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Ent-Fernungen. Fremdwahrnehmung und Kulturtransfer in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur seit 1945

Ent-Fernungen. Fremdwahrnehmung und Kulturtransfer in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur seit 1945 von Martina,  Seifert, Nassen,  Ulrich, Weinkauff,  Gina
Das Fremde in seinen facettenreichen Erscheinungsformen – als historisch, genealogisch, intra- und interkulturell, als nah und fern Fremdes, als Fremdes im Vertrauten und Vertrautes im Fremden, als Fremdes in Gestalt von diversen Problematiken (sog. Dritte Welt-Problematik, Minoritäten- bzw. Ausländerproblematiken, Adoleszenzproblematik, Multikulturalitäts- und Hybriditätsproblematik) war bislang lediglich desultorisch Gegenstand der Forschung zur deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur, gleichermaßen wie die diversen Reaktionen auf das Fremdkulturelle: Entdekkung, Aneignung, Ausgrenzung, Akzeptanz. Es mangelt nach wie vor an historisch-systematischen Untersuchungen, die den Zeitraum vom letzten Drittel des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart erfassen. Zumindest für den Zeitraum von 1945 bis zur Gegenwart versucht die vorliegende Studie das bestehende Desiderat zu beseitigen.
Aktualisiert: 2019-04-25
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Nizza und ich

Nizza und ich von Krusche,  Dietrich
Mein Name ist Bertrand. Ich bin Ihr Arzt. Verstehen Sie mich? Ja. Wissen Sie, wo Sie sind? In einer Klinik. Und wo ist die Klinik – ungefähr? Ich habe die Schwester gefragt. Avignon. Wissen Sie, wie Sie hierher gekommen sind? Nein. Wissen Sie, seit wann Sie in Frankreich leben? Hier in Frankreich? Seit wann? Mit diesen Worten beginnt das Gespräch zwischen Paul, der bei einem Sturz sein Gedächtnis verloren hat, und seinem Arzt. Der Verlust bezieht sich auf die Zeit unmittelbar vor und nach dem Unfall. Während die Erinnerung allmählich wiederkommt, verändert sich der Blick Pauls auf sein bisheriges Leben. Er beginnt die Verstrickung zu begreifen, die es bestimmt hat. Aber je weiter sich das Gespräch entwickelt, je mehr die Erinnerung sich dem Zeitpunkt des Unfalls nähert, desto mehr tritt für Paul etwas anderes in den Vordergrund: die Bekanntschaft mit dem einarmigen Karel und dessen Frau Lena, die seine Nachbarn sind und, wie er selbst, Ausländer. Details einer Autofahrt nach Nizza tauchen auf, um die Lena ihn unmittelbar vor dem Unfall gebeten hat – Lena, von der die Polizei vermutet, dass sie mit dem Tod eines russischen Mafioso in Zusammenhang steht. Der Name des Mannes: Sjuk.
Aktualisiert: 2019-05-13
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Lernprozesse verstehen – empirische Forschungen zum Deutschunterricht an japanischen Universitäten

Lernprozesse verstehen – empirische Forschungen zum Deutschunterricht an japanischen Universitäten von Hoshii,  Makiko, Raindl,  Marco, Schart,  Michael
Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse des 15. und 17. DaF-Seminars der Japanischen Gesellschaft für Germanistik (JGG). Beide Seminare verfolgten das Ziel, die Erforschung von Lehr- und Lernprozessen einem größeren Kreis von Interessenten zugänglich zu machen und konkrete Forschungsprojekte im Umfeld des Deutschunterrichts in Japan ins Leben zu rufen. Das 15. DaF-Seminar im März 2010 konzentrierte sich dabei auf die Aktionsforschung, während für das 17. DaF-Seminar im März 2012 eine erweiterte Perspektive gewählt wurde: unter dem Titel „Wie wirkt unser Unterricht?“ kamen verschiedene Ansätze der empirischen Erforschung von Unterrichtsprozessen zur Sprache. Die Beiträge in diesem Sammelband repräsentieren unterschiedliche Perspektiven auf den Gegenstand der Fremdsprachenforschung, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern können. Gleichzeitig vermitteln sie einen guten Eindruck davon, wie sich die wissenschaftliche Disziplin Deutsch als Fremdsprache in Japan in den zurückliegenden Jahren ausdifferenziert hat und dabei ihr Profil schärfen konnte.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Das kommt mir spanisch vor

Das kommt mir spanisch vor von Springer,  Bernd F. W.
Dass zu den ersten Kontakten zwischen Deutschen und Spaniern Verständnisschwierigkeiten gehören, ist relativ normal. Man hofft dann nicht selten, diese durch ein besseres Erlernen der Sprache des anderen überwinden zu können oder glaubt irrigerweise, sie durch den Gebrauch einer lingua franca, also des Englischen, von vornherein vermeiden zu können. Dabei vergessen wir nur allzu leicht, dass eine Sprache Spiegel, Brille und Werkzeug einer Kultur und Mentalität ist. Die eigentlichen Verständnisschwierigkeiten zwischen Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, sind nicht grammatischer, sondern kultureller Art. Das vorliegende Buch zeigt, worauf es in der deutsch-spanischen Kommunikation wirklich ankommt.
Aktualisiert: 2019-04-18
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German Studies in India – Band 1

German Studies in India – Band 1
INDIEN ALS MISSION Die Dänisch-Hallesche Mission in Südindien Hermann Gundert über die Sprache der Mission ARTIKEL Martin R. Deans genealogische Recherchen in der indischen Diaspora Martin Mosebachs Roman ›Das Beben‹ Migrantenliteratur in Deutschland Goethes Bajadere als Sünderin und die altindische Konzeption des Dharma Raja Raos topophilische Replik auf Rilkes ›Malte‹ Individualität und Interkulturalität Erfahrungsbericht über ein Theaterprojekt im Germanistikstudium in Indien Die Behandlung von Fabeln im DaF-Unterricht Quer durch das Deutsche Wörterbuch Das Wörterbuch Deutsch-Hindi VORTRÄGE Germanistik als Kulturwissenschaft Kulturwissenschaft als methodisches Paradigma? REZENSIONEN / KONFERENZBERICHTE
Aktualisiert: 2019-04-24
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Japans Bestseller-König

Japans Bestseller-König von Meyer,  Harald
Um die 200 Millionen verkaufter Bücher unter dem Namen Shiba Ryotaro – diese glänzende Bilanz zieht die Gedächtnisstätte „Shiba Ryotaro Memorial Museum“ in Osaka. Wie ist die enorme Popularität seiner monumentalen Erzählwerke und Essayserien zur japanischen Geschichte zu erklären? Der vorliegende Band ermöglicht anhand von narratologisch-wirkungsästhetischen Untersuchungen nicht nur ein näheres Verständnis für Shibas Erfolgsgeheimnis, sondern liefert auch Hinweise auf Mechanismen der japanischen Geschichtsauffassung und Wege der Identitätsstiftung im Kontext einer pluralistischen Erinnerungskultur. Der Verfasser absolvierte nach dem Lizentiat in Zürich (1999) auf Einladung des Japanischen Bildungs- und Wissenschaftsministeriums einen Forschungsaufenthalt an der Universität Kanazawa (2000–2002). Promotion 2000, Habilitation 2004 in Zürich. Während seiner Zeit als Oberassistent in Zürich Fellowship an der Ohio State University sowie Lehraufträge in Heidelberg und Tübingen (2006). 2007: Professurvertretungen in Japanologie an der Universität Bonn. 2008: Rufe nach Frankfurt und Bonn, nachfolgend Japanologie- Professur in Bonn.
Aktualisiert: 2019-11-22
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Wie die Eidgenossen Japan entdeckten

Wie die Eidgenossen Japan entdeckten von Immoos,  Thomas, Mottini,  Roger
'Um diese Zeit herrschte in Japan große Aufregung. Das Inselreich, das, von dem Rest der Welt abgeschlossen, sich in selbständiger, eigenthümlicher Weise entwickelt hatte, war plötzlich von den Fremden heimgesucht und gewissermaßen in Besitz genommen worden. Die Regierungspartei duldete die Eindringlinge, da sie weise genug war, um einzusehen, daß sie bei einem kriegerischen Zusammenstoß mit einer der großen Westmächte unfehlbar zu Grunde gehen würde. Die offenen und geheimen Feinde des herrschenden Taikun aber sprachen von den alten, großen Zeiten Japans, als das stolze Nippon, das „Reich der aufgehenden Sonne“, stark genug gewesen war, um die Fremden, die sich ungebeten auf seinem Boden niedergelassen hatten, mit dem Schwerte in der Faust ins Meer zu treiben. Sie klagten den Taikun an, Japan gedemüthigt zu haben; sie warfen ihm vor, Nachkomme eines Usurpators zu sein, der die göttliche Macht des wahren Kaisers von Japan, des Mikado, hinterlistiger Weise an sich gerissen habe, und sie verlangten, daß er freiwillig abdanke, oder drohten, ihn mit Gewalt zu stürzen. Am lautesten äußerte sich die Unzufriedenheit in den Provinzen Satzuma und Mito, wo die Empörung auf offener Straße gepredigt wurde.' (Aus: Rudolf Lindau, „Kleine Welt,“ Berlin 1880)
Aktualisiert: 2020-04-21
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Zwischen Integration und Isolation. Zur kulturellen Dimension der Vertriebenenpolitik in Bayern (1945-1975)

Zwischen Integration und Isolation. Zur kulturellen Dimension der Vertriebenenpolitik in Bayern (1945-1975) von Pohl,  Karin
Die massenhafte Zuwanderung von nahezu zwei Millionen Vertriebenen veränderte nach dem Zweiten Weltkrieg die soziokulturellen Gegebenheiten der bayerischen Gesellschaft nachhaltig und forderte das kulturelle Selbstverständnis Bayerns und seiner autochthonen Bevölkerung heraus. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass Flucht und Vertreibung als Phänomene von Massenmigration sowohl bei den Vertriebenen als auch bei der Aufnahmegesellschaft kulturelle Wandlungs- und Anpassungsleistungen auslösten und interkulturelle Wechselbeziehungen herbeiführten, in deren Folge die aus Vertriebenen und Einheimischen gebildete bayerische Nachkriegsgesellschaft entstand. Die Autorin gelangt zu der Auffassung, dass sich die gegenwärtigen und künftig in verstärktem Maße zu erwartenden Migrations- und Eingliederungsprozesse in Deutschland vielleicht besser bewältigen ließen, wenn die Einbeziehung von Kultur bei der Integration von Zuwanderern stärker berücksichtigt würde. Dies könne die Entstehung von Parallelgesellschaften verhindern helfen und so einen Beitrag für ein friedlicheres Zusammenleben der Menschen im 21. Jahrhundert leisten.
Aktualisiert: 2019-08-06
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Tragische Unschuld

Tragische Unschuld von Thoma-Endenich,  Verena
Friedrich Hebbels Vorliebe für die Gattung Tragödie steht im Widerspruch zu der im 19. Jahrhundert einsetzenden Entwicklung, aktuelle gesellschaftliche Probleme im Roman zu verarbeiten. Der Schlüssel zur Auflösung der scheinbaren Diskrepanz zwischen unzeitgemäßer tragischer Gattung und moderner Zeitkritik findet sich, so die These der vorliegenden Studie, in der mehrdeutigen Unschuld der Frauenfiguren. In vergleichenden Analysen der Dramen „Judith“ und „Agnes Bernauer“ mit den von Hebbel explizit als Vorbilder dieser Tragödien ausgewiesenen Werken „Die Jungfrau von Orleans“ sowie „Antigone“ wird die zunehmende Fragwürdigkeit der politischen, religiösen und sittlichen Unschuld der Protagonistinnen herausgearbeitet, die nicht nur gesellschaftliche Zu- respektive Missstände spiegelt, sondern auch die spezifische Tragik der Werke Hebbels kennzeichnet.
Aktualisiert: 2019-04-18
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