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Anderswerden

Anderswerden von Schwarz,  Hans-Günther
Die Betrachtung der deutschen Literatur unter dem Gesichtspunkt des „Anderswerdens“ ermöglicht neue Perspektiven der Interpretation. Dazu gehören nicht nur die Unterscheidung von Tradition und Revolution, sondern auch diese bedingend die verschiedenen Modi der Wahrnehmung des Wahrscheinlichen, Wirklichen und Unwirklichen. Die verschiedenen Wahrnehmungsmodi kristallisieren sich im Gegensatz von Realismus und Symbolismus. Realistische und symbolische Anschauung der Welt stehen sich gegenüber. Diese Gegensätzlichkeit geht weit über die in der Germanistik üblichen Unterscheidungen von Aristotelismus und Anti-Aristotelismus, klassisch und romantisch, antik und modern hinaus. „Anderswerden“, eine grundlegende Veränderung, bestimmt alle Gattungen, Gehalte und Formen von Literatur und Kunst. Es ist mehr als ein Verlangen nach Neuem; „Anderswerden“ ist ein Grundgesetz der Geschichte, des Geistes und deshalb ein Kennzeichen aller Geisteswissenschaften.
Aktualisiert: 2021-10-13
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Spiegel-Bilder

Spiegel-Bilder von Frank,  Lukas
Fotografien deutscher und japanischer Illustrierten der 1930er- und 1940er-Jahre zeigen beispielhaft die manipulative Wirkung der Fotografie als Propagandamedium während des Zweiten Weltkrieges. Gleichzeitig sind sie Produkte politischer wie auch künstlerischer Verbindungslinien zwischen Deutschland und Japan. Dieses Buch vergleicht Muster der bildlichen Darstellung von Kindern und Jugendlichen deutscher und japanischer Pressefotografie der späten 1930er- und frühen 1940er-Jahre anhand zweier bedeutender Illustrierten der Zeit: des Illustrierten Beobachters sowie der Shashin shūhō ( 写真週報, Fotografische Wochenzeitung). Die Studie zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Gestaltung der Bildpropaganda beider Länder auf, erklärt allgemeine Tendenzen in der Gestaltung von Propaganda und analysiert die Organisation und Funktion von Propaganda in radikalnationalistischen Staaten. Verbindungen deutscher und japanischer Fotografie sowie deren Einflüsse auf die Bildpropaganda der Zeitschriften werden ebenso thematisiert wie Darstellungen Deutschlands auf japanischer und Japans auf deutscher Seite.
Aktualisiert: 2021-10-13
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Gesichter der Konquista: Eine Blütenlese

Gesichter der Konquista: Eine Blütenlese von Stucken,  Eduard, Zaragoza,  Gabrijela
500 Jahre danach. Es ist die Nacht vor dem Fall des alten Mexikos am 13. August 1521. Der König der Azteken überlässt seine Königin den blutroten Wellen des Texcoco-Sees. „Xochiquetzal trägt uns auf ihrem Rücken. Du kannst nicht sterben ohne mich!“ Er fleht sie an, doch ihr Herz will nicht mehr. Bevor sie zur schillernden Kolonialfigur werden kann, sucht sie im Reich des Regengottes Zuflucht. Um zwittrige Versuchungen und andere tödliche Liebesbande geht es hier, um Fahrten bis in den dreizehnten Himmel und in die neunte Hölle Mictlans, um gespenstische Erscheinungen jedweder Couleur und um die Liebe der Mexikaner zu ihren Totenköpfen. Gesichter der Eroberung von Mexiko gibt es unzählige: Diese Blütenlese stellt einige der schönsten und skurrilsten Erzählungen von Eduard Stucken vor.
Aktualisiert: 2021-10-14
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1964. Vier japanische Studenten erkunden Westdeutschland

1964. Vier japanische Studenten erkunden Westdeutschland von Takizawa,  Keizo
1964, im Jahr der Olympischen Spiele in Tokyo, brechen vier Studenten der Waseda-Universität zu einer Forschungsreise nach Westdeutschland auf. Sie folgen ihrem leidenschaftlichen Wunsch, Deutschland mit eigenen Augen zu sehen, das Land, welches Japan in vielen Bereichen wie Medizin, Technik und Kultur beeinflusst hat. Die viereinhalbmonatige Reise mit Fahrrad und Auto führt die Gruppe in 64 Städte und an zahlreiche Universitäten. Keizo Takizawa führt Tagebuch. Seine Erzählperspektive wechselt zwischen sachlicher Beschreibung des Gesehenen, geltend für alle vier Mitglieder, und dem Ausdruck seiner persönlichen, emotionalen Gedankenwelt.
Aktualisiert: 2021-08-05
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Wahrheitseffekte und Widerstreit

Wahrheitseffekte und Widerstreit von Zöllner,  Reinhard
Seit den 1930er Jahren wird über das „Trostfrauen“-System der japanischen Armee diskutiert und gestritten. Es belastet noch heute das Verhältnis Japans zu seinen Nachbarn, insbesondere Korea. Gestützt auf die wichtigsten Quellen stellt dieser Band die Geschichte des Diskurses über die „Trostfrauen“ dar und erörtert und kommentiert die wichtigsten Narrative und die Gründe für ihr Scheitern. Er zeigt alternative Zugänge auf, beschreibt und bewertet die Denkmäler für „Trostfrauen“ und begründet, warum die „Trostfrauen“-Frage auch Deutschland und die Deutschen unmittelbar betrifft. Als analytischer Bezugsrahmen dient die Diskurstheorie von Jean-François Lyotard.
Aktualisiert: 2021-07-22
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1964. Vier japanische Studenten erkunden Westdeutschland

1964. Vier japanische Studenten erkunden Westdeutschland von Takizawa,  Keizo
1964, im Jahr der Olympischen Spiele in Tokyo, brechen vier Studenten der Waseda-Universität zu einer Forschungsreise nach Westdeutschland auf. Sie folgen ihrem leidenschaftlichen Wunsch, Deutschland mit eigenen Augen zu sehen, das Land, welches Japan in vielen Bereichen wie Medizin, Technik und Kultur beeinflusst hat. Die viereinhalbmonatige Reise mit Fahrrad und Auto führt die Gruppe in 64 Städte und an zahlreiche Universitäten. Keizo Takizawa führt Tagebuch. Seine Erzählperspektive wechselt zwischen sachlicher Beschreibung des Gesehenen, geltend für alle vier Mitglieder, und dem Ausdruck seiner persönlichen, emotionalen Gedankenwelt.
Aktualisiert: 2021-07-22
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Hefte für ostasiatische Literatur 70

Hefte für ostasiatische Literatur 70 von Kühner,  Hans, Traulsen,  Thorsten, Wuthenow,  Asa B
Die „Hefte für ostasiatische Literatur“ machen in Europa bisher unbekannte literarische Texte aus dem fernen Osten in deutschen Übersetzungen zugänglich. Neben wichtigen lyrischen, erzählenden oder auch dramatischen Texten aus China, Japan und Korea bieten sie Informationen über und Werkstattgespräche mit literarischen AutorInnen aus Ostasien, eine sorgfältige Zusammenstellung von Neuigkeiten aus dem kulturellen und literarischen Leben Chinas, Japans und Koreas sowie eine ausführliche Bibliographie neuer deutschsprachiger Publikationen zur Literatur dieser Länder.„Die Hefte stellen ein ausgezeichnetes Forum dar, um überwiegend zeitgenössische, aber auch klassische Autoren Ostasiens bekannter zu machen, als das einschlägige Buchprogramme bei uns können ...“ („China Literaturmagazin“) „Die HoL haben sich als unersetzliche Quelle literarischer Anregungen, fruchtbarer Grenzüberschreitungen und vor allem von Qualität etabliert.“ (Ruth Keen, „Neue Zürcher Zeitung“)
Aktualisiert: 2021-07-08
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Innovativer DaF-Unterricht mit großen Lernergruppen unter erschwerten Umständen am Beispiel der ägyptischen Azhar-Universität

Innovativer DaF-Unterricht mit großen Lernergruppen unter erschwerten Umständen am Beispiel der ägyptischen Azhar-Universität von Hamad,  Sarah
Mit dem Beginn der hochschulpolitischen Neuerungen in Ägypten im Jahr 1963 durch Gamal Abdel Nasser stieg die Anzahl der Studenten an ägyptischen Universitäten außerordentlich. Insbesondere in Bezug auf das azharitische Universitätssystem ist eine explosionsartige Wachstumsrate von Studierenden zu registrieren. Angesichts des erheblichen personellen und materiellen Ressourcenmangels, bildungspolitischer Maßnahmen und des demografischen Wandels steigen daher die Gruppengrößen stetig, was auch in Zukunft ein unvermeidbares Phänomen bleiben und eine Vielzahl an Herausforderungen für den Fremdsprachenunterricht mit sich bringen wird. Die empirische Untersuchung dieser Arbeit ist als Fallstudie konzipiert, um anhand der Azhar-Universität den Gegenstand der Großgruppenthematik im Fach Deutsch als Fremdsprache zu rekonstruieren. In diesem Zusammenhang wird untersucht, welche Konsequenzen diese Art des Großgruppenunterrichts auf die Qualität des Studiums und die Lernziele hat. Dabei wird auch die konkrete Unterrichtspraxis sowie Methodik und Interaktion beleuchtet. Die Studie zeigt auf, dass durch die besondere Unterrichtssituation nicht nur hemmende Faktoren in Erscheinung treten, sondern durchaus Chancen durch innovative Methoden für den Unterricht entstehen können und dabei aus der „Not zum Helfer“ werden.
Aktualisiert: 2021-07-08
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„Selbstverantwortung“ in der japanischen Gesellschaft

„Selbstverantwortung“ in der japanischen Gesellschaft von Blecken,  Laura
Was verbindet japanische Geiseln in Kriegsgebieten mit Nuklearflüchtlingen aus Fukushima und Arbeitnehmern in prekären Verhältnissen? Ihnen allen wurde im öffentlichen Diskurs in Japan eine persönliche Verantwortung für ihre Situation zugeschrieben. Diese „Selbstverantwortung“, jap. „jikosekinin“, ist zum Schlüsselbegriff der japanischen Gegenwartsgesellschaft geworden und ihr Verständnis daher Gegenstand dieses Buches. Was bedeutet „Selbstverantwortung“ in japanischen Diskursen? Und wie konnte der facettenreiche Begriff eine derartige Schlagkraft entwickeln? Laura Blecken findet Antworten auf diese Fragen, indem sie Methoden der Begriffsgeschichte sowie der Diskursanalyse kombiniert und um einen modernen Ansatz aus den Digital Humanities erstmalig für die Japanforschung erweitert: Zunächst sucht sie die Wurzeln des Wortes in historischen Textquellen und erstellt ein Modell für die unterschiedlichen Bedeutungen von „jikosekinin“, durch die in diesem Begriff verschiedene Diskurse zusammenlaufen. Anschließend untersucht die Verfasserin anhand von fast 40.000 Blogartikeln, wie „jikosekinin“ heute tatsächlich im Internet verwendet wird. Dieses Vorgehen macht es möglich, die alltagssprachliche Omnipräsenz von „jikosekinin“ aufzuschlüsseln und den Begriff im Spannungsfeld zwischen tradierten Moralvorstellungen und den Auswirkungen eines globalen Neoliberalismus zu diskutieren.
Aktualisiert: 2021-07-01
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Glück Auf!

Glück Auf! von Lee,  You-Jae
Die fast 20.000 Bergarbeiter und Krankenschwestern, die in den 1960er und 1970er Jahren als Gastarbeiter nach Westdeutschland kamen, bilden das Fundament der heutigen koreanischen Diaspora in Deutschland. Die Lebensgeschichten der Bergarbeiter, die sich in Deutschland niedergelassen haben, sind jedoch kaum bekannt. In zehn facettenreichen lebensgeschichtlichen Erzählungen schildern die ehemaligen Bergarbeiter ihre Motive des Auswanderns, die harten physischen Arbeiten unter Tage, Familiengründungen und Berufsleben, sowie Diskriminierungen im Alltag und ihre Pläne für den Lebensabend. In allen Lebenslagen und -phasen haben sich diese Männer den Herausforderungen der Migrationsgesellschaft gestellt. Oft haben sie mit mehr oder weniger Erfolg ihren Eigensinn durchgesetzt und sich ihren Platz in Deutschland erarbeitet und behauptet. Der Zusammenhalt der Familie war ihnen wichtig. Auf eine gute Ausbildung der Kinder wurde viel Wert gelegt. Keiner bereut heute die Entscheidung, in Deutschland geblieben zu sein. Doch im Rückblick mischen sich Wehmut mit Glücksmomenten. Sie erwarten gesellschaftliche Anerkennungen für ihre transnationalen Lebensleistungen, sowohl von der koreanischen Community in Deutschland als auch von Südkorea und Deutschland.
Aktualisiert: 2021-09-09
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