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Die Kunst des Aufstands

Die Kunst des Aufstands von Metsch,  Wilfried
Erstaunlicherweise existiert bisher keine umfassende Darstellung der militärischen Aufstandstheorie bei Engels und Marx. Wilfried Metsch zeichnet deshalb ihre ausführlichen Analysen von Revolutionsversuchen der Arbeiterbewegung nach und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Engels entwickelt in seinen letzten Lebensjahren eine "neue revolutionäre Taktik", um angesichts der asymmetrischen Kampfbedingungen die Revolution erfolgreich durchzuführen. Er fordert nicht nur, dass die Revolutionierung der Armee/Streitkräfte unbedingte Voraussetzung der proletarischen Insurrektion ist, sondern dass der Anstoß zum Aufstand direkt vom revolutionierenden Militär ausgehen muss. So erst wird der Weg frei für Demonstrationen und Generalstreik – ohne Gefahr zu laufen, brutal niedergeschossen zu werden. Die Oktoberrevolution 1917, aber auch die Novemberrevolution 1918 bestätigen Engels' Ansichten. Ebenso zeigt Metsch, dass Engels und Marx – lange vor Lenin und Mao Tse Tung – eine umfassende Guerilla-Theorie für antiimperialistische Befreiungskriege entwickelten. Nicht zuletzt wird gezeigt, wie hellsichtig Friedrich Engels die Bedingungen und Revolutionsfolgen eines drohenden Weltkrieges antizipiert.
Aktualisiert: 2020-10-13
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Krisendemokratie

Krisendemokratie von Ehs,  Tamara
Demokratie ist systemrelevant! Die Akutphase der Coronakrise ermöglichte wie ein Brennglas den Blick auf die Stärken und Schwächen der österreichischen Demokratie. Jene Bereiche, in denen das politische System schon in Normalzeiten holprig lief, gerieten in der Krise zum Stolperstein. Beherrschen zudem Parteien und Politiker*innen das Geschehen, die der autoritären Versuchung ohnehin nicht abgeneigt sind, besteht eine Gefahr für das demokratische Zusammenleben, die über den Anlassfall hinausgeht. Die Politikwissenschafterin Tamara Ehs erörtert in ihrem Essay in sieben Lektionen, was wir beim nächsten Mal besser machen müssen. Denn das nächste Mal kommt bestimmt. Sei es abermals eine virusverursachte Pandemie, ein terroristischer Anschlag oder - und am wahrscheinlichsten – ein Klimanotstand. Umso wichtiger ist es, eine krisenfeste Demokratie zu etablieren und die Sicherstellung ihrer sozialen Grundlagen noch mehr als bisher zur Daseinsvorsorge zählen.
Aktualisiert: 2020-10-13
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Krisendemokratie

Krisendemokratie von Ehs,  Tamara
Demokratie ist systemrelevant! Die Akutphase der Coronakrise ermöglichte wie ein Brennglas den Blick auf die Stärken und Schwächen der österreichischen Demokratie. Jene Bereiche, in denen das politische System schon in Normalzeiten holprig lief, gerieten in der Krise zum Stolperstein. Beherrschen zudem Parteien und Politiker*innen das Geschehen, die der autoritären Versuchung ohnehin nicht abgeneigt sind, besteht eine Gefahr für das demokratische Zusammenleben, die über den Anlassfall hinausgeht. Die Politikwissenschafterin Tamara Ehs erörtert in ihrem Essay in sieben Lektionen, was wir beim nächsten Mal besser machen müssen. Denn das nächste Mal kommt bestimmt. Sei es abermals eine virusverursachte Pandemie, ein terroristischer Anschlag oder - und am wahrscheinlichsten – ein Klimanotstand. Umso wichtiger ist es, eine krisenfeste Demokratie zu etablieren und die Sicherstellung ihrer sozialen Grundlagen noch mehr als bisher zur Daseinsvorsorge zählen.
Aktualisiert: 2020-07-31
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Rechtswende in Lateinamerika

Rechtswende in Lateinamerika von Eser,  Patrick, Witthaus,  Jan-Henrik
Das Buch widmet sich dem seit einigen Jahren in Latein­amerika zu beobachtenden Rechtstrend aus verschiede­nen disziplinären wie thematischen Perspektiven: Der Wahlerfolg von Präsidentschaftskandidaten mit einem rechten oder gar explizit rechtsextremen Profil, die Rückkehr des Militäreinflusses in zahlreichen Ländern, der wachsende Einfluss evangelikaler Kirchen, Kampagnen des lawfare gegen progressive Regierungen und Politiker*innen, die Verschärfung des politischen Klimas und Diskurses durch eine zunehmend erfolgreiche, im Zeichen des internationalen Rechtspopulismus modernisierte Rhetorik, konservative Rückzugsgefechte gegenüber dem auflebenden Feminismus – all dies sind Facetten einer lateinamerikanischen Gegenwart, die sich als »Rechtswende« beschreiben lässt. Dass diese Entwicklung keinesfalls klar ausgerichtet, widersprüchlich und umkämpft ist, soll in dem Band ebenso deutlich werden wie die Notwendigkeit, neben den sozioökonomischen Triebkräften und politischen Strukturen auch die historischen, kulturellen und ästhetischen Dimensionen der gesellschaftlichen Realitäten und Entwicklungen zu berücksichtigen.
Aktualisiert: 2020-08-25
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Kolonialgeschichte hören

Kolonialgeschichte hören von Hoffmann,  Anette
Europäische Archive bewahren historische Sprechaufnahmen, die während der kolonialen Herrschaft in afrikanischen Ländern von Ethnologen, Linguisten und Musikologen aufgenommen wurden. Diese Aufnahmen können heute als vielstimmiges Echo der kolonialen Wissensproduktion gehört werden. Jedoch wurden akustische Sammlungen bisher kaum als Quellen zur Kolonialgeschichte wahrgenommen. Für dieses Buch hat Anette Hoffmann eine audio-visuelle Sammlung aus dem süd­lichen Afrika untersucht, deren Objekte auf fünf Wiener Institutionen verteilt sind. Die Neuübersetzung von Aufnahmen und ihre Rückverbindung mit der Sammlung des aufnehmenden Anthropologen Rudolf Pöch erlauben einen Perspektivenwechsel: von einer der Heldengeschichten der anthropologischen Folklore zu Positionen von SprecherInnen, die von kolonialer Gewalt sprechen und Kommentare zu den Forschungspraktiken des österreichischen Anthropologen geben. Durch die akribische Neuzusammensetzung von Tonaufnahmen, Fotografien, der Spur von Objekten und Pöchs Reisenotizen gelingt eine Neuinterpretation dieser Forschungsreise in ein Kriegsgebiet.
Aktualisiert: 2020-09-30
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Jüdisches Wien

Jüdisches Wien von Mitrega,  Kevin
Für alle Wien-Reisenden bietet dieser Klassiker wichtige historische und praktische Hinweise über das jüdische Wien von gestern und heute sowie profunde kultur­historische Informationen. Im Zentrum stehen die unsichtbare Historie sowie Geschichten, die sich hinter den sicht­baren Dingen verbergen. Zahlreiche Aktualisierungen und Ergänzungen bringen das Buch auf den letzten Stand. Erleben Sie ein anderes – ­jüdisches – Wien, das so anders gar nicht ist. Nach Stadtteilen gegliedert, wird man zu Bürgerhäusern, Palais, Synagogen und Friedhöfen, Mahnmalen und ­Museen, Cafés und Theatern sowie sozialen ­Einrichtungen geführt. Im Mittelpunkt stehen die mit ihnen verbundenen Persönlichkeiten, die in der Geschichte der Stadt eine außerordentlich bedeutsame Rolle spielten. Ein Serviceteil mit vielen Adressen bietet Informationen zum Wiener jüdischen Alltagsleben der Gegenwart.
Aktualisiert: 2020-10-12
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Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit

Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit von Preiser-Kapeller,  Johannes
Mit der Debatte um den Klimawandel wächst das Interesse am möglichen Einfluss klimatischer Veränderungen auf Gesellschaften der Vergangenheit. Doch oft werden historische Erkenntnisse missbräuchlich gedeutet – sei es als Beleg, dass das Klima sich ohnehin immer ohne menschliches Zutun ändert, sei es als Katastrophenszenarien. Dieses Buch spürt auf der Grundlage neuester naturwissenschaftlicher, archäologischer und historischer Daten der Komplexität des Wechselspiels zwischen Klimaveränderungen, Epidemien und der nachfolgenden Reaktion menschlicher Gemeinschaften nach. Es beleuchtet den Beitrag dieser Verflechtungen zwischen Natur und Gesellschaft für die Entwicklungen in Europa zwischen dem Fall des Weströmischen Reiches und dem Anbruch der europäischen Expansion (5.–15. Jahrhundert n. Chr.) ebenso wie für die Dynamik der zeitgleichen Großreiche in Asien und Afrika. Dabei wird deutlich, wie sehr der tatsächliche Effekt von klimatischen Krisen und Epidemien auf diese Gesellschaften vom kurz- und langfristigen Handeln der menschlichen Akteure abhing.
Aktualisiert: 2020-10-12
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Stigma asozial

Stigma asozial von Amesberger,  Helga, Halbmayr,  Brigitte
Das nationalsozialistische Regime wollte mit seiner ­Politik gegen als »asozial« stigmatisierte Menschen einen »reinen, arischen Volkskörper« schaffen. Dies betraf vor allem Junge und Arme. In die Umsetzung waren zahlreiche Behörden und Institutionen eingebunden – von der Fürsorge und den Arbeitsämtern bis hin zur Kriminalpolizei. Die mikrohistorische Analyse der Verfolgungspraxis in vier Gauen der »Ostmark« zeigt das Zusammenspiel, aber auch die Handlungsspielräume der einzelnen Behörden und AkteurInnen. Ebenso in den Blick genommen werden die Orte der Verfolgung und die geschlechtsspezifischen Aspekte im Umgang mit als »asozial« abgewerteten Frauen. Zahlreiche Lebensgeschichten geben Einblick in die nationalsozialistische Doktrin sowie die regional-lokalen Praktiken. Sie verdeutlichen die Konstruktionen von »Asozialität« und die individuellen Auswirkungen.
Aktualisiert: 2020-10-12
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Brennende Zeitprobleme

Brennende Zeitprobleme von Parin,  Paul, Reichmayr,  Johannes
Paul Parins Blick auf die brennenden Zeitprobleme der 1980er Jahre war geschärft durch seine eigenen Erfahrungen als Antifaschist in der Zeit von 1939 bis 1945, in der er Flüchtlinge betreute, Klassiker der Psychoanalyse und des Marxismus las und sich in Kriegschirurgie ausbildete, mit der er schließlich in der jugoslawischen Befreiungs­armee nützliche medizinische Hilfe leisten konnte. Parin war in der ersten Hälfte der 1980er Jahre in der internationalen medizinischen Friedensbewegung »Ärzte gegen den Atomkrieg« aktiv. Sein Engagement gegen die Verleugnung einer gefahrenschwangeren Realität und die Analyse der dabei wirksamen psychologischen Vorgänge haben nichts an Aktualität eingebüßt. In der Schweiz war er engagiert gegen die Behandlung von Flüchtlingen als Feinde und gegen die rigide Praxis der Schweizer Behörden bei Ausweisungen und der Behandlung der Jenischen. Parin warnte 1988 als einer der ersten vor einem politisch in Dienst genommenen Nationalismus und der damit einhergehenden Kriegsgefahr im ehemaligen Jugoslawien und trat für Freiheit und Gleichberechtigung für den Kosovo ein. Die etablierte Psychoanalyse hatte in dieser Zeit immer noch das Erbe ihrer Kulturkritik verleugnet, ihre Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus ausgeblendet und ihre Deformation aus der angelsächsischen Emigration als Mainstream übernommen. Parin lieferte die Kritik an dieser Entwicklung und unterzog die Psychoanalyse einer psychoanalytischen Kulturkritik. In diesem Band sind seine Schriften der Jahre 1983–1991 versammelt.
Aktualisiert: 2020-07-14
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Über Eugenie Schwarzwald

Über Eugenie Schwarzwald von Baláka,  Bettina
Autorinnen feiern Autorinnen: Bettina Balàka verfasst einen literarischen Essay über ihre Kollegin Eugenie Schwarzwald. Die 1872 in Ostgalizien geborene Autorin studierte als eine der ersten Frauen Germanistik, Pädagogik, Philosophie und Anglistik in Zürich, wo sie 1900 zum Dr. phil. promovierte. Aufgrund ihrer Erfahrungen, die Schwarzwald als dumpf und repressiv empfand, wollte sie eine neue Schulform ins Leben rufen, deren Grundlagen Kreativität, Persönlichkeitsentwicklung und Freude bilden sollten. 1911 gründete sie das erste Mädchenrealgymnasium, das sich über dem späteren Literatencafé Herrenhof in Wiens 1. Bezirk befand. Zu ihren berühmten Schülerinnen zählen Anna Freud, Maria Lazar, Vicky Baum und Hilde Spiel. In ihrem Salon in der Josefstädterstraße trafen sich KünstlerInnen und Intellektuelle, die zum Teil auch an ihrer Schule unterrichteten: Karin Michaelis, Dorothy Thompson, Oskar Kokoschka, Arnold Schönberg. Schwarzwald hielt Vorträge an Volkshochschulen und im Radio, sie schrieb mehr als 300 Feuilletons, die in Zeitungen wie der Neuen Freien Presse oder der Vossischen Zeitung erschienen. Es handelt sich um literarische Kleinode von feinem Witz, die nicht nur einen Blick in die Vergangenheit gewähren, sondern zeitlose Ideen für ein besseres Zusammenleben enthalten. 1940 starb Eugenie Schwarzwald im Zürcher Exil.
Aktualisiert: 2020-07-14
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