Diskussion im internationalen Vergleich?****************The theme of interculturality can no longer be ignored in debates around education and upbringing. In the area of music pedagogy this is also leading to changes in schools, music colleges and teacher training. Aside from current political debates, basic considerations about a reorientation of music pedagogy offer an opportunity to engage with interculturality. This collection of conference papers offers a broad spectrum of approaches. How do music teachers, and practitioners and experts in instrumental teaching, theatre studies and music teaching in schools, higher education and research work on intercultural themes? What concepts are used in research, teacher training and classroom practice? Which empirical, didactic, systematic and historic perceptions are available for interculturally oriented music pedagogy? Where does the discussion in the German-speaking countries stand in comparison with that of other nations?
Aktualisiert: 2020-09-25
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An der Schnittstelle von Mensch und Maschine

An der Schnittstelle von Mensch und Maschine von Safari,  Sarvenaz
Das Thema Mensch und Maschine und die Beschäftigung damit ist in der Menschheitsgeschichte seit jeher von großer Bedeutung gewesen. Die verschiedenen Maschinen beeinflussen nicht nur die Gesellschaft, sondern sie sind auch als ein Kommentar ihrer Zeit zu verstehen. In diesem Kontext beschäftigt sich diese Schrift mit dem Musiktheater "Das Theater der Wiederholungen" (2000–2002, UA: Graz 2003) für großes Ensemble, Chor und sechs Vokal-Solisten des österreichischen Komponisten Bernhard Lang. Das "Theater der Wiederholungen" ist ein Kommentar und ein kritischer Spiegel für das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, an deren Schnittstelle die Wiederkehr der Gewalt erscheint. Während die Geschichte sich wiederholt, lässt die „Zweisamkeit“ von Mensch und Maschine über eine neue Zukunft ihrer Schnittstelle nachdenken
Aktualisiert: 2020-09-03
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Eugen Napoleon Neureuthers Randzeichnungen

Eugen Napoleon Neureuthers Randzeichnungen von Fricke,  Anna
Der Münchner Künstler Eugen Napoleon Neureuther (1806-1882) fiel als junger Mann bei König Ludwig I. in Ungnade, als er im Auftrag des Cotta-Verlags die Pariser Julirevolution von 1830 in großformatigen Arabesken illustrierte. Die in verschiedenen europäischen Ländern erneut aufkommenden revolutionären Bewegungen um 1830 bewirkten auch in München eine reaktionäre Wende. Neureuther mied in Folge klare politische Äußerungen in seiner Kunst, profilierte sich weiter mit literarischen Randzeichnungen und ging in die zeitgenössischen Biografien als spätromantisch-konservativer Arabeskenzeichner ein. Eine aufmerksame Lektüre seiner arabesken Randzeichnungen zeigt jedoch, dass diese die literarischen Texte nicht nur illustrieren, sondern interpretieren, kommentieren und in einigen Fällen sogar kritisch untergraben. Auch Neureuthers fortdauernde Sympathien für den Liberalismus treten dabei deutlich zutage. In der Monographie von Anna Fricke werden die vollständigen Vorzeichnungen zu Neureuthers Randzeichnungen um Dichtungen der deutschen Classiker, die der Künstler direkt im Anschluss an seine Revolutionsarabesken konzipierte, sowie weitere Handzeichnungen zum ersten Mal veröffentlicht und besprochen. Zudem wird der handschriftliche Nachlass des Künstlers in Privatbesitz, der in der Neureuther-Literatur bisher nur punktuell zitiert wurde, in einem Regest aufgearbeitet. Insgesamt korrigiert die vorliegende Studie die bisherige einseitige biographische Sicht auf den Künstler.****************As a young man the Munich artist Eugen Napoleon Neureuther (1806-1882) fell out of favour with King Ludwig I when he was commissioned by the publisher Cotta to illustrate the 1830 Parisian July Revolution in a series of large-format arabesques. The renewed wave of revolutionary movements in many European countries around 1830 caused a reactionary turn in Bavaria too. Afterwards Neureuther avoided overtly political expressions in his art, making his name instead with literary marginal illustrations and arabesques, and becoming known in contemporary biographies as a late-romantic conservative arabesque artist. However, a careful reading of his arabesque marginalia show that these do not merely illustrate the literary texts they accompany, but interpret and comment on them, and in some cases even critically undermine them. Neureuther’s lasting sympathies with liberalism can also be clearly perceived. Anna Fricke’s monograph publishes and discusses for the first time all the preliminary sketches for Neureuther’s marginal illustrations for German literary classics, which the artist conceived in direct connection with his revolutionary arabesques, as well as other drawings. In addition, the artist’s manuscript archive, which is in private hands and has only been selectively cited in the literature on Neureuther, is fully listed. Altogether this study corrects the previous one-sided biographical view of the artist.
Aktualisiert: 2020-08-27
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Pedisequa Camenae

Pedisequa Camenae von Braun,  Ludwig
Heute sind die meisten neulateinischen Epen Italiens im Internet leicht zugänglich. Gleichwohl erfordern diese Texte oft schon wegen ihres Umfangs auch für eine nur oberflächliche Würdigung viel Zeit und Mühe. Um dem abzuhelfen, bietet das vorgelegte Werk griffige Zusammenfassungen und grundlegende Erläuterungen der ausgebreiteten Ereignisse unter Berücksichtigung der dichterischen Qualitäten. Nicht wenige Epiker sind allerdings schon gut erforscht und allgemein bekannt. Es schien daher sinnvoll, hier nur eine Auswahl von 27 Epen vorzulegen, aus den fünf Jahrhunderten seit 1480, die bisher wenig oder gar keine Aufmerksamkeit gefunden haben - zu Unrecht, da es sich dabei um ausgesprochen originelle und literarisch hochstehende Gedichte handelt. Eine Fortsetzung der Reihe mit 40 weiteren Epen ist in Arbeit.
Aktualisiert: 2020-09-12
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